Ich finde es ok, dass du keine Kinder willst. Wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch noch!? Es gibt ja auch Frauen die keine Kinder wollen.


    Glückwünsche finde ich hier allerdings wirklich unangebracht. Da hast du recht.

    Zitat

    Keine Verhütungsmethode ist 100% sicher, nicht mal die Pille. Selbst wenn deine Freundin dich diesbezüglich nicht hintergangen haben sollte, besteht dennoch die Möglichkeit, dass die Pille versagt. Von dem her...

    Naja, die Pille ist wenn man sie richtig nimmt, keine Fehler macht und bei Medikamenteneinnahme/Durchfall/Erbrechen richtig handelt schon sehr sicher. Nämlich zu 100%, wenn es da nicht eine sehr seltene Stoffwechselerkrankung gäbe, die die Pille unwirksam macht. Oder Übergewicht, aber das steht in der PB und da sollte man keine Pille nehmen. Ansonsten ist sie eben doch zu 100% sicher!


    Ich hoffe dass es für euch 3 gut ausgeht, wie immer das aussehen mag. Du scheinst mir sehr vernünftig, deswegen glaube ich dass du trotz allem das beste für das Kind willst.


    Alles Gute @:)

    Ich kann auch verstehen das Du keine Kinder willst (obwohl ich selber mal welche will in paar Jahren). Diese Aussage sollte genauso respektiert werden!!!!!


    Glückwünsche halte ich daher nicht für angebracht!!!


    Mich würde aber auch interessieren, was Deine Freundin nun zu dem ganzen sagt?

    Es ist doch erstaunlich, was Eltern bzw. Frauen (in dem Fall mit ihrem extremen Kinderwunsch) erreichen. Er wird im schlimmsten Fall sein Kind hassen und das Kind nie eine richtige Familie kennenlernen, weil sie zu egoistisch zu blöd war, die weitreichenden Konsequezen zu erkennen.


    Ich bin auch gespannt, wie Knulli mit ihr verfahren wird (im Grunde gehört ja sie bestraft und die Leviten gelesen und nicht indirekt dem Kind).

    Ich kann dir nur eines raten:


    Den Kontakt für eine Weile zu ihr abbrechen.


    Sie hat dich definitiv hintergangen, denn auch wenn sie die Pille angeblich ein - zwei Mal vergessen hat, hätte sie dich darüber aufklären müssen, sodass du mit Kondom eine Schwangerschaft verhindern hättest können.


    Aber mit diesem Hintergrund ist es eh so gut wie sicher, dass sie schon länger keine Pille mehr genommen hat.


    Durch eine kurzzeitige "Pause" sollte ihr und dir klar werden, wie es weitergehen soll.


    Sie sollte erkennen, dass das was sie gemacht hat, absolut falsch war und Konsequenzen spüren - das ist das einzige, was ihr helfen wird.


    Und dir wird es auch helfen, darüber nachdenken zu können, ob du solch eine Frau noch lieben kannst und ob du dir eine Familie mit ihr vorstellen kannst.


    Manchmal wandelt man sich und vielleicht freust du dich irgendwann, dass es so gekommen ist.


    Meistens führt so etwas allerdings zum Bruch und man kann die Männer nur allzu gut verstehen, wenn sie mit der Frau nichts mehr zu tun haben.


    In dem Fall lass es dir aber nicht nehmen, dein Kind wenigstens ein bisschen durch's Leben zu begleiten und kennenzulernen, für es da zu sein. Es kann nichts für seine Mutter oder seinen Vater.


    Überfordere dich nicht, setze dich nicht unter Druck - folge deinem Gefühl / deinem Herzen, sei immer ehrlich, auch wenn es für andere schmerzhaft sein wird und du wirst richtig liegen!


    Alles Gute!

    Ich habe es am Montag erfahren, als sie vom Frauenarzt wiederkehrte. Sie ist mir gleich tränenüberströmt in die Arme gefallen, da wusste ich schon Bescheid. Es ist weiterhin harmonisch bei uns, aber wir sind beide etwas unausgeglichen, ein falsches Wort kann sofort die Stimmung kippen. Streiten tun wir nicht. Sie hat Angst, dass ich sie wegen des Kindes verlasen werde. Freuen tut sie sich nach ihren eigenen Aussagen noch nicht. Eine Abtreibung kommt für sie nicht in Frage, das hätte mich auch sehr überrascht.


