• "Empfehlungs"- und Erfahrungsberichte über Gynefix-Ärzte

    Hallo ihr Gynefixträgerinnen, aufgrund der Story von RoStar im anderen Gynefix-Erfahrungsthread (der Beitrag vom 01.01.2006) eröffne ich hier speziell einen Thread der NUR bei der Suche nach einem geeigneten Frauenarzt helfen soll. Wenn ihr einfach in die obere Spalte den Namen des/der Frauenarzt /-ärztin schreiben würdet und dann euren Bericht…
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    Dr. Olbertz, München


    Soo ich habs auch endlich hinter mir! Ich war bei Dr. Olbertz in München und ich kann nur positives berichten. Er ist wirklich sehrsehr nett und war total verständnisvoll :) Er hat wirklich Talent dafür Mädchen zu beruhigen. Auch der Rest der Praxis ist wirklich super nett und ich hab mich total wohl gefühlt. Herr Olbertz hat mir alle Fragen beantwortet und sich Zeit genommen, sodass ich letztendlich echt entspannt an die Sache rangegangen bin.


    Zu den Schmerzen (ich weiß es ist bei jedem anders) aber ich fand sie wirklich gar nicht so schlimm, 2 mal ein Stechen, fühlt sich an wie sehr starke Unterleibskrämpfe, aber das ist sooo schnell vorbei. Den Rest vom Tag und die Nacht hatte ich noch etwas Bauchschmerzen, aber kein Problem es ohne Schmerzmittel auszuhalten. Jetzt hab ich noch Schmierblutungen aber die nehm ich gerne in kauf. Den Faden kann ich perfekt tasten und er hat sich jetzt schon um den Muttermund gelegt sodass nichts piekst :)


    Jetzt toitoitoi dass nichts verrutscht oder rausfällt, aber laut Herr Dr. Olbertz sitzt sie perfekt :) Sogar Ultraschallbilder hat er mir ausgedruckt, wo ich genau sehen kann wo die Kette liegt :)


    Viel Glück für alle die es noch vor sich haben! :)


    Fazit: 100% EMPFEHLUNG!! :)^

    auch auf die gefahr hin, dass die ärtzin schonmal erwähnt worden ist:

    Nuwamed Klinik (Fr. Dr. Just) Leipzig

    MVZ nuwamed


    Brühl 33


    //04109 Leipzig


    http:www.nuwamed.de/frauenheilkunde/index.htm


    Die Nuwamed-Klinik ist eine Gynäkologische (Tages)Klinik. Im selben Gebäude ist wohl auch noch eine Schönheitsklinik. Das Team ist ziemlich jung und sehr freundlich. hab nachdem ich mir die Gynefix einsetztenlassen hab dirket meinen Gyn gewechselt.


    Ich habe mienen Termin bei Frau Dr. Just bekommen und war schon beim Voruntersuchungstermin begeistert.


    Sie ist jung und sehr humorvoll. Ich empfand sie eher als Freundin. Für wen das eine Überschreitung der Proffesionalität ist, der sollte vielleicht einen anderen FA wählen.


    Wie bereits gesagt ich habe mich bei ihr in sehr guten Händen gefühlt.


    Das einsetzten kostet in der Klinik 160 @, dazu kommt dann der Preis der Kette noch. Zu meiner Zeit (06/11) gabs in Belgien grade Lieferengpässe deswegen waren es bei mir nochmal 160 € für die Kette. Eine Freundin hat sich die Kette vor ein paar Wochen einsetzen lassen und in der Apotheke ca 120 € gezahlt.


    Mein Fazit: absolut empfehlenswert

    hier noch mal der link von oben (der ist durch die kursive formatierung nicht richtig angezeigt)


    http://www.nuwamed.de/frauenheilkunde/index.htm

    Dr. Muth, 1150 Wien

    http://www.herold.at/gelbe-seiten/wien/JKqFv/muth-franz-dr/


    Als ich beschlossen hatte, dass ich mir die Gynefix legen lassen wollte, wählte ich zuerst einen anderen Arzt aus bei dem ich auch meine Voruntersuchung hatte. Nachdem sich dieser Arzt allerdings ungefragt abfällig über meine Piercings und Tattoos geäußert hatte, beschloss ich mein Geld nicht bei ihm zu lassen.


