• Habe abgetrieben und bereue es zutiefst

    Hallo *:) Ich habe vor zwei Tagen abgetrieben :°( Mir geht es echt beschissen :°( Ich war vor lauter Angst vor Überforderung nicht mehr sich selbst als ich mich dazu entschieden hab :-( Man muss schon einen grossen Teil seiner Gefühle unterdrücken um so einen Schritt zu gehen, - aber später kommen die Gefühle wieder hoch und... :°( Dieses Kind werde ich niemals kennen…
  • 600 Antworten

    Du hast kein Kind getötet, du hast ein 2 cm großen Embryo abgetrieben. Und ein Kind ist keine Garantie, glücklich zu sein. Du kannst genauso sagen: Lieber glücklich und Arbeit und vielleicht irgendwann ein neuer Partner, als ständig Geldsorgen, Überforderung, arbeitslos, kein Partner und unglücklich.

    In deinem anderen Faden haben wir (es waren viele Leute mit sehr vielen Beitraegen)


    dir so stark abgeraten in der 11.Woche noch abzutreiben,meinten du wirst es bereuen....aber du hast immer wieder geschrieben....es ist das Beste fuer dich...

    vielleicht denke ich mal anders... wer weiss


    ich kann mir zwar nicht vorstellen das als richtige entscheidung anzusehen :-X


    ich denke, wenn ich jetzt all die anderez ziele nicht erreiche (job, parter,..) dann wird es sehr schwer für mich :°(

    @ MsGolightly

    Zitat

    Du hast kein Kind getötet, du hast ein 2 cm großen Embryo abgetrieben. Und ein Kind ist keine Garantie, glücklich zu sein. Du kannst genauso sagen: Lieber glücklich und Arbeit und vielleicht irgendwann ein neuer Partner, als ständig Geldsorgen, Überforderung, arbeitslos, kein Partner und unglücklich.

    Naja.. es war sicher schon 4cm mit füsschen und zehen dran :°(


    ich war doch schon in der 11. woche :°(


    danke dass du mir mut machen willst und mir die rationalen gründe nochmal vor augen führst. dennoch denke ich jetzt: wer sagt denn dass ich nicht trotzdem einen mann gefunden hätte und einen job... hinterher ist man immer schlauer! :-/


    ich muss mich an die rationalen gründe halten, sonst komm ich gar nicht klar....


    liebe grüsse,

    @ Streifenhörnchen

    Ich habe Deine Fäden verfolgt, bin mir sicher, dass Du das Richtige getan hast und fühle mit Dir! :)*

    Zitat

    die ganzen rationalen gründe sind im nachhinein so belanglos.... was ist ein job gegen die tötung des eigenen kindes?


    Ich hab vorher ja auch so gedacht.... als ich nicht richtig denken konnte.

    Du, ich glaube nicht, dass Deine Gründe belanglos waren. Ich glaube aber, dass Du jeweils einen Teil der Gründe ausblendest bzw. ausgeblendet hast. Vorher war die Angst groß, da haben die Gründe überwogen, abzutreiben. Die Gefühle, die Du jetzt hast, hast Du damals ausgeblendet. Jetzt versinkst Du in Deiner Trauer, was normal und richtig ist, und blendest die Gründe, die Dir vorher wichtiger erschienen, aus. Ich denke, ein Mittelweg ist richtig. Beides hat seine Berechtigung. Du hattest und hast gute Gründe, diesen Schritt zu gehen, Du hast jetzt aber auch gute Gründe, wirklich traurig zu sein. Das wird sich schon einpendeln. Mach Dir keine Vorwürfe, Du hast bestimmt das richtige getan. :)* :)* :)*

    @ scullie

    ich finde Deinen Kommentar ziemlich unpassend in diesem Faden.

    auch den Satz hatte ich dir geschrieben...Mann und Job finden ist doch trotzdem moeglich....


    die Abtreibung hattest du dir sehr lange und gruendlich ueberlegt...


    aber du kannst bestimmt noch mal schwanger werden,wenn deine Umstaende besser sind....

    Die Gruende weshalb sie abtreiben wollte,waren fuer sie auch sehr wichtig...


    die Trauer kann ich auch verstehen...


    Da ich ihr vor der Abtreibung oefter abriet,bin ich jetzt nicht sooo verstaendnisvoll....tut mir leid... :°_


    Ihre Notsituation konnte ich auch verstehen,ich trieb aus den gleichen Gruenden ab und bereute es ,deshalb schrieb ich es ihr...

    Wenn man solo ist und auf Jobsuche und Partnersuche ist,Geldnot hat....


    (keine Eltern,Maenner,keinen Kindesvater oder Freunde hat,die einen mit einem Baby unterstuetzen ) ..


    ist es vielleicht wirklich leichter und besser nur eine groessere Tochter zu haben und abgetrieben zu haben....


    schwanger kannst du wie gesagt spaeter auch nochmal werden....ab 40 J


    wird es schwieriger....

    Hallo Streifenhörnchen,


    ich befinde mich zur zeit in einer ähnlichen Situation.


