Mond

    WEnn sich deine Mutter so verhalten hat, dann ist es ja kein Wunder. Im Prinzip sind doch viele Kinder keine ausgesprochenen Wunschkinder, früher war es noch häufiger so und manche Mutter hat sich in der Schwangerschaft gequält. Später waren das oft dann heißgeliebte Kinder. Ich glaube nicht so ganz an diese Theorie, dass das Kind alles mitbekommt. Zweifelnde Gefühle sind ganz häufig in der Schwangerschaft.


    Und zweifelnde Gefühle des Vaters sind NOCH häufiger, wenn er überhaupt vorhanden ist. Letzteres gibts ja auch.


    Ich will nicht sagen, dass derartiges ideal ist, aber es gibt Schlimmeres, sagen wir mal so.

    Mond

    Zitat

    Also schwängern lassen im Affekt??

    So habe ich es nicht gemeint.


    Ich wollte sagen, dass es hier einfach ist, zu sagen, dass sie sich hätte trennen sollen. Sie hat ihn geliebt und da ist es für die meisten schwer, sich einfach so aus Vernunftsgründen zu trennen. Wie Steffi schon andeutete, kann ein solcher inniger Kinderwunsch das Hirn abschalten und da handelt man nicht vernünftig.


    Traurig aber wahr.:-/

    also

    das ging ja recht interessant weiter. und ich kann ihr verhalten nun noch besser verstehen. tja, wie war wohl der abend, als sie mitgeteilt bekam, ihr partner hat nun drüber nachgedacht und er wolle keine kinder?


    kann jemand anderes, der nie in dieser situation war, nachvollziehen, was das bedeutet? ich denke nicht. ich denke, es hat ihr den boden unter den füssen weggerissen. ich denke, sie liebt ihn sehr. und ich denke in dem freien fall, in dem sie war, konnte sie sehr wohl solche dinge tun...

    @ knulli:

    meiner meinung nach hätte zu der ansage, dass du keine kinder willst, auch das Angebot, die Beziehung gemeinsam zu beeenden gehört. gut, vielleicht siehst du das nicht so, bist rationaler im denken und hast KEINE (das meine ich so), was du damals bei ihr ausgelöst hast, aber mal ehrlich: kinder kriegen oder nicht - das ist kein argumentatives thema. das kann man nicht diskutieren. man kann überlegen. aber den kinderwunsch nicht wegdiskutieren. sie hatte einen, du keinen. was, ausser es ihr zu sagen, hast du ihr als mögliche andere perspektive geboten? denn wenn einer einen solchen kompromiss in der partnerschaft erwartet, sollte er an anderer stelle gut investieren (nicht finanziell) meine ich.


    wenn mein mann angekommen wäre und gesagt hätte: ich will definitiv keine kinder (nach so langer zeit mit vielleicht mal), und dann hätte noch beruflich weggehen wollen, da wär mir glaube ich die hutschnur geplatzt. das macht nämlich einen ganz tollen eindruck, so von wegen gemeinsame zukunft und so...


    naja, fühl dich nicht angegriffen, ich hab nur überlegt, was dein angebot an sie war...


    und ich hoffe natürlich, dass du zu deiner freundin stehst, fangt an dem punkt neu an. sie hat den fehler nicht allein begangen, und damit meine ich nicht nur deine beteiligung an dem kind, sondern auch das verhalten vorher. du liebst sie, also versuch ihr zu verzeihen, und sie sollte dir verzeihen, dass du nicht eher geredet hast. jetzt habt ihr eine gemeinsame aufgabe, und eine tolle noch dazu. und so viel gedanken, wie du dir machst, da seh ich dich zumindest als gewissenhaften vater. wenn dann noch eine spur gefühl dazukommt, ist das mehr als die meisten kinder der welt haben... denk mal drüber nach :-)


    *:)

    Also ich habe den Faden hier heute gelesen und mich wundern ein paar Meinungen doch schon etwas.


    Der Freundin von Knulli war klar, dass er keine Kinder will, auch wenn es vorher immer nur ein vielleicht war. Wenn Sie da was näheres hätte wissen wollen, zu einem früheren Zeitpunkt, dann hätte sie doch nachhaken können, wenn es ihr wichtig ist. Dann wäre eben früher rausgekommen, dass Kinder nicht zur Debatte stehen. Er hat sich auch ohne ihr nachhaken klar artikuliert. Meiner Meinung nach ist es dann auch an ihr die Konsequenzen daraus zu ziehen und ich kann nicht nachvollziehen, warum er dann die Trennung anbieten sollte. Es ist ihr Kinderwunsch und hire Entscheidung ob sie nun mit ihm ohne Kinder oder ohne ihn mit Kinder leben will. Sicher ist so eine Entscheidung nicht leicht. Ein Angebot von ihm finde ich dahingehen überflüssig.


