da bin ich wieder...sorry, hat gedauert, kam ne lästige Zahngeschichte dazwischen und ausserdem sind wir inzwischen ins Ausland gereist, wo ich kaum ins Netz komme.


    also: hm...am Samstag ist mein Hoden leider wieder angeschwollen, auf die Grösse vor der OP, mit entsprechendem Druck und Schmerzen. Das war ziemlich schockierend aber mittels einer einfachen Googelei "Hoden schwillt nach Hydrozele OP" erfährt man, dass das recht häufig passiert. Bin dann Sonntag ins Krankenhaus, aber natürlich war kein Urologe da. Der anwesende Arzt, ein Assistenzarzt, erkundigte sich telefonisch beim Urologen was zu tun sei. Nichts!, sagte der Urologe, das sei völlig im Rahmen, nicht mal eine Ultraschalluntersuchung gabs. Immerhin wusste der Arzt mich zu beruhigen. Inzwischen ist das Ganze wieder etwas abgeschwollen, nächste Woche wenn ich zurück in NL bin, gehe ich noch mal zum Doc.


    Schmerzen sind vernachlässigbar, nehme seit Montag gar nichts mehr.


    Abwarten und Tee trinken, kann's gerade eh nicht ändern.


    Jetzt mal eben was zu 4n0nym: Es ist ziemlich eindeutig, dass Du Angst vor der OP hast. Verstehe ich auch, hatte ich ja auch ewig. Du schreibst aber vom Risiko, durch den Eingriff einen Hoden zu verlieren und das konnte ich nun wirklich gar nirgendwo im Netz finden.


    Risikobewusstsein ist ja gut aber lass Dich von Deiner Angst nicht lähmen. Klar kann der Urologe theoretisch ausrutschen, er kann spontan erblinden, einen Hirnschlag bekommen, das Licht kann ausfallen, theorethisch kann es übrigens auch sein, dass man nicht mehr aus der Narkose aufwacht.


    Aber dann darfst Du nicht mehr aus dem Haus gehen, weil ja immer irgendwas passieren kann. Wenn ich in den 23er Bus steige denke ich ja auch nicht ständig, dass jemand gerade "speed" nachspielt und das Ding in die Luft jagen will.


    Ich hatte vor zehn Jahren schon mal einen OP Termin stehen und hab abgesagt weil mir der Arzt unsympathisch war und ich mich nicht ernst genommen fühlte. Der jetzige Arzt machte einen kompetenten Eindruck, mit beiden Füssen auf dem Boden stehend, humorvoll, respektvoll...


    Prima, dachte ich, der macht das jetzt, fertig.


    Letztendlich macht man es eben, wenn der Leidensdruck gross genug ist. Wenn Dich das Ding irgendwann mal wirklich nervt, kannst Du Dich entscheiden, ob Du die OP machen lässt, mit allen Risiken, oder ob Du den Rest Deines Lebens mit Schmerzen verbringen willst und Dich in der Sauna nie traust, in den Whirlpool zu steigen, weil man dazu eine Treppe hochsteigen muss.


    Also, 4n0nym, einmal gut durchatmen, nachdenken, was Du willst und ne Entscheidung treffen.


    Wenn Du's nicht machst, auch ok, lass es dann aber ruhen und greife es später wieder auf.


    Gutes Gelingen,


    kriztoph

    Du hast natürlich völlig recht mit Deinen Überlegung. Volle Zustimmung.


    Man sollte bloß nicht unbeachtet lassen welchen Eindruck man selbst beim Arzt hiterlässt.


    Wenn er bspw. (überspitzt gesagt) einen Penner vor sich stehen hat, wird er pfuschiger operieren als bei einem Geschäftsmann, ob bewusst oder unbewusst.


    Und ich glaube da keine so guten Karten zu haben. Und eine rest-Varikozele hab ich am selben Hoden auch noch...


    Nunja, das ist natürlich wieder was Anderes und gehört hier auch nicht hin.


    Ich muss mir wirklich darüber klarwerden welches Risiko ich bereit bin einzugehen.

    @ kriztoph

    Danke für das Update. Von der Schwellung hatte ich im Netz auch mehrfach gelesen und mich bis jetzt gewundert, dass die in Deinen Berichten gar nicht auftauchte.


    Wenn Du aber 7 Tage nach der OP schon wieder im Ausland rumturnen kannst, dann scheint es ja wirklich nicht so dramatisch zu sein :-)!


    Wäre natürlich cool, wenn Du noch mal berichten könntest, ob sich die Schwellung, wie geplant zurückbildet und dann wirklich alles gut ist.

    @ 4n0nym:

    Bei meinem ersten Termin mit dem jetzigen Arzt war ich sehr zögerlich, habe gesagt, dass ich Angst habe, woraufhin er mehr oder weniger sagte: na dann eben nicht.


