Ich denke, dass bei Männern auch Hormone ausgeschüttet werden die dafür verantwortlich sind. Aber genau weiß ich es auch nicht. Es ist nicht nur das Kindchenschema, es gibt ja auch Männer die generell mit Kindern nix anfangen können, aber die eigenen lieben.


    Und dann gibts halt Männer die auch mit dem eigenen Nachwuchs nix anfangen können, woran das liegt ist ne gute Frage.


    Das gibts aber auch bei Frauen, dass manche absolut keine Kinder wollen, die haben es dann halt selbst in der Hand keine zu bekommen drum kommen sie nicht in die Situation wie Knulli.


    Gute Frage also, woran das liegt.

    Zitat

    Aber es gibt nunmal Menschen, für die das nicht so ist und vor allem Männer haben nunmal nicht die Hormone wie wir Frauen, welche übrigens genau dafür sorgen sollen, dass wir unsere Kinder lieben, auch wenn die Schwangerschaft noch so komplikationsreich und die Geburt noch so scheußlich schmerzhaft war. Eine sinnvolle Einrichtung der Natur.


    Männer haben es da nicht so leicht.

    da seid ihr falsch informiert. auch bei männern ändert sich der hormonspiegel bereits während der schwangerschaft. danach noch mehr.


    spiegel lesen ;-)


    http://www.spiegel.de/wissensc…sch/0,1518,411244,00.html


    [...]


    Anne Storey kann erklären, wie es dazu kommt: Es seien nicht die Gene, die einen Mann zum Vater machten, sondern die Hormone, fand die Psychologin der Memorial University of Newfoundland im Jahr 2000 heraus. Gemeinsam mit ihrem Forscherteam hatte sie 34 Paare, die Nachwuchs erwarteten, als Versuchspersonen gewonnen, hatte den werdenden Eltern vor und nach der Geburt mehrfach Blut abgenommen und die Hormonspiegel bestimmt. Das aufsehenerregende Ergebnis der Studie: Nicht nur bei den Müttern, was zu erwarten gewesen wäre, sondern auch bei den Vätern veränderten sich die Werte für die Hormone Cortisol, Prolaktin und Testosteron.


    "Die Unterschiede bei den Frauen waren drastischer", sagt die Forscherin, "aber das Muster war bei den Männern ganz ähnlich." Der Spiegel des lange Zeit nur als "Milchbildungshormon" bekannten Prolaktin, das bei Frauen die Milchproduktion stimuliert, stieg bei den werdenden Vätern in den drei Wochen vor der Geburt um 20 Prozent. Der Gehalt des "Männlichkeitshormons" Testosteron im Blut hingegen sank nach der Geburt um durchschnittlich ein Drittel; und je stärker er fiel, desto fürsorglicher benahmen sich die Männer. Einige hatten sogar schon während der Schwangerschaft ihrer Partnerinnen an Gewicht zugelegt, ganz so, als seien sie selbst ein wenig schwanger.


    [...]

    Sonja

    Zitat

    auch bei männern ändert sich der hormonspiegel bereits während der schwangerschaft.

    Ja das ist mir auch bekannt, aber das ja auch nur, wenn man die Schwangerschaft mit der Frau auch richtig miterlebt, denk ich.

    Weiter heißt es in diesem Artikel noch:


    Doch wodurch werden solche körperlichen Veränderungen bei Vätern ausgelöst? Anne Storey kann bislang nur spekulieren: Womöglich seien Geruchsstoffe (Pheromone) der schwangeren Frau die Ursache oder Verhaltensänderungen des Paares, das sich gemeinsam auf die Elternrolle vorbereitet. Storey hat auch entdeckt, dass zwischen leiblichen Vätern und Ersatzvätern nur geringe hormonelle Unterschiede festzustellen sind, das Verhalten von Seal also keineswegs untypisch ist.


    [...]


    Wenn aber das Potenzial zu einer aktiven Vaterschaft schon seit Urzeiten in Männern angelegt ist - weshalb ist es erst in jüngerer Zeit zum Vorschein gekommen? An der biologischen Grundausstattung des Mannes kann es nicht liegen, denn die hat sich in den letzten Jahrhunderten nicht verändert. Hormonelle Schwankungen allein führen nicht zwangsläufig zu einem fürsorglichen Verhalten. Aber sie können es fördern und verstärken: etwa bei entsprechenden Lebensumständen.


    Dazu gehört eine stabile und harmonische Zweierbeziehung ebenso wie die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit für Männer und ein ausreichendes Einkommen der Familie - am besten durch eine fortgesetzte Berufstätigkeit und Karriere der Mutter.


    [...]


