• Wiederholte Abtreibung und keiner will mich sterilisieren

    guten Morgen, ich bin 22 Jahre alt und habe gestern meine 4. Abtreibung machen lassen. Ich möchte jetzt keine Kinder und auch später nicht aber die Ärzte weigern sich mich zu sterilisieren. Nun meine Frage gibt es nicht eine Möglichkeit meinen Wunsch zu erzwingen? Ich möchte nicht nochmal Abtreiben müssen!
  • 67 Antworten

    Eine 22 jährige ist mündig. Wenn sie ein Sterilisation will, wieso wird ihr das verweigert? Sollte sie es später bereuen, ihr Problem, man macht eben auch Fehler im Leben. Vielleicht bereut sie es auch nie. Jedenfalls ist es nicht Sache des Arztes, sie ist immerhin keine Jugendliche mehr.

    Zitat

    Laßt uns doch erst einmal abwarten was die TE zum Thema Verhütung schreiben wird.

    Das hätte sie ja auch gleich im Eingangsbeteitrag tun können, denn dass das Thema ist kann man sich ja an jedem Finger abzählen. Ich weiß auch nicht, ob das ein ernstgemeinter Faden sein soll.

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    Sollte sie es später bereuen, ihr Problem, man macht eben auch Fehler im Leben. Vielleicht bereut sie es auch nie. Jedenfalls ist es nicht Sache des Arztes, sie ist immerhin keine Jugendliche mehr.

    Ich vermute einfach mal, die Ärzte befürchten ggf. Klagen, weil sie so fahrlässig waren, eine gerade mal 22-Jährige zu sterilisieren, wenn die noch ihr ganzes Leben vor sich hat und in 10 Jahren vielleicht doch die Uhr ticken hört. Den Schuh würd ich mir anderen Stelle auch nicht anziehen wollen.

    Ist halt mal so, dass man für eine Sterilation ein gewisses Alter (oder eine gewisse Kinderanzahl) vorzuweisen hat. Was daran falsch ist, versteh ich auch nicht. Man kann das später eben nicht einfach so rückgängig machen und mit 22 100prozentig entscheiden, nie ein Kind zu wollen, halte ich auch für Quatsch, wobei es bestimmt auch einige gibt, wo das zutreffen mag.

    Möglich, dass die Ärzte das befürchten, ich finde auch, dass 22 zu jung ist, um sich endgültig zu entscheiden. Aber dennoch gilt eine 22 jährige als vollumfänglich mündig, strafrechtlich kein Jugendschutz mehr, sie ist eine Erwachsene im Sinne des Gesetztes. Weshalb sollte sie also ihren Arzt verklagen können, wenn es sich als persönlicher Fehler herausstellt? Ist das tatsächlich möglich?

    Ja, du kannst keinen Arzt zwingen, aber tu wirklich nix was du später bereuen könntest... Kann hier ebenfalls nur auf langfristige Verhütungsmethoden wie Diaphragmen usw. verweisen...

    Bin jetzt gerade mal bein Googeln auf die Uniklinik in Kiel gestoßen. Dort steht, dass es kein festgelegtes Alter gibt und auch die Anzahl der Kinder keine Rolle spielt. Eine rechtliches Mindestalter gibt es nicht.

    Zitat

    Eine 22 jährige ist mündig. Wenn sie ein Sterilisation will, wieso wird ihr das verweigert? Sollte sie es später bereuen, ihr Problem, man macht eben auch Fehler im Leben. Vielleicht bereut sie es auch nie. Jedenfalls ist es nicht Sache des Arztes, sie ist immerhin keine Jugendliche mehr.

    Blöderweise kann sie keinen Arzt dazu zwingen es zu tun, das ist (leider?!!!) nicht ihr Recht. Ist zwar die Pflicht eines Arztes im Notfall medizinisch zu helfen, aber verweigern darf oder können die immer noch jegliche Behandlung die ein Patient möchte.


    Ich will auch seit über acht Jahren eine Sterilisation, vielleicht macht das ja einer in weiteren acht Jahren. %-| Mit 19 war ich mir sicher keine Kinder mehr zu wollen, ist heute nicht anders, aber finde einen Arzt, der eine Sterilisation bei unter 30, äh, 35 oder besser gesagt unter 40 vollzieht.


    Durch deutlich machen der Selbstverletzung vielleicht... oder "Selbstverstümmelung", so wird vielleicht deutlich, dass man das ernst meint. Nur dann ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass du als geistig nicht ganz gesund abgestempelt wirst.


    Am einfachsten wird es vielleicht sein, wenn man sich an ausländische Orte begibt, wo Geld den Wunsch verdeutlicht, aber das Geld muss man auch wieder haben. Und das Risiko eingehen.

    Na da bin ich mal gespannt..4 mal ist ne Hausnummer. Kann bei sowas auch nicht verstehen warum man nicht 3 Monatsspritze geben lässt, oder Spirale..irgendwas Feuerfestes wird wohl schon gehen.

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    Weshalb sollte sie also ihren Arzt verklagen können, wenn es sich als persönlicher Fehler herausstellt? Ist das tatsächlich möglich?

    Puh, ich kenn mich da ehrlich gesagt nicht aus. Aber ist es nicht so, dass der Arzt manche Sachen eben nur vornimmt (oder gar vornehmen darf?), wenn ihm die Patientin reif genug erscheint?


    Wenn das jetzt nicht der Fall wäre, und er den Eingriff einfach durchführt, und sie dann in 10 Jahren ankommt und sagt "Sie haben mir das Leben versaut, ich war zu dem Zeitpunkt doch gar nicht zurechnungsfähig weil xyz! Ich ziehe vor Gericht!" könnte(!) ich mir vorstellen, dass es für ihn brenzlig werden könnte. Aber alles nur Theorie.

    Oder es ist schlichtweg eine Sache der Ethik.


    Wobei ichs mir schon überlegen würde, wenn ich jetzt eine schlecht gelaunte 22-Jährige mit der 4. Abtreibung vor mir sitzen hätte, die mich mit bösem Blick und "UND!? Sterilisieren Sie mich jetzt!?" anmault. ":/ (rein jetzt vom Ausgangsposting her konstruiert)

    Ich vertrage keine Hormone und auf Gummis habe ich auch nicht immer Lust!


    Und ich bin der Auffassung das die Ärzte mich sterilisieren sollen dann ist das Problem aus der Welt!


    Wieso wird man mit 22 Jahren nicht als mündig angesehen!


    Ich kann ja nichts dafür das ich so fruchtbar bin!


    Jeder sollte vor seiner eignen Haustür ....