    Beim zweiten habe ich gefragt, ob es denn Leute gibt, die diese OP im Nachhinein bereuen. Seine Antwort war: man findet bei jeder OP, jeder Behandlung, so ziemlich jeder Entscheidung im Leben jemanden, der's bereut.


    Glaube trotzdem nicht, dass der Arzt meinte, einen Penner vor sich zu haben, sondern eben einen Patienten.


    Und selbst wenn, dann glaube ich, dass er trotzdem genauso sorgfältig operiert hätte.


    Der war ganz einfach professionell.


    Soviel zu meinem Arzt.


    Du siehst, bei mir ging das auch nicht unbedingt von selbst. Tut mir leid, wenn ich im Nachhinein etwas grossspurig war und den Einzelkämpfer gemimt habe. Ich bin davon überzeugt, dass Du einen Arzt finden kannst, mit dem es "klickt".


    und jetzt wirds womöglich "off topic":


    Ich glaube, verzeih mir bitte meine Offenheit, dass Du ein Problem mit Deinem Selbstwertgefühl hast.


    Ich kenne Dich natürlich gar nicht und kann deshalb kaum glaubhaft sagen, dass Du 'natürlich kein Penner bist, ganz im Gegenteil usw, etc, pp...'.


    Das wäre auch der falsche Ansatz, glaube ich.


    Ich denke, dass Du Dir Deine Probleme zum grossen Teil selbst bastelst, deshalb aber noch lange kein Penner bist, sondern wahrscheinlich eine sensible Person, bei der womöglich auf persönlicher Ebene irgendwann mal was nicht so glücklich lief.


    Was die OP betrifft: wenn ich mir sowas schon denke, dann kannst Du davon ausgehen, dass ein Arzt, der seinen Beruf ernst nimmt, das auch merkt. Ich bin davon überzeugt, dass der niemanden schludriger operiert, nur weil der kein Geschäftsmann ist, und wenn doch, dann merkst Du das wahrscheinlich und suchst Dir nen anderen.


    Übrigens gehört die Rest-varikozele hier sehr wohl rein, habe ja auch von meiner zusätzlichen Spermatozele erzählt. Ist doch prima: zwei Fliegen mit einer Klappe!


    Was Dein Selbstwertgefühl betrifft, das ist ein anderes Thema, und auch wenn ich glaube, dass Du das nicht in Angriff nehmen MUSST, um gut operiert zu werden, so denke ich doch, dass es Dir selbst bei der ganzen Sache helfen KANN.


    Hast Du nen guten Hausarzt, mit dem Du darüber sprechen kannst?


    Wenn nicht, such Dir einen, evtl einen, der auch Psychotherapeut ist.


    Und fang bloss nicht an, Dich deswegen zu schämen, schätzungsweise jeder dritte 'Geschäftsmann' (sag ich jetzt mal eben so) geht zum Therapeuten und die anderen zwei wahrscheinlich zur Domina.


    Ich habe lange gezweifelt, ob ich Dir das schreiben soll, und wenn, dann ob ich es in einer PN tun soll.


    Geht mich eigentlich alles gar nichts an, Du hast ja nicht um psychologische Hilfe gebeten und ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Leute es nicht schätzen, wenn man sich in ihre Angelegenheiten einmischt.


    Aber schliesslich ist das hier ein anonymes Patientenforum und hast Du ein Problem mit einer evtl anstehenden OP. Insofern habe ich es doch getan und zwar öffentlich.


    Wenn's Dich nervt, nichts für ungut, vergiss es.


    Vielmehr kann und will ich zu Deiner Situation nicht sagen, darum lasse ich es jetzt bleiben


    Ich wünsche Dir viel Kraft, Mut und Weisheit,


    tschö,


    kriztoph

    Hi Toadle,


    das mit dem 'Turnen' hielt sich die ersten zwei Tage schon noch ziemlich in Grenzen, liess sich aber nicht anders planen.


    Dramatisch war's aber tatsächlich nicht.


    Das Ausland ist in diesem Fall übrigens good old Germany.


    Was die Rückbildung betrifft: Einen Termin, hat mein Urologe erst nach 8 Wochen geplant und vielleicht halte ich mich einfach daran, warum sollte ich mich verrückt machen.


    Offensichtlich, hält er es nicht für sinnvoll, früher irgendwelche Aussagen zum Heilungsverlauf zu machen, zumindest, so lange nichts aussergewöhnliches passiert.


    Hast Du denn schon einen Termin für die OP?


    gruss,


    kriztoph

    Noch nicht, nein.


    Ich suche noch nach dem Arzt dem man entsprechend vertraut. Außerdem würde ich das im Zweifel gerne auch ambulant machen lassen, so wie bei Dir. Ich hab das ehrlich gesagt auch vor 3 Wochen seit langem das erste Mal wieder bei einem Urologen vorgestellt und der macht eine OP nur stationär (2 Tage KH).


