• Die Rolle des Mannes beim Thema Abtreibung

    Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob eine Diskussion unter diesem Thema erlaubt ist ??falls nicht, bitte gleich schließen oder löschen?? , aber ich habe gerade einige interessante Themen gelesen, wo es um die Rolle des Mannes bei Abtreibungen geht. (Bitte kein Für- oder Wider- zum Thema Abtreibung an sich!) Ich frage mich, ist es wirklich so ok, dass…
  • 327 Antworten

    Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre das Ausschlagen der Vaterschaft, trotzdem Unterhalt zahlen für das KIND, denn das kind hat es einfach nicht verdient Nachteile zu haben.


    Der Unterhalt von 3 Jahren für die Frau die gegen den Wunsch des Vaters das Kind bekommt, würde ich dann verkürzen auf eine Zeit, die nunmal nötig ist sich von Geburt zu erholen.


    Da ich aber kein Kind habe, kann ich da keine genaue Zeit angeben. Vielleicht nur 3/6 Monate Unterhalt für die Mutter... Aber eben nur bei Ausschlagen der Vaterschaft, womit der Mann aber auch jegliche Rechte am Kind verliert, wie Umgangsrecht.

    Xirain

    Zitat

    Also würde ich mit meinen Steuern bezahlen, dass Männer keinen Unterhalt zahlen müssen, weil sie nicht von 12 bis Mittag denken....

    Du gehst damit aber davon aus, dass ein Mann quasi "Schuld" an einer Schwangerschaft hat, da er nicht richtig verhütet hat. Eine Schwangerschaft kann aber halt auch mal trotz korrekter Verhütung zustande kommen, ein Restrisiko besteht einfach immer. Und es geht in diesem Faden um die Ungerechtigkeit, dass ein Mann in einem solchen Fall die Entscheidung der Frau akzeptieren muss, mit allen erdenklichen Konsequenzen. Und das ist eben unfair für den Mann. :-|


    Ich selbst gebe zu dass ich die Männer verstehen kann, die das wütend macht, obwohl ich eine Frau bin. Das ist ein heikles Thema und eine richtige Lösung kann es in meinen Augen kaum geben. Am ehesten wäre ich wohl auch dafür, dass Männer ein Recht haben sollten die Vaterschaft zu verweigern. Aber ja, dann müsste die Allgemeinheit für die Kosten aufkommen und das wäre auch nicht fair.

    Es gibt keine faire Lösung, da stimme ich zu, aber darunter das Kind leiden zu lassen, finde ich einfach doof...oder eben die Allgemeinheit...


    Aber ich bin eben auch der Meinung, dass bei korrekter Verhütung von 2 Seiten das Risiko sehr sehr gering ist ein ungewolltes Kind zu produzieren.


    Der Idealfall wär für mich immernoch, dass wenn uneinigkeit besteht, derjenige es austrägt, der es haben will, aber da spielt uns ja leider die Biologie einen Streich und es ist nicht möglich ^^" Das andre Elternteil müsste für sein "Ergebnis" für das Kind Unterhalt zahlen damit dieses gleich gute Chancen im Leben hat.


    Solange Männer also nicht 9 Monate lang mit einem Baby im Bauch rumrennen können, liegt die endgültige Entscheidung bei der Frau, dessen Körper-Selbstbestimmungsrecht mehr wiegt als "Ich will aber keinen Unterhalt zahlen...."

    Ich finde, dass ein Kind unter der Abwesenheit einer Vaterfigur schon genug leidet.


    Wenn die Allgemeinheit für so etwas bezahlen würde, gehen wir mal davon aus, könnte Alleinerziehenden Müttern, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden, eine Welle von Missachtung und Hass entgegenschlagen. Die Kinder, die eh schon keinen Vater haben, könnten noch mehr "gehasst" werden von der Allgemeinheit...


    Ach ich weiß nicht...meiner Meinung nach sind da klar die BEIDEN Parteien Schuld und zwar bevor es zur Schwangerschaft kam. Die Frau muss ja auch "zahlen" fürs Kind, oder Abtreibung.


