@Kitsune OT

    Das ist natürlich ein schwerwiegendes Problem. Anderweitig bedenklich finde ich allerdings,dass in manchen Teilen der Erde Medikamente verboten sind aufgrund ihrer Nebenwirkungen/negativen Erfahrungen damit und in Deutschland sind diese zugelassen.

    @helix pomatia

    Zitat

    Das liegt aber an unfähigen Ärzten, nicht an der Forschung.


    Ich finde es ganz wichtig, sich als Patient selbständig über seine Medis zu informieren. Ärzte sind auch nur Menschen und können mal Fehler machen. Ausserdem sind nicht alle so kompetent, wie sie sein sollten.

    Weißt du was ein Gyn mir mal gesagt hat bezüglich Mirena ?? Dass es die Nebenwirkungen gar nicht gäbe,die die Frauen im Internet beschreiben und ich nicht alles glauben solle,was es da zu lesen gäbe. So reagieren viele Gyns auf Frauen mit Beschwerden. Das find ich traurig,sowas gehört vor die Ärztekammer,weil viele der Frauen teilweise jahrelang leiden. Sich informieren bringt ja anscheinend nichts,wenn man dann nachher für unwissend und dumm verkauft wird,nachm Motto "was sie da gelesen haben,stimmt alles gar nicht" >:(

    thalidomid hat auch längst keine zulassung mehr-allerdings wird das zb in afrika noch eingesetzt-hilft nämlich prima bei lepra. desweiteren wird wohl grade überlegt, das in der krebsmedizin zu nutzen-der selbe effekt, der zu gliedmassenfehlbildungen geführt hat (soweit ich weiss, eine hemmung der gefässbildung) macht soich nämlich wohl auch ganz gut darin, tumorwachstum zu bremsen....

    @Kitsune OT

    Und das find ich eben das Fatale..Schön,wenn man entdeckt,dass sich etwas,das woanders schädlich ist,bei ner anderen Sache günstig erweist. Aber mal ehrlich,beißt sich da die Katze nicht irgendwann in den Schwanz ?? Du misst das eine Mittel und verhinderst Tumorwachstum,dann musst du das nächste nehmen um diese Gliedmaßenfehlbildung zu verhindern,welches wiederum eine Nebenwirkung verursacht usw. :-/ Ich finds sowieso falsch zu glauben,dass EIN Medikament auch nur von 50% von 6 Milliarden Menschen vertragen werden kann...Weil wir sind alle so unterschiedlich

    Zitat

    Sich informieren bringt ja anscheinend nichts, wenn man dann nachher für unwissend und dumm verkauft wird,

    Doch natürlich, weil man dann weiß, dass einem Mist erzählt wird.;-)


    Und ja, es gibt schlechte Ärzte. Doch nicht jeder ist so schlecht. Auch wenn du an 6 solche geraten bist.


    Genauso wie nicht jeder Mann so gleichgültig gegenüber der Verhütung ist. Aber das willst du ja gar nicht hören. Ich will dir hier auch gar nicht zu nahe treten, ist halt nur der Eindruck, wenn ich deine Posts lese.:-/

    So, da bin ich wieder.


    Ich denke ich sollte ein wenig ausholen, damit meine Beweiskette in sich schlüssig wirkt.


    Wir sind seit über 6 Jahren zusammen, vor dem ersten Geschlechtsverkehr haben wir über Verhütung gesprochen. Sie hat dabei vorgeschlagen, die Pille zu verwenden, da sie das auch schon vorher gemacht hatte und keinerlei Probleme auftraten. Ich akzeptierte das und wir teilten uns die Kosten. Irgendwann kam sie vom Frauenarzt mit einer Broschüre über ein anderes Verhütungsmittel. Ich habe leider den Namen vergessen, aber das ist so ein Hormonstäbchen gewesen, dass direkt in der Vagina befestigt wird und dann im Grunde das Gleiche macht wie die Pille, nur eben direkt am Ort und dadurch sicherer und vor allem unabhängig von Einnahme, Durchfall oder so. Wir haben darüber gesprochen und uns dafür entschlossen, das kostete damals glaube ich 400-500 Euro und sollte fünf Jahre wirken.