    Von einem anderen will ich mir kommende Woche noch eine Meinung einholen und der macht auch ambulante OPs. Zusätzlich habe ich mir eine ziemliche Menge an Fragen aufgeschrieben, die ich dort loswerden will.


    BTW: Ist die Schwellung eigentlich vergleichbar mit der nach der Varikozele-OP? Da gabs ja auch eine Schwellung, die erst nach einiger Zeit abgeschwollen ist.

    Hi Toadle,


    prinzipiell gilt hier: keine Nachrichten sind gute Nachrichten.


    Das Ei ist ganz einfach erheblich kleiner als vorher, ich fühle mich nicht mehr so freaky, Schwellung und Druck sind so gut wie weg.


    Inzwischen wachsen allerdings die Haare nach. Das juckt sehr und nachrasieren ist natürlich nicht drin, die Naht ist noch nicht ganz verheilt, manchmal tritt Wundwasser aus und die Fäden sind noch nicht aufgelöst.


    Die Fäden selbst sind auch lästig, das sticht schon mal.


    Das hat zur Folge, dass ich schon noch etwas breitbeinig laufe, vor allem, wenn ich wieder zwei Unterhosen übereinander trage.


    Die haben nämlich auch den Nebeneffekt, dass da unterschiedliche Stoffnähte aneinander reiben.


    Alles in allem habe ich aber schon den Eindruck, dass zwei Wochen doppelte Unterhosen ziemlich zur Reduzierung meiner post-OP Schwellung beigetragen haben.


    Finales Urteil:


    ästhetischer Effekt: bereits nach ca 1 Woche äusserst erfreulich


    Schmerzen, Irritationen: Schmerzen letzlich zu vernachlässigen, es juckt und man läuft ne Weile rum wie John Wayne.


    allgemein: Druck erheblich reduziert, fühle mich da unten so locker wie lange nicht mehr.


    Bonus: Geschlechtsverkehr (nach 2 Wochen wieder erlaubt) fühlt sich an wie neu, unglaublich!


    FAZIT: SEHR EMPFEHLENSWERT !

    Hey kriztoph, noch mal danke für das Update – dann werde ich mich mal (mit etwas weniger Angst), der Terminfindung zuwenden.


    Eine Frage fällt mir noch ein: Wie reagiert die Naht "am Sack" eigentlich darauf, wenn dieser sich wegen Temperaturschwankungen zusammenzieht oder entspannt? Tut das jedes Mal weh, oder merkt man das nicht weiter?


    Grüße, toadle

    Hi zusammen


    ich werd nun auch mal meinen Senf dazu geben.


    Seit gestern Nachmittag bin ich wieder aus dem Krankenhaus raus und kann auch schon halbwegs wieder laufen. Ich hatte die Hydrocele schon ziemlich lang und erst vor ein paar Wochen kam der Auslöser es endlich machen zu lassen. Hatte einfach extreme Angst mich operieren zu lassen.


    Bin dann aber zum Urologen und hab gleich die Einweisung für das Krankenhaus bekommen. Als Termin wurde der 21.2.2011 angesetzt. Am Freitag davor war die Voruntersuchung und Besprechung.


    Bin dann also Freitag früh dort hin, die nette Dame bei der Aunahme gab mir alle Papiere und schickte micht zur entsprechenden Station. Wo ich die nächten 1,5 Stunden warten durfte bis es los ging. Also erstmal Tausend Zettel ausfüllen und Fragen beatworten, dann Blutabnehmen und ab zum Ultraschall. Der Arzt war echt gut drauf und hat mir alles erklärt und derweil die Bilder fertig gemacht. Da mich das kurze Bändchen zwischen Vorhaut und Eichel gestört hat hab ich das gleich mit angesprochen und es kam zum OP-Plan dazu. Danach wurde mit mir dann alles durchgesprochen und ich über evetuelle Risiken aufgeklärt.


    Nachmittags gab es dann das Gespräch mit der Narkoseärztin, die mir aufgrund der Angst und der ersten OP zur Vollnarkose geraten hat. Ich durfte also bis Sonntag Nacht 0 Uhr noch essen und bis Montag 6 Uhr auch noch Tee bzw. Wasser trinken.


