• Gynefix gefährlich?

    Ich mache mir Gedanken über die Gynefix.. ist es denn nicht gefährlich, wenn man die Kette in die Gebärmutter verankert? Das zerstört ja die Gebärmutter irgendwie.. besteht da nicht die Gefahr, dass diese verletzt wird?
  • 54 Antworten

    Bei dir hört sich alles nach meiner überstandenen Hautkrankheit an...wer weiß,wenn du weiterhin hormonell verhütest,entwickelst du vll noch das Vollbild und dann is die Diagnose endlich klar-viele werden nämlich jahrelang auf Pilz etc. behandelt,bevor die Krankheit mal so offensichtlich ist,dass die Diagnose Lichen Sclerosus steht-weil die Erkrankung ja in Schüben verläuft.

    Zitat

    gehst du denn nicht jährlich zur krebsvorsorge?

    Wozu sollte ich,ich bin in Betreuung meiner Heiler und die checken mich durch wenn ich das wünsche..die haben mich wie gesagt von einer -für die Medizin!-unheilbaren Hautkrankheit geheilt und ich weiß,dass sie auch andere Erkrankungen behandeln/heilen können ;-)


    Das ganze kostet mich einmal im Jahr 75€ und wenn ich was hab,krieg ich von denen nebenwirkungsfreie,nach neuesten Erkentnissen der Naturheil-bzw. Alternativheil-Kunde entwickelte Mittel und dann hat sich die Sache erledigt.

    was meinst du die krankheit kommt in schüben?


    bei mir wurden 2mal biopsien gemacht, und die letzte hat eben ein ekzem ergeben..wenn es ls wäre, dann hätte das doch die biopsie gezeigt oder?

    Mal so am Rande eine Frage, nur aus Neugierde:


    Die Verhütungswirkung von Gynefix/Kupferimplantaten basiert ja zu einem nicht ignorierbaren Anteil darauf, dass sich keine fruchtbare Gebärmutterschleimhaut bildet, wodurch sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann (Stichwort Nidationshemmung). Mich würd einfach mal interessieren wie ihr dazu steht... ist es für euch unwichtig, ob in eurem Körper eine Eizelle befruchtet wird und durch die Gynefix o.ä. dann abgestoßen wird?


    Die Frage soll keine Provokation sein, es interessiert mich lediglich ob sich auch jemand über solche Dinge Gedanken macht oder ob nur statistische Untersuchungen zu Nebenwirkungen eine Rolle bei der Wahl der Verhütungsmethode spielen.


    Viele Grüße *:)

    Ebenfalls nur am Rande, und nur ganz kurz: Meiner Informationen nach beruht die Hauptwirkung eben NICHT auf dieser sagenumwobenen "Entzündungsreaktion", sondern auf der Toxischen Wirkung des Kupfers auf die Spermien (die Kupferionen ersetzen irgendwie kompetetiv andere Ionen die die Spermies brauchen um die Geißel schlagen zu lassen; Irgendwie so, muß ich nachschaun). Die Viecher kommen nicht mehr beim Ei an. Zudem mag auch das Ei Kupfer nicht und stirbt. Sollte BEIDES nicht greifen wird auch der Embryo vor der Einnistung das Kupfer nicht überleben, das ist aber eher der Mechanismus der bei der "Spirale danach" zieht, je später sie zu liegen kommt. Wäre es "nur" die Entzündung, würde es jedes andere Material auch tun. "Einzeller" reagieren auf Ionen ganz anders und viel empfindlicher als ein ausdifferenzierter vielzelliger Organismus.


    Es gab im übrigen schonmal einen ganzen Faden zu dem Thema.


    Und, Ja, ich hätts mir wahrscheinlich schon mit der Spirale überlegt. Aber ob die Spermis nun im Kondom verhungern oder am Kupfer eingehn war mir dann doch nicht soooo der Unterschied.

    Da hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken darüber gemacht... aber (ich vermute jetzt einfach mal in den Raum hinein...) eigentlich sollte es ja nicht zu einer Befruchtung kommen, da die Kupferionen ja für die Spermien giftig und hemmend sind. Vom ethischen Standpunkt her für mich auch okay, auch wenn eine Eizelle befruchtet sein sollte. Für mich beginnt die Schwangerschaft ab dem Zeitpunkt der Einnistung. Was ja auch verhindert wird. Kann man sicher aber auch anders sehen... Die Entscheidung sollte jeder selber treffen. Aber schon gut, dass du sowas ansprichst. Denn ich könnte mir vorstellen, dass diese Problematik durchaus für manche ein Problem darstellen könnte.

    @ registrierterSenf:

    Über das mit der "Hauptwirkung" kann man sich streiten. Mir ist keine Methode bekannt, mit der die prozentualen Anteile tatsächlich gemessen werden können. Unbestritten ist jedoch, dass der Körper in diesem Fall keine fruchtbare Gebärmutterschleimhaut aufbaut bzw. diese verändert wird. Und ebenso ist bekannt, dass es keine 100% sichere Verhütung gibt - auch nicht mit Gynefix. Mit anderen Worten: Es müssen noch mehr als genug Eizellen befruchtet werden, damit es mal eine einzelne von ihnen schafft, sich trotz allem in der kaum fruchtbaren Gebärmutter einzunisten.

