• Die Rolle des Mannes beim Thema Abtreibung

    Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob eine Diskussion unter diesem Thema erlaubt ist ??falls nicht, bitte gleich schließen oder löschen?? , aber ich habe gerade einige interessante Themen gelesen, wo es um die Rolle des Mannes bei Abtreibungen geht. (Bitte kein Für- oder Wider- zum Thema Abtreibung an sich!) Ich frage mich, ist es wirklich so ok, dass…
  • 327 Antworten

    Es nervt mich, wenn ihr solche Wörter wie Quatsch und Blödsinn benutzt.


    Davon abgesehen, zum inhaltlichen Teil der Diskussion: Ich ging davon aus, dass zum Sorgerecht auch ein Umgangsrecht mit dem Kind gehört. Deshalb hatte ich geschrieben, dass ein Umgangsrecht erst auf Antrag gewährt wird.


    Da danae87 meine Behauptung mal eben als Quatsch abgetan hat, bin ich dann der Einfachheit halber zum Sorgerecht übergegangen, weil das unstrittig ist.


    Ob das was ich ursprünglich schrieb, juristisch haltbar ist, da bin ich mir nicht sicher. Das heißt aber weder, dass es Quatsch ist, noch dass es Blödsinn ist.


    So, ich hoffe, das war jetzt genug "Butter bei die Fische". Jetzt seid ihr dran mit "Butter bei die Fische". Seid ihr bereit zu einer Diskussion, die auf Tatsachen basiert?


    Ich wiederhole also das, was zumindest zwischen Danae und mir eine gemeinsame Tatsachenbasis sein sollte:


    Väter haben mit der Geburt ihres Kindes automatisch eine Unterhaltspflicht.


    Das Sorgerecht wird ihnen erst auf Antrag gewährt.

    Wow, nun war ich ein paar Tage nicht hier und dann ist so viel los in dem Faden. :-o


    Ich habe nun alle Seiten gelesen, und finde es sehr interessant, wie die Meinungen zu dem Thema sind und wie diese begründet werden.


    Wie seht ihr folgenden Fall:


    Eine Frau wird in einer sehr schlecht laufenden, von mehrfachen Trennungen und ständigen Streiterein geprägten, Beziehung schwanger, der Mann hatte sich auf ihr Wort verlassen, dass sie die Pille nehme.


    Noch bevor sie von der Schwangerschaft wusste, hatten sie sich getrennt. Sie hatte gehofft, die Beziehung dadurch zu retten. Er wollte davon nichts wissen. Sie war nicht die Frau, mit der er sein erstes Kind bekommen wollte. Dies waren auch nicht die richtigen Umstände für ihn, ein Kind in die Welt zu setzen.


    Es folgten viele Gesrpäche, Disskussionen und Streiterein.


    Er machte seinen Standpunkt klar. Verdeutlichte ihr, was dieses Kind sowohl für ihn, als auch für sie zu bedeuten hätte. Er wollte, dass sie abtrieb. Begleitete sie zu den Beratungsgesprächen, versprach, für sie da zu sein. Sie hatten vereinbart, Niemanden davon zu erzählen.


    In der Zwischenzeit erhielt er aber wütende Nachrichten von ihren Freundinnen. Dass er die Verantwortung zu tragen hat, reinstecken ging ja auch. Dass er ein mieses Schwein und ein Mörder sei.


    //Es trieb ihn soweit, dass er üble Gedanken bekam. Denn sie hatte immer wieder in der Entscheidung gezweifelt. Ihn erpresst, dass sie das Kind bekomme, wenn er sich endgültig trenne. Er schmierte ihr Honig ums Maul, damit sie zu ihrem Wort stand, und den wichtigen Termin für die Tabletten wahr nahm. //


    Schließlich war es so weit. Der Abbruch in der 6 SSW erfolgte. Für ihn war es leicht. Es war für ihn noch kein Baby gewesen. Nur eine Ansammlung von Zellen.


    Für sie war es schwer. Sie hatte ihm zuliebe abgetrieben, der Vernunft wegen. (Keinen Partner, keine Wohnung, niedriges Einkommen bei beiden) Hatte die Hoffnung gehabt, ein Baby würde die Beziehung retten. Später war ihre Hoffnung gewesen, ihn durch die Abtreibung und durch das gemeinsam erlebte, zurück zu bekommen.


