• Ungeschützter Verkehr während Periode

    Hey, Ich hatte am Freitag Sex mit einer Frau, während sie ihre Tage hatte. Wir haben nicht verhütet. Ja, ich weiß, dass sehr sehr dumm und unverwortlich. Ich weiß, dass es möglich sein kann, dass sie schwanger ist. Die Pidana wollte sie nicht nehmen und sie sagt, sie sei bestimmt nicht schwanger. Ich habe aber tierisch Angst. Sie hat im Moment noch ihre…
  • 111 Antworten
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    Erst als ich am Wochenende mal gegooglet habe, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren.

    Viel mehr Panik solltest du bekommen, wenn du in dein Auto steigst, was meinst du, was da alles passieren kann ... da brauchst du nur mal im Internet zu suchen ... ]:D


    Um Chancen und Risiken abschätzen zu können, sind Einzelfälle ziemlich unerheblich, es gibt auch Menschen, die am Löffel erstickt sind ... deswegen bringt mich ein Löffel aber nicht in Panik.

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    Da ist eine Frau und Kind, für das ich mein lebenlang Verantwortung tragen muss?

    Verantwortung musst du nur bis zum 18. Lebensjahr tragen.Ansonsten hast du in deinem Job ein Leben lang Verantwortung zu tragen- das finde ich viel problematischer, weil es mitunter eine Verantwortung ist, zu der ich keine richtige emotionale Beziehung habe.

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    Es erziehen, durch die Schule bringen, versorgen, viel Zeit, Energie und auch Geld investieren

    Was machst du alles für deinen Job? Für deinen Konsum?

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    Ich muss meine ganze Lebensweise ändern.

    Zumindestens dann, wenn du Verantwortung über das Finanzielle hinaus tragen willst. Die Lebensweise muss gar nicht so stark geändert werden- etwas umorganisieren und schon kann es wieder passen.


    Ich kenne genügend Menschen, die keine Kinder haben, und ihr Leben im Prinzip verloddern lassen und denen ihre Träume vorbeiziehen- ob mit oder ohne Kind läuft das Leben bei diesen Menschen mehr oder weniger monoton ab- Kinder haben oder nicht ist genaugenommen nicht das eigentliche Problem.


    Kinder sind nicht wirkliche Hindernisse, um Lebensträume zu verwirklichen. Vielmehr können Kinder sogar aufmunternd und motivierend wirken. Kinder können wie sehr gute Freunde sein. Dass sie kleiner und unerfahrener sind, tut der Sache keinen Abbruch.

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    Mal eben den Job kündigen, weil der Chef einen nervt, ist nicht mehr.

    Klar geht das. Ich habe das riskiert (ich war auch mehr als ein Jahr arbeitslos)- am Ende war ich jedesmal der Gewinner. Gerade in Deutschland, wo es eine halbwegs soziale Absicherung gibt, ist das eher ein kleineres Problem. In Spanien z.B. wäre dies wirklich ein größeres Problem.

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    Ich muss wesentlich sicherheitsorientierter denken und handeln.

    Nicht mehr oder weniger als jetzt.

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    Das wars mit dem unbeschwerten Leben.

    Das mit dem Wohlstandskrüppel scheint offensichtlich zu sein.


    Dir fehlt der Mumm, auch mal schwierigere Phasen durchzustehen. Das ist auch ohne Kinder wichtig.


    Ich habe viele Kinder und ich kann behaupten, ein ziemlich unbeschwertes Leben zu führen. Und meine Kinder haben sich bis dato prächtig entwickelt.

    Herrje, reißt euch mal zusammen. Natürlich wärs superscheiße für ihn, wenn sie schwanger wäre, und es muss sich weder irgendwer über ein ungewolltes Kind freuen, nur weil irgendein Sensibelmann ungefähr 42 davon hat und sich über jedes 28 Stunden am Tag freut, noch weil irgendwer anders gern eins hätte.

    Shojo, ich mag Dich echt gerne, aber das geht mir jetzt doch gegen den Strich. Klar wär es scheiße für ihn, daran zweifelt doch niemand. ??? Aber das Drama, das hier zelebriert wird ("ein Schicksal, schlimmer als der Tod!!!"), ist unverhältnismäßig. Mir geht's da gar nicht mal um irgendwelche ungewollten Kinder, denn von einer realen ungewollten Schwangerschaft ist ja momentan weit und breit nichts zu sehen. Sondern darum, dass man den Betroffenen aus dem Drama heraus und zurück auf den Boden der Tatsachen holt.

    Ja, klar übertreibt er, und weder Kinder noch HIV würden das Ende bedeuten, mal ganz davon ab, dass die Wahrscheinlichkeit für beides in seinem Fall extrem gering ist. Und das mit der polizeilichen Unterlassungsklage - liebe Güte, das ist wirklich höchst albern. Seine Panik ist völlig überzogen, das sehe ich ja genauso. Sensibelmanns "Gegensteuerung" mit seinem ewigen, ausufernden Loblied auf die eigenen Kinder, die am eigenen Leben rein gar nix ändern, außer dass sie es irrsinnig bereichern ( zzz ) aber auch. Und ich glaube nicht, dass so ein in die andere Richtung überzogener Quatsch dem TE hilft, von seinem Paniktrip runterzukommen.

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    überzogener Quatsch

    Realität bleibt Realität- das ist unabhängig davon, ob man es wahrnimmt oder nicht.

    DEINE Realität ist, dass Du Kinderhaben super findest. Es gibt andere Menschen, bei denen das ganz anders aussieht. Es gibt sogar Menschen, die damit wirklich gar nicht klarkommen. Das ist Realität, ob Du es nun wahrhaben/wahrnehmen willst oder nicht.