    Es ist für den Kinderwunsch auch unerheblich, ob Knulli beruflich weggehen wollte oder nicht. Man könnte die Sache auch umdrehen und sagen "Sie gönnt es ihrem Partner nicht, sich einen beruflichen "Traum" zu verwirklichen". Für mich sind auch in der Partnerschaft immernoch zwei Individuuen vor mich und ehrlich gesagt komme ich immer noch vor meinem Partner, auch wenn man Rücksicht nimmt.


    Es ist auch nicht an ihm, dass Thema immer wieder anzuschneiden, denn für ihn ist die SAche klar. Meiner Meinung nach hat seine Freundin wahnsinniges Glück, dass er bei ihr bleibt und es versuchen will. Sie hat ihn auch hinterletzte Art hintergangen und sein Vertrauen brutal mißbraucht und er hat diesbezüglich keine Fehler gemacht. Sicher zum Verhüten gehören zwei, aber wenn (wie auch hier schon erwähnt) gemeinsam abgesprochen wurden, dass Frau die Pille nimmt, sind zusätzliche Gummis überflüssig. Mich würde es sogar verletzen, wenn man mich danach fragen würde, da ich denken würde, dass mein Partner mir nicht vetraut.


    In manchen Beiträgen hört es sich so an, als ob ihn eine gewisse Mitschuld trifft, was ich gar nicht nachvollziehen kann und ehrlich gesagt auch recht dreist finde.

    @Monika

    Wenn man nicht so aufgewachsen ist wie ich,denkt man klar,das wäre eine Lapalie und es gäbe schlimmeres..Aber ich frag dich mal,was hält länger,seelische Gewalt oder körperliche Gewalt ?? Weißt du wo seelische Gewalt einen hinbringen kann ??? Bei den meisten Sexualstraftätern etc. heißt es immer "der hatte ne schlechte Kindheit".


    Und von wegen erinnern können,was vormals war,das geht wunderbar mittels Hypnose! Danach können die Eltern sogar meist bestätigen,dass sie dieses oder jenes gesagt haben!! Und das geht bis zu einem relativ frühen Zeitpunkt und die gesagten Dinge schmoren in dem Kind im Unterbewusstsein. Ich hatte eine Ausbildung zur Kinder-,Jugend- und Familienberaterin angefangen,da kam das alles auch...man kann seelisch mehr kaputt machen,mit einfacheren Mitteln,als manch einer glauben mag...


    @darkestfeelings:Das alles rechtfertigt trotzdem nicht,einem Mann ein Kind anzuhängen,weil das ein Lebewesen ist und dazu noch (wie Knulli auch schon bemerkte)ein recht kostspieliges (ich will damit jetzt nicht sagen,dass Kinder die Welt kosten,aber wir haben in Gemeinschaftskunde gelernt,dass Kinder Armutsrisiko Nummer 1 sind-wer welche hat,kann das sicher bestätigen,bei dem Geld für Kindergartenplätze und gute Bildung ist heut auch nicht mehr billig oder staatlich zu haben etc. pp..)! Darüber sollte man vorher informiert sein und mal durchrechnen können,ob das alles so hinhaut.

    Interessante Sichtweise. Aber mal ein anderes Beispiel: mein Freund hat einen sehr ausgeprägten Kinderwunsch und würde am liebsten sofort ein Kind mit mir haben - spricht mich auch mehrmals darauf an bzw. zeigt mir Kinder, wie süß sie nicht sind und dass er auch eines haben möchte. Für mich kommen Kinder wohl nie in Frage, das weiß er, meine Standpunkte hat er schon zig Mal gehört. Somit steht Kinderwunsch der absoluten Kinderverweigerung gegenüber. Muss ich mich deshalb trennen? Muss ich sagen, dass es keine Zukunft gibt? NEIN. Wenn, müsste er sich das überlegen, ob er mit der Situation klar kommt oder nicht. Für den Parnter, der keine will, ist die Situation klar, es ändert in der Beziehung nichts und vielleicht wurde das Thema sogar sehr klar ausdiskutiert und der andere Partner weiß von dem nicht vorhandenen Kinderwunsch. Aber dann muss im Grunde immer noch der Partner entscheiden, ob er die Beziehung so weiterleben will oder nicht, der einen Kinderwunsch hat. Für den Partner mit Nicht-Kinderwunsch besteht ja keine akute Handlungsnotwendigkeit - außer man sagt von sich selbst "ok, ich sehe, du hast einen ausgeprägten Kinderwunsch, ich stehe dem nicht im Wege, mit mir wirst daher nicht glücklich, auf Wiedersehen".