    Wie es weitergeht kann ich noch nicht sagen. Ich muss eine Entwicklung vom Kinderhasser zum Vater durchmachen, das ist eine extreme Gratwanderung. Dabei setze ich auf einschneidende Momente wie die ersten Bewegungen des Kindes im Mutterbauch, die man von außen fühlen kann und natürlich die Geburt. Wenn ich das erste Mal mein Kind auf den Arm nehme und keine positiven Gefühle erlebe, dann wird es wohl nichts mit der Familie. Das habe ich ihr genau so gesagt. In meinen Augen ist es sinnlos, Vaterfreuden vorzuspielen oder sich auch nur mit dem Kind zu beschäftigen, wenn man eigentlich gar keine Lust hat.


    Es kann natürlich auch sein, dass die Beziehung die Schwangerschaft nicht überlebt. Es werden viele Veränderungen kommen, die gemeistert werden müssen. Eins steht für mich fest: Das "Vorhaben" Familie kann nur klappen, wenn ich meine Freundin und das Kind liebe und umgekehrt. Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Szenario aus meiner jetzigen Sicht eher unwahrscheinlich.


    Sie ist im Moment auf einem Lehrgang und kommt erst am Wochenende wieder. Nächste Woche ist noch ein Lehrgang. Ich habe also jede Menge Zeit, über alles nachzudenken. So richtig realisiert habe ich die Situation noch nicht, fürchte ich.


    Gruß, Bulli

    Zitat

    Freuen tut sie sich nach ihren eigenen Aussagen noch nicht.

    Glaubst du ihr das?


    So vom Verhalten her?


    Immerhin hat sie es mächtig drauf angelegt, schwanger zu werden.


    Oder steht momentan eher die Angst, dich zu verlieren im Vordergrund?


    Ehrlichm, ich kann es kaum fassen, dass du so "gefasst" wirkst. Sie hat dich ja auf die übelste Art und Weise hintergangen.:-/

    Ich kann dein Verhalten gut nachvollziehen... mittlerweile...


    Ich bin mit 15 ungeplant schwanger geworden und wollte das Kind aber unbedingt. Ich war mit meinem damaligen Freund "schon" über 1 Jahr zusammen, als es passierte.


    Er reagierte genauso wie du - kaum eben. Ich liebe dich, schauen wir mal, wir schaffen das schon irgendwie, usw.


    Zu meiner Mutter meinte er mal im Vertrauen, ihm wäre es lieber, es wäre nicht passiert, aber zu mir hat er das nie so geäussert.


    Die Beziehung endete schlimm, obwohl er in der Schwangerschaft den stolzen Papa gab, er freute sich bei den Kindsbewegungen, war neugierig, stand mir auch bei der Geburt bei (Kaiserschnitt) und er war hin und weg von unserer Tochter, nachdem er die ersten Stunden mit ihr allein verbrachte (ich kam in so eine Art "Aufwachraum").


    Auch wenn er uns besuchte im Krankenhaus (das tat er ein - zwei Mal), spielte er den stolzen Vater, doch er kam nicht klar, tief im Inneren wusste er, dass er dieses Kind nie wollte und er wandelte sich leider nicht, nachdem wir wieder zuhause waren, wurde es immer schlimmer. Er konnte nichts mit ihr anfangen, auch wenn er sich noch so Mühe gab und das tat er wirklich, auch wenn sie noch so ein liebes, braves, Mädchen war/ ist.


    Die Beziehung bestand aus Streit, Betrug, Fremdgehen (seinerseits), aber nie äusserte er, dass er mir damit eigentlich nur sagen wollte: Ich will dich mit Kind nicht mehr, ich will das Kind nicht, du hast die Entscheidung nicht mit mir zusammen gefällt.


    Es bringt nichts, dich selbst zu zwingen. Es tut weh, aber eure Beziehung wird wahrscheinlich, so wie du es beschreibst, die Sache nicht schaffen.