    Am Montag morgen musste ich um halb 7 auf der Matte stehen und bekam dann gegen 7 uhr mein Bett zugewiesen. Dann hieß es gleich umziehen... gab tolle Trombosesocken ne Netzschlüpfer und so n schickes Nachthemd mit Öffnung nach hinten... sieht man echt heiß mit aus^^


    hab mir das dann im Bett bequem gemacht, abgewartet was passiert und mit Freunden gechattet... das Herz schlägt da schon schneller wenn man auf die uhr sieht und weiß das der Termin um 10.45 uhr ist. Gegen 10 durfte ich dann die Beruhigungstablette nehmen, welche nicht wirklich wirkt, aber viel Zeit hat man nicht um sich zu ärgern. 10:20 kamen dann zwei Schwestern und los gings, ab in den fahrstuhl und nach unten in den OP-Bereich... Ich hatte beim Narkosegespräch den Wunsch geäußert das ich den OP nicht sehen will. Die Schwestern gaben mich in einem Vorraum ab wo ich das Bett wechseln musste und auf eine Liege kam. Dann ging es los das ich an die ganzen Geräte angeschlossen wurde, Puls, EKG usw. Mir wurde dann ein Venenzugang gelegt und gleich eine Natriumlösung angeschlossen. Danach schrenkten sich meine Fluchtmöglichkeiten rapide ein und auch der Narkosearzt meinte das er mir jetzt auch nacheilen würde falls ich es versuche... also ließ ich die Pläne fallen und ergab mich dem Schicksal... Kurz nach 11 kamen zwei Weiter Ärzte/Assistenten und eh ich mich versah haben ie die schlafspritze gesetzt... keine Minute verging und ich war weg. Wie versprochen hab ich nix vom OP gesehen und bin 3 Stunden später im Aufwachraum wieder zu mir gekommen.. noch völlig high war das erste was ich tat unter die Decke zu gucken ob noch alles dort ist wo es sein sollte. Sah schlimm aus alles voll mit Jod. ich bekam dann von jedem der dort rumlaufenden Ärzte die frage gestellt ob ich Schmerzen hätte und bevor ich antworten konnte hat ich schon ne Spritze... kurz darauf holten mich die Schwestern wieder ab und brachten mich aufs Zimmer. Erst gegen 16 uhr war ich so klar das ich den Rechner einschalten konnte und wieder Kontakt zu Außenwelt hatte. Der Arzt hat sich echt gut gekümmert und regelmäßig kontrolliert wie die Wunde aussieht. Ich musste noch bis Mittwoch bleiben und bevor ich nach hause durfte ist nocheinmal ein Ultraschall gemacht worden. Es war alles ok und der Arzt meinte das die Schwellung nur langsam zurückgehen wird und ich erst in 6 Wochen 2 gleichgroße Eier hätte. Wenn ich laufe tut es noch etwas weh, aber die Narbe ist trocken und zieht nur etwas...


    Ich bin nun echt happy das ich es hinter mir habe bald wieder fit bin. Mein Urologe hat mich jetzt zwar für 3 Wochen krankgeschrieben aber ich darf rumlaufen und auch duschen geht ohne Probleme.


    hoffe das ich allen die es vorsich haben etwas die angst nehmen konnte. Es ist echt nicht wild und das gefühl danach ist schon cool, auch wenn es fast genauso dick ist wie vorher..


    lasst es machen und wenn Fragen sind könnt ihr die gern stellen


    Gruß Mikro46

    Hey Mikro46, danke für Deinen Erfahrungsbericht. Super geschildert und gute Einblicke für jemanden, der es noch vor sich hat. Cool wäre, wenn Du auch noch mal berichten könntest, wie so der weitere Verlauf ist. Ob alles gut verheilt und wann Du wieder voll einsatzfähig bist.


    Würdest Du denn sagen, dass die Schmerzen/Beschwerden immer gut auszuhalten waren/sind? – das ist nämlich meine größte Sorge. Da ich schon mal operiert worden bin, komme ich zumindest mit der OP/Narkose-Situation klar.


    Kannst Du vielleicht auch meine Frage aus dem Post davor beantworten: Wie verhält es sich mit der OP-Narbe, wenn sich der Hodensack mal wegen Kälte zusammenzieht – ist das dann jedes Mal schmerzhaft?

    Hey Toadle


    also ich find die Schmerzen nicht schlimm und hab seit dem Aufwachraum keine Schmerzmittel mehr gewollt. Klar tut es immer etwas weh wenn man aufsteht und rumläuft, aber das ist im Rahmen und etwas ziehen gehört dazu.. soll ja auch Anreiz geben sich zu schonen. Ist eben nicht so n kleiner Eingriff wie oft gedacht.


    Zu deiner warm/kalt wechselfrage... also ein wenig zieht es schon, aber nicht wirklich schmerzhaft, da musst dir keine Sorgen machen.


    was die Heilung angeht kann ich mich bisher nicht beschweren, die Wunde ist trocken, ich kann täglich duschen und wenn ich alles gut verpacke gehts auch beim laufen ganz gut.


    Werde hier auch weiter darüber berichten wie es mit der Heilung verläuft und ab wann ich so halbwegs fit bin.