    Geld wollte dieser Arzt nämlich eine ganze Menge. 30€ für den Ultraschall der Voruntersuchung + 415€ für das Legen der Gynefix + 30€ für jeden weiteren Ultraschall..


    Wie auch immer, anschließend landete ich bei Dr. Muth. Ein wirklich lieber Arzt mit einer noch lieberen Sprechstundenhilfe.


    Zum Legen der Gynefix sollte ich während meiner Regel kommen, leider war auch da mein Muttermund nicht ausreichend geöffnet, so dass das Dehnen des Muttermundes sauweh tat. Also beschlossen wir, dass ich muttermunderweiternde Tabletten nehmen sollte und dann nachmittags noch einmal wieder kommen sollte. Beim 2. Versucht schmerzte das Dehnen, Sondieren, Verankern zwar immer noch, aber die Arzthelferin hielt mir die ganze Zeit die Hand während der Arzt mir erzählte was er gerade machte. Innerhalb weniger Minuten war die ganze Prozedur dann abgeschlossen.


    Gezahlt habe ich bei Dr. Muth 300€ inclusive allem, nachfolgende Kontrollultraschalluntersuchungen eingeschlossen. :)^

    Habe jetzt leider nicht viel Gutes aus der Tagesklinik Oldenburg gelesen.


    Wisst ihr noch jemanden LK Oldenburg/Raum Bremen, der die Gyni legt?


    Muss alles schnell gehen, da ich, wenn ich sie nicht im Februar legen lasse, noch ein Jahr länger die Pille nehmen muss.

    Birgit Sandstede, Frankfurt


    Sie ist hier ja schon einmal erwähnt worden, aber da ich erst heute da war, die Erinnerungen frisch und einige sicher auch brandaktuelle Berichte mögen:


    Eine total nette Frau, die alles genau erklärt und gezeigt hat. Schmerzen – gut, strecken und pieksen ist niemals angenehm, war aber noch auszuhalten. Sollte dann noch etwas in der Praxis bleiben, falls mein Kreislauf irgendwie noch umkippt ;-) Habe 250 Euro gezahlt und mich super gut aufgehoben gefühlt :-)

    Habe aufgrund der Fadenlänge nicht alles gelesen.


    Aber falls jemand Erfahrungen mit Dr. Wolffram in Hamburg hat, würde ich mich sehr über eine PN freuen!

    Hallo zusammen,


    hat sich in letzter Zeit jemand die Gynefix in München legen lassen? Wie sind denn die Preise aktuell?


    Hat sich schonmal jmd. die Gynefix von Dr. Quattawi setzen lassen? Über eine PN wäre ich sehr dankbar.


    :-)

    Dr. Brock – Innsbruck

    Kann leider noch nichts genaues zu einem Arzt sagen, da ich die Gynefix noch nicht habe. Wollte sie eigentlich bei Dr. Brock legen lassen, jedoch will ich es mir bei diesem Preis nicht leisten und suche noch einen anderen Arzt. Dr. Brock aus Innsbruck verlangt prinzipiell für die Gynefix 450€ jedoch muss dazu noch extra bei der Voruntersuchung 40€ für den Ultraschall gezahlt werden, ebenso für die Kontrolle nochmal 40€, also sollte er meines Erachtens nach bei Frage nach dem Preis 530€ angeben und nicht 450, da ein Vorsorgeultraschall und ein Kontrollultraschall ja wohl absolut nötig sind (und deshalb eigentlich meiner Meinung nach auch im Preis von 450€ enthalten sein sollten!!!!!)

    Habe mir die Gynefix von Dr.Hirsch am Potsdamer Patz einsetzen lassen, mit örtlicher Betäubung hatte ich aber auch gar keine Schmerzen, bezahlt habe ich fürs Einsetzen ca.320 Euro, sehr nette Mitarbeiterinnen, würde es immer dort empfehlen.