    Wer Sex haben kann, muss eben auch mit den Konsequenzen leben, dass etwas schief gehen kann.


    Aber ich bin in der Sache mit Sex auch sehr konservativ...Ich schlafe nur mit meinem festen Partner...ONS sind nichts für mich.


    Der feste Partner, mit dem kann man halt auch vorher reden, wie er dazu steht. Jemand der von Grund auf sagt "Ich will kein kind, also wenn was passiert, treibst du doch ab?" mit dem würd ich keinen Sex haben. Und dabei weiß ich nicht mal ob ich in dem Moment das Kind haben wollen würde. Diese grundsätzliche Einstellung eines Mannes a la "Du lässt doch dann abtreiben/nicht abtreiben (mir ist egal, ob es dein Körper ist)" würde mich sofort abschrecken. Genauso würde ich niemals von einem Mann verlangen sich vasektomieren zu lassen...


    Mein Körper, mein Selbstbestimmungsrecht.


    Sein Körper, sein Selbstbestimmungsrecht.


    Ich würde auch nicht verlangen dass er den coolen Daddy spielt, außer er will das.


    Aber das Kind ist ein eigenes Individuum...und es sollte finanziell nicht benachteiligt sein gegenüber Kindern, die 2 Elternteile haben. Es sollte nicht auf Klassenfahrt oder Essen oder Kleidung verzichten, weil Mann sich weigert, die Folgen seines Sexuallebens zu sehen...

    oder um es mal geschlechtsunspezifisch zu machen:


    Wenn das Kind beim Vater lebt, sollte auch Frau für die Folgen ihres Sexuallebens aufkommen müssen.

    Zitat

    Es kann beim Thema Abtreibung keinen Zwang für die Frau geben.

    So etwas ähnliches haben ja schon viele hier geschrieben. Kann man ja auch verstehen. Das bedeutet dann aber automatisch Zwang für den Mann. Und genau da ist der Konflikt.


    Da hilft es nichts, immer wieder darauf hinzuweisen, dass man sich das vorher überlegen muss und jeder Mann Kondome nehmen kann. Wir reden hier von den Fällen, wenn es schon passiert ist.


    Ich wünsche die konkrete Situation niemandem, aber die Entscheidung treffen zu müssen, wenn es soweit ist - das ist real. Und alles andere ist blanke Theorie.

    Stösst es eigentlich nur mir auf dass hier über entstandene Menschen gesprochen wird wie über die Behandlung einer Geschlechtskrankheit die halt 18 Jahre dauert und was kostet? :(v


    Es gehören immer zwei dazu - also müssen auch zwei das Risiko tragen. Auch das finanzielle....


    Keine Ahnung wie hoch in D der Unterhaltsanspruch ist.....aber leben wird man davon kaum können....

    Ich mache mir intensiv Gedanken über das Thema, jedoch aus der Betrachtungssicht der Männerrechte heraus. Und ich finde es völlig inakzeptabel, wie wenig Mitspracherecht Männer diesbezüglich haben. Ein wesentlicher Grundsatz, der immer im Zuge des alleinigen Abtreibungsrechts von Frauen genannt wird ist "Mein Körper, meine Entscheidung". Es beeinflusst jedoch auch den Mann, wenn sein ungeborenes Kind die Toilette runtergespült wird. Wenn auch mehr psychisch als physisch aber der Effekt ist im Grunde der gleiche.


    Ich plädiere deshalb dafür, für Männer eine Art Ausgleich zu schaffen. Da es der Körper der Frau ist, hat sie durchaus mehr Entscheidungsrecht als der Mann. Sollte sich jedoch ein Mann gegen das Kind entscheiden, die Frau trägt es aber aus, sollte der Mann meiner Meinung nach dafür nicht finanziell haftbar gemacht werden. Dann ist es alleine die Entscheidung der Frau, ob sie sich diese finanzielle Bürde auflastet. Hier sollte analog der Grundsatz für Männer gelten: "Meine Geldbörse, meine Entscheidung".