    Das ganze hinauszuzögern, so wie du es vorhast, macht es wahrscheinlich noch schlimmer, denn du projezierst deinen ganzen Hass auf das Kind, weil du es als einzigen Faktor für die Probleme siehst, denn schließlich liebst du deine Freundin und willst somit das Bild von ihr nicht zerstören, weil du dir dann eingestehen müsstest, wie schlecht sie es mit dir damit gemeint hat, wie sehr sie dich eigentlich verletzt hat.


    Du musst dir darüber klar werden, dass deine Freundin dich hintergangen hat und sie ganz allein schuld ist und nicht das Kind.


    Mein Exfreund hat nie eine Beziehung zu seiner Tochter aufbauen können, weil er im Grunde genau das gemacht hat, was du jetzt auch tust.


    Bitte mach das nicht! Werde dir klar darüber, was deine Freundin dir angetan hat und zieh bitte dann wirklich die Konsequenzen!!!


    Für deinen Frieden, den des Kindes und letztendlich wird deine Freundin auch ganz viel aus der Sache lernen.

    @ helix:

    Ich glaube ihr, weil ich weiß, dass sie die Familie will, nicht eine Mutter mit Kind. Genau wie Du vermutest, überwiegt im Moment die Angst, dass es mit der Familie nichts wird.


    Ich wirke fast immer gefasst, bin auch eher ein ruhiger Typ. Was ich tue und sage, ist meistens wohl überlegt. Da ich langsam tippe, ist das was ich schreibe noch etwas überlegter.

    @Uncommon:

    Ich glaube, das muss ich erst mal sacken lassen.

    Also ich war damals erst 4 Wochen mit meinem Freund zusammen als ich allerdings nicht absichtlich schwanger wurde. Wir haben das beste draus gemacht und unser "Baby" ist jetzt 3 Jahre alt im Januar erwarten wir unser 2 Baby. Es ist am Anfang auch nicht einfach gewesen. Aber mein Freund ist zu jeder Untersuchung beim FA mitgekommen und hat deshalb schon sehr früh eine Beziehung zu dem Kind aufgebaut- Ich glaube ein Mann hat am Anfang mehr Schwierigkeiten weil man ja auch noch garnix sehen kann Bauch, Kindsbewegungen etc. Wenn du die Beziehung nicht einfach wegwerfen willst dann mache es einfach gehe mit zum Arzt zuden Ultraschall Untersuchungen. Es ist was anderes als nur ein Bild zu sehen da man wenn man Live dabei ist sehen kann wie sich das Baby bewegt wie das Herzchen schlägt. Ich glaube nämlich schon das du ein guter Vater sein kannst. Hab keine Angst das dein Leben dann vorbei ist, mit einem Kind fängt das Leben erst richtig an.

    Keine Verallgemeinerungen bitte!

    Ich sage ja nicht, dass es nicht so laufen kann, wie Meriones es schreibt, aber vom Gefühl her und von der Art und Weise her wie Knullibulli sich geäussert hat, glaube ich, dass es nichts bringt, wenn er sich zu Gefühlsdusseleien zwingt, "überreden" lässt.


    Ich bin selbst gerade wieder schwanger (diesmal geplant, 11. SSW) und für meinen Freund ist es im Moment total schön zu den Ultraschalluntersuchungen mitzugehen, aber selbst er, der sich das Kind gewünscht hat, hat noch seine Probleme damit, sich vorzustellen, dass das Gummibärchen in mir mal ein kleiner Mensch und vor allem unser gemeinsames, mit unseren Genen ausgestattetes Baby sein soll.


    Knullibulli wollte dieses Kind nicht und sieht es verantwortlich für alle Probleme - wieso sollte er sich plötzlich freuen, nur weil das Problem plötzlich ein Gesicht bekommt bzw. Form annimmt?


    Baby bleibt Baby, Männer bekommen die Hormone, die wir Frauen haben nicht mit und selbst Männer, die ihr Wunschkind dann in Armen halten, müssen sich manchmal erstmal daran gewöhnen und realisieren manchmal nur langsam, dass das ihr Kind ist.


    Du kannst natürlich mit gehen, wenn du willst, aber verstell dich bitte nicht um deiner Freundin damit einen Gefallen zu tun, um sie glücklich zu machen, denn sie hat genauso wenig an deine Gefühle gedacht, als sie dich hereingelegt hat!


