• Die Rolle des Mannes beim Thema Abtreibung

    Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob eine Diskussion unter diesem Thema erlaubt ist ??falls nicht, bitte gleich schließen oder löschen?? , aber ich habe gerade einige interessante Themen gelesen, wo es um die Rolle des Mannes bei Abtreibungen geht. (Bitte kein Für- oder Wider- zum Thema Abtreibung an sich!) Ich frage mich, ist es wirklich so ok, dass…
  • 327 Antworten
    Zitat

    Ich fände es eigentlich nicht fair, als Mann ein potentielles Kind "vor die Nase gehalten zu bekommen", auf das ich gleichzeitig nicht die geringste Chance habe. :-o ":/

    Das ist ja letztendlich Thema der Diskussion hier. Die Frau hat nunmal immer die Entscheidungsgewalt, ob das dann fair ist oder nicht, ja, mag sein...


    Wenn ich ihm davon erzähle, hat er aber zumindest die Chance sich überhaupt zu äußern, die man ihm dann aber auch noch nimmt, ist dann sozusagen gleich doppelt unfair.

    Zitat

    dass ich persönlich finde, dass der (Ex)Partner die Wahrheit verdient hat, nämlich, dass er ein Kind gezeugt hat. Es wäre einfach nur fair.

    Wenn ich Sex habe, muss mir klar sein, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit > 0 auch Nachwuchs zeugen kann. Wenn keine Beziehung besteht, ist es mir als Mann egal, wenn die Frau abtreibt- das muss ich dann nicht wissen, weil ich darauf weder Einfluss habe noch tangiert es mein eigenes Leben im weiteren Verlauf. Insofern ist diese Information überflüssig oder ziemlich nutzlos.

    Zitat

    Ja, ein Mann mittleren Einkommens hat unter Umständen nicht mehr als den Selbstbehalt über, aber die Frau hat ja auch weitere Einschränkungen.

    Ja aber die Frau hat sich dafür ja bewusst entscheiden, der Mann hingegen nicht.

    Zitat

    Und Harz 4 ist wirklich übertrieben, der Selbstbehalt liegt immerhin bei über 1000 Euro.

    Hartz4 sind 409 Euro Regelsatz + Mietkosten + Heizkosten. Zudem hat man als Hartz4-Empfänger diverse Vergünstigungen z.B. im ÖPNV und man kann sich kostenlose Lebensmittel bei der Tafel holen. Insgesamt dürfte es ungefähr auf dasselbe hinauslaufen, was ein Mann mit eher geringerem Einkommen hat, der Unterhalt für ein von ihm ungewolltes (und von der Frau gewolltes) Kind zahlen muss.


    Da würde ich an Stelle des Mannes gar nicht mehr arbeiten gehen. Lohnt sich nicht. Und man kommt sowieso nie wieder auf die Füße. Ein neues Leben mit einer neuen Frau kann man vergessen, zumindest für die nächsten 18 Jahre.

    Nur noch mal so ein auf Seite 17 eingeworfener Gedanke:


    Väter haben mit der Geburt ihres Kindes automatisch eine Unterhaltspflicht.


    Ein Umgangsrecht wird ihnen erst auf Antrag gewährt.


    Das ist ungerecht.

    Zitat

    Da würde ich an Stelle des Mannes gar nicht mehr arbeiten gehen. Lohnt sich nicht. Und man kommt sowieso nie wieder auf die Füße. Ein neues Leben mit einer neuen Frau kann man vergessen, zumindest für die nächsten 18 Jahre.

    Erstens wurde hier geschrieben, dass das eine oder andere auf den Selbstbehalt anrechenbar sind, zweitens kann man nicht einfach aufhören zu arbeiten ohne Konsequenzen, drittens wollen Leute mit einem mindestens halbwegs gesunden Selbstkonzept aus solchen Gründen nicht aufhören zu arbeiten, und viertens gibt es etliche Männer, wirklich etliche, die Unterhalt für Kinder aus früheren Beziehungen zahlen und trotzdem in einer Beziehung sind. Mir fallen allein aus dem direkten Bekanntenkreis auf Anhieb vier ein und kein einziger, der nach der Trennung Single geblieben ist.

    Zitat

    Väter haben mit der Geburt ihres Kindes automatisch eine Unterhaltspflicht.


    Ein Umgangsrecht wird ihnen erst auf Antrag gewährt.

    Ist das so? Oder eher so, dass die näheren Umstände des Umgangs von den Ex-Partner/Eltern geklärt werden und nur im Falle von Streitigkeiten jemand Externes zugeschaltet wird?

    Zitat

    Väter haben mit der Geburt ihres Kindes automatisch eine Unterhaltspflicht.


    Ein Umgangsrecht wird ihnen erst auf Antrag gewährt.