    Ergänzend sollte ich noch hinzufügen, dass ich meine Absicht, mal gar keine Kinder zu haben, schon in den Anfängen der Beziehung sehr genau dargestellt habe. Für ihn war das auch nie ein Problem, den Kinderwunsch hat er erst im Laufe unserer Beziehung entwickelt, davor war es ihm nie wichtig.

    Hallo darkestfeelings,


    ich war nach Deinem Beitrag etwas verwirrt. Mir war nämlich so, als hättest Du vorher auch schon etwas geschrieben. Ich habe ein Bisschen gestöbert und bin Fündig geworden:

    Zitat

    wie KLAR hast Du DICH vor 5 Jahren ausgedrückt, dass DU keine Kinder willst?

    Zitat

    Es ging mir auch vielmehr darum, wie deutlich er gemacht hat, dass er keine Kinder will (auch nicht in Zukunft). Ich kenne einige Paare, bei denen die Männer das nicht wirklich äußern, und die Partnerinnen Hoffnungen hegen, über Jahre. Und dann?

    Da bin ich mit Dir einer Meinung, eine dauerhaftes Hinhalten ist alles andere als schön. Ich habe dann geschrieben, dass es eine klare Ansage gab und dann kam das von Dir:

    Zitat

    und ich kann ihr verhalten nun noch besser verstehen. tja, wie war wohl der abend, als sie mitgeteilt bekam, ihr partner hat nun drüber nachgedacht und er wolle keine kinder?


    kann jemand anderes, der nie in dieser situation war, nachvollziehen, was das bedeutet? ich denke nicht. ich denke, es hat ihr den boden unter den füssen weggerissen. ich denke, sie liebt ihn sehr. und ich denke in dem freien fall, in dem sie war, konnte sie sehr wohl solche dinge tun...

    Wie man es macht macht man es verkehrt. Ich habe den Eidruck, als würdest Du aus der Position des Partners mit Kinderwunsch argumentieren und ich bin automatsch der Buhmann, weil ich eben kein Kind will. Dann ist natürlich alles falsch, was ich tue.


    Du hast natürlich insofern Recht mit Deinen Worten, dass ich mich schlecht in sie reinversetzen kann. Vielleicht habe ich ihr den Boden unter den Füßen weggezogen. Aber kannst Du Dich in mich reinversetzen? Ich habe bald ein Kind und will überhaupt keins. Mir wird das ganze Leben umgekrempelt. Emotional kann ich nicht vergleichen, welche Sitaution schlimmer ist, aber rational betrachtet ist meine Sitaution schlimmer. Während der Partner mit Kinderwunsch sich trennen kann und immer noch mit einem anderen Partner Kinder zeugen kann, werde ich das, was ich anstrebe, nämlich ein Dasein ohne Kinder, nicht mehr verwirklichen können. Ich habe das ind wahrscheinlich mein Leben lang an der Backe.

    Zitat

    @ knulli: meiner meinung nach hätte zu der ansage, dass du keine kinder willst, auch das Angebot, die Beziehung gemeinsam zu beeenden gehört.

    Wie kann man denn einem Partner anbieten, die Beziehung zu beenden? Das hört sich für mich wie eine Geschäftbeziehung an, die vertraglich aufgelöst wird. Jeder Mensch in einer Beziehung hat das Recht, die Beziehung jederzeit zu beenden, dafür braucht man nicht die Zustimmung des Partners. Was soll also das Angebot? Wenn mir meine Freundin das Ende anbieten würde, würde es mir so vorkommen, als hätte sie keine Lust mehr und würde sich nur nicht trauen, Schluss zu machen.

    Zitat

    kinder kriegen oder nicht - das ist kein argumentatives thema. das kann man nicht diskutieren. man kann überlegen. aber den kinderwunsch nicht wegdiskutieren. sie hatte einen, du keinen. was, ausser es ihr zu sagen, hast du ihr als mögliche andere perspektive geboten? denn wenn einer einen solchen kompromiss in der partnerschaft erwartet, sollte er an anderer stelle gut investieren (nicht finanziell) meine ich.

    Das verstehe ich nicht. Beim Kinder kriegen gibt es doch keinen Kompromiss, was soll ich Ihr da anbieten? Soll ich ihr jeden morgen das Frühstück ans Bett bringen, damit es ihr trotzdem gut geht?