    Ja, sie wird nämlich erwarten, dass du es toll findest, dich freust, vielleicht sogar vor Rührung weinst - nur darauf basiert ihr Plan, so nach dem Motto: "Wenn ich dann erstmal schwanger bin, wird er sich schon freuen und mir dankbar sein! Kinder sind ja so etwas schönes!"


    Ja, das sind sie, ich spreche aus Erfahrung!


    Aber nur, wenn man sich gemeinsam und von Herzen dazu entschlossen hat entweder aktiv für ein Kind zu "üben" oder eine ungeplante Schwangerschaft und ein gemeinsames Leben mit Kind zu meistern oder man es sich zumindest vorstellen kann und Knullibulli hat sich klar geäussert und weder seine Freundin, noch die Familie, noch sonst wer kann und darf ihn dann als herzlos oder sonstwas betiteln, wenn er sich nicht mit der Situation arrangieren kann oder will - herzlos ist seine hinterhältige Freundin, die ihrem Freund und ihrem Kind mit ihrem Egoismus diese Bürde angetan hat und niemand sonst!

    Wowowow

    Zitat

    Ich habe es am Montag erfahren, als sie vom Frauenarzt wiederkehrte. Sie ist mir gleich tränenüberströmt in die Arme gefallen, da wusste ich schon Bescheid. Es ist weiterhin harmonisch bei uns, aber wir sind beide etwas unausgeglichen, ein falsches Wort kann sofort die Stimmung kippen. Streiten tun wir nicht. Sie hat Angst, dass ich sie wegen des Kindes verlasen werde. Freuen tut sie sich nach ihren eigenen Aussagen noch nicht. Eine Abtreibung kommt für sie nicht in Frage, das hätte mich auch sehr überrascht.

    Nach allem was du geschrieben hast,hat sies ja wirklich drauf angelegt und nach den zwei vergessenen,hat sie dir nicht gesagt (falls das überhaupt stimmt),dass ihr mit Kondomen verhüten solltet..Und dann weiß sie nicht,ob sie sich freut und hat Angst,dass du sie verlässt ?? Ist sie ein wenig psychisch daneben (soll jetzt nicht böse gemeint sein,aber die Annahme drängt sich einem auf)?? Sie wusste,dass du kein Kind willst und hat dann Angst,dass du sie verlässt...ähm,ja....


    Jedenfalls tust du mir leid,ich glaube mal,dass es für dich-falls ihr euch trennt-in Zukunft schwer sein wird einer Frau im Bezug auf die Verhütung zu trauen,aber vll hast du daraus auch was gelernt ;-)

    Nunja ich will seine Freundin auch nicht in Schutz nehmen. Allerdings kann ich etwas nachvollziehen wie das ist wenn man sich sehnlichst ein Kind wünscht und der Partner nicht (meine freundin ist der selben Situation leider) und das sich sich immoment nicht freuen kann das glaube ich ihr, denn sie hat sich vielleicht vorgestellt das wenn sie erstmal schwanger ist das er sich dann doch freut und jetzt fühlt sie sich damit allein. Schwangere brauchen ja sehr viel zuwendung und wenn der Partner oder die Familie dagegen ist dann kann man sich in dem Moment auch nicht richtig freuen. Selbst wenn man das Baby noch so sehr gewollt hat. Ich sage hiermit nicht das ich richtig finde wie sie gehandelt hat aber ich kann sie auch ein bisschen verstehen. Man hätte voher reden müssen- Denn er will kein kind sie will aber wie da ein kompromiss entstehen soll ist fraglich, es hätte auch sein können das sie ihn verlässt weil er kein kind mit ihr will sie sich aber so sehr eins wünscht schwierig schwierig...

    @Meriones

    Da würde ich immer fragen,warum kein Kind ?? Will der Partner überhaupt keines oder hat es Gründe,wie Finanzen etc. ?? Wenn der Partner allerdings überhaupt keines möchte,würde ich mir so ganz vll mal Gedanken über einen Partnerwechsel machen...Aber einem Mann ein Kind aufzudrängen,obwohl er keines will,ist und bleibt schäbig...