Sterilisation beim Mann

    Hallo zusammen*:)


    wollte mich doch jetzt mal hier umhören, ob jemand Erfahrung damit hat!


    Wir haben unseren Kinderwunsch mit dem zweiten nun erfüllt und rätseln wegen der Verhütung, da ich definitv keine Hormone vertrage!


    Mittlerweile wissen wir, daß die Ster. beim Mann einfacher und auch günstiger ist, mein Schatz hätte nichts dagegen und würde es auch machen lassen, hadert dabei aber dennoch mit einigen ungeklärten Fragen oder Sorgen.


    Wie ist der Vorgang dabei wirklich, also ich meine, wie schnell ist es über die Bühne, muß man danach noch eine Zeit lang verhüten, gibt es unangenehme Nachwirkungen, was kostet es wirklich


    So, und nun das Hauptproblem;-D


    Bleibt die Empfindung nach der Sterilisation die Gleiche beim Sex?


    Hm, also die Gefühlsempfindung und der Höhepunkt! Das Ejakulat ist ja trotzdem da, oder???


    Es wäre ganz ganz lieb, wenn ich dazu ein paar Antworten bekommen würde@:)@:)@:)


    Ganz liebe Grüße, Mausi@:)*:)

  • 30 Antworten

    Also im Internet findet man ja allerhand, kannst auch mal nach Vasektomie googeln! :-)


    Da steht z.B.:


    Bei der Sterilisation beim Mann wird bei einem kleinen Eingriff der Samenleiter durchtrennt und abgebunden. Eine Ejakulation ist danach weiterhin möglich, da das Ejakulat nur zu ca. 5 % im Hoden und Nebenhoden gebildet wird. Eine Veränderung der Menge wird deshalb meist nicht wahrgenommen. Die Sterilisation wird in den meisten Fällen ambulant vom Urologen oder Chirurgen vorgenommen. Üblicherweise erfolgt der Eingriff unter lokaler Betäubung, auf Wunsch auch unter Kurznarkose. Die Sterilisation kann innerhalb von wenigen Minuten durchgeführt werden.


    Direkt nach der Sterilisation ist der Mann noch nicht steril, da sich im Samenleiter noch Samen befinden. Um die erfolgreiche Sterilisation zu bestätigen werden 1 bis 2 Monate nach der Operation zwei Untersuchungen des Ejakulats vorgenommen, um die Sterilität zu bestätigen. Erst nach dem zweiten erfolgreichen Test sollte auf eine Verhütung verzichtet werden.


    Durch die Sterilisation werden die Potenz und das sexuelle Empfinden nicht beeinflusst. Die Kosten liegen bei 250 bis 400 Euro und sind in der Regel privat zu tragen.

    @ :)

    Oh super, das klingt ja schonmal gut, danke@:)


    Jetzt bräucht ich ja nur mal ein paar Erfahrungen....


    Hm, ob die Kassen das auch zum Teil übernehmen??? Aber da müßten bestimmt etliche Tests gemacht werden, ob ich denn auch wirklich die Hormone nicht vertrage, hm:-(

    Zitat

    Bleibt die Empfindung nach der Sterilisation die Gleiche beim Sex

    Nein, nicht immer. Es gibt Fälle, wo Männer den Orgasmus anders empfinden und nicht mehr so schön wie früher. Das hängt damit zusammen, dass sie ein "Phantomgefühl" haben können, weil schließlich die Samenleiter durchtrennt werden. Und diese "Enden" kann der Mann im schlimmsten Fall spüren. Hinzu kommt, dass es eben während oder auch danach zu Nebenwirkungen von der Operation kommen kann. Da zählt auch das andere Orgasmusgefühl dazu. Kann also alles vorkommen.


    Laut einer Studie haben übrigens nur 87 % der Männer keine Komplikationen bei oder nach der OP, alle anderen schon.


    Diesen Schritt sollte man sich deshalb sehr gut überlegen und sich auch mit dem abgeschlossenen Kinderwunsch sicher sein. Denn rückgängig gemacht werden, kann das nur mehr sehr schwer, wenn überhaupt. Denn das zurückoperieren ist das eine, dass die Spermien aber wieder dorthinfließen, wo sie sollen und befruchtungsfähig sind, das andere. Deshalb funktioniert das nur in den wenigsten Fällen. Und diese Art der Verhütung ist damit wirklich abgeschlossen und dass man keine Kinder mehr für den Rest des Lebens zeugen kann, sollte man sich bewusst sein.

    Diese OP wird übrigens nicht von den Kassen übernommen, ob die Frau nun Hormone verträgt oder nicht, ist irrelevant.

    Ist aber auch nicht besonders teuer, die Rück OP dagegen schon...


    Ja di Sache mit dem gut überlegen ist schon wichtig, denn je länger die OP zurückliegt umso geringer die Warscheinlichkeit das es wieder hinhaut.


    Das Problem ist übrigens nicht das wieder zusammen flicken des Samenleiters, sondern die Produktion der Spermien wieder anzukurbeln.


    Denn nach der OP beginnt der Körper nur noch soviel Spermien zu produzieren wie auch wieder resorbiert werden können und schränkt die Produktion sehr sehr stark ein sodas es auf normalem Weg nicht mehr klappen kann.


    In so einem Fall kann man dann aber noch durch eine OP wenige Spermien entnehmen lassen und eine künstliche Befruchtung durchführen lasse, aber das kostet halt wieder....