    Hallo,


    ich würde gerne einen kurzen Erfahrungsbericht zur Tagesklinik in Oldenburg abgeben.


    Ich hatte vor 4 Wochen ca. ein Beratungsgespräch bei Dr.Hennefründ. Dieses kann man sich aber wirklich schenken. Es hat ca. 15 Minuten gedauert und ich meine so um die 50 Euro gekostet (mit Ultraschall, da man wissen muss welche gynefix man benötigt, kann aber wahrscheinlich auch bei eurem normalen Frauenarzt/Frauenärztin gemessen werden). Der Dr. selbst ist etwas komisch, aber man merkt ihm seine Erfahrung an und er weiß wovon er spricht. Er erklärt einem eigentlich nur, dass die gynefix nichts anderes ist als eine normale Spirale bloß teurer etc.. er drängt einem wirklich nichts auf. Ist nur irgendwie der Meinung das die Gynefix ein totaler Hype ist, obwohl andere Spiralen halt das selbe tun... die Information die man sonst so bekommt, findet man auch problemlos im Internet.


    Ich habe mich dann für die Gynefix entschlossen und für eine Kurznarkose. Einen Termin bekommt man total schnell. Es gibt Termine direkt um 7 Uhr oder um 10 Uhr und ich meine die op tage sind montag, dienstag und freitags. Ich hatte gestern meinen Op termin um 7 Uhr. Man nimmt dann erstmal im OP wartezimmer platz und wird dann nach einer halben Stunde ca. von einer Krankenschwester abgeholt und in einen kleinen Raum gebracht, wo man eine Schranknummer zugewiesen bekommt, danach zeigt sie einem kurz den Aufwachraum und sein Bett. Insgesamt ist der Aufwachraum recht klein mit ca. 8 Betten, aber alles sauber und hell gestaltet. Dann wird man in dem kleinen Raum alleine gelassen und man macht sich "nackig" bis auf den eigenen Slip. Ein Kittel und Strümpfe werden gestellt. Dann geht man in den Aufwachraum und legt sich ins bett... ich musste leider ca. 1,5 Stunden warten bis ich dran kam. Wenn man aufgeregt ist, ist es vielleicht etwas blöd. Die Arzthelferin überprüfen den Blutdruck und geben einem kurz vor der Op noch eine Schmerztablette, sollte man aufgeregt sein werden auch Bachblüten oder beruhigungstropfen gegeben. Die Schwestern sind wirklich alle sehr nett, stellen sich mit Namen vor und reden einem gut mut zu. Dann spricht man noch kurz mit der Narkoseärztin und dem Arzt selbst. Als ich erfahren habe, das man nur ca. 5-10 minuten in narkose ist, ging es mir wirkllich sehr gut. Eine frau die vor mir dran kam, kam nach 10 minuten schon wieder munter aus dem Op. Das machte mir Mut. Wenn man dann dran ist, holt die narkoseärztin einen ab. Man wird in den Op raum gebracht, dort steht ein Frauenarztstuhl und so ein paar Maschinen etc.. Neben der Narkoseärztin sind noch zwei ebenfalls freundliche Op schwestern vor Ort. Man wird dann aufgefordert seinen Slip auszuziehen und auf dem Stuhl platz zu nehmen, dort soll man dann die Beine in die Schalen legen. Was etwas angst macht, ist das die Beine angeschnallt werden :-D Dann geht es eigentlich schon los, man bekommt einen kleinen pieks in die vene im rechten arm, der blutdruck wird auf der anderen seite gemessen. Was ich auch sehr gut fand, man liegt unten rum nicht frei, es wird ein Tuch davor geschlungen. Dann gibt es noch die Maske auf und nach spätestens 4 sekunden ist man dann auch schon weg. Die Narkoseärztin ist dabei und spricht mit dir, bei mir z.b über meinen Namen und dann sollte man sich einen traum aussuchen :-D Der Arzt kommt dann erst, wenn man schläft, was ich persönlich gut fand, da ich einfach eine Frauenärztin lieber gehabt hätte. Man wird nach der "Op" dann von zwei krankenschwestern zum bett zurückgeführt, der Blutdruck wird gemessen etc, an das ich mich jedoch nicht mehr erinnere.. nach weiteren 10 minuten bin ich dann richtig aufgewacht. Es gab Tee oder kaffee und Kekse und einem wurde dann auch gesagt, ob alles gut lief etc. Man war relativ schnell wieder fit. Man wurde dann gebeten sich erstmal auf die Bettkante zu setzen, dann auf Toilette zu gehen und sich seinen Slip anzuziehen, der steckt vorne in diesem Einmalslip den man nach der Narkose wegen den leichten Blutungen angezogen bekommt. Ich habe die Gynefix gar nicht gemerkt, kein Fremdkörpergefühl etc..ich dachte schon das setzen hätte vielleicht nicht geklappt, aber lief alles super. Wenn man dann auf der Toilette war, darf man sich umziehen und nimmt dann wieder im Op wartezimmer platz. Schade ist, das niemand in den Aufwachraum kommen darf, erst jetzt wird man von seiner "Person" abgeholt und hat noch ein kleines Endgespräch mit dem Arzt. Hier bekommt man dann einen Gyenfix Pass ausgestellt. Der Dr. meinte dann auch, dass die Gynefix nach Untersuchung wohl auch länger als 5 Jahre liegen bleiben kann und das die 5 jahre nur sicherhaltshalber angesetzt sind. Am späten Nachmittag hatte ich leichte Bauchschmerzen, diese waren aber ohne Schmerztabletten auszuhalten. Ich hab bis heute (einen tag später) keine Schmerzen und nur ganz leichte Blutungen, wobei meine Periode jetzt auch jeden Moment kommt. Ich hoffe die Kette bleibt liegen :)


