Hallo in die Runde hier.


    Als erstes möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Sven 39 Jahre jung und seit März 2016 habe ich nun schon vor mich einer Hydrocelen OP zu unterziehen.


    Lesender Weise bin ich schon einige Zeit hier und will nun auch meine Erfahrungen schildern.


    Am letzten Mittwoch war es nun soweit. Die OP wurde ambulant gemacht aber mit Vollnarkose.


    Gestärkt durch eure Erfahrungen bin ich guter Dinge dorthin. Und es war ja dazu noch Tag des positiven Denkens :)


    Es verlief alles gut. Ich schlief schnell ein und Träumte vom Urlaub und als ich aufwachte spürte ich keinen Schmerz. Auch übel war mir nicht. Hatte sogar schon einen kessen Spruch drauf.


    Ein erster Blick Richtung Schritt und dann ein aufatmen. Das Riesen "Ding" ist weg und alles andere noch dran :)


    Also langsam aufstehen damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt. Das ging alles gut. Laufen auch erstaunlich gut.


    Die erste Nacht war dann nicht so toll da ich Seitenschläfer bin. Aber das ist nur Jammern auf hohem Niveau. Alles auszuhalten und keine Schmerzen. Maximal ein ziehen.


    Da ich eine Drainage bekomme habe war meine Bewegungsfreiheit ein wenig eingeschränkt. Am nächsten Morgen dann ein Blick unter die Bettdecke und ein kleiner Schock.


    Es lautet alles in Variationen von grün bis blau und lila. Dazu noch ist alles angeschwollen.


    Beim Aufstehen merkte ich dann das hier auch die Physik zuschlägt und ein Griff zur Unterstützung notwendig war.


    Beim Arzt angekommen kam auch ein, oh. Mit dem Blick auf die Drainage und das ja doch 100 ml gelaufen sind. Und sie deswegen erst morgen gezogen wird.


    Wohl mit der Hoffnung das nochmehr laufen würde.


    Am nächsten Tag mit dem gleichen "Wasserstand" und doch schon ein wenig betrübter wegen der Schwellung und dem Gewicht.


    Nun wurde sie gezogen was schon geziept hat aber von Schmerz noch weit entfernt war.


    Heute war ich nun wieder dort und das OP Pflaster wurde entfernt, was das ganze nun noch unappetitlicher aussehen lässt.


    Dazu kommt dass es beim Laufen nun ordentlich zwickt und zieht und nur mit der Hand im Schritt mit der Fortbewegung funktioniert. Dafür bin ich im Liegen komplett schmerzfrei.


    Also weiterhin schonen und kühlen angesagt.


    Meine Erfahrung ist ganz frisch und ich werde nun immer Mal wieder meinen Genesungsprozess beschreiben.


    Fazit bis jetzt:


    - Schmerzen kann man das nicht nennen


    - Zeit zum schonen einplanen und nicht gedrängt in den nächsten Sport Urlaub fahren wollen.


    Das Zwischenergebnis ist vielleicht nicht so toll aber Geduld soll ja eine Tugend sein. Ich versuche dies zu beherzigen.


    In diesem Sinne nur Mut.


    Sven

    Auch wenn der Thread schon 6 Jahre alt ist muss ich hier einfach mal meine leider nicht so tolle Erfahrung schildern, damit dem ein oder anderen vielleicht das erspart bleibt, was ich vor ein paar Tagen mit Anfang 20 leider erleben musste. Kurz und knapp habe ich meinen HODEN VERLOREN durch die Nachfolgen der OP.


    Ich wurde vor etwa 2 Wochen auch wegen einem Wasserbruch (Hydrocele) operiert. Nach der Operation war erstmal alles in Ordnung ich musste eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben und wurde dann am nächsten Tag entlassen. Ab dem Moment wo ich zuhause angekommen bin begannen bei mir die Schmerzen die dann die nächsten Tage so stark wurden das ich wirklich vor Schmerzen geschrien habe. Wenn ich aufstehen musste hat es sich angefühlt als würde man mir meine Eier rausreißen aber auch im liegen / sitzen hatte ich höllische Schmerzen.


