• Schwangerschaftstest ohne regelmäßigen Zyklus

    Hallo ihr, ich hab jetzt ein bisschen nachgeforscht, aber überall steht, dass man den Urin-Schwangerschaftstest nur bei regelmäßigen Zyklus machen kann und zwar kurz nach der fälligen Periode. Wie ist das denn bei unregelmäßigem bis nicht vorhandenen Zyklus? Wie kann man da rausfinden, dass man schwanger ist (ohne, dass es bereits zu spät für eine…
  • 27 Antworten

    Weißt du zufällig, was deine Schilddrüse macht? @Mnemosyyne


    Ich leide ebenfalls an PCOS und hatte unter der Gynefix ständig Dauerblutungen gehabt, bis ich sie dann nach 13 Monaten ziehen ließ.


    Die Einnahme von Metformin hat mir zwar nicht zu einem Zyklus verholfen, dafür haben die Blutungen dann aber zum ersten mal sporadisch für ein paar Tage ausgesetzt.


    Dass es bei der Kombination von PCOS+IUP zu SB und Dauerblutungen kommt, hab ich nun schon häufiger gesehen und gelesen und mich würde nur allzu gern die Ursache oder der Mechanismus interessieren. Sehr spannend das ganze :)z


    Ich würde das Metformin trotz negativem oGTT mal probieren. Auch ohne Insulinresistenz kommt es zu einer gesteigerte Ovulationsreihe und ist damit definitiv einen Versuch wert. Allerdings ist auch Metformin kein Medikament ohne Risiken und Nebenwirkungen. Ich habe es absolut nicht vertragen und täglich Probleme mit Durchfall, Blähungen und wässrigem Stuhl gehabt, sodass ich sehr froh war, es wieder absetzen zu können.


    Würde mich auch sehr freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst @:)

    oh nein, das hatte sich tatsächlich überschnitten, danke fürs Aufmerksam machen!! gucke ich mir gleich an!!


    Schilddrüse zeigt eine leichte Unterfunktion, die laut Ärzte noch nicht unbedingt behandelt werden, aber mal beobachtet werden muss. Diese besonderen Tests, von denen hier oft die Rede ist, wurden aber nicht gemacht. Nur der einfache.


    Oh, das ist ja interessant, dass zwischen IUPs und PCOS ein Zusammenhang besteht (oder bestehen könnte). Würde mich auch interessieren, woran das genau liegt.


    Ich glaube, dann sollte ich wirklich bei der Ärztin mal anrufen. Man schiebt es ja doch gerne mal auf die lange Bank. Dabei sind die Wartezeiten auf einen Termin ja auch nicht so ohne..

    sehr interessant die links. Damit werde ich mich jetzt mal näher beschäftigen und das dann auch ansprechen.


    (nur das mit dem Alkohol macht mir etwas zu schaffen ]:D )

    Zitat

    Schilddrüse zeigt eine leichte Unterfunktion, die laut Ärzte noch nicht unbedingt behandelt werden, aber mal beobachtet werden muss. Diese besonderen Tests, von denen hier oft die Rede ist, wurden aber nicht gemacht. Nur der einfache.

    Bevor du dann den Metforminversuch startest, lass die Schilddrüse auch bei einer "leichten" Unterfunktion vernünftig einstellen.


    Auch diese kann nämlich den Zyklus gehörig stören und PCO-S artige Bilder erzeugen.


    Richtschnur TSH möglichst <2,5 U/l, Ultraschall der Schilddrüse und zumindest als Basisuntersuchung Antikörper + freie Werte.


    Welche Werte gibt es denn, wo liegen diese?

    Also: Ich hab 2 verschiedene Bluttests machen lassen (großes Blubild Hausarzt und Hormontest beim FA vor längerer Zeit war ich beim Endo, aber die beiden sind aktuell und der FA ist auf Hormone spezialisiert mit eigenem Hormonlabor)


    TSH basal: 3.78 uIU/ml – > u = mü-Zeichen


    LH: 8.23


    FSH: 5.96


    dann sind noch Östradiol (41.83), Prolaktin (15.47) und Testosteron (0.79) getestet worden


    und der TSH basal wurde beim FA mit 4.16 gesetet.. sehe ich gerade.. hmm...


    Anti-Müller-Hormon hat 12.9(+), was immer das sein mag


    weiß nicht, ob nochwas relevant sein könnte...

    Das griechische "Mü" bekommst du mit ALT GR + m ..;-)


    TSH basal ist auch bei unterschiedlichen Laboren vergleichbar, deine Werte weisen, wie ich schon vermutete, auf eine latente Unterfunktion hin.


    Es lohnt sich hier sicher, dem etwas genauer auf den Grund zu gehen, nötige Untersuchungen stehen weiter oben.


