• Die Rolle des Mannes beim Thema Abtreibung

    Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob eine Diskussion unter diesem Thema erlaubt ist ??falls nicht, bitte gleich schließen oder löschen?? , aber ich habe gerade einige interessante Themen gelesen, wo es um die Rolle des Mannes bei Abtreibungen geht. (Bitte kein Für- oder Wider- zum Thema Abtreibung an sich!) Ich frage mich, ist es wirklich so ok, dass…
  • 327 Antworten
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    Besenkammer, Umkleidekabine... irgendwie sowas. Aber der gute Bobbele musste seine Bälle nichtmal im Netz versenken. Der hat quasi ins Aus geballert (Mund) und wurde trotzdem Papi.

    Das ist ja krass :-o Das wusste ich nicht, danke für die Aufklärung.

    @ RogerRabbit

    Zitat

    Natürlich macht es einen (großen) Unterschied, denn diese Summe reicht nicht annähernd, um den Bedarf des Kindes zu decken. Von den Auswirkungen auf das Berufsleben, die durch die alleinige Versorgung des Kindes entstehen können, mal ganz zu schweigen. Es geht dabei schließlich nicht nur ums Geld. Das verhält sich bei alleinerziehenden Männern im übrigen nicht anders.

    Narf... okay. Belassen wir es dabei. Du hast vollkommen recht.

    @ Nala85

    Zitat

    Na deine Stammtischhauer sind ja auch höchst wissenschaftlich. :=o

    Geil ne.

    Zitat

    Ich kenne mehr Frauen als Männer die sich als Single sexmässig ausleben und bin dennoch nicht der Ansicht dass das als Standard massgebend ist.

    Okay. Dann würdest du jetzt auch sagen dass bei dem kleinen Test den ich vorher erwähnt habe:

    eher die Frauen für Sex bereit wären als die Männer?

    Zitat

    Es kann doch echt nicht so viel verlangt sein, VOR dem Sex zu überlegen, ob man mit allen möglichen Konsequenzen klar kommt... %-|

    Stimme ich ja auch völlig mit Dir überein.


    Mir geht es nur um diese Doppelmoral:


    Mann hat kein Bock auf ein Kind -> macht sich aus dem Staub -> wird juristisch verfolgt und gesellschaftlich als Charakterschwein geächtet.


    Frau hat kein Bock auf ein Kind -> treibt ab -> wird nicht juristisch verfolgt und gilt als selbstbestimmte, emanzipierte, starke Frau.

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    Ganz einfach... du füllst die Perle ordentlich ab, erzählst ihr was von Prinzessin und liebe auf den ersten Blick. Das ist keine große Kunst. Dafür muss sie kein One-night-stand-fan sein. [...]


    Ich habe dich korrigiert. Du meintest Frauen würden direkt in der Armut landen weil der Unterhalt in den meisten fällen sowieso nicht kommt, was faktisch vielleicht korrekt ist, [...]

    Jaja, mir scheint, unser doomhide ist in der Tat ein reizendes Kerlchen. Popcorn.

    Der Hinweis dass man sich vor dem Sex mal Gedanken machen sollte ist ja im wesentlichen auch total okay und richtig. Ich denke dass das bei Frauen auch oft der Fall ist nur bei Männern eben nicht so häufig. Da wird eher mal wahllos rumgedödelt als andersrum und den Männern dann zu erzählen "verhaltet euch doch dahingehend wie Frauen" blendet eben die sexuellen Unterschiede komplett aus und ist gleichbedeutend mit "Frauen, verhaltet euch beim vögeln und der Partnerwahl mal eher wie Männer". Gutgemeinter Tipp.... aber realitätsfern und daher läuft der völlig ins Leere.

    Zitat

    Mann hat kein Bock auf ein Kind -> macht sich aus dem Staub -> wird juristisch verfolgt und gesellschaftlich als Charakterschwein geächtet.


    Frau hat kein Bock auf ein Kind -> treibt ab -> wird nicht juristisch verfolgt und gilt als selbstbestimmte, emanzipierte, starke Frau.

    Mit dem feinen Unterschied, dass bei Variante 1 nun mal ein Kind existiert, das Rechte hat.


    Davon abgesehen kenne ich niemanden, der eine Frau, nur weil sie abgetrieben hat, mit diesen positiven Adjektiven ausstattet, außer vielleicht ein paar wenigen Frauenrechtlerinnen in den 80iger Jahren.

    Zitat

    Mann hat kein Bock auf ein Kind -> macht sich aus dem Staub -> wird juristisch verfolgt und gesellschaftlich als Charakterschwein geächtet.


    Frau hat kein Bock auf ein Kind -> treibt ab -> wird nicht juristisch verfolgt und gilt als selbstbestimmte, emanzipierte, starke Frau.

    Nochmal: das ist doch so nicht vergleichbar. Es ist doch ein Unterschied, wenn bereits ein Kind entstanden ist. Analog müsste man doch konstruieren, dass die Frau sich nach der Geburt aus dem Staub macht. Ich glaube kaum, das ihr dann erst einmal per se Anerkennung gezollt werden würde.


    Wobei ich aber auch das hier

    Zitat

    und gilt als selbstbestimmte, emanzipierte, starke Frau

    in diesem Zusammenhang noch nie so wahrgenommen habe.