    Danke@:)


    Gut überlegt ist die Sache schon, da sind wir uns einig und sicher;-)


    Wir haben zwei Kids und das reicht, warum also sollte man sich da entweder mit Hormonen plagen oder halt ständig mit der Sorge, daß sich der Eisprung mal verschiebt oder ein Verhüterlie nicht hält----das belastet uns zur Zeit nämlich dermaßen, daß der Sex schon fast gar keinen Spaß mehr macht----mal zumindest in der "heißen Phase"----gut, o.k. Spaß schon:-D nur die Gedanken schwirren im Kopf umher, was passiert wenn%-|.....:-/.....:=o


    Tjaaaaaa, immer diese Für und Widers:-/, klar, es kann bei allem immer so viel geschehen und wenn man sich mal umhört, hört es sich doch eher harmlos an, hmmm, werde mal die Berichte lesen, danke dafür@:), aber vll sind ja auch hier noch einige, die es selber haben machen lassen oder deren Frauen halt eben:-)

    Hi,


    interessant wäre doch mal noch zu wissen wie der Körper den Samen der nicht mehr gebraucht wird resorbiert. Bei wem es einfacher rückgängig zu machen ist. Wer besser damit klar kommt-Mann oder Frau. Wo weniger Probleme auftauchen können.

    Zitat

    Wir haben zwei Kids und das reicht, warum also sollte man sich da entweder mit Hormonen plagen oder halt ständig mit der Sorge, daß sich der Eisprung mal verschiebt oder ein Verhüterlie nicht hält----das belastet uns zur Zeit nämlich dermaßen, daß der Sex schon fast gar keinen Spaß mehr macht

    Er sollte sich nur auch klar sein, dass - wenn ihr euch mal trennt - er auch mit einer neuen Frau keine eigenen Kinder zeugen kann. Das darf man nicht vergessen und sollte man nicht außer Acht lassen.

    Kernig, das ist auch so eine Sorge meines Mannes, er meint, es könnte sich negativ auswirken, auf den Körper.....bin ja auch etwas skeptisch...


    Wir haben drüber gesprochen, klar, man denkt es sich schon, was ist im Fall einer Trennung, und klar, wir sagen, wir lieben uns so sehr und werden uns nicht trennen, was wir auch beide sehr stark hoffen.....ach, ist schwer auszudrücken, es haben schon so viele gesagt und sind trotzdem auseinander---da bleibt wohl nur die Hoffnung:-|


    Aber wenn er bereit dazu ist, dann kann ich da wohl auch sicher gehen, so gut kenn ich ihn......ach man, alles Shit....und immer das Geld dabei, hatte schon die Hormonspirale, die auch nicht teuer ist und konnte sie nicht vertragen%-|....

    Also normalerweise werden ja permanent Spermien produziert. Und da sind beim Mann halt irgendwann wörtlich die Eier mal voll sodass wir leider gezwungen sind uns alle Paar Tage selbst entsprechend abzureagieren (Oder man hat eine nette Freundin oder Nachbarin die einem hilft );-D


    (jaja da seht ihr mal liebe Frauen wir armen Männer haben unsere "Regel" alle Paar Tage, wenn nicht sogar öfter ,-D )


    Wenn man das nicht macht bekommt man irgendwann einen feuchten Traum und der Körper schafft seine Überproduktion selbst bei Seite.


    Sind nun die Samenleiter durchtrennt und verödet kann das ganze ja nicht mehr raus, also muss er es wieder aufnehmen, sonst würde man(n) ja platzen. Es stellt sich dann halt ein Gleichgewicht ein zwischen Produktion und Wiederaufnahme.


    (und eben dieses Gleichgewicht bleibt nach einer Rück OP mehr oder weniger lange bestehen, evtl. wird es nicht mehr so wie früher)


    Wie das ganze im Detail Funktioniert weis ich im Moment auhc nicht, müsste mal meine schlauen Bücher dazu befragen interessiert mich nämlich auch.


    Ich denke das nach der Wiederaufnahme irgendwleche Makrophagen die Viecher wieder in ihre Bestandteile zerlegen und der Körper die Nährstoffe entsprechend anderweitig verwertet.....

    Zitat

    (Oder man hat eine nette Freundin oder Nachbarin die einem hilft

    :-o:-o na das klingt jetzt aber auch sehr beruhigend:-D


    Hört sich ja alles sehr fachmännisch an, studierst Du dieses Thema???

    Zitat

    Wenn man das nicht macht bekommt man irgendwann einen feuchten Traum und der Körper schafft seine Überproduktion selbst bei Seite.


    Sind nun die Samenleiter durchtrennt und verödet kann das ganze ja nicht mehr raus, also muss er es wieder aufnehmen, sonst würde man (n) ja platzen.

    Stimmt nicht. Der Körper schafft es auch so, die Samen abzubauen, da braucht der Mann nicht nachzuhelfen oder einen feuchten Traum haben. Das wäre ja schrecklich, da würde ja ein Mann nach etlichen Wochen ohne Sex oder Selbstbefriedigung und feuchten Traum platzen ;-D


    Nein, der Körper baut täglich die Samen immer wieder ab, das passiert auch dann, wenn man regelmäßigen Sex hat. Also das schafft der Körper alleine.


    Aber dennoch stimmt es: die Vasektomie kann sich eben auch negativ auswirken. Es ist eben ein Eingriff, bei dem etwas durchtrennt, zugenäht und anders verlegt wird als dass die Natur vorgesehen hat. Deshalb kann es da immer zu Komplikationen oder Nachwirkungen kommen. Das kann man nicht vorher sehen.