    Er stellte daraufhin den Kontakt ein. Eine Beziehung mit ihr wollte er auf keinen Fall mehr.


    Wochen später, als er wieder klarer denken konnte, kam in ihm die Verdacht auf, dass sie die Pille absichtlich abgesetzt, es drauf angelegt hatte. Beweisen konnte er es allerdings nie. Doch selbst gemeinsame Freunde äußerten diesen Verdacht ihm gegenüber.

    Zitat

    Ob das was ich ursprünglich schrieb, juristisch haltbar ist, da bin ich mir nicht sicher. Das heißt aber weder, dass es Quatsch ist, noch dass es Blödsinn ist.

    Wasn sonst.

    Ich finde das eine üble Geschichte und möchte da weder für den einen noch den anderen Partei ergreifen.


    Mit der juristischen Frage des Abtreibungsrechts hat das in meinen Augen wenig zu tun, weil es aus juristischer Sicht ihre Entscheidung war abzutreiben.


    Also, wenn man ein Fazit draus ziehen möchte, würde ich sagen, solche Missstände lassen sich auf juristischem Wege nicht lösen.

    Fazit :


    Abtreiben sollte für mich verboten werden !


    Und nur dann genehmigt werden , wenn Mutter oder Kind sterben könnten wärend der Schwangerschaft , oder das Kind schwerst behindert oder krank wäre.


    Alles andere wäre für mich Mord.


    Den man weis das man Schwanger werden könnte , wenn man dann nicht soviel Hirn hat und nachdenkt .


    Und ja ein Mann hat mitsprache recht und ich finde er dürfte auch das Recht haben , das Kind für sich zu bekommen , wenn die Mutter es nicht will.


    Männer haben allgemein viel zu wenig rechte wenn es um das wohl des Kindes geht .


    Live innerhalb der Familie erlebt......

    Zitat

    Abtreiben sollte für mich verboten werden !

    Nur für dich? Das ist doch nicht nötig - für dein ganz persönliches Leben kannst du ja ohne Weiteres und ohne jede Notwendigkeit juristischer Verwicklungen ein komplettes, absolutes, totales, allumfassendes Abtreibungsverbot aussprechen und dann heiter und froh danach leben! @:)

    Zitat

    Hopla ich meinte , das es Allgemein verboten werden sollte in Deutschland !

    Na dann - zurück zu den Stricknadeln.... ":/ :(v

    Und ich meine es gehört für die Allgemeinheit nicht verboten, dass man abtreiben kann.


    Und nun?


    Meiner Meinung nach wirkt das Selbstbestimmungsrecht einer lebenden Person mit eigenen Gedanken etwas mehr als das eines Kindes, dass noch kein eigenes Bewusstsein hat.


    Ich habe nie abgetrieben, ich habe immer gut verhütet, aber trotzdem ist das meine Meinung.


    Den Fall von AnnwyllXxx find ich äußerst kritisch, allerdings kommt eins nicht klar hervor: Hat sie absichtlich die Pille vergessen oder die Verhütung manipuliert? Das kommt nicht richtig heraus...


    So oder so: Eine kaputte Beziehung mit einem Kind retten zu wollen finde ich kritisch. Es wird wohl nicht klappen. Die Abtreibung war letztendlich von beiden gewollt.


    Wer versucht eine beziehung EINSEITIG durch Verhütungspanne mit einem Kind zu retten, gehört in den meisten Fällen auch mal psychisch durchgecheckt. Das ist klammerndes und abstreitendes Verhalten von Tatsachen. Manipulierend dazu... Und man sollte heraus finden, warum man sowas tut. Verlustängste? Kontrollsucht? usw.

    IHR Körper - IHRE Entscheidung


    In einer Beziehung sollte man sich natürlich absprechen, aber das letzte Wort hat sie - denn am Ende muss die Frau mit der Entscheidung leben und vor allem mit den körperlichen und seelischen Belastungen.

    Zitat

    Hopla ich meinte , das es Allgemein verboten werden sollte in Deutschland !

    Habe ich durchaus verstanden; das war Sarkasmus.

    Ganz Dünnes Eis, würde ich sagen.


    Allerdings war er ja, bist ganz seltene Ausnahmen auch bei der Zeugung dabei.


    Somit sollte er mit Entscheiden dürfen - PRO - Contra - Kind oder Abtreibung.


    Letztlich gibt es wohl immer mehr Verlierer, als Gewinner