    Ohne weiteren Kommentar, aber mit lieben Grüßen,


    Tina

    @Knullibulli

    Zitat

    Ich finde nicht, dass meine Freundin psychisch daneben ist. Sie wird bestimmt gehofft haben bzw. immer noch hoffen, dass ich mich in der Vaterrolle letztendlich doch arrangieren kann.

    Das war wie gesagt auch nicht böse gemeint..Aber für mich ist es eben nicht normal,dass eine Frau meint einen Mann vor vollendete Tatsachen stellen zu können,obwohl sie weiß,dass er etwas nicht will und dann hat sie Angst,dass er seine Konsequenzen daraus zieht..Das kann man zumindestens Masochismus nennen.

    Zitat

    Vielleicht veranlast sie mein Verhalten mit Tieren zu diesem Denken. Ich bin nämlich sehr tierlieb, kann aber trotzdem mit Kindern (besonders Babys) nichts anfangen.

    Dummer Trugschluss,sorry. Die Eltern der kleinen Jessica haben ihre Katzen gehegt und gepflegt,das Kind allerdings haben sie vernachlässigt und verhungern lassen!! Und ich glaube so ist es allgemein,man kann nicht von Tierliebe auf Kinderliebe schließen,weil Tiere nicht so pflegebedürftig und zeitintensiv sind wie Kinder (nichtmal ein Hund).

    Zitat

    Über Verhütung mache ich mir jetzt keine Gdanken. Ich werde abwarten, wie ich zu meinem Kind stehe und dann gegebenenfalls nochmal verschärft über eine Sterilisation nachdenken. Ich halte es aber für äußerst unwahrscheinlich, dass ich mich in meinem Leben noch einmal komplett auf die Frau verlassen werde, wenn es um die Verhütung geht.

    Würde ich in deinem Fall auf alle Fälle tun,wenn du zu dem Kind keine wünschenswerte Beziehung aufbauen kannst (also über Sterilisation nachdenken).

    Zitat

    Man kann sagen, dass ich etwas gelernt hätte, aber zu welchem Preis

    Ich sag mal so,wer keine Kondome benutzen will (Männer),ist sogesehen selber Schuld,wenn ihm sowas passiert. Weil es kann auch durch Einnahmefehler der Frau passieren und keine Verhütung ist 100% sicher. Aber jegliche Verhütung für die Frau in KOMBINATION mit Gummis ist 100%ig sicher würde ich sagen..Wenn man(n) diese aber nicht benutzen will und trotzdem 100%ig keine Kinder will,bleibt nur Sterilisation oder eben das Risiko,dass einem das passiert,was dir passiert ist.....Ich hoff,deine Geschichte ist einigen verhütungsfaulen Kerlen eine Lehre! Hab nämlich nen Bekannten,der würd das seiner Freundin auch zutrauen,aber er will keine Gummis benutzen,darum werd ich den später auch nicht trösten,wenn sie dasselbe mit ihm tut wie deine Freundin mit dir...

    Zitat

    Ich hoff, deine Geschichte ist einigen verhütungsfaulen Kerlen eine Lehre!

    Sollen jetzt alle Männer ihren Frauen nicht mehr trauen?


    Es läuft ja nun wirklich nicht immer so. Ich hab die Pille 4,5 Jahre immer gewissenhaft genommen und meine 2 Ex-Freunde haben mir vertraut. Hätten sie mir nicht getraut, wär ich schon ziemlich beleidigt gewesen. Ich schluck die Pille ja um Kondome nicht verwenden zu müssen, sonst könnt ich es ja gleich lassen.


    Im Fall von Knulli gab es natürlich konkrete Anhaltspunkte, dass da was nicht stimmt, das ist was anderes.

    @Steffi

    Ach komm.Ich schrieb ja deutlich ALLE VERHÜTUNGSFAULEN Männer,nicht ALLE Männer und wenn derjenige dann eben weiß-wie Bulli schon den Verdacht hatte-,dass seine Freundin unbedingt ein Kind will,DANN sollte der Kerl sich kümmern,SO meinte ich das und nicht anders.


    @helix:Klar ist das was anderes..Aber ich sprach ja auch davon,dass wenn Mann 100%ig KEINE Kinder will,er auch zusehen sollte,dass auch wirklich zu 100% verhütet wird (am besten durch Mithilfe). Hintergangen werden ist natürlich noch viel mieser..Meine Tante hat das mit meinem Onkel genauso gemacht-10 Jahre Pille,nie was passiert,zwei Monate mit ihm zusammen,bumps->schwanger und angeblich ein "TroPi",wers glaubt wird selig.

    Du hast geschrieben alle verhütungsfaulen Männer nicht alle die einen konkreten Verdacht haben, dass sie beschissen werden.


