• Gynefix gefährlich?

    Ich mache mir Gedanken über die Gynefix.. ist es denn nicht gefährlich, wenn man die Kette in die Gebärmutter verankert? Das zerstört ja die Gebärmutter irgendwie.. besteht da nicht die Gefahr, dass diese verletzt wird?
  • 54 Antworten

    in der schweiz ist die gynefix überhaupt nicht bekannt.. oder zumindest viel weniger als in deutschland.. darum verstehe ich das nicht so ganz.

    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Pharmakonzerne;art2566,2360110


    http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Pharmakonzern-Novartis-Zweifelhaftes-Marketing/575801.html

    Wer hat dir davon abgeraten?


    By the way: Scheideninfektionen findest du als mögliche Nebenwirkung in jeder Pillen-Packungsbeilage.

    Ja ich weiß, hatte mit der stärkeren Pille damit auch Probleme, jetzt wieder nicht.


    Ich hatte mich mal über die informiert, ich meine das bei ProFamilia gelesen zu haben und mein FA meinte das wäre für mich und den jetzigen Zeitpunkt wohl eher nichts, u.a. auch wegen Infektionsgefahr.

    Die Gefahr einer Infektion ist nicht höher als bei einer herkömmlichen Kupferspirale. Und wie auch dort steigt sie an, wenn man wechselnde Geschlechtspartner hat.


    Und wenn ich überlege, wieviele Entzündungen ich unter der Pille hatte, weil die Schleimhaut so trocken und das ganze Milieu total gestört war, kann es ja eigentlich nur besser werden :-)

    Also ich hatte die "schwerwiegenden Nebenwirkungen" sowohl bei der Pille als auch bei der Spirale.. wegen beidem war ich je über eine Woche im Krankenhaus..


    Trotzdem finde ich allgemein das Konzept der Gynefix sehr viel überzeugender! Die Belastung für den Körper ist im prozentualen Anteil aller damit verhütenden Frauen doch wesentlich geringer als unter der Pille..


    Am besten ist natürlich eine "Natürliche Verhütung" mit NFP in Kombi mit Kondomen oder Dia. Da das aber natürlich etwas Disziplin erfordert (auch wenn ich das mittlerweile wie im Schlaf mache).


    "Gefährlich" in dem Sinne ist die Gynefix sicher nicht, schiefgehen kann aber schon etwas. ich denke man muß selbst abschätzen wie gut man mit anderen Verhütungsformen klarkommt. Bei ständig wechselnden Partnern ist sowieso das Kondom Mittel der Wahl, bei festen Partnerschaften fand ich aber ne Spirale eigentlich als ne gute Sache. kein Aufwand, keine Hormone... nur ist die Lobby der Nicht-hormonellen-Verhütungsformen natürlich sehr klein.. auf den Mist den einem Ärzte erzählen würde ich nichtmal ansatzweise mehr hören, die tollen "Halbgötter in weiß" haben bei mir soviel Mist verzapft, mittlerweile informiere ich mich immer vorab selbst und wenn man dann deutlich zeigt das man ein wenig Ahnung hat und sich keinen vom Pferd erzählen läßt hat man auch eine Chance auf eine ordentliche Behandlung..

    @ Aleonor

    Naja ich weiß nicht, da ich das auch im Internet gelesen habe, kann ich nicht sagen, dass mein Frauenarzt mich schlecht beraten hätte. Er hat mir auch schon zig andere Sachen vorgeschlagen, die für mich aber trotz allem nicht passend sind.


    Vorübergehend werde ich bei der Pille bleiben, solange keine Kinder geplant sind und danach werde ich nochmal schauen.

    Zitat

    Das wird sicher das geringere Problem sein. Immerhin funktioniert es ja auch in anderen EU-Ländern wie Schweiz oder Österreich.

    Die Schweizer habne aber z.B. ein anderes Gesundheitssystem,so weiß ich von einer Schweizerin,dass du da verschiedene Kassenbeiträge wählen kannst,entweder du zahlst sehr viel mehr Kassenbeitrag und bekommst viel von der Krankenkasse übernommen odre du zahlst weniger Kassenbeitrag und musst dafür viele Arztrechnungen-ähnlich wie bei uns Privatpatienten-selber bezahlen,in Österreich könnte es ähnlich sein. Daher sind die Ärzte dort nicht so drauf angewiesen sich ein lukratives Nebengeschäft durch von Nebnewirkungen geplagte Frauen zuzulegen odre überhaupt daran interessiert,dass die Patienten auch Patienten bleiben.

