• Beschneidung bei Jungen: Aufklärung

    Sehr geehrte Damen und Herren, Der Vorhaut ist heutzutage KEINE Funktion mehr zuzuteilen, denn sie war vor tausenden von Jahren mal wichtig, um die Eichel zu schützen, als wir über den Waldboden gekrabbelt sind und noch keine Kleidung hatten. DA war es wichtig die Eichel vor Dornen, Splittern etc. zu schützen - dies ist heute nicht mehr so, da wir ja…
  • 24 Antworten

    ganz ehrlich: dieser beitrag ist einfach nur dumm! frage mich auch warum med1 sowas zulässt. hier wird die bescheidung in einem völlig falschen licht dargestellt.


    es gibt halt auch menschen die nach der beschneidung arge probleme haben zum orgasmus zu kommen.


    kenne mehrere user hier.

    Den Eingangsbeitrag habe ich zwischenzeitlich um den größten Unsinn bereinigt, dem Rest wurde inzwischen überzeugend inhaltlich entgegengetreten. Ganz löschen möchte ich den Faden nicht, weil ich die Aufklärung über die Unnötigkeit von Beschneidungen und die Entzauberung der vermeintlichen Vorteile für wichtig erachte.

    @ Amanda


    Dankesehr ! :)^

    :p> Hallo,


    ich wurde (oder habe) mich mit 25 Jahren beschneiden lassen. Außerdem wurde das Frenulum entfernt. Grund 1: Bändchen sehr kurz, schon mehrmals eingerissen. Grund 2: Vorhaut sehr lang, selbst bei steifen Pimmel noch ca.1 cm Überstand. Der Arzt meinte, es gäbe da zwei Möglichkeiten:


    1. Frenulum plastisch verlängern.


    2. Frenulum entfernen.


    Ich fragte ihn, ob man bei der langen Vorhaut auch etwas machen könnte. Er meinte, wenn ich dies wolle gäbe es noch folgende Möglichkeiten:


    3. 1 oder 2 und Vorhaut kürzen, so dass nur der Überstand weg wäre und die Eichel ganz oder teilweise bedeckt bleibt.


    4. 1 oder 2 und Vorhaut komplett entfernen, inneres Vorhautblatt ganz entfernen, Narbe dicht an dem Eichelrand, Eichel liegt immer frei.


    Seine Empfehlung wäre die Methode 3 mit 2, denn damit würde ich am wenigsten auffallen. Viele seiner Patienten würden es als peinlich empfinden, vor anderen die nackte Eichel zu zeigen.


    Gruß Sandy

    zitat von einem beitrag auf kurzefrage.de

    Zitat

    beschnitten und nicht glücklich. hi leute, ich bin mit 14 beschnitten worden (bin männlich) da ich phimose hatte (vorhautverengung). postitiv an der sache ist natürlich die hygene, und das man länger kann... für meinen geschmack zu lang. ich bin mittlerweile so "stupf" da unten, das ich keinen sex mehr haben kann unter einer stunde. und wenn ich dabei auch kommen will, muss ich zwischendurch selbst handanlegen, bis ich zu dem gewissen punkt komme, wo paar reibungen genügen und man den orgasmus hat. das ganze natürlich ohne kondom. mit kondom schaut das ganze etwas trauriger aus. es ist nämlich so, dass wenn ich ein kondom über habe, ich wirklich garnichts mehr spüre wenn ich in "ihr" bin.. außer wärme. dadurch wird mein penis wieder weich, weil ja keine erregende reibung zustande kommt. und mit weichem penis geht garnix wie man sich vorstellen kann. deswegen schlafe ich mit fast allen frauen zuerst 5 minuten mit kondom, und dann MUSS ich es runtergeben. das ist natürlich leichtsinnig, und gefährlich. ich weiß. es ist oft eine überwindung sex zu haben, da der aufwand einfach zu hoch ist. und das ist schade meiner meinung nach. ist von euch jemand beschnitten? wie schaut es bei euch aus? seid ihr auch so "abgebrüht" da unten? was kann ich machen damit mein penis wieder ein bisschen leichter zu stimulieren ist? dankeschön.?


    gefragt von web746 am 21.02.2008 um 21:42

    wollt ihr das euren kindern auch antun? wenn die beschneidung doch so harmlos ist?


    grüße


    mogwai

    Die Antworten dazu sind auch toll..

    Zitat

    kira-arkti antwortet am 08.06.2006 um 22:51


    vermutlich bist du der erste der eine hornhaut am schniedel hat.


    herzlichen glückwunsch dazu!

    Zitat

    seepferdchen antwortet am 10.06.2006 um 11:25


    mein Freund ist auch beschnitten, allerdings schon als Kind (weiß nicht, ob das nen Unterschied macht?) und er hat die Probleme nicht, die du beschriebst.