    Es wirkt die ganze Teit so, als wäre ich der "Böse", weil ich keinen Kinderwunsch habe. Ja, ich will keine Kinder, und ich entschuldige mich nicht dafür. Wenn man mal demographische Argumente ausklammert, dann ist für mich der Kinderwunsch genauso egoistisch wie die Entscheidung keine zu haben. Trotzdem sitzen die, die keine wollen, sehr schnell auf der Anklagebank.

    Zitat

    ...und dann hätte noch beruflich weggehen wollen...

    Wer redet denn von "wollen"? Ich habe hier in der Gegend kaum Chancen, deswegen habe ich mich mit einem Ortwechsel abgefunden und inzwischen auch angefreundet. Dem Partner zuliebe arbeitslos sein oder einen schlechten Job annehmen geht glaube ich auf Dauer schief.

    Zitat

    naja, fühl dich nicht angegriffen, ich hab nur überlegt, was dein angebot an sie war...

    Was für ein Angebot meinst Du? Für mich sind die Ereignisse wie eine Kausalkette. Ausgelöst wurde die Kette durch ihren Kinderwunsch, der, das schreibe ich gerne nochmal, sich erst entwickelte. Ich konnte dann zwischen "Ja" und "Nein" entscheiden, weil es um einen absehbaren Zeitraum ging und es bei Kindern keine Kompromisse gibt. Ich habe mich für "Nein" entschieden, daraufhin war sie weider dran mit der Entscheidung, ob sie mit mir ohne Kinder oder ohne mich mit Kindern leben will. Sie hat nun noch eine dritte Möglichkeit in Betracht gezogen und mich dabei belogen und hintergangen. Diese Möglichkeit hatte ich nicht auf der Liste, da hätte ich ihr ja ebenso gut ein Kind versprechen können und mich vorher sterilisieren lassen. Nun ist sie schwanger und die Entscheidung liegt wieder bei mir, zwischen Familie und Single.

    Zitat

    ...und sie sollte dir verzeihen, dass du nicht eher geredet hast.

    Ich finde nicht, dass ich besonders viel falsch gemacht habe. Mein folgenschwerer Fehler lag darin, dass ich einer Frau mit Kinderwunsch in Sachen Verhütung vertraut habe. Diesen Fehler wird sie mir dankend nachsehen, schließlich habe ich ihr so den Weg frei gemacht, gewollt ungewollt schwanger zu werden.

    @all

    Es wirkt an einigen Stellen so, als hätte ich meine Freundin durch mein Verhalten regelrecht dazu gezwungen, mich zu hintergehen. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Sie hatte die freie Wahl. Natürlich hatte sie nicht die Wahl, die sie gerne gehabt hätte, aber die hatte ich auch nicht.


    Außerdem bin ich leicht erschreckt, wie viele Frauen ihr Handeln verstehen können und wie oft dieses "Phänomen" scheinbar in der Realität auftritt. Das scheint ja ein adäquates Mittel zu sein. Ich gebe zu, es ist sehr einfach durchzuführen und nicht nachzuweisen, aber letztlich ist es doch für alle Beteilgten eine Belastung und in hohem Maße egoistisch und rücksichtslos.


    Zu den anderen Sachen schreibe ich heute abend was, das musste ich jetzt loswerden.


    Viele Grüße, Bulli

    Knullibulli

    Gut, du musst ja dieses Kind - außer finanziell - nicht akzeptieren, diesen Ausweg hast du noch und in deinem Fall könnte man ihn dir nicht mal vorwerfen. Es ist nicht zu verleugnen, dass in diesem Konflikt, Kinder ja, nein, jedes Geschlecht ganz spezifische Nachteile hat. Die Frau, kann, wenn sie will, sich ein Kinde "erschleichen", umgekehrt sitzt sie in vielen Fällen mit der alleinigen Verantwortung da, weil sich die Väter aus dem Staub machen. Und sie ist auch diejenige, die ungewollte Schwangerschaften in der einen oder anderen Form ausbaden muss, auch übrigens Anwendungsfehler bei Gummis seitens des Mannes. Der Mann wiederum ist, sofern er nicht peinlich genau Gummis benutzt, immer auf die Verhütungssorgfalt und Ehrlichkeit der Frau angewiesen. Und das unterschätzen sie eben häufig genug. Mit diesen Nachteilen muss man letztlich leben, Sex ist von Natur aus immer noch zum Kinderzeugen da und jeder lebt mit dieser natürlichen "Gefahr". Einfach sagen, ich will kein Kind und trotzdem Sex zu haben, dabei auf die Verhütungspflicht des Partners bauen, das kann sehr wohl in die Hosen gehen.