    Wenn du nur die meinst, dann macht das ja Sinn, sag ich ja gar nix *:)


    Das klang halt so, als sollten alle Männer die keine Kinder wollen gar nicht mehr ohne Kondom Sex haben und das wär ja schlimm.

    @Steffi

    Kerle sollten sich für mich um die Verhütung kümmern wenn sie A damit rechnen müssen ein Kind angehängt zu bekommen oder B die Frau nicht verhüten kann/will oder C (das ist NUR MEIN Punkt)wenn sie mit mir ins Bett wollen (ich finds einfach blöd,beide haben Spaß,aber nur EINER trägt die Verantwortung-dass es für Männer nicht mehr Möglichkeiten gibt als Kondom oder Sterilisation ist ja nicht mein Problem und das liegt auch nicht an mir)und D zu Anfang jeder Beziehung,bis über Verhütung und vor allem Krankheiten gesprochen wurde (Männer die gar nicht nachfragen wegen Krankheiten oder ob bzw. wie die Frau verhütet finde ich sehr dämlich)

    Manchmal

    ist das Leben eben hart. Ich hab mir mal den ganzen Thread durchgelesen, und finde es erstaunlich, dass es hier so arg gegen die Freundin geht. Denkt doch mal umgedreht: sie hat mehr oder weniger von Anfang an einen Kinderwunsch gehabt. Sie hat den Kompromiss mit der 5-jährigen Verhütung geschlossen. Wie schwer ihr das wohl gefallen sein muß? Und sie ist nun Ende 20. Tja, mein Lieber: wie KLAR hast Du DICH vor 5 Jahren ausgedrückt, dass DU keine Kinder willst? Findest Du es fair von Dir, eine Beziehung zu führen, bei der Du letzten Endes immer wußtest, sie will Kinder und Du nicht? Hättest DU nicht viel eher die Konsequenzen ziehen müssen, und ihr einen Partner gönnen, der das gleiche will wie sie?


    Ich finde Liebe und Wohl fühlen oft ein an den Haaren herbei gezogenes Argument, wenn man nicht loslassen kann oder will. Manchmal muss man den Tatsachen ins Auge sehen. Natürlich ist nun das, was sie getan hat, nicht in Ordnung gewesen, und sie muss bangen, das ist Strafe genug. Und der Leidtragende ist das Baby. Aber verbasselt habt Ihr es beide, weil diese Sache nicht schon vor fünf Jahren angesprochen wurde. Berufliche Veränderung hin oder her, es braucht immer für beide einen Plan, der beiden gefällt, der nicht nur Kompromiss ist - und bei einer Frau, die Ende 20 ist, tickt nun mal die biologische Uhr.


    Ich denke, Ihr solltet Euch mal richtig aussprechen, und BEIDE Eure Fehler zugeben...


    Ich drück die Daumen, und alles Liebe, dass es gut klappt!

    @darkestfeelings

    Zitat

    Hättest DU nicht viel eher die Konsequenzen ziehen müssen, und ihr einen Partner gönnen, der das gleiche will wie sie?

    Ich weiß ja nicht,ob ich was überlesen habe..aber wo schrieb Knullibulli,dass er sie UNBEDINGT hat festhalten müssen/wollen, GEGEN ihren Willen ?? Ich glaub,das steht nirgends,sie konnte also jederzeit gehen und sich einen Mann suchen,der auch Kinder will/wollte. Da SIE Kinder haben wollte und er eben keine,hätte SIE sich ja auch trennen können/müssen oder ?? Wie kann man jemanden dafür Verantwortlich machen,dass er etwas NICHT wollte ??

    Ich weiß

    dass er sie nicht "unbedingt" festgehalten hat. Es ging mir auch vielmehr darum, wie deutlich er gemacht hat, dass er keine Kinder will (auch nicht in Zukunft). Ich kenne einige Paare, bei denen die Männer das nicht wirklich äußern, und die Partnerinnen Hoffnungen hegen, über Jahre. Und dann? Ich finde halt, wenn ihm klar war: ich will keine Kinder, und sie klar gesagt hat: ich will Kinder - hätten sie dann nicht schon vor Jahren eine Lösung finden müssen? Es ist doch offensichtlich, dass 5 Jahre Stäbchenverhütung nicht für den Rest des Lebens eine Entscheidung gegen Kinder sind, oder? Naja, vielleicht drück ich mich dumm aus, und ich würde meinem Mann sicher auch kein Kind auf diese Art "anhängen", aber ich verstehe sie. Und ich finde, er muss sich nicht wundern. Das Problem war von anfang an da, und wenn man es nicht löst, sondern solche Differenzen so verschiebt, passieren manchmal so dumme Dinge, die letzten Endes für keinen gut sind...


    Ist das jetzt besser formuliert?