    Die nächsten Tage ist auf jeden fall noch schonen angesagt.


    gruß Mikro46

    Hey Mikro46,


    hey kriztoph,


    könnt Ihr vielleicht noch mal berichten, wie die Heilung bei Euch weiter verlaufen ist – ist alles gut und abgeschwollen? Seid Ihr wieder "normal" untenrum?


    Ich habe meine Vorbesprechung am kommenden FR – vermutlich wirds danach wegen beruflicher Termine noch ein paar Wochen dauern – aber auch meine OP kommt.


    Wäre super,


    Grüße, toadle

    So, auch mein Termin steht. Dieses Forum und viele andere Info-Quellen im Netz haben mir genug Sicherheit gegeben, dass ich mich jetzt auch am 23.05. unters Messer legen werde.


    Freue mich weiterhin über Eure Erfahrungsberichte, wenn Ihr welche habt – zu diesem Thema. Kurz davor wird mir sicher nochmal die Düse gehen...

    So, ich weiß zwar nicht, ob noch irgendwer mitliest, aber ich dachte mir, dass ich diesen Thread mal abschließe, indem ich als Fragender auch meine Erfahrungen zur OP schildere. Ich habe das ganze vor 5 Tagen hier mich gebracht, nachdem mit dieses Forum und diese Seite http://www.surgeryencyclopedia.com/Fi-La/Hydrocelectomy.html eine Menge Ruhe gegeben haben. Danke Euch für die Unterstützung!


    Ich habe das ganze an einem MO-mittag über mich ergehen lassen und wurde unter Vollnarkose operiert. Allerdings scheinbar nur eine sehr leichte Narkose, weil ich sowohl total easy Eingeschlafen, als auch wieder aufgewacht bin. Das war wie An- und Ausknipsen. Ein ganz klein wenig kann ich mich sogar daran erinnert, wie mir zu Beginn die Atemmaske aufgesetzt wurde und am Schluss die Larynx-Maske wieder entfernt wurde. War aber beides auch völlig problemlos.


    Nach dem Aufwachen war deutlich spürbar, dass und wo operiert wurde. Die linke Seite meines Hodensacks fühlt sich ganz einfach nach einer frischen Hautwunde an. Aber nichts, was man nicht schon 100x gefühlt hätte, wenn man sich als Kind regelmäßig auf die Klappe gelegt hat. Ich hatte nicht das Gefühl, einen Tritt in die "Familienjuwelen" bekommen zu haben – mit Ziehen und ein wenig Übelkeit. Es war wirklich ein sehr aushaltbarer Schmerz.


    Bin den Rest des OP-Tages dann völlig ohne Schmerzmittel ausgekommen. Man hatte man übliches OP-Höschen (so eine Netzbuchse) einfach um eine dicke Tamponade erweitert, die auf den gesamten Hodensack gelegt war. Während des Tages stellte sich dann noch heraus, dass ich noch eine kleine Drainage bekommen hatte. Die war allerdings ohne einen Beutel am Ende, sondern nur ein dünner Schlauch, der direkt in die Tamponade führte. Bis auf einen Toilettenbesuch habe ich das alles hübsch in Ruhe gelassen am ersten Tag, mehr ging auch nicht weil Kreislauf und Kopf doch ziemlich müde sind von der OP.


    Die erste Nacht war dann ziemlich nervig, weil man nur auf dem Rücken liegen kann. Das bereitet schnell Rückenschmerzen und blanke Nerven, insbesondere wenn der Zimmernachbar dann auch noch schnarcht :-)!


    Am zweiten Tag wurde die Drainage entfernt. Das hat eine der Stationsschwestern in 2 Minuten gemacht. Das ziepte etwas und dabei lernte ich auch, dass die Drainage gar nicht in der OP-Wunde stecke, sondern über ein Extra-Loch im Hodensack steckte. Das bliebt einfach offen und verheilte ab da von selbst. Den Rest das Tages habe ich primär mit Kühlen verbracht, da das Ganze doch hübsch angeschwollen war. Die Eispacks dazu habe ich immer hübsch selbst bei den Stationsschwester geholt, damit man im langweiligen KH-Alltag doch zumindest noch mal ein wenig Bewegung kriegt.


    Am 3. Tag gings direkt morgens nach Hause, wo ich einen weiteren Tag mit Eispacks und einer guten TV-Serie verbracht habe. Mein Hodensack war da schon tüchtig abgeschwollen und schillerte in allen Farben des Regenbogens. Außerdem siffte die Wunde da auch noch ein wenig, insbesondere das Loch der Drainage. Schmerzen hatte ich aber nur sehr wenig und wenn dann nur aushaltbare, die sich ein wenig anfühlten wie ein blauer Fleck (und so sieht das Ganze ja auch aus).