    Ich wüsste nicht,dass Kupferspiralen die Gebärmutterschleimhaut verändern zwecks einer Nidationshemmung,wenn dem so wäre,würden sie ja die Regelblutung verringern,so wie hormonelle Verhütungsmethoden,das tun Kupferspiralen aber nicht...

    Zitat

    was meinst du die krankheit kommt in schüben?


    bei mir wurden 2mal biopsien gemacht, und die letzte hat eben ein ekzem ergeben..wenn es ls wäre, dann hätte das doch die biopsie gezeigt oder?

    Lichen Sclerosus verläuft in Schüben,d.h. du bekommst nicht heute die ersten Anzeichen und dann wirds konstant schlimmer...das heißt,du bekommst heute hin und wieder ein Jucken oder es brennt...dann hast wieder wochenlang vll sogar monatelang Ruhe,dann kommt irgendwann ein kleiner Einriss..dann hast vll diesmal 4 Wochen Ruhe,dann wird die Umgebung dieses Risses weiss-atrophiert also...dann hast wieder Ruhe,dann kommen wieder Jucken und/oder Brennen..dann fängt auf einmal deine Klitoris an sich aufzuspalten und so gehts weiter,bis das Vollbild entwickelt ist-alles ist weisslich verfärbt (geht von der kompletten Vaginalschleimhaut -nur ÄUßERLICH,nicht innerlich!-bis hin zum After und darum herum teilweise-is nich bei allen Erkrankten so,bei manchen bleibts bei der Scheide),deine Klitoris ist vollends gespalten oder gar nicht mehr da und die Schamlippen fehlen ebenfalls.


    Viele wurden wie gesagt jahrelang erfolglos gegen irgendwas behandelt und da hat auch keine Biopsie die Diagnose ergeben..das kam bei vielen erst Jahre später.


    Bei mir hats ja auch gedauert vom Pille schlucken mit 15,dann der Ausbruch der Krankheit extra-genital am Hinterkopf mit 16 und genital weiter gings dann mit 19,weil bei mir das Absetzen der Pille leider nicht geholfen hat,dass es aufhörte...

    Zitat

    Ich wüsste nicht,dass Kupferspiralen die Gebärmutterschleimhaut verändern zwecks einer Nidationshemmung,wenn dem so wäre,würden sie ja die Regelblutung verringern,so wie hormonelle Verhütungsmethoden,das tun Kupferspiralen aber nicht..

    Doch, es findet eine Nidationshemmung statt. Die Kupferionen verursachen eine Art sterile Entzündungsreaktion in der Gebärmutter, die ein Einnisten der Eizelle verhindert. Auf die Eizellen wirkt das Kupfer übrigens auch toxisch, ich hab nochmal nachgelesen: http://de.wikipedia.org/wiki/GyneFix zum Beispiel hier. Also ist eine Befruchtung ziemlich unwahrscheinlich, und wenn doch, ist die Einnistung nochmal erschwert.


    Klar, ein 100% sicheres Verhütungsmittel ist noch nicht erfunden. Wobei ich denk, dass wir mit der Gynefix eins der sichereren gewählt haben.

    Ich denk,dass bei der GyneFix ein bereits befruchtetes Ei abgestoßen wird,dürfte so häufig vorkommen wie unter Pille und Co (weil auch da is das ja der letzte Sicherheitsmechanismus,dass aufgrund der veränderten GEbärmutterschleimhaut ein befruchtetes Ei dann abgestoßen wird und trotzdem verhüten Millionen Frauen hormonell.....)-wer das nicht möchte,auch nicht zu dem geringen Prozentsatz,kann aber im Gegensatz zu hormoneller Verhütung noch NFP betreiben,dann ist es ausgeschlossen,dass sowas passiert,wollte man das bei hormoneller Verhütung zu 100% ausschließen,müsste man jeden einzelnen Tag Barrieremethoden anwenden und das wollen ja die allermeisten nicht.

    Im Grunde weiß jedoch niemand, wie hoch der nidationshemmende Effekt tatsächlich anzurchnen ist. Und ich kann mir auch keine geeigneten Untersuchungsmethoden vorstellen, um das genau herauszufinden (man könnte ja mal ein paar tausend Frauen nehmen und nach dem Sex aufschneiden und schauen, wie viele Spermien mit und ohne Gynefix noch im Eileiter angekommen sind :-o ).


    So interpretiert eben jeder das hinein, was er selber gerne haben möchte... Ärzte und Hersteller, die ein Interesse am Verkauf von Pille und Implantaten haben spielen das Thema herunter bzw. verschweigen es, und die Frauen die mit diesen Methoden verhüten fühlen sich vermutlich meistens auch besser so lange sie sich einreden können, dass eine Nidationshemmung eigentlich fast nie vorkommt. Zumal es ja wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass dies häufig geschieht. Die typische Art, um unangenehme Möglichkeiten zu verdrängen...