    Deswegen finde ich es gut, dass man hier Fragen stellen kann, ohne dumme Antworten zu bekommen.. auch wenn manchmal "Streuberichte" von Beschneidungsbefürwortern landen, die sich aber nur auf 4,5 User beschränken :-p

    Ich gehöre zu den glücklichen, die beide Zustände kennen. ich bin sehr spät auf eigenen Wunsch beschnitten worden. Das einzige, was ich bereue, ist, daß ich so lange gewartet habe. Es stimmt, dass die eichel trockener ist und dass sie unempfindlicher ist. Dass die Vorhaut Nerven enthält, mekrt man spätestens nach der Beschneidung, wenn es sich anfühlt, als ob der Penis eingeschlafen wäre.


    Die leicht verringerte Sensivität führt dazu, daß die Frau auch mal fetig wird. Dazu kommt noch daß ich zumindest bis jetzt die Gefühle intensiver werden.


    Aber: Ich käme trotz aller Euphorie niemals auf die Idee Kinder beschneiden zu lassen. So etwas sollte auf einer eigenen Entscheidung oder medizinischen Notwendigkeit beruhen. Man lernt die beschneidung nur schätzen, wenn man beide Seiten kennt.


    in meiner Jugend waren Blinddarm- und Mandeloperationen an der Tagesordnung. Ich hatte leider einen Arzt, der nicht so leicht jemanden ins Krankenhaus schickte, aber den Blinddarm wäre ich trotzdem gern los. Damals wurden aber die vorhäute noch gedehnt und nur im äußersten Notfall abgeschnitten.

    Soo, jetzt antworte ich dir nach meiner Antwort hier:


    http://www.med1.de/Forum/Vorhautprobleme/551430/#p15753598


    Auch in diesem Thread.

    Zitat

    Die leicht verringerte Sensivität führt dazu, daß die Frau auch mal fetig wird. Dazu kommt noch daß ich zumindest bis jetzt die Gefühle intensiver werden.

    Bis jetzt. Die Vorhaut allein macht circa 3/4 der kompletten Empfindlichkeit des Penis aus. Dass die Eichel unempfindlicher wird ist daher überhaupt nicht signifikant, da sie so oder so nich tder empfindlichste Teil des Penis ist ;-)


    Wieso sollte es empfindlicher werden nur weil man Nerven abschneidet? Ich kanns mir im Moment nur so erklären, dass bei dir die Nervenende nder Vorhaut noch erhalten sind. Deswegen ist laut der Sorrels-Studie der empfindlichste Teil des beschnittenen Penis die Beschneidungsnarbe – die jedoch unempfindlicher als jeder andere Teil des unbeschnittenen Penis ist.

    Zitat

    Damals wurden aber die vorhäute noch gedehnt und nur im äußersten Notfall abgeschnitten.

    Das ist immer noch so. Und das ist auch gut so.


    Wieso eine unnötige OP eingehen, wenn man sie vermeiden kann? Es gibt sowohl die Dehntherapie als auch eine operative Vorhauterweiterung.

    Zitat

    So etwas sollte auf einer eigenen Entscheidung oder medizinischen Notwendigkeit beruhen.

    Das mit der medizinischen Notwendigkeit ist ja das PRoblem: Es gibt KEINE, bis auf eine einzelne Ausnahme: Lichen sclerosus.


    Phimose ist keine, Vorhautverklebung ist keine, eine Verkürzung des Bändchens ebenso keine, genauso wie auch alle anderen Gründe die einem einfallen mögen. Selbst rezidivierende Balanitiden oder eine Paraphimose sind keine. Es kann immer nonoperativ oder in schwierigen Fällen mit einer operativen VOrhauterweiterung behandelt werden, wovon letzte kosmetisch ein Ergebnis erzeugt, wie wenn niemals etwas gemacht worden wäre (Dorsaler Schnitt, der eine kleiner Narbe an der Unterseite hinterlässt, ist nicht die einzige vorhauterweiternde Therapie)

    Zitat

    Man lernt die beschneidung nur schätzen, wenn man beide Seiten kennt.

    Nicht wirklich. ;-)


    Was gibts an einer OP, die nicht mehr gebraucht wird, zu schätzen lernen?


    Und selbst wenn: Muss ein Herzchirurg selbst mal nen Herzinfarkt gehabt haben? Du führst deine Beobachtungen aus eigener Erfahrung her und bist somit automatisch subjektiv. ;-)


    Gruß

    Manchmal (TE) hat man den Eindruck, so manch einem Beschneidungsbefürworter wurde nicht nur untenrum was abgeschnitten, sondern auch noch eine Etage höher.


    :[]


    Versöhnlich, dass es auch Befürworter gibt, denen man sogar zustimmen kann:

    Zitat

    Aber: Ich käme trotz aller Euphorie niemals auf die Idee Kinder beschneiden zu lassen. So etwas sollte auf einer eigenen Entscheidung oder medizinischen Notwendigkeit beruhen.