    Ich wurde am linken Hoden operiert und hatte auch links in der Leiste Schmerzen. Ich würde die Schmerzen als ziehend beschreiben. Außerdem war der Hoden so geschwollen das er genau so aussah wie vor meiner Operation. Ein bisschen Schmerzen sind wohl normal nach der OP aber was ich erlebt habe war echt der Horror ich habe wirklich vor Schmerzen geschrien. Was ich auch noch sagen kann ist das der Hoden hart geworden ist ich weiß nicht ob das normal ist oder ob das bei mir der Fall war weil mein Hoden abgestorben ist.. fragt da im Zweifelsfall vor der OP nochmal den Arzt damit ihr Klarheit habt.


    Mein Appell an jeden ist es: Sobald ihr starke Schmerzen habt fahrt sofort zum Arzt ! Ich hatte so Schmerzen das ich mich echt kaum bewegen konnte aber lieber einmal krasse Schmerzen haben und es irgendwie zum Arzt schaffen bevor ihr ein Ei weniger habt.


    Der Grund dafür das ich den Hoden verloren habe war übrigens ein Bluterguss der sozusagen auf den Hoden gedrückt hat und damit dafür gesorgt hat das mein Hoden nicht mehr richtig durchblutet wurde. Ich musste dann Notoperiert werden weil man auf dem Ultraschall nicht genau sah ob alles richtig durchblutet war oder nicht und leider war es der Fall.. Also fahrt lieber einmal mehr zum Arzt bevor ihr so eine sch**sse auch erlebt. Das soll auch bitte keine Panikmache sein sondern einfach eine Info. Sowas passiert auch echt nur sehr sehr selten und ich hatte halt das große Pech, das es mich erwischt hat also macht euch auch bitte nicht unnötig verrückt aber nehmt es auch nicht auf die leichte Schulter wenn ihr heftige Schmerzen habt sowie ich denn ich dachte das wäre normal nachdem was ich so im Internet gelesen habe.

    Ist eher ein Op und wie ging's weiter Bericht.

    Am 11.06.2018 Hydrozele Op .

    Nach 4,5 Std entlassen war Ambuant

    13.06 beim Urologen : OHA selten gesehen !!

    Penis und Hodensack voll blau und geschwollen . Farbe ist in 12 Tagen weg aber die Schwellung kann dauern .

    15.06 u.19.06 weitere Besuche Boden war der Rechte ist ca. 9 x10 cm groß 19.06. Fäden gezogen .

    Kuehl alles mit Eis. Boden hart aber schmerzfrei. Kann aber so nicht bleiben.

    Am 02.07.2018 Termin in der Klinik .

    Dann mehr .

    GG Hannes 41

    Bericht von der Untersuchung am 02.07.2018 in der Klinik :

    Volles Untersuchungsprogramm : Urin - Blut , dann Assistenzärztin und Oberarzt :

    Tasten - Ultraschall . Befund großes Hämatom 5 x 8 cm groß wie eine Avokado.

    Schmerzfrei aber sehr hinderlich. Wie gehts jetzt weiter : abwarten bis das Hämatom kleiner wird und verschwindet , wie lange die Zwei halten sich bedeckt .

    Oder OP Hämatom ausräumen oder so mit eventuellen Risiken

    Meinung der Ärzte 50 : 50

    Am 05.07 18 bin ich bei meinen Urologen mal was sehen was der sagt.

    Hab aber heute vorsorglich Termin 26.07.18 für Voruntersuchung für OP gemacht.

    Schön wär es wenn bis dahin mein hartes Hämatom sich positiv verändert hat .

    Weiteres dann .

    GG Hannes