    Bei Zyklusstörungen ist es einen Versuch wert, da mit Schilddrüsenhormon zusätzlich zu behandeln.


    Die übrigen Hormonwerte sind ohne Referenzbereiche des Labors und Einheiten für mich schlecht zu interpretieren, magst du dies noch nachreichen (nur bei Interesse)?


    Das Anti-Müller-Hormon gibt zyklusunabhängig einen Hinweis auf die "Reserven" der Eierstöcke.


    Auch hier wäre die Einheit interessant. Ein erhöhter Wert (das "+" hast du vom Laborausdruck übernommen?) kann auf ein PCO-S hinweisen.

    oh ja, Einheiten.. da schau ich gerade nach...


    also LH: 8,23 m UL/ml


    FSH: 5,96 m UL/ml


    Östradiol: 41,83 pg/ml


    Prolaktin: 15,47 ng/ml


    Testosteron 0,79 ng/ml


    sagt mir ehrlich gesagt nicht viel. Referenzbereiche sind keine angegeben.


    Bei dem TSH basal LIA vm Hausarzt (3.78 ..) steht ein Referenzbereich von 0.27 – 4,2 drin. Da wär das 4.16 uU/ml vom Fa auch noch drin, hinter dem allerdings "TSH basal CLA" steht und nicht LIA ":/


    Anti-Müller-HormonBLANC (AMH/MIS) <EIA> 12,9 (+) ng/ml


    ahh ok, doch noch Normwerte gefunden:


    da steht TSH: erw. 0.35-4.5 Cave! Ab >2.5 latente Hypotheyreose möglich


    Anti-Müller: 1.3-8 postmenopausal: <0.4 ng/ml


    Über 8ng/ml sind verdächtig auf das Vorliegen eines PCO Syndroms. Im Mittel ist AMH bei Frauen mit PCOS 2-3mal höher konzentriert als bei NIcht-PCO-Patientinnen


    mehr steht da nicht.


    vielen Dank übrigens für deine Interpretationshilfe!!! Man blickt ja doch nie so ganz durch...

    "Latente Hypothyreose" ist der "schlaue" Ausdruck für die latente Schilddrüsenunterfunktion, ich habe oben nur versucht, es "einzudeutschen".


    Also: Schilddrüsenuntersuchung etwas ausweiten, über Einnahme von Schilddrüsenhormonen nachdenken.


    LH/FSH passen rein formal genau wie das Östradiol (letzteres allerdings nur knapp) zur Lutealphase, aber uU auch zur folikulären Phase, nicht eindeutig anhand der Werte zuzuordnen.


    Prolaktin ist das milchbildende Hormon, bei dir normwertig.


    Testosteron, das männliche Sexualhormon, ist erhöht.


    Es fehlen 17-OH Progesteron als Hinweis auf einen Ursprung in der Nebennierenrinde ebenso wie DHEAS (auch ein männliches Hormon, Nebennierenrinde), SHBG (Sexualhormonbindendes Eiweiß) und wie oben schon angemerkt, Schilddrüsenwerte.


    PCO-S ist eine Ausschlußdiagnose, d.h. andere mögliche Ursachen der Symptome sollten untersucht werden.


    Ich las aber schon, du hast noch einen weiteren Arzttermin.


    Cerazette als reine Gestagenpille macht für mich bei vermutetem PCO-S nicht so richtig Sinn, vielleicht habe ich da aber auch einen Knoten in der Denke. ]:D

    Nochmal (sorry) zu NFP und langen Zyklen: Grad dann ist es doch praktisch – alle zwei, drei Tage morgens Thermometer nuckeln (bei deinen Zyklein reicht wohl einmal pro Woche ;-) ) und schon weisst du, ob du einen Eisprung gehabt hast und dann auch, ob es eingeschlagen hat.

    Zitat

    Cerazette als reine Gestagenpille macht für mich bei vermutetem PCO-S nicht so richtig Sinn, vielleicht habe ich da aber auch einen Knoten in der Denke. ]:D

    Würde nur das Endometrium stabilisieren aber kaum aktiv gegen die Androgene wirken, oder (und über die fehlende Behandlung weiterer hormoneller Probleme hatten wir es ja gestern schon, buddleia ;-) )

    Sorry, Cerazette war bei einer anderen Schreiberin, gleiche Verdachtsdiagnose...falscher Faden. |-o

    @ MoniM

    ...und der immer wieder bemühte "Schutz des Eierstocks" durch Unterdrückung des Eisprungs ?

    Zitat

    ...und der immer wieder bemühte "Schutz des Eierstocks" durch Unterdrückung des Eisprungs ?

    ...ist bei der Cerazette ja nur teilweise gegeben-zumindest im Vergleich zu den kombinierten Pillen, oder.