    Quark. Also, vielleicht war das mal so, aber mittlerweile ist das nicht mehr so. Umgangsrechte hat man nämlich unabhängig vom Sorgerecht. Mit der Anerkennung der Vaterschaft erhält man Rechte und Pflichten dem Kind gegenüber. Umgangsrecht, aber eben auch eine Art Pflicht sich zu kümmern und zu zahlen. Geteiltes Sorgerecht muss bei nicht verheirateten Paaren tatsächlich beantragt werden. Eine Tatsache die der Vater meiner Großen sehr praktisch fand, weil er sonst hätte ablehenn müssen und ein riesen Aufstand nötig gewesen wäre, weil er sich nicht in der Lage sieht, im Falle eines Falles das Sorgerecht auszuüben. In anderen Situationen wäre es vermutlich andersrum praktischer.


    Aber Umgangrecht besteht absolut unabhängig davon in jedem Fall.

    Zauberfee


    Ich weiß nicht was die Leute in deinem Umfeld so für ein Einkommen haben, aber mit allem was mein Vater so anrechnen konnte reichten seine paar Euro Selbstbehalt für ein eigenes Haus, zwei riesen Autos, und regelmäßigen Urlaub der teureren Kategorie. Wirf mal einen Blick in die Düsseldorfertabelle und frage dich, wie wenig man eigentlich verdienen muss, um danach noch bei Harz 4 zu landen. Was übrigens mit nichten so komfortabel ist wie du zu meinen scheinst.

    @ danae87

    Du hast Deine bemerkenswerte Fähigkeit, den Leserinnen und Lesern Deiner Beiträge ein X für ein U zu verkaufen in Deinem vorletzten Beitrag auf beeindruckende Weise vorgeführt.


    Auch wenn ich persönlich ein X immer noch für ein X halte, bewundere ich Deine verbalakrobatischen Fähigkeiten.


    Trotz dieser inhaltlichen Differenzen, kann ich dennoch eine gemeinsame Tatsachenbasis herausziehen:


    Väter haben mit der Geburt ihres Kindes automatisch eine Unterhaltspflicht.


    Das Sorgerecht wird ihnen erst auf Antrag gewährt.

    Zitat

    Du hast Deine bemerkenswerte Fähigkeit, den Leserinnen und Lesern Deiner Beiträge ein X für ein U zu verkaufen in Deinem vorletzten Beitrag auf beeindruckende Weise vorgeführt.

    [...] du [...] selbst schriebst was von Umgangsrecht, und jetzt auf einmal switcht du nahtlos auf Sorgerecht um. %:| Weißt du nicht mehr, was du selbst geschrieben hast?

    UND sie schrieb:

    Zitat

    Geteiltes Sorgerecht muss bei nicht verheirateten Paaren tatsächlich beantragt werden. Eine Tatsache die der Vater meiner Großen sehr praktisch fand, weil er sonst hätte ablehenn müssen und ein riesen Aufstand nötig gewesen wäre, weil er sich nicht in der Lage sieht, im Falle eines Falles das Sorgerecht auszuüben. In anderen Situationen wäre es vermutlich andersrum praktischer.


    Aber Umgangrecht besteht absolut unabhängig davon in jedem Fall.

    Du weißt also weder, was du selbst schreibst, noch liest du offenbar, was andere schreiben. Willst du dich vielleicht mal zwischendurch ein klein wenig, weiß nicht ... konzentrieren?

    @ Shojo

    Zitat

    Weißt du nicht mehr, was du selbst geschrieben hast?

    Doch natürlich. Ich bin zum Sorgerecht übergegangen, weil wir da eine gemeinsame Tatsachenbasis haben.

    Zitat

    Doch natürlich. Ich bin zum Sorgerecht übergegangen, weil wir da eine gemeinsame Tatsachenbasis haben.

    Was deiner Anschuldigung, Danae würde die Tatsachen verdrehen, den Boden entzieht, weil sie das zwar schrieb, du aber nicht, und dafür im Gegenteil dich in den verdacht rückt, so ein bisschen nachzujustieren, weil du zuerst Blödsinn geschrieben hast, das aber nicht zugestehen willst.

    Zitat

    Doch natürlich. Ich bin zum Sorgerecht übergegangen

    "Übergegangen"? Eine recht "blumige" Erklärung für Deinen Kauderwelsch ;-)


    Dann erklär doch mal das

    Zitat

    Du hast Deine bemerkenswerte Fähigkeit, den Leserinnen und Lesern Deiner Beiträge ein X für ein U zu verkaufen in Deinem vorletzten Beitrag auf beeindruckende Weise vorgeführt.

    Was stimmt in danae87's Beitrag nicht? Bitte ohne Begriffe auszutauschen......oder wie Du es nennst: zwischen den Begriffen überzugehen!