    Am 4. Tag gings zum Urologen für den Checkup. Der war zufrieden und will erst, dass ich in 1,5 Wochen wiederkomme. Meine Krankschreibung gilt für 2,5 Wochen, mal sehen, ob ich die wirklich brauche, denn heute am 5. Tag sieht das ganze doch schon ziemlich gut aus. Meine linke Seite ist zwar immer nur blau und gelb, aber schon sehr viel kleiner als mit Hydrozele drin. Außerdem fühlt sich alles sehr viel entspannter an, was echt cool ist. Ein bisschen problematisch ist längeres Rumlaufen allerdings noch, dann zieht es schon ein wenig. Außerdem beginnt ist mittlerweile auch "drinnen" ab und zu etwas wehzutun – ich vermute das ist die Narbenbildung und spricht für Heilung.


    Fazit bis hierhin also:


    - Schmerzen, niemals brutal schlimm oder ungewöhnlich. Immer auszuhalten.


    - Heilungsverlauf: Tage 1-2 nach der OP sind nervig und unkomfortabel. Danach gehts aber steil aufwärts und es geht einem, bis auf gelegentliches Ziehen ziemlich gut


    - Schonen und Kühlen nach der OP sind ein Muss(!)


    Ich würde das – aus meiner bisherigen Einschätzung – jederzeit wieder machen. Denn die Alternative ist ein Leben lang mit einem Wasserball zw. den Beinen rumzulaufen, der in Summe definitiv mehr einschränkt, als alles, was man während dieser OP erleiden muss.


    Also auch von mir: Entwarnung.


    Ich hoffe jetzt bis zum Ende meiner Krankschreibung auf eine vollständiges Abschwellen, bin aber guter Dinge.

    Hello toadle


    Es freut mich, dass es Dir gut geht. Ohne Komplikationen.


    Ich lese hier schon eine Weile mit.Ich habe auch ein Wasserball mitzuschleppen.


    Mir fehlt aber die Mut die Operation an mich ergehen zu lassen.


    Ich hätte es lieber durch örtliche Beteubung wie beim Zahnarzt.


    Sicher ist sicher.


    Leider habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, wo in Deutschland so operiert wird.


    Ich wünsche Dir weitere gute Heilung.

    Hey pityu – ganz ehrlich: Ich würde nie in örtlicher Betäubung machen wollen. Das würde ja bedeuten, dass man zwar keine Schmerzen hat, aber schon merkt, wie da unten gewerkelt wird. Dafür wird in meinen Augen dann doch zu viel gemacht und man kriegt mit, wie einem Chirurg, Assistent und OP-Schwester an die privatesten Stellen gucken. Wäre nichts für mich.


    Aber: Ich denke Du kannst den Wunsch das bei örtlicher Betäubung zu machen sicher an jeder Stelle, die das operiert, äußern. Vermutlich wirst Du ihn gegen die Vorstellung der Ärzte durchsetzen müssen, aber am Ende ist es ja eine Sache, die man mit dem Anästhesisten abspricht. Ich habe im Netz erst einmal irgendwo gelesen, dass man diese OP wirklich in reiner lokalen Betäubung machen kann. Sonst habe ich immer gelesen, dass es mit Spinalanästhesie gemacht wird (quasi Querschnittslähmung auf Zeit) und das würde ich echt überhaupt nicht wollen – ich glaube diese Betäubungsmethode hat außerdem ähnlich "hohe" Risiken wie Vollnarkose.


    Würde mich mit Deinem Wunsch also an Deinen Urologen wenden, wenn Du Dich entschieden hast es zu machen. Bei mir war der Zeitpunkt dann gekommen, als ich gemerkt habe, dass ich nur noch mit dem "Wasserball" klar kam, wenn ich mir vorstellte, dass ich ihn irgendwann los bin und nicht den Rest meines Lebens damit verbringen muss.


    Dir auch alles Gut und viel Mut. Ist echt halb so wild und danach fühlt man sich echt viel besser(!), trotz Ziehen im Schritt :-)!

    Hallo zusammen,


    ich wollte für die Suchenden auch mal meine Erfahrung hier reinsetzen.


    Bei mir wurde die OP fällig, nachdem innerhab eines Jahres 4 mal punktiert wurde, und zwar von mal zu mal mehr, trotz etwas gleicher Zeiträume, zuletzt fast einen halber Liter.


    In der Uni-Klinik Düsseldorf wurde ich sehr ausführlich und intensiv aufgeklärt.


    Nun bin ich vorgestern operiert worden, mit Spinal-Anästhesie, was mir lieber war, als Vollnarkose.


    Die OP an sich verlief ziemlich ereignislos.


    Wie mir die Ärzte hinterher sagten, kam es zu leichten Problemen, da ein wenig Gewebe vernarbt war,


    dies kam durch mehrfaches Punktiern seitens meines Urologen.