    Zitat

    Stösst es eigentlich nur mir auf dass hier über entstandene Menschen gesprochen wird wie über die Behandlung einer Geschlechtskrankheit die halt 18 Jahre dauert und was kostet? :(v

    Es ist eine theoretische Diskussion über theoretische Leibesfrüchte, nicht über konkrete Menschen. Mir stößt es nicht auf, solange es sachlich ist, aber nicht gezielt verächtlich, und bisher finde ich es hier vollkommen und absolut in Ordnung.

    Zum Fadenthema

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    Meine Güte, was für eine Diskussion. Da bekomme ich ja einen latenten Brechreiz. %:|


    Wenn eine ungeplante Schwangerschaft eintritt, dann betrifft das erstmal zwei Personen, nämlich die Schwangere und denjenigen der gezeugt hat. Die Gründe für dies Dilemma können sehr vielfältig sein und auch die besten und ausgeklügelsten Gedanken vorher, die man mal grundsätzlich angestellt hat, schützen einen nicht unbedingt davor.


    So könnte man durchaus mit diesem Partner ein Kind großziehen wollen, aber zwei Tage vor der Feststellung der Schwangerschaft seinen Job verloren haben und nun gerade kein Kind kriegen wollen, damit man nach der Geburt eben nicht umfassend vom Mann abhängig ist, weil die Jobsuche mit Kind, noch dazu einem so kleinen unfassbar viel schwerer ist, als ohne. Man könnte aber auch gerade erfahren haben das man krank ist und die Genesung deutlich schwerer wird, mit Schwangerschaft. Möglich ist aber auch, dass Frau von einem aktuen Anfall von Schwanegrschaftsdepressionen überfallen wird und den vorher nicht gefühlten Wunsch nun als Albtraum empfindet. Niemand ist gegen solche Überraschungen gefeiht und niemand kann einem sagen ob es sich um eine Depression handelt oder um die tatsächliche Realition, dass man doch kein Kind will.


    Möglich auch, dass der Mann es bis dahin ganz lässig sah, aber gerade dann DIE berufliche Option eröffnet bekommt und es gerade dann gar nicht geht. Es wäre ja nicht so, dass der Zeitpunkt der Entbindung für das Ausmaß der Veränderungen die ein Kind in einem Leben nach sich zieht völlig irrelevant wäre.


    Die Gründe können also vielfältig sein, für den einen wiegen sie schwer, für den anderen nicht, aber am Ende kann das wohl beinahe jedem passieren.


    So, nun steht erstmal die Entscheidung an ob eine Schwangerschaft ausgetragen werden soll oder nicht. Die erste Frage ist nämlich ob Frau sich das überhaupt vorstellen kann, es handelt sich immerhin um eine Mammutaufgabe mit großen Risiken die einen Körper unter Umständen für immer verändert. Und da geht es ja nicht nur um optische Mängel, wenn man so will, sondern um gesundheitliche Folgen, über schlechtere Augen und Inkontinenz bis hin zu großen Narben und Not-Op Traumata, in schlimmen Fällen kommen auch plötzliche Anfälle von "Tod" dazu.


    Abzuwägen ob man dies alles besser ertragen kann, als mit einer Abtreibung zu leben, denn beides muss Frau in erster Linie allein, ist die Verantwortung die man in dieser Situation tragen muss so als Frau. Eine Abtreibung ist also, anders als hier dargestellt, mitnichten das verweigern der Konsequenzen. Man drückt sich nicht und man hüpft danach auch nicht gleich Heidi aus der Praxis soweit ich das überblicke.


    Die Frage lautet: Kann ich besser mit einer Abtötung werdendes Lebens leben oder mit einer Schwangerschaft und der Verantwortung für ein Kind?