    Zitat

    Die Gefahr einer Infektion ist nicht höher als bei einer herkömmlichen Kupferspirale. Und wie auch dort steigt sie an, wenn man wechselnde Geschlechtspartner hat.

    Eben und auch mit Pille und Co kann man sich z.B. Chlamydien holen...auch das Argument,dass man sich mit z.B. Mirena,weil man dort ständig einen verdickten Schleimpropf hat weniger Infektionen holt,ist so nicht ganz haltbar:

    Quelle: http://www.hormonspirale-forum.de/viewtopic.php?t=4763


    Also man hat generell,wenn man mit jemandem Sex hat ohne Kondome und derjenige sich vorher (und man selbst auch) nicht hat testen lassen auf sexuell übertragbare Krankheiten,so oder so (ob mit Pille oder Spirale) ein erhöhtes Risiko sich was einzufangen.


    Allerdings hat man mit den Kupferspiralen und -ketten kein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs,da sie die Scheidenschleimhäute aufgrund des nicht vorhandenseins von künstlichen Hormonen nicht verändern (austrocknen etc. pp.)

    Und z.B. die Goldlily soll ja grad für Frauen geeignet sein,die Entzündungen und Pilzprobleme haben,aufgrund der Goldionen,die sie abgibt,die anti-fungal und anti-entzündlich wirken sollen.

    @Mondini bezüglich schweizer Krankenkassen: :)^ Es ist einfach so, dass wir eine monatliche Rate zahlen und je tiefer diese ist, desto höher ist dhttps://nn der Selbstbehalt bei den Ärzterechnungen...Kassen übernehmen also meistens alle Arztkosten mit Abzug des Selbstbehalts und 10% der Medikamentenrechnungen. Es ist also wirklich so, dass die Ärzte so scharf auf Patientenbehaltung sind, da diese ohnehin von den Krankenkassen profitieren. Deshalb kann ich es auch nicht so eng sehen, was die Pille anbelangt... klar, sie verdienen daran, aber auch bei einer anderen Methode würden sie an mir verdienen.

    Zitat

    klar, sie verdienen daran, aber auch bei einer anderen Methode würden sie an mir verdienen.

    Schon,aber momentan musst du ja ständig zum Gyn wegen deinem Riss oder nicht ? Und den hättest du mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne hormonelle Verhütung nicht,müsstest also nur zweimal im Jahr höchstens zum Gyn.


    Ich meinte damit,wenn du ne GyneFix hast,gehst du höchstens zweimal im Jahr,wenn du dank hormoneller Verhütung Probleme hast,wie du sie momentan hast oder andere,wie ständige Pilze/Blasenentzündungen/Zwischenblutungen/Brustschmerzen und und und,dann musst du häufiger zum Arzt -und das über einen längeren Zeitraum,wenn die Nebenwirkungen nicht verschwinden und/oder du keinen Zusammenhang mit deiner hormonellen Verhütung und oben genannten Nebenwirkungen ziehst.

    Schau mich an,ich war das letzte mal vor 1 1/2 Jahren beim Gyn,weil sich um meine Gesundheit andere Leute kümmern und das viel effizienter (ham meine Hautkrankheit geheilt-wogegen mir der Gyn nur Kortison verschreiben wollte/konnte %-|). Ich muss keine Rezepte holen und eben nicht wegen oben genannten Beschwerden zum Gyn-ich war noch nie in meinem Leben wegen ner Blasenentzündung oder Pilzen beim Gyn,weil ich sowas noch nie hatte....

    gehst du denn nicht jährlich zur krebsvorsorge?


    ja stimmt schon, in den letzten zwei jahren bin ich sehr oft zum gyn, aber ich bin leider auch etwas hypochondrisch :-){:(


    nein, aber spass beiseite, das was du sagst, stimmt schon! ich hatte leider auch probleme mit hpv und das waren eben die schlimmsten bisher.. der riss ist einfach nebenbei noch so ein problem, der mich aber sehr beschäftigt und von dem man nie genau wissen kann, ob der riss mit dem hpv zusammenhängt.


    bei mir war der verdacht da, dass ich vulva-veränderungen hatte, weil die stelle, die immer aufreisst sich beim essigsäure-test weiss verfärbte und der arzt sah darin eine krebsvorstufe.. doch es erwies sich glücklicherweise "nur" als ekzem. doch leider hatte ich perianal wirklich eine neoplasie und deshalb muss ich sowieso sehr oft zur kontrolle. :°_