    Morgen wird der schwangerschaftsabbruch stattfinden. ein zurück gibt es bei mir jetzt auch nicht mehr, da ich heute früh schon eine tablette (mifegyne) nehmen muste, die den abbruch einleitet.


    für mich war die entscheidung von anfang an klar. trotzdem habe auch ich ein komisches gefühl dabei.


    ich habe auch über die zeit nach dem abbruch nachgedacht und wie ich damit umgehen werde.


    ich könnte mir vorstellen, dass es auch mir danach schlecht gehen wird, aber um nie zu vergessen, warum ich so gehandelt habe, habe ich eine liste geschrieben mit allen gründen, die gegen die schwangerschaft sprechen. immer wenn ich zweifel haben werde, kann ich mir also nochmals vor augen führen, warum es die richtige entscheidung war.


    oft ist es auch einfach so, dass man nie wirklich zu 100% mit der momentanen situation zufrieden ist, auch das habe ich mir klar gemacht. oder man "vergisst" warum man sich für den abbruch entschieden hat, da man ja danach wieder in einer anderen situation ist.


    einer der vielen gründe, warum eine schwangerschaft für mich nicht in frage kommt, ist ebenfalls der "vater", von dem ich mich vor kurzem getrennt habe.


    ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass ein vater sehr wichtig ist. unglücklicherweise hatte mein vater, als ich klein war nie zeit für mich, da er damals an seiner promotion und habilitation gearbeitet hat. nun habe ich eine art "vater-komplex", d.h. ich erwarte von den männern in meinem leben, dass sie gleichzeitig die vater-rolle übernehmen. das ist nicht leicht.


    ich wünsche dir alles gute :-)

    @ Mietze88

    es ist ja schon zu spät bei dir und die Warnungen kommen sowieso nicht an. wie es einem hinterher geht kann man nie voraussehen. ich fühle mich schrecklich, weil ich weiss, dass ich dieses kind nie in den arm nehmen kann. ja- für mich ist es ein kind. zwar war es jetzt noch ein "embryo" aber in einem halben jahr wäre es ein richtiges baby gewesen.


    ich habe für mich -auf emotionaler ebene- auf jeden fall die falsche entscheidung getroffen.


    Für dich ist es vielleicht richtig so - ich wünsche es dir auf jedenfall!


    :)* :)*


    lg,

    Streifenhörnchen, es war doch immer klar, dass Du auf emotionaler Ebene mit einer Abtreibung die falsche Entscheidung getroffen hast.


    Ich habe lange überlegt, ob und was ich Dir schreiben soll... ich werds daher auch kurz halten. Du hast Dich bewußt für die Vernunft-Gründe und gegen die Emotionalen-Gründe entschieden. Lebe damit! Dir hilft es nicht, "das Ding" jetzt, nach der Abtreibung, "Dein Kind" und "Gummibärchen" zu nennen, damit machst Du Dich selbst kaputt.


    Du hast, aus den Dir wichtigen Gründen, eine legitime Abtreibung durchführen lassen. Jetzt schau nach vorne.


    Ich wünsche Dir alles Gute. :)* @:) :)-

    hallo Streifenhörnchen :°_


    es klingt vielleicht blöd, aber ich glaube, bei dieser Frage (Abtreiben oder nicht abtreiben) konntest du nur falsch entscheiden.


    Ich habe auch deinen anderen Thread gelesen und bin mir ziemlich sicher, dass es dir genauso schlecht gehen würde, wenn du dich dagegen entschieden hättest. Du fragst dich nun, ob du richtig entschieden hast bzw. bist der Meinung, dass du falsch entschieden hast. Hättest du den Termin sausen lassen, hättest du vermutlich die gleiche Meinung.


    Es gab hier (für dich wohlgemerkt) kein richtig und falsch. Es gab subjektiv empfunden (für dich) nur falsch. Bei beiden Entscheidungen hättest du dir einige Fragen gestellt.


    Hättest du nicht abgetrieben würdest du dich nun weiterhin fragen: wie soll ich das schaffen? was ist mit meiner Zukunft? Meinem Job? Was ist mit meinem ersten Kind? Was, wenn ich das zweite nicht so liebe, weil es ja nicht geplant und gewollt war? Finde ich nochmal einen Mann? Schaffe ich das nochmal, ein Kind großzuziehen?


    Nun hast du dich für die Abtreibung entschieden und stellst dir die anderen Fragen: Wie konnte ich nur? ich hätte es doch trotzdem geschafft? Wie konnte mir meine Zukunft wichtiger sein?


    Es ist sicher schwierig für dich. Das wäre es auch bei der anderen Entscheidung gewesen. Du musst das nicht alleine durchstehen. Hol dir Hilfe, tausche dich mit anderen aus, vielleicht eine Selbsthilfegruppe, vielleicht hat die Dame von der Beratungsstelle, bei der du warst, noch Adressen, die dir helfen könnten?


    :)_ ich hoffe, du schaffst es und wirst damit umgehen können.

    auch wenn es hart klingt aber irgendwann werden sie merken das das die richtige endscheidung war.es gibt keine zufälle,alles im leben hat seinen sinn.irgendwann werden sie erkennen wofür diese endscheidung gut war.es war noch nicht an der zeit.....

    Na, weil sie eigentlich nicht wollte, weil es eine sehr schwierige Entscheidung war? Und das dann die letzte Möglichkeit? Du stellst aber doofe Fragen. ;-)