    Wenn ich die Kosten so noch in Erinnerung habe, kostet die Gyenfix ca. 110 euro (apotheke), das einsetzen 100 euro und die narkose meine ich 200 euro. Rechnung kommt noch in den nächsten Tagen. Er legt sie aber mittlerweile auch ohne Narkose, wobei ich denke das er sie mit narkose einfacher und sicherer verankern kann, aber das ist ansichtssache :-)


    Insgesamt bin ich mit der Einlage in der Tagesklinik Oldenburg wirklich zufrieden und würde es jederzeit wieder machen. Dr.Hennefründ ist wie schon oben gesagt zwar etwas eigenartig, aber hat einfach die Routine. Nach dem Einsetzen wird die Kontrolle ja wieder von dem eigenen Arzt/Ärztin vorgenommen ;-)

    Dr. Graumann, Schärding, Oberösterreich

    Angerufen, Termin noch am selben Tag!!! Kaum gewartet (wenns 10 Minuten waren wäre ich überrascht). Erst ein Gespräch, bei dem ich ihm überaus deutlich klar gemacht habe, dass ich mich über die Gynefix ordentlich informiert hatte und ich gerne darauf verzichten kann an einem anderen Tag zum Setzen wiederzukommen, ich wäre mir sicher. Das hat er zwar nicht gerne gehört "Das hab ich ja gerne, eine neue Patientin und dann gleich die Gynefix wollen", er hat mich dann aber untersucht und festgestellt, dass soweit alles passen würde. Noch am Stuhl hat er mir dann ein paar "Quizfragen" gestellt. So von wegen ob ich mir wirklich sicher wäre, es täte immerhin weh. Da ich mir aber immer noch sicher war hat er mir einen Zettel zum Unterschreiben gegeben (echt super am Stuhl, immerhin konnte ich die Beine dazu runter geben), dann hat er gesetzt. Kein Dehnen wegen meiner Tage, der Teil des "Einfädelns" hat überhaupt nicht weh getan, das Ausmessen und das Setzen, ja, das ist schon bedeutend unangenehmer gewesen. Hat aber vielleicht eine Minute gedauert. Runter vom Stuhl, anziehen, nochmal kurz ein Belehrungsgespräch (keine Tampons, kein Sex die nächsten Tage), dann gezahlt und raus. Assistentin hat mich dann nochmal kurz abgefangen, hat nachgefragt obs mir eh gut geht, ob ich mich noch setzen will,...