    Letztere trägt man ja auch, wenn man das Kind abgibt, denn am Ende muss man das vor sich und vermutlich auch irgendwann vor dem Kind rechtfertigen. Man trägt mit dieser Handlung ja Verantwortung für diverse mögliche Identitätsprobleme die das Kind eventuell mal bekommt.


    Also hier zwei Beteiligte und zwei, unter Umständen, Leidtragende. Beide sind psychisch betroffen, aber nur eine ist auch körperlich betroffen. Dürfte der Mann die Frau dazu zwingen ein Kind auszutragen, dass sie nicht wünscht um sein psychisches Leid zu verhindern, dann würde er ihr sowohl psychisches als auch körperliches Leid zuzufügen. Dafür gibt es in unserem System keine Rechtfertigung, sowie man eben auch niemanden zur Organ- oder Blutspende zwingen kann und dabei geht es in aller Regel um Leben und Tod und nicht "nur" um psychische Probleme. Ergo KANN es nur so sein, dass die Frau alleine entscheidet ob sie die Schwangerschaft austrägt oder nicht. Denn, nur weil das hier nicht klar zu sein scheint: Eine Entscheidung gegen eine Abtreibung ist keine Entscheidung für ein Kind. Es bedeutet keine Vorfreude auf ein Kind, es bedeutet nicht, dass man das irgendwann gern hat, nichtmal das man es groß zieht. Nur, dass man die Schwangerschaft austrägt ist an der Stelle entschieden.


    Die anderen Entscheidungen sind weitere, die im Grunde erst nach der erfolgreichen Schwangerschaft und Entbindung anstehen und da wiederrum für beide Betroffenen, nun aber mit einem entscheidenden Unterschied:


    Es gibt nicht mehr länger nur weil erwachsene Beteiligte die das Risiko in diese Situation zu geraten mehr oder minder eingegangen sind, die also die Folgen verantwortlich zu tragen haben, so oder so. Inzwischen gibt es ein vollentwickeltes menschlichen Leben, welches zwar zwangsläufig die Folgen trägt, aber an der ursprünglichen Entscheidung, nämlich der Sex zu haben, nicht den geringsten Anteil hatte.


    Deshalb können die Rechte dieses Lebewesens auch nicht zur Debatte stehen. Das hieße ja diesen Menschen für die Risikobereitschaft von zwei anderen zu strafen, also Sippenhaft und die ist in Deutschland zum Glück nicht zulässig. Sonst müsste man ja auch jederzeit damit rechnen für die Fehler der Eltern haften zu müssen, sollten diese beispielsweise Schulden machen. Genau deshalb kann man ein Erbe auch ablehnen, weil man nämlich, Verwandtschaft hin, Verwandtschaft her, nicht für die Entscheidungen eines anderen Menschen haftet.


    Daher ist die Entscheidungsfreiheit beider Erwachsener an dieser Stelle bereits in ihrer Freiheit eingeschränkt. Weder die Mutter noch der Vater können sich einfach komplett lossagen. Soweit ich weiß, hier sind meine Informationen aber etwas lückenhaft, erschlöschen die Ansprüche der Kinder gegen die Eltern hinsichtlich Unterhalt und Erbschaft selbst bei einer Adoption erst in dem Moment, in dem jemand anderes die Verantwortung übernimmt. Also nachdem das Kind adoptiert wird, nicht mit der Freigabe zu dieser. Bis zu diesem Punkt also, an dem jemand anderen freiwillig einspringt, muss man zahlen, sofern man kann. Unterbringung in einem Heim beispielsweise, muss man auch zahlen, sofern man kann.


    Das gilt für beide Elternteile und das ist nur fair, immerhin geht es hier um die Rechte des Kindes und nicht des (Ex-)Partners. Das ist unschuldig an der Lage und damit sollten dessen Rechte auch nicht beschnitten werden können.


    Wenn nun also der Vater wieder Willen zahlen muss, dann zahlt er für die Rechte des Kindes und das auch im Falle des Betreuungsunterhaltes der Mutter. Denn das Kind hat ein Anrecht darauf in dieser Lebensphase von einer nahem Bezugsperson betreuut zu werden, eine Situation die in anderen Einrichtungen nicht erreicht werden kann. Also auch an dieser Stelle zahlt man für die Interessen des unschuldig Betroffenen.