    Nebenbei gab es sogar mal einen Pillenhersteller der eingeräumt hat, dass vermutlich bei den meisten aktuellen Präparaten die Nidationshemmung den größten Anteil an der Verhütungswirkung hat. Dass dieses Thema aber umgangen (und in Packungsbeilagen nicht mehr erwähnt) wird, um die Frauen nicht zu "verunsichern"...

    Wie ich schon sagte,hat man aber bei Kupferspiralen /-ketten den Vorteil,dass man nebenher noch NFP machen kann und da kann dann auch kein Partner meckern,weil man nicht-wie bei hormoneller Verhütung-ständig Kondome benutzen müsste,sondern diese dann nur in der potentiell gefährlichen Zeit anzuwenden sind.


    Und diejenigen,denen obiges egal ist,die vertrauen einfach nur auf die GyneFix....

    Nochmal zu der Frage, warum die gynefix in D nicht zugelassen ist: also es gibt diese Theorie/dieses Gerücht, dass das Patent vom Hersteller der Mirena gekauft wurde. ABER: Diese Firma vertreibt auch einer der bekanntesten Kupferspiralen in Deutschland, nämlich die Nova T. Warum soll die Gynefix mehr Konkurrenz für die Mirena sein als die Nova T? ???

    Weil sowohl Mirena als auch GyneFix als Alternative zu ner Sterilisation angeboten werden.


    Aber dann hat der Hersteller ja gleich zwei Gründe,dass er das Patent der GYneFix schön in der Schublade lässt-sie is ein Konkurrenzprodukt für alles,was der Hersteller vertickt.

    Wieder einmal die Pro-Familia Broschüre:


    http://www.profamilia.de/shop/download/45.pdf


    Die Sicherheit der Gynefix ist vergleichbar mit der klassischen Kupferspirale. Die Nebenwirkungen sind auch etwa gleich. Bitte einfach mal lesen.

    Auch hier nur schnell ganz kurz eingeworfen:

    Zitat

    Über das mit der "Hauptwirkung" kann man sich streiten

    wahr. Wird aber wahrscheinlich persönlich auch nie zu lösen sein.:-|

    Zitat

    würden sie ja die Regelblutung verringern

    ;-D Das halbe Jahr wo ich eine hatte, war meine Blutung tatsächlich schwächer. Statt "Sturzbach" nur noch "angestochenes Schwein"....8-) Naja, ein Einzelfall ist kein Argument....

    Zitat

    Ich denk,dass bei der GyneFix ein bereits befruchtetes Ei abgestoßen wird,dürfte so häufig vorkommen wie unter Pille

    so in der Art denke ich auch. Wie gesagt, die Spirale danach wirkt ja genau nach diesem Prinzip, denn Spermien zum abtöten dürfte sie nach 5 Tagen nicht mehr finden, der Mechanismus ist nicht zu leugnen. Ob das nun an der Toxizität des Kupfers oder der Entzündungsreaktion liegt... Wer wills beweisen???

    Zitat

    (man könnte ja mal ein paar tausend Frauen nehmen und nach dem Sex aufschneiden und schauen, wie viele Spermien mit und ohne Gynefix noch im Eileiter angekommen sind )

    Irgendsowas muß aber wohl gemacht werden. ich hab gestern erst gelesen, daß schon Minuten nach der Ejakulation Spermien in den Tuben nachweisbar sind (Worasu geschlossen wird, daß auch Kapillarkräfte wirken, um die Kollegen an Ort und Stelle zu bringen, so schnell schwimmt nämlich niemand... Scheidenspülungen sind genau aus dem Grund völlig witzlos), wie um alles in der Welt kommt man zu solchen Erkenntnissen!?!?:-o

    Zitat

    Die Sicherheit der Gynefix ist vergleichbar mit der klassischen Kupferspirale

    Ja, sowas hab ich mir auch schonmal zusammenrecherchiert. Auch Abstoßung und Blutungssachen sind ähnlich. Der wirkliche Vorteil ist denk ich daß das Ding klein und flexxibel genug ist, daß auch Mädchen das Ding gesetzt bekommen können.


    Ich hab hier grad noch was nettes gefunden:

    Zitat

    Ähnliches gilt für die Anwendung von Kupfer in Form von einer Kette, die durch einen Gynäkologen an der Gebärmutterwand fixiert wird (als Gyne-Fix oder auch "Treuekettchen" bekannt, da hier nur bei wechselnden Geschlechtspartnern ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht!

    Hab diesen Namen ja NOCH NIE gehört...


    Ach und noch ein allerletztes (verdammt, so kurz wie ich wollte ist es irgendwie nicht geworden): Ebenfalls gestern habe ich gelesen daß Studien es nahelegen, daß KupferIUPs Endometriumskarzinome verhindern können. Je länger es liegt um so mehr. Macht was draus aus dieser Information!;-D