Ja, also, ich bin schon ein wenig erschreckt, Sanfte.


    Du schreibst so wenig sanft. Sondern kopflastig und fast schon radikal :-o


    Unsere Lebenserwartung steigt doch rasant und immer rasanter.


    Die Frauen werden heute über 80 Jahre alt. Da kann man doch nicht davon sprechen, dass man einem Kind so was nicht antun kann. Wenn man früher vielleicht bis 30 und heute bis 40 Kinder kriegt ist das doch kein großer Unterschied. Den Alten geht es immer besser!


    Außerdem bist du noch jung und robust, wenn du deine Eltern pflegen musst. Ich kenne da Fälle, da sind die Kinder selbst schon im Rentenalter und müssen ihre Eltern pflegen. Auch nicht schön.


    Du machst dir so vernünftige Gedanken. Ich denke ja im Prinzip ähnlich, aber wenn du älter bist, verliert sich da die Radikalität. Man sieht sich selber nicht als alt an.


    Ich denke, ich wäre vielleicht mit 38 im besten Alter. Mit 25 wäre ich es jedenfalls nicht gewesen (nein, nein, ich will jetzt nicht doch plötzlich Kinder :-D)


    Also was du da meinst voraussehen zu können, planen zu können, ausschließen zu können, ist meines Erachtens eine Illusion.


    Ich grüße dich herzlich und duck mich ein wenig.

    Natürlich ist meine Sicht kopflastig, aber ich habe mittlerweile schon von seiner meiner Familie soviel miterlebt (das ich mir nie gedacht hätte), dass ich mich nicht auf eine bloße Emotion und Gutdünken verlasse. Ich versuche einzukalkulieren, womit ich klar komme und womit nicht. Und es geht nicht immer in erster Linie, ob und wie das spätere Kind mit der Situation klar kommt, sondern wie ich damit klar komme, welche Situationen ich meinem Kind antun möchte.


    Natürlich ist man mit 40 nicht alt, sonst würde ich es wohl nicht neben einem alten Knacker aushalten ;-D, aber jemand um die 60 ist eben auch nicht mehr jung. Es geht mir gar nicht daraum, ob ich mit 60 noch fit bin, sondern ob mein Kind das Gefühl hat, eine alte Mutter/Vater zu haben, den es in ein paar Jahren pflegen muss. Man wünscht sich eben andere Dinge als mit Anfang 20 seine Eltern pflegen zu müssen oder plötzlich zu sehen, man kann sich doch nicht mehr so in der Familie fallen lassen, weil man zunehmend sehen muss, dass man alleine klar kommt.


    Ich bin beispielweise bis zu einem gewissen Grad noch auf zu Hause angewiesen, klar zahle ich Studentenheim/Studiengebühren etc. selbst, aber ein gewisser Teil wird von meiner Mutter eben beigesteuert (anders könnte ich gar nicht studieren bzw. würde sich durchs nebenbei arbeiten mein Studium um Jahre verzögern) - würde ihr etwas passieren, würde ich alleine dastehen, im wahrsten Sinn des Wortes. Das sind Dinge, die mich nachdenklich machen und wenn man dann auch noch die erheblichen gesundheitlichen Probleme der Mutter (Eltern) mitbekommt, lebt man nicht gutgläubig vor sich hin als würde man schon aufgefangen werden. Ich hoffe, du verstehst mich.


    Es gibt Dinge, die ich mir unter einem Kinderwunsch nicht vorstellen kann und für mich gehört eben dazu, dass der Vater meiner Kinder bei seinem ersten Kind

    Zitat

    nicht

    47 Jahre alt wird (oder vielleicht sogar noch älter, wenn ich nicht mit glatten 31 ein Kind von heute auf morgen will).


    Es kommt eben auf die Situation und die Einstellung an und ich glaube nicht, dass ich da so radikal denke ;-)


    *dein Köpfchen anhebe, damit du dich nicht ducken musst* :-D

    Du könntest dich ja auch heiraten lassen. Dann könntest du dein Studium abbrechen, das wirst du ja eh nicht schaffen.


    Du könntest jetzt unbesorgt und geil wie eh und je vögeln, bis dein Freund dir ein Kind gemacht hat, der sich ja eh heimlich einen ganzen Stall davon wünscht.


    Du wärst jung genug, um mit deinen Kinder bauchfrei und gepierct in die Disco zu gehen. Und dein Kind müsste sich nicht so bald vor deinen Besenreisern ekeln (um noch mal auf den eigentlichen Titel des Threads einzugehen -sorry heha ;-) )

    @ :)

    Hallo heha! :-D


    Das fasse ich ja nicht, wer jetzt alles mit NFP anfängt! Stark!


    Hoffentlich enttäuscht dich das nicht, und du kommst gut damit zurecht!


    Was sagt denn dein Freund dazu?


    Ich habe ein Quecksilberthermometer, weil ich vaginal messe und das auch beim Wiedereinschlafen eine schöne Form hat und nicht rausrutscht und ich mit das Piepen des digitalen nie gehört habe.


    Du solltest ein Thermometer nehmen -wenn es digital ist- was zwei Stellen nach dem Komma hat, ganz wichtig!


    Und das den Wert speichert, damit du den Wert nicht direkt aufschreiben musst, sondern weiterschlafen kannst.


    Das Domotherm waterproof von UEBE, z.B.


    Vaginal messen ist sehr vorteilhaft, weil du damit halt noch weiterschlummern kannst, ohne das es stört -wie weiter hinten.


    Ist auch ähnlich genau.


    Manche messen auch im Mund, aber das finde ich irgendwie unpraktisch und kann mit Fehlern verbunden sein.

    Und dann fängt man wegen NFP an (mit dem man ja eigentlich verhüten wollte) drüber nachzudenken, ob das später mal mit dem Kinderwunsch hinhaut, wenn man nicht in jedem Zyklus einen Eisprung hat. Naja, hab mir eingeredet, dass ich ja vielleicht einen hatte, den nur in der Kurve nicht entdeckt hab. Obwohl das mehr Zick-Zack war als Kurve :-/