    Den trifft insoweit keine Schuld, da er mir das vorausgesagt hatte, ich aber, da ich die OP aus beruflichen Gründen immer wieder verschoben habe, ihn um Punktion gebeten habe. Bei der Letzten wurden 480ml abgesaugt... naja ;-)


    Ich muss sagen, am Übelsten waren die Rückenschmerzen, die ich mir in dem besch...eidenen Krankenhausbett zugezogen habe.


    Nach der OP wurde mir eine ziemlich stramme Verpflasterung gesetzt, von Mitte der linken Pobacke,


    durch den Schritt, über den Hodensack, bis zum rechten Beckenknochen und umgekehrt.


    Da ich eine sehe empfindliche Haut habe, und aus eben diesem Grunde im Schritt normalerweise nicht rasiert bin, war dessen Entfernen ein kleines "Highlight", aber, wie man sehen kann, habe ich überlebt :)=


    In der ersten Nacht wurde mir einmal Dipidolor gespritzt, was wohl ziemlich stark sein soll.


    Egal was es ist... es wirkte. ]:D


    Am zweiten Tag und in der drauffolgenden Nacht bekam ich dann etwas Novalgin in den Tropf.


    Jetzt, 48std nach der OP, habe ich keinerlei Beschwerden mehr.


    Gestern Abend wurde auch die Drainage entfernt, in die seit Mittags nichts mehr hinzugekommen war.


    Ich werde mich gleich hinlegen, Suspensorium aus, Hodensack hochlegen und kühlen. Die zu erwartende Schwellung ist da, klar, allerdings nicht so ausgeprägt wie vor der OP (da dürften geschätzt auch wieder ca. 450-500ml drin gewesen sein).


    Ich kann eigentlich allen Betroffenen nur raten, WARTET nicht so lange!


    Denn je größer die Blase, desto größer der Schnitt. Und was das Punktieren angeht, es scheint, das die jüngeren Urologen es nicht ohne Grund ablehenen (meiner war kurz vor der Pensionierung).


    Irritiert bin ich von dein wiedersprüchlichen Meiningen zum Thema Duschen und Sex.


    Die Klinikärzte sagten, Duschen... ekin Problem ab dem dritten Tag nach der OP,


    meinh Urologe (nein, nicht mehr "der Alte" sagte lieber erst ab Tag 4 und "untenrum" vorerst NUR mit klarem Wasser.


    Z. Thema Sex... Klinikärzte: ca. 12 Tage nach der OP, Niedergelassener Urologe: 3wochen nach OP...hm...


    (Klinikmeinung wäre mir natürlich lieber... ;-D )


    Überrascht bin ich von den langen Krankschreibungen. Heute ist Mittwoch, und mit Mühe und Not hat mein Urologe mich bis einschl. Montag aus dem Verkehr gezogen. Danach muss ich wieder schwer heben und stundenlang im Auto sitzen.


    Michael

    Hallo ..und wie ging es weiter, kriztoph, gummiku, Mikro46. Ist die Schwellung tatsächlich weg und alles wieder in normaler Grösse?


    Bin am Montag operiert worden, seit Samstag wieder angeschwollen auf 1/4 der Grösse wie vor der OP.


    Wer gibt Bescheid ?


    Grüsse thom.z

    Hallo thom.z ! Hier mal meine leidliche Erfahrung !


    Dazu muss ich sagen, bin 39 Jahre und Diabetiker....bei Diabetikern heilen Wunden meist langsamer.


    Bei mir ist die Hydrozelen-OP laut Arzt, ohne Komplikationen verlaufen. Ich habe die OP Stationär mit einer Übernachtung im Krankenhaus machen lassen (Hydrozele-Testis rechte Seite). OP am Donnerstag 12.09.2013, entlassen am 13.09.


    schon am 15.09 war ich wieder ins Krankenhaus gefahren, weil auf einmal mein Penis dunkle Flecken bekam. Der Assistenz-Arzt in der Ambulanten Aufnahme meinte, das käme nicht von der OP....ich antwortete ihm, woher es denn sonst kommen solle ???!!!