    So ca. ein Jahr vor Ablauf der fünf Jahre kam sie dann mit dem Kinderwunsch an. Nun ja, ich kann nicht besonders viel mit Kindern anfangen, ich kann auch nicht sicher sagen ob ich jemals welche haben will, aber damals (genau wie jetzt) war der Zeitpunkt denkbar schlecht für mich, wegen absehbarer beruflicher Veränderungen (inkl. Ortswechsel, evtl. Auslant, etc.). Wir haben darüber gesprochen und sie hat das eingesehen. Der Konsens war, das wir erstmal abwarten, was diese Veränderungsphase bringt. So jedenfalls habe ich es verstanden. Ein halbes Jahr vor Ende der fünf Jahre wollte sie sich das Stäbchen dann entfernen lassen. Sie hatte in der Zeit öfter Pilze in der Vagina und ihr Frauenarzt meinte zu ihr das könne auch durch das Stäbchen kommen. Sie hat mir gesagt, sie würde lieber wieder mit der Pille verhüten. Die hat sie sich auch wieder besorgt, und dann begannen die Veränderungen.


    Nach der Umstellung auf die Pille wollte sie wieder viel mehr Sex (was mich gefreut hat). Das ist alleine für sich nicht verwunderlich, denn eine Umstellung der Hormone kann auch die Libido beeinflussen, so dachte ich. Während ihrer Tage lief dagegen gar nichts, das hatte sie früher nie gestört (mich auch nicht). Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie immer nur Sex wollte. Vorher haben wir oft auch nur Petting gemacht. Stutzig geworden bin ich, weil es ihr plötzlich enorm wichtig war, dass ich in ihr komme. Das war vorher nicht so. Dazu muss ich sagen, dass ich beim Verkehr meistens nach ihr komme. Wenn es dann mal länger dauerte oder ich Lust auf was anderes hatte, dann haben wir das gemacht: mit der Hand, dem Mund, zwischen den Brüsten. Ihr war es nie wichtig wo ich komme, nur dass ich komme. Plötzlich war es Ihr scheinbar sehr wichtig, dass ich in ihr komme, unabhängig davon, wie lange ich brauche. Das kam mir schon spanisch vor.


    Dann kam der Knaller, der die Lawine bei mir ins Rollen gebracht hat. Eines Tages sagte sie zu mir, dass sie beim Frauenarzt gewesen sei und dieser in ihrer Vagina Spermaspuren entdeckt habe, die ziemlich unbeweglich gewesen seien. Sie wollte mich daraufhin überreden, beim Arzt eine Spermaprobe auf meine Zeugungsfähigkeit hin untersuchen zu lassen. Das kam mir ziemlich spanisch vor. Von da an war ich sensibilisiert auf das Thema und habe versucht, ihre Pilleneninnahme zu überwachen. Das ist natürlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Im Grunde kann man nur die Packung kontollieren. Daraus bin ich nicht so wirklich schlau gewoden. Zuerst habe ich die Packung nicht gefunden und war schon fast panisch. Dann tauchte ein Blister auf, aus dem auch jeden Tag eine Pille entschwand. Ich habe nie gesehen, wie sie eine genommen hat (ich weiß, das sagt gar nichts). Dann kam eine Zeit, in der sie viel unterwegs war und die Packung nicht da liegen konnte. Seit dem habe ich keinen angebrochenen Blister mehr gesehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nur noch einen hat. Da sie ihre Tage so um den 3. Oktober bekommen hat, muss sie also, wenn sie wiederkommt, mitten im Zyklus sein. Sobald sie da ist, schaue ich mir den letzten Blister an, das wäre dann sozusagen ein wirklicher Beweis.


    Ach ja, ein paar Hinweise gibt es noch: Ganz neuerdings hat sie nach ihren Ausssagen Rückenschmerzen nach dem Sex und winkelt dann die Beine an. Für mich sieht es eher so aus, als würde sie verhindern wollen, dass der Samen nach dem Sex rausläuft. Ich habe sie bis jetzt zwei Mal auf die Pille angesprochen. Einmal im Bad, als der Blister vor mir lag, meinte ich: "Hast Du die Pille schon genommen?" Sie antwortete leicht zickig:"Willst Du sehen, wie ich sie nehme?" Ein anderes Mal habe ich sie gefragt, ob sie die Pille noch nimmt, allerdings mehr in die Richtung, ob sie noch genug Vorrat hat. Wieder reagierte sie ziemlich zickig, sonst ist sie eigentlich nicht so zickig.


    So, das wars. Es ist mir klar, dass viele (wenn nicht sogar alle) dieser Indizien für sich genommen nichts bedeuten müssen, aber in der Gesamtheit ist es für mich doch ziemlich offensichtlich, dass da was ncht stimmt.