    Zitat

    Mit dem feinen Unterschied, dass bei Variante 1 nun mal ein Kind existiert, das Rechte hat.

    In Variante 2 auch.


    In Variante 1 wird dem Kind aber nur ein bischen Geld vom Vater verweigert, wofür aber dann sowieso der Staat einspringt, wenn die Mutter es alleine nicht schafft. Also dem Kind wird de facto überhaupt nicht dadurch geschadet, wenn der Vater nicht zahlt.


    Bei Variante 2 wird das Kind halt getötet. Klar kann man der Meinung sein, bevor das Kind sich nicht durch den Geburtskanal gepresst hat, wäre es kein Mensch mit Rechten. Ändert aber nichts daran, dass die Abtreibung die reale Existenz des Kindes nunmal auslöscht.

    @ zauberfee

    Prepare for "Abort is no murder" discussion. Langweilig dass sich das immer so wiederholt und man niemals irgendwas bewegt damit. :-(

    Das klingt als wären Männer irgendwie geistig behindert und nicht in der Lage vor einem ONS über die Möglichkeit einer Schwangerschaft nachzudenken?! Nein, dafür kenn ich zuviele vernünftige Männer um zu akzeptieren dass das von der Natur so vorgegeben und unabänderbar ist. :|N


    Und Schützenswert wäre eine solche geistige wie auch immer geartete Einschränkung auch nicht. Schlimm genug dass piepsende Türen blöde Menschen davon abhält ihre Arme noch reinzustecken, aber sollen Frauen vielleicht noch Warnschilder am Kopf tragen: Achtung, sexueller Verkehr kann zu einer Schwangerschaft führen!


    Tut mir leid ... Männer mögen in manchem anders sein als Frauen aber dass über Verhütung nachdenken biologisch vorgegeben ist glaub ich nicht.

    Zitat

    Nochmal: das ist doch so nicht vergleichbar. Es ist doch ein Unterschied, wenn bereits ein Kind entstanden ist. Analog müsste man doch konstruieren, dass die Frau sich nach der Geburt aus dem Staub macht. Ich glaube kaum, das ihr dann erst einmal per se Anerkennung gezollt werden würde.

    Nehmen wir mal an ich würde schwanger werden. Mein Partner würde mir ganz klar sagen, dass er für eine Abtreibung ist, weil er auf keinen Fall ein Kind will. Ich würde ihm dann ganz klar sagen, dass ich niemals abtreiben würde und mich auf jeden Fall für das Kind entscheiden werde, egal was er dazu meint.


    Warum sollte er dann jetzt für meine allein getroffene Entscheidung zahlen? Es ist ja meine Entscheidung, die ich alleine gegen ihn getroffen habe. Dann kann ich doch auch alleine dafür aufkommen.


    Ich fände es dann irgendwie unfair, wenn ich alleine die Entscheidung treffe, ihn dann aber dafür zur Kasse bitte, obwohl ich ja bei meiner Entscheidungsfindung bereits wusste, dass er nicht zahlen wird.

    @ Nala85

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    Tut mir leid ... Männer mögen in manchem anders sein als Frauen aber dass über Verhütung nachdenken biologisch vorgegeben ist glaub ich nicht.

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    Das klingt als wären Männer irgendwie geistig behindert und nicht in der Lage vor einem ONS über die Möglichkeit einer Schwangerschaft nachzudenken?!

    Hehe, geistig behindert vielleicht nicht unbedingt aber so einige Männer können, wenn sie geil sind, verdammt Gedankenlos werden und blenden(?) Gefahren einfach aus. Und ja, ich glaube das betrifft mehr Männer als Frauen einfach weil die Konsequenzen "körperlich" für Frauen gravierender sind. Man könnte auch sagen dass in dem Fall mehr Männer als Frauen von der Geilheitsbehinderung betroffen sind.

    Zitat

    Warum sollte er dann jetzt für meine allein getroffene Entscheidung zahlen? Es ist ja meine Entscheidung, die ich alleine gegen ihn getroffen habe.

    Prinzipiell weil er nicht für dich zahlt, sondern für das Kind und das ist, ob nun gewollt oder nicht, durch euch beide entstanden. Wie ich das selbst in solch einer Situation handhaben würde, weiß ich nicht. Aber das kommt ja auch auf die finanziellen Mittel an, die einem zur Verfügung stehen.

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    Das klingt als wären Männer irgendwie geistig behindert und nicht in der Lage vor einem ONS über die Möglichkeit einer Schwangerschaft nachzudenken?!

    Ist doch bei uns Frauen nicht anders. Wieviele gibt es, die ONS haben und dann rumheulen, wenn sie schwanger sind. Und dann kommt plötzlich das "Ich muss jetzt über mich selbstbestimmen"-Argument um aus der Situation rauszukommen.

    Zitat

    Warum sollte er dann jetzt für meine allein getroffene Entscheidung zahlen? Es ist ja meine Entscheidung, die ich alleine gegen ihn getroffen habe. Dann kann ich doch auch alleine dafür aufkommen.

    Die Meinung "fremdes Geld würde ich nie nehmen" ändert sich nach einer Trennung ganz schnell in "Das steht mir aber zu!" und das Jugendamt wird das ähnlich sehen.