    Grundlegend sehe ich das hier übrigens genau so wie Du:

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    Kinder haben oder nicht ist genaugenommen nicht das eigentliche Problem

    In beide Richtungen - manche bekommen ja Kinder, weil ihnen ein "Lebenssinn" fehlt, das ist auch eine schweineblöde Idee. Aber es kann die Probleme eines Menschen schon ganz massiv verstärken, wenn er ungewollt und in einer blöden Situation ein Kind bekommt.

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    dass Du Kinderhaben super findest. Es gibt andere Menschen, bei denen das ganz anders aussieht. Es gibt sogar Menschen, die damit wirklich gar nicht klarkommen. Das ist Realität, ob Du es nun wahrhaben/wahrnehmen willst oder nicht.

    Mir ist bekannt, dass es Menschen gibt, die keine Kinder haben möchten- das ist ja auch nicht mein Problem- sie müssen ja keine Kinder bekommen. Dennoch sind zahlreiche Ängste vollkommen überzogen und realitätsfern.

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    (INsofern ist das "reißt euch zusammen" aber auch Quatsch, denn vor allem meine ich Sensibelman(n).)

    :-p


    Ich glaub ich bin da einfach zu pragmatisch und kann das nicht nachvollziehen. Wenn man ein Problem hat muss man eben Lösungen suchen, und sich nicht noch zusätzlich Probleme ausdenken oder sich sonstwie das Leben schwer machen.


    So viel zum Thema "Eigentherapie"... progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training schön und gut, nur muss man es dann auch machen. Und eine richtige Therapie, um zwei drei Techniken zu lernen, wie man mit sowas umgeht, ist hier angebracht.

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    Ich glaub ich bin da einfach zu pragmatisch und kann das nicht nachvollziehen. Wenn man ein Problem hat muss man eben Lösungen suchen, und sich nicht noch zusätzlich Probleme ausdenken oder sich sonstwie das Leben schwer machen.

    Geht mir sehr ähnlich, aber so ticken halt nicht alle. Ich werde da aber auch schnell ungeduldig, wenn ich mich nicht bewusst zusammenreiße, einfach weil ich das Problem nur bedingt verstehe.

    Ich habe mich wieder etwas beruhigt, kann seit gestern wieder essen und habe fast durch geschlafen.


    Sie hatte gestern ihre Tage nicht mehr, d.h, die Spermien müssten Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag überlebt haben. Die Tage bis zum Eisprung müssten sie auch noch überstehen. Da Freitag und Dienstag innerhalb der Periode lagen, muss der Zyklus ja mind. 24 Tage lang sein. Die Frau ist aber 31 und sollte eher keinen so kurzen und einen stabileren Zyklus haben.


    Selbst wenn der Eisprung früh ist - also gestern oder heute - ist ne Befruchtung noch recht unwahrscheinlich. Dazu müsste ich schon Kampfschwimmer des Grauens haben. Gehen wir von einem normalen Eisprung aus, wäre das schon eine biologische Sensation. Wenn der Zyklus die normale Länge von 27 Tagen und der Eisprung am 13./14. Tag ist, soll mich der Teufel holen, wenn die Spermien 10 Tage überleben.


    Ich weiß, Gewissheit kann ich nicht haben, aber mir hilft es, das alles durchzugehen.


    Ich habe auch noch kein Jucken, Brennen oder Ausfluss. Grippeartige Symptome oder Hautausschlag habe ich auch noch nicht.

    Es sei denn, Periode und fruchtbare Tage hätten sich überschnitten und der Zyklus sehr kurz (24 Tage) und der Eisprung wäre am 9. Tag gewesen. Der Sex wäre dann am 2. Zyklustag gewesen. Spermien müssten dann 7 Tage überleben und davon 2 in lebensfeindlichen Millieu. Das wäre theoretisch noch möglich.

    Hör auf zu grübeln, das bringt Dich ja kein Stück weiter. Es ist sehr, sehr unwahrscheinlich, dass was passiert ist - was immer Du Dir zurechtgrübelst, es wird nicht daran vorbeiführen, dass es erstens extrem unwahrscheinlich ist (was Dich immer wieder kurzfristig beruhigt), zweitens "extrem unwahrscheinlich" eben nicht "vollkommen ausgeschlossen" heißt (woran sich dann doch immer wieder Deine latente bis lodernde Panik entzündet).
    Mal die Vorzeichen umgedreht: Wenn Du Lotto spielst, bist Du dann auch bis zur Ziehung ständig in haltloser Aufregung, weil Du ja gewinnen könntest? Das wäre hier etwa vergleichbar.

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    Ich habe auch noch kein Jucken, Brennen oder Ausfluss. Grippeartige Symptome oder Hautausschlag habe ich auch noch nicht.

    Ist das dann die nächste Panik, hm - HIV? Es gibt keine verlässlichen "HIV-Symptome", und auch hier ist eine Ansteckung extremst unwahrscheinlich (beziehungsweise vollkommen unmöglich, wenn sie nicht positiv ist).


    An Deiner Stelle würde ich wirklich mal ganz grundlegend diese Neigung zu Zwangsgedanken und Ängsten angehen, die Du ganz offensichtlich hast. Sonst schleppst Du sie die ganze Zeit mit Dir rum und verschiebst sie von einem Thema zum nächsten, das ist ja auch nicht gerade gesund.

    Hier geht's ja um existentiell Fragen, die das ganze Leben schlagartig verändern können. Da ist etwas Angst wohl berechtigt.


    HIV halte ich ehrlich gesagt für unwahrscheinlicher als die Schwangerschaft. Das Risiko liegt bei 0,03% bis 0,6% und das auch nur wenn sie positiv war.


    Das mit der Schwangerschaft ist schwer kalkulierbar und darum für mich weniger einschätzbar.