    Gruß, Bulli

    Zitat

    Eines Tages sagte sie zu mir, dass sie beim Frauenarzt gewesen sei und dieser in ihrer Vagina Spermaspuren entdeckt habe, die ziemlich unbeweglich gewesen seien.

    Ich bin nicht sicher. Aber wird das nicht erst auf Wunsch betrachtet?


    Bei herkömmlicher Kontrolluntersuchung beschäftigt man sich doch nicht mit Speramresten.


    Verdächtig finde ich das alles zusammen auch.:-/

    Also ich würde auch sagen, der Verdacht, dass sie hinter seinem Rücken eine Schwangerschaft zeugen will, ist fast nicht von der Hand zu weisen.


    Um ehrlich zu sein, würde ich dringend mit ihr sprechen und vor allem auch die Dinge, die dir aufgefallen sind:


    -Anwinkeln der Beine nach dem Sex (mit den Rückenschmerzen ist wohl so ziemlich die fadenscheinigstes Antwort, die ich je gehört habe)


    - unbewegliches Sperma (der Arzt kontrolliert das nie, höchstens sieht er, dass man ein paar Tage zuvor Sex hatte)


    Das kannst du ihr sagen, ohne dass sie eingeschnappt reagieren muss. Und noch ein Indiz, dass sie die Pille abgesetzt: sie hat mehr Lust. Ein ziemlich eindeutiges Anzeichen, denn mit der Pille geht die Libido oft flöten bzw. wird sie geringer. Dass sie so plötzlich wieder Lust hat, ist nicht logisch - vor allem, da so gut wie mit keinem hormonellen Verhütungsmittel die Lust enorm zurückkommt (deshalb muss man ja auch die Hormone absetzen, wenn man erst mal Libidoverlust festgestellt hat).


    Und die anderen Indizien, unter anderem dass du immer in ihr kommen sollst, zeugen wirklich davon, dass sie eine Schwangerschaft plant.


    Deshalb habe mit ihr unter keinen Umständen mehr ungeschützt Sex. Verwende Kondome oder du wirst auf kurz oder lang ungeplant zum Vater! Und da ist es ehrlich gesagt, ziemlich egal, was sie denkt, sie hat auch hinter deinem Rücken vor, schwanger zu werden - von daher solltest du dich wirklich schützen.

    ich würde an deiner stelle nicht nur mich schützen, sondern mir auch ernsthaft überlegen, was das für deine beziehung bedeutet-einer solchen frau könnte ich zumindest nie mehr vertrauen-desweiteren stellt sie ihre Wünsche ganz klar über diene, setzt dich ja noch nichtmal in kenntnis, belügt und betrügt dich-und das mit weitreichenden konsequenzen, denn im zweifelsfall musst du lebenslänglich für diesen betrug bezahlen. ich könnte sowas nicht verzeihen

    Ich seh es wie Kitsune, wenn sie das macht um schwanger zu werden (und es sieht tatsächlich so aus wegen Spermaprobe und Beine anwinkeln) wäre das ein Vertrauensbruch und ich würd die Beziehung in Frage stellen.


    Aber selbst wenn es nicht so ist wie es aussieht. Hätte die Beziehung überhaupt eine Chance wenn sie einen starken Kinderwunsch hat und du gar nicht?

    Ich möchte erst Mal abwarten, wie das Gespräch am Wochenende läuft, bevor ich für mich selber das Beziehungsende einläute.


    Ihr habt natürlich Recht, neben dem Vertrauensbruch stehen sehr unterschiedliche Zukunftsvorstellungen, die schwer bis gar nicht zu vereinen sind.


    Ich werde Euch auf jeden Fall berichten, wie es am Wochenende geleufen ist.


    Gruß, Bulli

    @Knullibulli

    Ich würd auf alle Fälle mit ihr reden...Wenn du Pech hast,ist sie vll schon längst schwanger.Das mit dem Sperma und dem Beine anwinkeln ist allerdings sehr komisch. Problem ist nur,selbst wenn du ihr nachher beweisen könntest,dass sies vorsätzlich getan hat (was schwierig wird),du müsstest für das Kind zahlen. Also mein Rat an dich,erstmal kein Sex (kenie Ahnung,erzähl ihr was,du bist zu müde oder so),bis ihr geredet habt..