    Als sie rausgefallen ist habe ich auch gleich am nächsten Tag einen Termin bekommen, Assistentin hat mich schon mit den Worten begrüßt "Sie haben die Gynefix wirklich verloren? Das haben wir noch nie gehabt." Gyn selbst war auch mehr als überrascht, hat mich gleich mal untersucht ob eh alles passt und hat dann (weil eh wieder Periode) gleich die neue gesetzt. Diesmal hatte ich zwar eine Ibobrufen genommen, wirklich besser war der Schmerz beim Verankern des Knotens aber nicht. Gezahlt habe ich dafür den zusätzlichen Ultraschall und eine "Neupatientinnengebühr" (da ich die beim 1. Mal nicht bezahlt habe).


    Prinzipiell würde ich sagen, nicht der sympatischste Arzt bei dem ich jemals war, aber durchaus kompetent und die Schnelligkeit der Terminvergabe ist ein Wahnsinn. Habe am Freitag einen Nachsorgetermin bei meinem normalen Gyn (der auch Gynefixarzt ist, aber 8 Monate Wartezeit auf einen Termin hat). Ob ich dauerhaft wechsle, das weiß ich noch nicht genau... einerseits ist mir mein normaler sympatischer, die Terminvergabe ist bei Dr. Graumann jedoch beeindruckend und beim 2. Termin war er auch viel entspannter als beim 1. bei dem er von meiner Bestimmheit und meiner "das will ich aber" Situation wohl etwas überrascht und verstört war.


    Preis: 400 Euro, US beim Setzen darin enthalten, danach wohl auch manche, aber wohl nicht alle, für die 5 Jahre

    Bisher habe ich noch in keinem Internet-Forum etwas zu Jörg Kleihauer in Oldenburg (Niedersachsen) gefunden. Um das für andere Interessentinnen zu ändern, habe ich mich nun extra angemeldet und schreib etwas ausführlicher über meine Erfahrung. Ich habe mir meine Gynefix bei Herrn Kleihauer am Mo, 21.10.13 legen lassen.


    Erst einmal zur Gesamtbewertung (Einlage, Arzt, das "Tragegefühl" samt Nebenwirkungen danach): Ich bin bis jetzt durchaus zufrieden!


    Beratungsgespräch: Obwohl ich vorher viel (vielleicht zu viel :-D) gelesen hatte, habe ich doch eine ganze DinA 4-Liste an Fragen gehabt. Auf den Termin (23. August) musste ich nur etwa eine Woche warten. Wartezeit im Wartezimmer war auch erträglich. Herr Kleihauer hat (nach einem gespielt?-entsetzen Kommentar zu meiner Liste) anhand einer Modellgebärmutter und einer Muster-Gynefix gezeigt, wie genau das Einsetzen funktioniert. Auch meine Fragen hat er danach alle geduldig, auch wenn ich das etwas gehetzt empfunden habe, beantwortet. Mein Freund, der dabei war, kann das "gehetzt" nicht bestätigen, vielleicht war ich auch etwas nervös nach dem Kommentar ganz am Anfang. Neue Info war für mich, dass Herr Kleihauer die Kette nur während der Regel einsetzt. Preis: 280€.