    8 Tage nach der OP, ich habe die ganze Zeit über gekühlt und den Hoden hochgelagert mit dem Hodenball, ist am Abend mein Hodensack an der Nahtstelle an zwei Stellen dort "AUFGEPLATZT" als ich nach der Mullkompresse schauen wollte und desinfizieren wollte. Zum Glück war meine Lebensgefährtin bei mir.....es war ein einziger Alptraum !!! Ich verlor jede Menge Blut.....Handtuch zwischen die Beine gestopft und ab ins nächstgelegene Krankenhaus (nicht das welches die OP durchgeführt hat). In der Urologischen Ambulanz entfernte der Arzt dann den imrovisierten Blutungs-Stopper (Handtuch)...es lief mehr warmes Blut heraus. Ich hatte Angst zu verbluten, während der Doc grübelnd draufschaute. Dann meinte er nur ich müsse mir keine Sorgen machen, es sei altes und entzündetes Blut das dort hinauslief. Ich könne Dankbar sein, das es auf diese Weise herauskam und nicht weiter drin geblieben ist. Ich muss dazu noch ergänzen, das ich 2 Tage bevor der Hodensack aufgeplatzt ist, Abends leicht aufgefiebert habe und sich stechende Schmerzen eingestellt hatten. Das Fieber wurde aber immer gleich wieder verdrängt durch die "Voltaren dispears-Tabletten" und das Antibiotika. Ich lag noch weitere 10 Tage stationär in der Klinik die mich als Notfall aufgenommen hatte. Ich bekam 2 "Legasano"-Stäbchen in die beiden ca.5 mm großen Löcher im Hodensack. Das alte infizierte Blut wurde zusätzlich alle 2-3 Tage ausgespült. Die Stäbchen (eine Art Schaumstoff) wurden alle 2 Tage herausgezogen und mit Wundheil-Gel gewechselt. Alles in allem eine sehr unangenehme aber erträglich schmerzhafte Prozedur. Zunächst kam über die Stäbchen noch genug altes Blut heraus und auch mal etwas Eiter. Als ich dann nach zehn Tagen entlassen wurde (nur weil die Krankenkassen nicht mehr bezahlen) musste ich noch 2 mal in der Woche ins Krankenhaus zur Wundbehandlung. 2 Tage nach der Entlassung, hat mir das Wundmanagement die Legasano-Stäbchen entgültig entfernt. Ich musste noch einmal zur Nachkontrolle. Zuhause habe ich dann jeden Tag die Wunden mit "Octenisept" desinfiziert und neue Mullkompressen darübergelegt. Gekühlt habe ich auch bis letzte Woche noch jeden Tag bis zu 4 Mal. Habe es dann aber fast gänzlich eingestellt, da ich schon aufgrund zu vielen kühlens, ständig auf die Toilette musste. Fast 4 Wochen habe ich 3 mal am Tag Voltaren Dispears genommen....Fatal....denn ich bekam mit dem Magen Probleme....die Tabletten sind für einen Gebrauch von Maximal 2 Wochen ausgelegt. Das ganze unter Urologischer betreuung !!! Ich war sehr verärgert darüber und informierte meinen Urologen ob er den wüsste, das ich die nur max. 2 Wochen nehmen dürfe ....daraufhin hat er nur die Arme über den Kopf geschlagen und jammerte sofort das darf doch nicht wahr sein, und ich müsse sofort aufhören diese Tabletten zu nehmen ....er verschrieb mir daraufhin "Wobenzym Plus" die mir eher bekommen und die dem Anschein nach auch etwas eher eine Wirkung erzielen. Nun ist es bereits Tag 46 nach der ursprünglichen Hydrozelen OP und ich habe immer noch einen stark angeschwollenen rechten Hoden. Er ist immer noch recht groß und fest, allerdings nicht so fest wie zu Anfang. Leichte Schmerzen treten gelegendlich in der Leistengegend rechts auf. Während der ganzen Phase bin ich fast jede Woche bei meinem Urologen. Dieser meinte dann am vergangenen Montag, wenn es nicht besser wird, so müsse er mich wieder stationär einweisen und wenn alle Stricke reißen, könnte es sein, das man mir den Hoden entfernen müsse. Das will ich natürlich nicht!! Aus diesem Grunde habe ich mir die meinung von 2 weiteren Urologen eingeholt, die meinten nur ich müsse weiterhin Geduld haben. Übernächste Woche Montag habe ich erneut einen Termin bei meinem Urologen....ich bin gespannt !! Bis Dato liege oder sitze ich die meiste Zeit....ich habe die Netzunterhose und darüber noch eine enge Unterhose an, um mich gut bewegen zu können und das geht auch recht gut. Jedoch ist meine Muskelkraft nach so langer Zeit liegen und sitzen enorm geschwunden. Treppen aufsteigen ist schon sehr anstrengend....ich bin normalerweise Kampf-Sportler und wandere auch sehr gerne.....dennoch, ich "vermute" das ich einen Muskelrückgang von mehr als 40% habe. Ich bin seit der langen Zeit Krank geschrieben...nun müssen die Kassen zahlen und das wird auch noch anstrengend werden. Vor allem aber habe ich auch etwas Angst um meinen Job. Bin seit gut 18 Jahren in dem Unternehmen tätig, aber dennoch macht es mir Sorgen. Ich weiß auch nicht inwiefern ich dazu in der Lage sein könnte nun kleinere Tätigkeiten durchzuführen. Ih hoffe nur das es jetzt endlich ganz schnell wieder Aufwärts geht. Das von Pitty bereits erwähnte Depressions-Symptom habe ich auch....aber ich versuche es dennoch jeden Tag auf´s neue positiv zu betrachten....aber es fällt schwer.