• Wiederholte Abtreibung und keiner will mich sterilisieren

    guten Morgen, ich bin 22 Jahre alt und habe gestern meine 4. Abtreibung machen lassen. Ich möchte jetzt keine Kinder und auch später nicht aber die Ärzte weigern sich mich zu sterilisieren. Nun meine Frage gibt es nicht eine Möglichkeit meinen Wunsch zu erzwingen? Ich möchte nicht nochmal Abtreiben müssen!
  • 67 Antworten

    Um die Verhütung muss man sich aber immer kümmern. Klar, Pille kann man mal vergessen. Ist mir auch schon passiert. Aber spätestens nach dem ersten Mal ungewollt schwanger geworden sollte man sich etwas überlegen, wo man nicht jeden Tag dran denken muss.


    Daher nochmal: Was spricht gegen eine Gynefix (Kupferkette), die mehrere Jahre liegt. Danach kannst du nochmal mit dem Wunsch nach Sterilisation bei den Ärzten vorstellig werden.

    Zitat

    Wie wärs, wenn du nur dann Sex hast, wenn du auch Lust hast, dich um die Verhütung zu kümmern?

    Sowas Doofes hab ich noch nie gehört.Hast Du Dich vor dem Sex so unter Kontrolle? Ich bin da so in fahrt das ich nur noch an Sex denken kann!

    Zitat

    Sowas Doofes hab ich noch nie gehört.Hast Du Dich vor dem Sex so unter Kontrolle? Ich bin da so in fahrt das ich nur noch an Sex denken kann!

    dann solltest du dich vernünftig und verantwortungsvoll VORHER um eine Verhütung kümmern, wenn du dich so wenig im Griff hast ;-)

    wenn du weißt, dass du "im Eifer des Gefechts" nicht immer an Verhütung denkst, solltest du dieses Wissen in deine Entscheidung einbeziehen und dich dann für die Kupferkette entscheiden. Einmal eingesetzt, brauchst du dir für die nächsten Jahre über Verhütung keine Gedanken machen.

    Zitat

    Bin in einer festen Beziehung!

    Es reicht schon EIN sexueller Kontakt mit dem falschen Menschen, um sich anzustecken, und damit meine ich weder Junkies noch Homosexuelle oder Prostituierte. Dieses ganze blauäugige "Ich vertraue meinem Partner"-Gefasel von Leuten Mitte Zwanzig oder Mitte Dreissig ist der Grund für den Anstieg von Neu-Infektionen, denn die "Risiko-Gruppen" wissen um das Risiko und können sich schützen. Die Neu-Infektionszahlen sind da seit Jahren rückläufig, bei heterosexuellen nicht-prostituierenden nicht-Junkies dagegen ansteigend.


    Ist ja schön, dass man seinem Partner vertraut, da kann man genauso gut vertrauen, dass das Test-Ergebnis sich innerhalb der Beziehung nicht ändern wird (weil monogam und so), aber Tests sollte man schon machen. Man geht nicht nur mit seinem Partner ins Bett, sondern auch mit allen seinen Expartnerinnen und deren Expartnern (die sie hatten, bis sie deinen Partner trafen) usw. Denn durch diese Nicht-Test-Mentalität verbreiten sich Krankheiten eben, in monogamen, langfristigen, ernsthaften und nicht-hurigen Beziehungen, weil die Partner eben schon andere Partner vor einem hatten (und diese ebenfalls, bis sie den eigenen Partner trafen).


    Es ist nicht alles so harmlos wie Chlamydien, und ein Test heisst nicht, dass man dem Partner nicht vertraut, denn immerhin vertraut man ja, dass das (wenn es so ist! *daumendrück) negative Ergebnis weiterhin negativ bleibt, also warum sich so anstellen?

    Kadhidya, ich fürchte, das war vergebene Liebesmüh. Wer nicht immer zum Verhüten kommt, weil er so in Fahrt ist und dies auch nach vier Abtreibungen nicht rafft, wird wohl kaum weiter als bis zum Tellerrand schauen.

    Da die grundsätzlichen Möglichkeiten zur mittelfristigen und dauerhaften Verhütung an dieser Stelle klar sein sollten, schließe ich den Faden an dieser Stelle.