    Terminfindung zum Einsetzen: Ich habe mir das Ganze genau durch den Kopf und Bauch gehen lassen und mit meinem Freund über Vorteile und Risiken gesprochen, da er die Hälfte der Kosten übernimmt. Irgendwann, eine Woche später abends war dann klar, dass ich die Kupferkette haben möchte. Anrufen war zu der Zeit viel zu spät. Da habe ich entdeckt, dass man auch per Email Termine vereinbaren kann. Also Email geschrieben und gefragt, ob ich während der nächsten Menstruation (im September) schon einen Termin bekommen kann. Mittags am nächsten Tag hatte ich schon eine Antwort von Herrn Kleihauer persönlich. Und zwar, dass ich einfach einen Tag bevor ich die Gynefix gelegt haben möchte, anrufen soll und immer einen Termin gegen 12 oder 17 Uhr bekommen würde – wow! Außerdem erinnerte er mich in der Email daran, vorher zwei Tabletten aus der Praxis zu holen, die den Gebärmutterhals erweitern (ja, zusätzlich zur Menstruation).


    Leider bin ich dann im September ziemlich krank geworden (und war froh, dass ich keinen Termin hatte).


    Als ich dann am Freitag, 18.10. zur Praxis bin, um den Termin für den Montag geben zu lassen und die Tabletten zu holen, SCHOCK: Urlaub bis zu dem Tag, am Montag erst wieder da . Hmm, habe noch extra auf der Seite geschaut. Schade, dass so etwas nicht angekündigt wird. Denn ich pendel nach Oldenburg und das wäre etwas ärgerlich, wenn ich nicht eh Uni hätte an dem Tag... Das einzige Problem (was ich gesehen habe) war, dass ich normalerweise nur etwa 4 bis max. 5 Tage meine Regel habe, danach nur noch Mini-Schmierblutungen oder gar nichts. Und die Regel fing am Donnerstagabend leider schon an :-/ ! das würde bedeuten, dachte ich zumindest, dass Dienstag alles zu spät ist. Und da ich meine letzte Pille ( juhu!!! ;-D ) geschluckt hatte und aus Erfahrung vor mehreren Jahren weiß, dass ich nach dem Absetzen möglicherweise monatelang keine Regel bekommen würde, hatte ich einen kleinen bis mittleren Panikanflug (wieder Pille holen?!) :-(


    Am Montag habe ich dann ganz früh angerufen und gefragt, ob es nicht auch möglich wäre, am selben Tag, also "heute noch" einen Termin zu kriegen. es hieß, dass es möglich ist, wenn ich den letzten Gebärmutterhalskrebsvorsorgebefund (schönes Wort) vorher mitbringe. Also, ab nach Oldenburg zu meiner eigentlichen Frauenärztin (zum Glück hat es alles geklappt) und dann in die Praxis. Erster Tag nach dem Urlaub – der Wahnsinn, 1000 Anrufe, 1000 Patientinnen und eine Arzthelferin, die das alles managt, aber dann nach kleinen Verwirrungen (kein Wunder!) war ich 280€ ärmer, 2 Tabletten mit seltsamer italienischer Aufschrift ("200 mcg compresse") reicher und sollte um 17 Uhr wieder kommen. Tabletten sollen 4-6 Stunden vorher ORAL (! – > Achtung Verwirrung durch einige Foren von wegen vaginal) eingenommen werden. Natürlich habe ich nach dem Namen gegooglet und italienische Seiten mithilfe von Wörterbüchern und google-Übersetzer durchgeforstet. das sind wohl Tabletten gegen Sodbrennen. Aber der Wirkstoff Misoprostol wird (zumindest in Deutschland) "zur Weheneinleitung, zur Auslösung einer verhaltenen Fehlgeburt und zur Unterstützung des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs im ersten und im zweiten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft eingesetzt" (wikipedia). Durchfall als Nebenwirkung (von einigen erwähnt), hatte ich nicht, höchstens etwas weicherer Stuhl. Allerdings habe ich wieder doll angefangen zu bluten, nachdem ich vorher schon Angst hatte, dass ich nicht mehr wirklich Tage habe. Also richtig doll, das kannte ich so gar nicht von mir und meiner Gebärmutter. Aber vielleicht nimmt man das auch anders wahr mit einer Binde, ich nutze sonst Tampons. Trotzdem war es paar Std. vorher halt definitiv viel weniger. Zwei Stunden vor dem Termin habe ich noch eine Schmerztablette (Ibu) genommen (empfohlen von Herrn Kleihauer).