    Du kannst deine Konsequenzen ziehen, diese Möglichkeit hast du ja noch. Du kannst dich immer noch für oder gegen das Kind entscheiden.

    Zitat

    Außerdem bin ich leicht erschreckt, wie viele Frauen ihr Handeln verstehen können und wie oft dieses "Phänomen" scheinbar in der Realität auftritt. Das scheint ja ein adäquates Mittel zu sein.

    Ich kanns verstehen, ja. Es ist schwer, absolut schwer, konsequent zu verhüten, wenn man eigentlich gar nicht verhüten will. Einerseits definitiv kein Kind zu wollen, andererseits nicht selbst für die Verhütung zu sorgen, ist inkonsequent und bequem. Andererseits ist es ein Vertrauensbruch, ganz klar, wie gesagt, du kannst daraus ja dein zukünftiges Verhalten ableiten. Sie hätte es etwas offener darlegen können, natürlich. Ich habe auch mal einem Freund gesagt, dass ich nicht mehr für die Verhütungssicherheit garantieren kann, denn ICH will ja ein Kind. Daraufhin hat er besser aufgepasst, mit diesem Mann (er ist jetzt mit fast 50 noch Vater geworden..) habe ich keine Kind bekommen.

    knullibulli:


    du bist - so erscheint es mir hier - ein sehr rationaler mensch. ich kann mir vorstellen, dass du schon aus einer vernunft heraus dich gut um euer kind kümmern wirst. du bist zur liebe anderer fähig, sonst würdest du nicht diese beziehung führen. warte mal auf den tag, an dem du PAPA genannt wirst. heute gruselt dich diese vorstellung - wenn es soweit ist, KANN es das größte für dich sein.


    (ich verstehe euch beide...aus männersicht geht ihr verhalten nicht, aus MEINER frauensicht war dein verhalten FÜR MICH unmenschlich. mich würde es sehr quälen, wenn mein freund keine kinder mit mir wollen würde. für mich ist ein gemeinsames aufwachsen-sehen eigener kinder etwas ganz wunderbares und die krönung einer liebe. ein ablehnen meines wunsches käme einem "ich liebe dich nicht genug" gleich.)

    Zitat

    ein ablehnen meines wunsches käme einem "ich liebe dich nicht genug" gleich.)

    Nicht nur das, es kann sogar als Ablehnung der Weiblichkeit empfunden werden. Das ist schwer nachzuvollziehen für jemand, der das Gefühl nicht kennt.

    Zitat

    Außerdem bin ich leicht erschreckt, wie viele Frauen ihr Handeln verstehen können

    Ich kann mir denken, was sie dazu gegtrieben hat.


    Trotzdem halte ich es nach wie vor für falsch.


    Sie kann echt froh sein, dass du nicht schon über alle Berge bist. :-/

    Zitat

    warte mal auf den tag, an dem du PAPA genannt wirst. heute gruselt dich diese vorstellung - wenn es soweit ist, KANN es das größte für dich sein.

    Hoffentlich, für das Kind hoffe ich es wirklich.


    Ansonsten finde ich diese Aussage nicht besonders schön, milde ausgedrückt.


    Jemandem, der in diese Vaterschaft reingezwängt worden ist, bringt dieser Satz nichts. Höchstens wirkt er wie eine Ohrfeige, da man sich über seine Selbstbestimmung hinweg gesetzt fühlt, ihm "vorschrieben" wird, was er empfinden wird. (überspitzt gesagt)

    @dieSanfte OT

    Da hab ich ja noch Glück mit meinem Freund,dass der nicht allenthalben mit sowas ankommt :-D Weißt was ich gemacht hab,als meine Cousine klein war ?? Ich hab gesagt "komm gehn wir rüber,dann kannst mal Windelnwechsel",was glaubst,wie angeekelt er da geguckt hat (ich ERWARTE sowas aber von einem Mann,nicht nur die schönen Seiten des Kindes zu genießen) ;-D Am Tollsten war dann aber,als ich zu ihm meinte,dass viele Kinder in den ersten Monaten nicht durchschlafen und dann ne Menge Radau machen-für ihn ganz toll,weil er eh nicht sonderlich gu schlafen kann *fg* Also hab ich immer genug Argumente um ihn in Schach zu halten *G*

    @ helix pomatia:

    was meinst du, warum ich KANN geschrieben habe?


    vielleicht berichtet knullibulli weiterhin hier. ich glaube an ein gutes ende. er ist kein mensch, der mit einem kind gedankenlos umgehen könnte. dafür wirkt er hier viel zu tiefgründig.

    @ mondinblauemwasser:

    mein freund schläft tief und fest selbst wenn die katze an der tür kratzt wie ne irre.