Ziehen und Zucken im Dammbereich - Prostatitis?

    Hallo,


    ich hatte vor knapp einem Monat das erste Mal ein Ziehen im Dammbereich. Die Beschwerden blieben für ungefähr 1 1/2 Wochen. Ich war damit beim Proktologen, aber bis auf eine leichte Schwellung konnte er nichts feststellen (beim Arztbesuch war ich Beschwerdefrei).


    Das ist jetzt ungefähr 2 Wochen her, und auf einmal ist das Ziehen wieder da. Nicht durchgängig, aber doch regelmäßig. Teilweise "zuckt" es auch ein bißchen im Dammbereich, ähnlich ein Muskelzuckung.


    Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte? Ich hab mal in diversen Foren gelesen, dass es eine Prostatitis sein könnte, aber ich habe keine weiteren Beschwerden wie Harndran, Blut im Urin, Brennen, Fieber, etc.


    Nur gelegentlich dieses Ziehen. Und warum war es für 2 Wochen verschwunden?


    Sollte ich nochmal zum Proktologen, oder doch eher mal zum Urologen?


    Wäre interessant andere Meinungen zu hören, vielleicht hat/hatte ja jemand dieselben Beschwerden?!


    P.S.: Ich bin 25 Jahre alt und männlich :-).

  • 9 Antworten

    Wasserlassen und sex sind absolut beschwerdefrei. Nur hin und wieder dieses Ziehen. Nachdem ich jetzt fast wieder eine Woche garkeine Beschwerden hatte, kommt es nun leicht wieder... ich weiss echt nicht, was das sein könnte...

    die Schwellung habe ich ja nicht selber ertastet, sondern wurde vom Proktologen diagnostiziert, ansonsten wäre alles in Ordnung meinte er...


    Ich führe jetzt mal ein "Beschwerdenbuch" wann ein Ziehen da ist, und wann nicht... werde dann wohl ggf. nochmal zu einem anderen Arzt gehen. Aber zu welchem? Urologe oder wieder Proktologe?

    Hallo


    Kannst du mir bitte mitteilen, ob du mittlerweile eine Lösung für dein Problem im Dammbereich gefunden hast?


    Ich habe nämlich seit 4 Wochen die selben Symptome und war auch schon beim Urologen, er verschrieb mir Antibiotika und es wurde dann während der Einnahme besser. Aber nach dem absetzen, kamen die Beschwerden im Dammbereich wieder, genau wie du es beschrieben hast. :-( :-( :-(


    Wäre dir dankbar für deinen Tipp.


    Gruss

    Ich hab das auch. Und dann noch ständiger Harndrang.


    Schlafe seit 1 Monat fast nicht mehr.


    Alles durch. Hausarzt, Urologe, LKH, und Antibiotika.


    Würde kurzzeitig besser.


    Aber alles wieder wie vorher...

    Ich sage es immer wieder und ich werde nicht müde es zu betonen!


    90 % aller sogenannten Prostatitis Fälle sind KEINE bakterielle Prostatitis, die mehrzahl davon fallen unter das CPPS und somit ist die Diagnose "chronische Prostatitis" eine Fehldiagnose!


    warum immer noch so häufig mit Antibiotika behandelt wird, obwohl keine Bakterien nachweisbar sind, ist nur der Ahnungslosigkeit der Urologen geschuldet und der Hartnäckigkeit der Patienten, die nicht wahrhaben wollen, dass etwas anderes als Bakterien für die Beschwerden verantwortlich sind. Menschen sind so einfach gestrickt, man hat Beschwerden, geht zum Arzt, der Arzt verschreibt Medikamente und der Patient ist beruhigt, weil er denkt ihm wird geholfen...


    Und selbst wenn Bakterien nachweisbar sind, bedeutet es nicht, dass diese auch für die Beschwerden verantwortlich sind. In amerikanischen Studien wurden bei beschwerdenfreien Männern teilweise mehr und höhere Bakterienanzahlen gefunden als bei Männern mit Beschwerden! Je mehr ihr untersuchen lässt, desto mehr Bakterien wird man finden und desto mehr AB wird geschluckt!


    Wundert euch nicht, es gibt einige Urologen die nicht an das CPPS glauben und der Meinung sind, es sind nicht nachweisbare Bakterien vorhanden. Meiner Meinung nach totaler Unsinn - sollten Bakterien für die Beschwerden verantwortlich sein, wird man diese auch in hoher Anzahl finden!


    Von Blasenspiegelung würde ich abraten, da die auch Risiken birgt (Verengung, Infektionen). Ein MRT bringt einen in der Diagnose auch nicht weiter, wenn keine Bakterien gefunden werden. Was bringt es einem wenn ein MRT eine (angebliche) Entzündung der Prostata zeigt, aber keine Bakterien gefunden werden...dann gibt es ja einen anderen Grund für die Entzündung!


    Zur Info, ich war 3 Jahre lang von CPPS betroffen, mir haben geholfen: Psychotherapie, Entspannung, Bewegung, positives Denken und teilweise eben die Dr. Pohl Therapie (link unten). Bei mir war es psychosomatisch aufgrund von Hypochondrie/Cyberchondrie und einer daraus resultierenden Angststörung!


    hier noch zwei Links auf denen ihr euch euer eigenes Bild machen könnt;


    http://www.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/unterbauch-und-beckenboden/chronische-prostatitis-cpps.html


    https://en.wikipedia.org/wiki/Chronic_prostatitis/chronic_pelvic_pain_syndrome