Viele Leukozyten im Urin, muss man das behandeln?

    Seit einigen Monaten habe ich viele Leukozyten, außer der schon bekannten Mikrohaematurie (IgA-Nephritis), im Urin. Dabei habe ich keine Beschwerden beim Wasserlassen und Bakterien konnten bei der Urin-Kultur auch nicht nachgewiesen werden, somit dürfte eine Blasenentzündung nicht in Frage kommen.


    Urinteststreifen:


    pH: 5 (RW: 5-7)


    Leukozyten: 500/yl (RW: neagtiv)


    Nitrit: negativ (RW: negativ)


    Eiweiß: 30 mg/dl (RW: <30)


    Ery/Hb: 50/yl (RW: negativ)


    Jetzt ist meine Frage, ob man das einfach ignorieren kann?

  • 19 Antworten
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    Wurde ein Test auf Clamydien/Gonorrhö gemacht?


    Das wäre jetzt das Einzige, was mir einfällt, was symptomlos sein kann, und im Urin nur Leukozyten erhöht.


    Selbst wenn das negativ ausfällt, irgendwo in deinem Urogenitaltrakt muss ein Abwehrgeschehen sein, sonst hätten die Leukos keinen Grund sich dort anzusiedeln.


    Was sagt der Arzt dazu? Wurde schonmal ein AB genommen?

    Da bei der Kultur keine Keime gefunden wurden, habe ich auch kein AB bekommen .... bin aber auch nicht scharf darauf, da ich eh dauernd Durchfälle habe.

    Zitat

    Clamydien/Gonorrhö

    Mein Mann und ich benutzen Kondome, da dürfte man so was doch nicht bekommen?

    Das stimmt, normalerweise ist man mit Kondom sicher. Allerdings kann es unter Umständen auch über Oralverkehr oder über Fingerkontakt übertragen werden.


    Wäre jetzt nur die letzte Möglichkeit, um alles auszuschließen. Auch ein Scheidenpilz oder ein Vaginalherpes können die Leukos erhöhen, weil der Urin, den du auf dem Teststreifen auswertest, ja nicht direkt aus der Blase kommt, sondern auch noch die Scheidenschleimhaut streift.


    Ansonsten kann es schon auch durch deine Nephritis kommen, als Begleiterscheinung, wobei ich mich ehrlich gesagt damit nicht so auskenne.


    Ich meine auch mal gehört zu haben, dass Magen-Darm Probleme Leukozyten im Urin verursachen können. Fällt mir grad ein, weil du Durchfälle erwähnst.

    Im Mai hatte ich eine Krebsvorsorgeuntersuchung bei meinem Gyn, da hatte ich das ja schon, und da war alles i.O.

    Zitat

    Ansonsten kann es schon auch durch deine Nephritis kommen, als Begleiterscheinung, wobei ich mich ehrlich gesagt damit nicht so auskenne.


    Ich meine auch mal gehört zu haben, dass Magen-Darm Probleme Leukozyten im Urin verursachen können. Fällt mir grad ein, weil du Durchfälle erwähnst.

    :-/

    Da es mir am Donnerstag nicht gut ging (Übelkeit, Bauchbeschwerden) wurde mir beim HA Blut abenommen.


    Das Ergebnis habe ich am Freitag Mittag bekommen. Die Entzündungswerte waren nur an der oberen Normgrenze, was ja für mich eigentlich ganz normal ist, nur das Kreatinin war bei 1,25 mg/dl (RW: 0,5-0,9), GFR/CKD-EPI: 49 (RW: >60) und ist somit etwas angestiegen und im Differenzialblutbild waren die Lymphozyten bei 3895 (RW: 1000-2800), die erhöhten Lymphozyten habe ich aber seit einem Jahr.


    Das Ergebnis der Urinunersuchung war wie gehabt.

    Candesartan 16 /12,5 mg,


    L-Thyrox 75,


    Atorvastatin 10


    und Isoflavon MensSana (wegen meiner Schweißausbrüche).


    Zusätzlich versuche ich zur Zeit Pankreon 25000 zu jeder Mahlzeit wegen meiner Durchfälle (dadurch ist mein Kalium zu niedrig oder gerade so an der unteren Grenze), das hat mir der Nephrologe empfohlen.

    Habe zwar eine Refluxösophagitis, nehme dagegen aber nichts, da sie mir keine großen Probleme macht :=o .


    Ab und zu brauche ich mal eine Schmerztablette, da ich einen "kaputten" Fuß habe, den die Ärzte im vergangenen Jahr schon versteifen wollten %-| .

    Am 13.8. muss ich jetzt zum Urologen. %-|


    Hat jemand Ahnung was da für Untersuchungen wegen der Leukozyturie gemacht werden müssen?


    Ich hoffe nur dass ich die Nieren nicht mit Kontrastmittel röntgen lassen muss, danach ging es mir 2007 garnicht gut und ich musste den restlich Tag erbrechen.