    Möchte man dies nicht, dann bleibt einem nur die Option die Verantwortung selbst wahrzunehmen, in dem man selbst die Betreuung gewährleistet. Tut man dies, kann man den Betreuungsunterhalt für die Mutter bereits heute nach einem Jahr beenden, weil sie dann wieder in den Stand versetzt wird vollzeit zu arbeiten, ohne das die Rechte des Kindes betroffen sind, weil die Betreuung durch eine nahe Bezugsperson, ja weiterhin gegeben ist. Dann macht man halt selbst die Einschnitte im Job, wenn einem das lieber ist, als die Frau zu finanzieren. Sollte dem nicht so sein, darf man sich an dieser Stelle dann aber auch selbst mal fragen, wie man auf den Gedanken kommt, dass es für die Frau ein wahnsinniger Gewinn im leben ist, diese Einschnitte hinnehmen zu müssen und ob man sich seine Wut nicht sparen kann.


    Die Finanzen sind also ein ganz anderes Thema als das Recht auf Abtreibung, weil die vorraussetzungen grundsätzlich andere sind. Und das Thema "Finanzen" ist dann wieder soweit fair, als dass beide zugleichen teilen betroffen sind. Theoretisch. Praktisch hat der nicht versorgende Teil irgendwann ein Ende der finanziellen verpflichtungen und kann sich über Rentenansprüche freuen, ebenso wie über Gelder die durch beruflichen Fortschritt geenriert wurden, während der betreuuende Part die Einschnitte für den Rest des lebens spüren dürfte, im Durchschnittsfall.

    Zitat

    Zauberfee, ich fände es auch gut, wenn der Mann ein solches Kind ablehnen könnte - aus Männersicht. Aber wie gesagt, es geht um KIND und seine (finanziellen) Rechte. Fertig und aus.

    Das stimmt so aber nicht. Das Kind bekommt seine finanziellen Rechte so oder so. Dem Kind ist es doch völlig egal, woher das Geld kommt. Ob die Mutter finanziell alles allein bewältigt oder ob der Vater auch was dazu zahlt macht keinen Unterschied fürs Kind. Selbst ein Waisenkind bekommt seine finanziellen Rechte.

    Zitat

    Stösst es eigentlich nur mir auf dass hier über entstandene Menschen gesprochen wird wie über die Behandlung einer Geschlechtskrankheit die halt 18 Jahre dauert und was kostet? :(v

    Ja ist aber immer so, wenn es um das Thema geht. Um Abtreibung legitimieren zu können muss man halt den Menschen zum Objekt (oder halt irgendein Wesen 2. Klasse) degradieren.


    Genauso wie Schwangerschaft dann gerne als eine Art hochgefährliche Krankheit mit hoher Sterblichkeit und riesigen gesundheitlichen Gefahren dargestellt wird, die man keiner Frau zumuten könne.


    Und natürlich sind alle Frauen, die abtreiben wollen, in absolut schwersten, extremsten Notsituationen ohne Ausweg.


    Gehört halt alles zu der üblichen Argumentationslinie, die immer bei diesem Thema gefahren wird.

    Zitat

    Wer Sex haben kann, muss eben auch mit den Konsequenzen leben, dass etwas schief gehen kann.

    Sehe ich auch so. Aber ich beziehe das halt auf beide Geschlechter, Männer wie Frauen. Beide sollen gefälligst den Ar*** in der Hose haben, sich mal am Riemen reissen und ihre Mann bzw. ihre Frau stehen für das Kind. Das Weglaufen vor der Verantwortung, sei es durch Abtreibung oder durch Kontaktabbruch und Zahlungsverweigerung, finde ich beides unmöglich. Von ganz schweren, sehr seltenen Extremfällen nun mal abgesehen.