    Einsetzen: Nach dem superhektischen ersten Arbeitstag in der Praxis musste ich noch etwa eine halbe Stunde länger warten, bis alle Patientinnen fertig waren, was mich etwas nervös machte, aber ich war froh, dass das überhaupt noch "heute" ging. Herr Kleihauer erklärte noch einmal im Schnelldurchlauf, dass es drücken, zwicken und weh tun wird und dass er das nicht auf "Teufel komm raus" durchziehen will, sondern alles sanft angeht und wenn das nicht klappen will, lässt er das auch. Und schon durfte ich mich ausziehen und rauf auf den Stuhl. Seine Arzthelferin war auch dabei und hielt meine Hand und das Spekulum und bestimmt noch anderes Werkzeug, was ich nicht sehen wollte. Es drückte, zwickte, tat weh. Sehr. Wie Regelkrämpfe, nur kam mir das etwa 8-10 Mal doller vor. Aber hey, ein Kind zur Welt bringen ist sicherlich auch nicht angenehmer ;-) und man hat im besten Fall 5 Jahre Ruhe – :)=


    Zwischendrin sagte mir Herr Kleihauer, dass ich auf jeden Fall MIT der Kette nach Hause gehen werde – das war sehr beruhigend :) Er war sehr nett und machte Witze (er: "Nur noch ne halbe Stunde, dann ist die drin" -ich, unter Schmerzen: "Was? Ehrlich?" – er: "Nein" (war dann etwa 30 SEK später vorbei) und er hat mich am Ende gelobt und erklärt, dass alles regulär abgelaufen ist. Die Arzthelferin hat auch ständig gesagt, dass ich das sehr gut mache – Sonst habe ich mich immer gefragt, warum das immer den gebärenden Frauen gesagt wird :-D, jetzt weiß ich, dass es wirklich gut tut, so etwas zu hören ;-D


    Mir war auch zwischenzeitlich ziemlich schwindelig, nachdem alles fertig war, wurde das mit dem Kreislauf besser, Schmerzen waren aber noch da: wie mittlere Krämpfe vor/bei der Regel. Herr Kleihauer erklärte, dass die Schmerzen noch etwas anhalten könnten. Ich wurde auch beim Absteigen vom Stuhl gefragt, ob es mir gut geht. Eine Binde gab es gratis :-D


    Danach: Ich habe von der netten Arzthelferin am Emfang einen Termin zum Nachschneiden des Fadens 2,5 Wochen später (7. November) und zwei Schmerztabletten bekommen. Ich bin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause (etwa 30-40 Min), was ich nicht empfehlen würde. Mir war zwar nicht mehr schwindelig, aber ich war echt fertig vor Stress und hatte dazu ja ziemliche Schmerzen. Die ersten Tage danach habe ich immer noch sehr geblutet, vor allem nach jedem Toilettengang (klein und erst recht groß). Dabei dachte ich ja echt, dass es knapp wird mit meinen Tagen am Montag Nachmittag ;-) Also diese Tabletten und natürlich der Eingriff selbst haben echt was ausgelöst... Jetzt geht das mittlerweile wieder, aber ab und zu ist doch noch helles Blut da... Auch "Regel"-schmerzen hatte ich noch bis gestern. Aber nun ist wenigstens damit wirklich vorbei. Jetzt heißt es Daumendrücken, dass die Kette dort bleibt, wo sie ist.


    Den Arzt und die beiden supernetten Arzthelferinnen würde ich weiter empfehlen. Ich habe ihn nicht gefragt, wie lange er das macht, scheint ja noch nicht sehr lange zu sein, aber er ist wirklich nett und absolut nicht grob. Gerade wenn er da nicht viel Erfahrung hat (was ich ja nur vermute), ist es super, wenn er lieber vorsichtig herangeht, als wenn er da um jeden Preis wild herumstochert. Trotz der Schmerzen habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt.