@ Uncommon und Meriones

    Ich kann Eure Meinungen nachvollziehen. Ich kann und will mich im Moment noch für keine Seite entscheiden. Wenn ich Schluss mache, dann ist es endgültig, deswegen muss dieser Schritt wohl überlegt sein. Ich möchte dem Kind eine Chance geben, ohne etwas zu erzwingen, insofern halte ich es eher mit Uncommon. Im Moment verspüre ich kein Verlangen, mit zu den Untersuchungen zu gehen, deswegen werde ich es vorerst auch nicht tun. Ich lasse mich zu nichts zwingen oder überreden und zwinge mich selbst zu nichts. Ich kenne mich, ein Zwang löst bei mir immer eine Abwehrhaltung hervor, die sich in diesem Fall dann wieder gegen das Kind richten würde. Das wäre also sinnlos.

    @ Mond

    Ich finde nicht, dass meine Freundin psychisch daneben ist. Sie wird bestimmt gehofft haben bzw. immer noch hoffen, dass ich mich in der Vaterrolle letztendlich doch arrangieren kann. Vielleicht veranlast sie mein Verhalten mit Tieren zu diesem Denken. Ich bin nämlich sehr tierlieb, kann aber trotzdem mit Kindern (besonders Babys) nichts anfangen.


    Über Verhütung mache ich mir jetzt keine Gdanken. Ich werde abwarten, wie ich zu meinem Kind stehe und dann gegebenenfalls nochmal verschärft über eine Sterilisation nachdenken. Ich halte es aber für äußerst unwahrscheinlich, dass ich mich in meinem Leben noch einmal komplett auf die Frau verlassen werde, wenn es um die Verhütung geht. Man kann sagen, dass ich etwas gelernt hätte, aber zu welchem Preis???


    Bulli

    zu dem preis, dass du vater wirst und wenn du deinen job gut machst, dein eigen fleisch und blut dich lieben wird auf immer und ewig, dir beiseite stehen wird in guten wie in schlechten zeiten.


    drücke dir die daumen dafür :)^

    Ich würde eher sagen, um den Preis, dass man sich in keiner Angelegenheit auf jemand anderen verlässt, wenn man etwas selbst NICHT WILL. Und gerade in der Verhütung hat derjenige auch die Verantwortung zu tragen, der keinen Kinderwunsch hat. Gerade wenn der Partner Kinderwunsch hat, würde ich ihm die alleinige Verantwortung der Verhütung deshalb nicht überlassen - die Gefahr, dass unbewusst (oder eben bewusst) was passiert, ist schon mal viel höher. Eben aus dem Grund heraus, dass man für sich selbst ja nicht mehr so zuverlässig verhüten will/muss, weil Kinderwunsch besteht.


    Die "Lektion" hättest du gelernt, vielleicht für weitere Partnerschaften. Ansonsten musst du dich jetzt mit deiner neuen Familie arrangieren.

    Knullibulli

    Hälst du uns auf dem Laufenden?


    Mich interessiert es besonders, eben weil du meinem Exfreund so ähnlich bist in der Sache und ich möchte wissen, ob und wann der Zeitpunkt kommt, an dem du zum ersten Mal deine Wut und deine Verletztheit über das missbrauchte Vertrauen spürst.


    Auch wenn ich damals unter keinen Umständen die Schwangerschaft abbrechen hätte lassen, so hätte es mir doch geholfen, das Verhalten meines Freundes besser zu verstehen und mich nicht in einer Traumwelt zu verstecken, in der "irgendwann alles schon wieder gut wird". Ich war selbst ziemlich perplex darüber, schwanger geworden zu sein, aber bei dem Gedanken, dass man jetzt eine Familie werden könnte, schaltet der Verstand schnell aus.


    Umso weniger habe ich dann verstanden, wieso er sich nicht freuen konnte. Es tat sehr weh.


    Und ich hoffe, dass wir dir hier alle auch immer mit Rat zur Seite stehen können. @:)

    Sonja76211

    Total kitschig und realitätsfern dein Beitrag... sorry!


    Er wollte jetzt kein Kind, also wieso sollte ihm etwas daran liegen, ein Kind zu haben, welches ihn lieben wird auf immer und ewig, ihm beiseite stehen wird in guten wie in schlechten zeiten?!


    Ich glaube, zunächst wollte er einfach eine Partnerin, die das alles tut, aber da ist er ja leider bitter enttäuscht worden.


    Und was heißt überhaupt "wenn er seinen Job gut macht"?


    Ich lese darin nur, dass man ihn unter Druck setzt, denn wenn er gefälligst ein guter Mensch / Vater ist, wird auch sein Kind gut sein, eine Bereicherung sein oder wie?!


    Das sehe ich und viele andere auch bestimmt anders!


    Ein Kind ist erst dann eine Bereicherung und kann zu einem glücklichen Menschen aufgezogen werden, wenn der Vater/ die Mutter glücklich in seiner / ihrer Rolle ist.


    Die Mutter ist offensichtlich glücklich damit bzw. wird es hoffentlich sein, insofern sie begriffen hat, was es heißt, sich für ein Kind zu entscheiden (auch ohne die Zustimmung des Partners).


    Und Kinder werden auch ohne Vater groß, zu glücklichen Menschen und Kinder können auch undankbar und biestig sein, wenn sie erwachsen werden, auch wenn die Eltern ihr ganzes Herzblut in die Erziehung gegeben haben.


    Also so kann man nun wirklich nicht argumentieren %-|

    Zitat

    Er wollte jetzt kein Kind, also wieso sollte ihm etwas daran liegen, ein Kind zu haben, welches ihn lieben wird auf immer und ewig, ihm beiseite stehen wird in guten wie in schlechten zeiten?!

    Vielleicht weil ihn die Natur darauf programmiert hat und es doch eher die Ausnahme ist, dass man für sein Kind keine Gefühle entwickeln kann. Schließlich ist es ja sein eigen Fleisch und Blut und wenn so ein kleiner Hosenscheißer einen erstmal anlacht, dann kann sich das Vatergefühl immer noch einstellen :-)

    Zitat

    Ich lese darin nur, dass man ihn unter Druck setzt, denn wenn er gefälligst ein guter Mensch / Vater ist, wird auch sein Kind gut sein, eine Bereicherung sein oder wie?!

    Ich glaub sie meinte die Beziehung zum Kind. Eine gute Beziehung zum Kind und dass das Kind einen liebt setzt ja voraus, dass er ein guter Vater ist, das heißt, dass er da ist für das Kind.

    im Prinzip hat Knulli doch schon entschieden: er liebt diese Frau, er kann ihr das nicht übel nehmen, er zwingt sich, in die vaterrolle hinein zu wachsen, weil er das jetzt eben muss.


    ich frage mich zwar, wie man einen menschen, der es so gar nicht verdient, so sehr lieben kann, dass man sich all das gefallen lassen kann und brav das tut, was diese frau will, auch wenn das bedeutet, gegen sein innerstes selbst zu handeln, aber diese hörigkeit gibt´s wohl auch bei männern


    ob das gut für euch beide ist, oder ob das nur dazu führt, dass es eine grosse katatrophe gibt, weil der leidendsdruck irgendwann mal zu gross wird, weil das, was ihr erzwingen wollt, nicht klappt, weil sich arrangieren wollen und such arrangieren können, genauso wie verzeihen wollen und verzeihen können oder vertrauen wollen und vertrauen können, eben zwei paar stiefel sind, wird die zeit zeigen.

    so wie ich das verstanden habe, will er mal sehen, ob er zu dem kind eine gute beziehung aufbauen kann, weil er nunmal vater dessen wird, ob er will oder nicht. und weil seine freundin eben eine familie will. er zweifelt zwar dran, dass es funtioniert, aber er will es versuchen.


    ansonsten hätte er gesagt: das Kind interessiert mich nicht, soll sie´s haben, aber ohne mich.


    so ist es ein "ich werde versuchen, diese rolle auszufüllen"

    uncommon: besonders glücklich warst du mit deinen eltern nicht, oder? hört sich ein wenig gefrustet an...

    Zitat

    "Er wollte jetzt kein Kind, also wieso sollte ihm etwas daran liegen, ein Kind zu haben, welches ihn lieben wird auf immer und ewig, ihm beiseite stehen wird in guten wie in schlechten zeiten?!"

    warum ihm daran was liegen sollte? weil es nichts schöneres gibt, als die liebe eines eigenen kindes zu spüren... ich kenne schlechte zeiten und konnte meinem vater beistehen.


    er hat aber jetzt ein kind! es gibt das kindchenschema, mit dem kleine lebewesen die umgebung faszinieren. er liebt seine partnerin.es ist nicht unwahrscheinlich, dass er sich ins kind verliebt. kenne mindestens 5 männer, die keine kinder wollten. und die sind nun allesamt seeeeehr stolz.


    "Ich glaube, zunächst wollte er einfach eine Partnerin, die das alles tut, aber da ist er ja leider bitter enttäuscht worden."


    er wusste es doch und hätte verhüten können.


    "Und was heißt überhaupt "wenn er seinen Job gut macht"?


    Ich lese darin nur, dass man ihn unter Druck setzt, denn wenn er gefälligst ein guter Mensch / Vater ist, wird auch sein Kind gut sein, eine Bereicherung sein oder wie?!"


    ja, wenn man seinen job gut macht, dann wird auch das kind toll. ist in 98 % der fälle so.


    er kann doch bis jetzt gar nicht wissen, ob er glücklich in der rolle ist. ich kann auch erst sagen, ob ich was mag, wenn ich es probiert habe. und bin immer wieder überrascht, wie lecker einiges ist.


    "Und Kinder werden auch ohne Vater groß, zu glücklichen Menschen und Kinder können auch undankbar und biestig sein, wenn sie erwachsen werden, auch wenn die Eltern ihr ganzes Herzblut in die Erziehung gegeben haben."


    unendlich viele studien belegen, dass kinder, die nur mit der mutter großgeworden sind, in ihren eigenen beziehungen auch eher aufgeben und sich trennen. sogar kinder mit unglücklich verheirateten eltern haben stabilere beziehungen.


    kinder missraten selten, wenn man sie mit herzblut begleitet.


    "Also so kann man nun wirklich nicht argumentieren !"


    doch, kann man, siehst du doch.

    ich halte es eher für unvernünftig, mit einem menschen zusammenzubleiben, der einen auf´s übelste verarscht hat, und diesem menschen zu liebe etwas zu versuchen, dass man selber überhaupt nicht will.


    aber Knulli will das offensichtlich, ob das jetzt allzu klug ist, oder nicht. Respektieren in Sinne von Bewundern kann ich das nicht. Aber respektieren im Sinne von achten, dennh es ist seine Entscheidung, mit der er klarkommen muss.

    Au weia *lol*

    Sonja76211


    Naja ich bin ein Scheidungskind, aber ansonsten bin ich zu meinen Eltern positiv eingestellt und du wirst es nicht glauben, aber ich erwarte gerade mein zweites Kind und ich liebe meine "Große", sowohl auch das Ungeborene wie verrückt!


    Für mich persönlich gibt es nichts schöneres als meine Kinder bzw. die Familie, die ich mir mit meinem Freund nun aufbaue.


    Aber es gibt nunmal Menschen, für die das nicht so ist und vor allem Männer haben nunmal nicht die Hormone wie wir Frauen, welche übrigens genau dafür sorgen sollen, dass wir unsere Kinder lieben, auch wenn die Schwangerschaft noch so komplikationsreich und die Geburt noch so scheußlich schmerzhaft war. Eine sinnvolle Einrichtung der Natur.


    Männer haben es da nicht so leicht.

    Zitat

    kenne mindestens 5 männer, die keine kinder wollten. und die sind nun allesamt seeeeehr stolz.

    Ich kenne 2, die sind nie damit klargekomme und 2, die sind jetzt auch superstolz. Und was sagen uns diese Zahlen jetzt? %-|

    Zitat

    ja, wenn man seinen job gut macht, dann wird auch das kind toll. ist in 98 % der fälle so.

    Ich überlege gerade, ob ich dich fragen soll, wo du diese Zahl herhast. Hm, nein lieber nicht...

    Zitat

    unendlich viele studien belegen, dass kinder, die nur mit der mutter großgeworden sind, in ihren eigenen beziehungen auch eher aufgeben und sich trennen. sogar kinder mit unglücklich verheirateten eltern haben stabilere beziehungen.


    kinder missraten selten, wenn man sie mit herzblut begleitet.

    Ich bin auch nur mit Mutter aufgewachsen und habe nun eine sehr schöne Beziehung.


    Mein erster Freund ist aufgewachsen mit verheirateten Eltern, die ihn streng, aber vor allem auch sehr liebevoll aufgezogen haben und er hat mich betrogen und belogen und hat jetzt mit 21 Jahren auch noch 3 Freundinnen gleichzeitig, von denen er eine geschwängert hat und sie zur Abtreibung gedrängt hat.


    Und dieses Mal frage ich dich auch lieber nicht, wo man diese unendlich vielen Studien nachlesen kann...


    Steffi 83

    Zitat

    Vielleicht weil ihn die Natur darauf programmiert hat und es doch eher die Ausnahme ist, dass man für sein Kind keine Gefühle entwickeln kann. Schließlich ist es ja sein eigen Fleisch und Blut und wenn so ein kleiner Hosenscheißer einen erstmal anlacht, dann kann sich das Vatergefühl immer noch einstellen

    Kann - muss es aber nicht. Wie schon gesagt, die Männer bekommen leider nicht die Hormone ab, die wir Frauen haben und so spielen andere Faktoren eine Rolle, die sich die Natur ausgedacht hat.


    Ich hoffe auch, dass sich bei Knullibulli alles zum Guten wendet, auch wenn seine Freundin das nach diesem Verhalten nicht verdient hat.


    Würde es ihm aber nur wünschen, wenn er sich irgendwann freuen kann.


    LG,


    von Tina, die heute zusammen mit ihrem Schatz ihr Baby in 4 D in der 12. SSW bewundern durfte und immer noch total von den Socken ist, weil der werdende Papa sogar geweint hat

    Zitat

    Wie schon gesagt, die Männer bekommen leider nicht die Hormone ab, die wir Frauen haben und so spielen andere Faktoren eine Rolle, die sich die Natur ausgedacht hat.

    Die in der Schwangerschaft natürlich nicht ;-) Aber Männer entwickeln ja auch so Gefühle für ihre Kinder.

    @Uncommon

    Herzlichen Glückwunsch :)*

    Danke Steffi *:)


    Ja, manche Männer tun es, manche widerum nicht.


    Mich würde echt mal interessieren, welche Faktoren damit zusammenhängen.


    Das Verhältnis zur Mutter ihres Kindes? Ob feste Beziehung oder One - Night - Stand - ich würde jetzt mal behaupten, dass sich bei beidem jeweils "Super - Daddys" als auch "Kein Interesse - Typen" entwickelt haben.


    An der Erziehung? Würde jetzt mal behaupten, dass mein Exfreund auch gut erzogen worden ist und trotzdem mit seiner Tochter nichts anfangen konnte, obwohl er noch bis zu ihrem 1. Geburtstag einigermaßen regelmäßigen Kontakt zu ihr hatte.


    Hab auch mal in einer Talkshow von einem Typen, der sich nicht für seine ein paar Monate alte Tochter interessiert hat, gehört, dass er mit einem Jungen wohl eher etwas anfangen hätte können - aber das kauf ich ihm auch nicht wirklich ab.


    Also, woran liegt's?