Erfahrungsbericht Beschneidung, Phimose, 45 Jahre alt

    Da ich selbst im Vorfeld meiner Beschneidung aus Unsicherheit und Angst viele Erfahrungsberichte in Foren gelesen habe, möchte ich durch meinen eigenen Bericht nun etwas zurückgeben. Ich denke, dass Menschen eher online aktiv werden, wenn sie Probleme oder einschneidende Erlebnisse haben / hatten und die problemlosen Fälle eher weniger in Erscheinung treten. Gerade deshalb mache mich mir die Mühe, diesen Bericht zu schreiben, um das Gewicht ein klein wenig auf die andere Seite zu ziehen.


    Vorab sei gesagt, dass ich aus medizinischen Gründen beschnitten wurde und – hätte ich es mir aussuchen können – diesen Weg nicht gegangen wäre.


    Zudem sei gesagt, dass natürlich jeder Körper anders auf so einen Eingriff reagiert und es bei Euch an jeder Stelle auch anders laufen kann.


    Ich bin 45 Jahre alt und medizinisch "normal", soweit ich das beurtelen kann.


    Vorgeschichte


    Nachdem meine Vorhautenge beim Sex unangenehme Formen angenommen hatte (grenzwertige Abschnürung der Eichel bei Erektion mit zurückgezogener Vorhaut), bin ich damit zum Urologen gegangen. Dieser sagte, dass die durch Vernarbung entstandene Phimose durch Salben nicht wieder rückgängig zu machen sei und er mir eine radikale Beschneidung empfiehlt.


    Ich bin dann in ein von ihm empfohlenes Krankenhaus (Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup) gegangen und mich beim Vorgespräch dort für die Operation in lokaler Betäubung entschieden.


    Ich habe bei der Vorbesprechnung angemerkt, dass ich möglichst viel von dem inneren Vorhautblatt und dem Frenulum erhalten haben möchte (wegen der hohen Nervendichte dort und Angst vor einer Desensibilisierung beim Sex), was auch ohne weitere Diskussion so in die Patientenakte aufgenommen wurde.


    Tag 0 – Die Operation


    Der Tag der Operation verlief so, wie man sich eine ambulante Operation im Krankenhaus vorstellt:


    Anmeldung, Umziehen im Krankenzimmer, Herauffahren in den OP-Bereich im Krankenbett, OP-Tisch, OP-Saal etc. Ich musste um 7:15 Uhr im Krankenhaus sein und lag um 8:15 auf dem Operationstisch.


    Ich habe einen Zugang in den Arm gelegt bekommen, in den zentral Schmerzmittel und ein Beruhigungsmittel gespritzt wurde. Ich habe allerdings von beiden Substanzen subjektiv nichts gemerkt. Meine Arme wurden festgeschnallt, damit ich nicht aus Reflex die Operation störe. Im Nachhinein hört sich das für mich angsteinflößend an, ich hatte aber während der Operation überhaupt kein unangenehmes Gefühl deswegen, was eventuell doch ein Effekt des Beruhigungsmittels sein könnte?


    Der Oberarzt, der die Operation durchführte (erfreulicherweise derselbe, der auch das Vorgespräch mit mir geführt hatte), erklärte mir, dass ein anderes Beruhigungsmittel als z.B. bei der Magenspiegelung, bei dem man eine Art Gedächtnisverlust erfährt, verwendet würde. Überhaupt habe ich eine ganz klare Erinnerung an die nette Atmosphäre und der lockeren Gespräche während der OP.


    Es befand sich ein Tuch zwischen mir und den Operateuren, so dass ich nichts von der Operation selbst sehen konnte. Der Oberarzt und ein OP-Pfleger waren mit der Operation beschäftigt und eine OP-Schwester hat sich um mich und die Beiden gekümmert. Ich wurde in Gespräche mit einbezogen und regelmäßig gefragt, ob es mir gut ginge, was es den Umständen entsprechend auch tat.


    Die OP selbst startete mit zwei Injektionen in die Peniswurzel – also am Übergang von der Schamgegend in den Penis. Die beiden Einstiche waren weit weniger unangenehm als z.B. der Nadelstich in den Arm beim Blutabnehmen. Danach war ich im Penis empfindungslos, der Rest meines Körpers war aber gefühlt "voll da". Auch mein Kopf war gefühlt "voll da", trotz Schmerz- und Beruhigungsmittel.


    Einmal während der Operation habe ich ein leichtes Ziepen am Penis verspürt – eine Empfindung, nicht mehr. Kein Schmerz.


    Nach einer halben Stunde war die OP vorbei und ich wurde auf die Station zurückgefahren. Während der nächsten zwei Stunden sollte ich selbst darauf achten, ob der Verband blutig würde und versuchen, einmal auf die Toilette zu gehen. Beim Aufstehen vor dem Wasserlassen ist dann der Verband direkt abgefallen, was nicht schlimm war. Er wurde einfach erneuert. Während des Pinkelns kamen ein paar Tropfen Blut mit, was von der Schwester auf mein Erzählen hin auch freundlich als normal durchgewunken wurde.


    Nach zwei Stunden kam noch einmal der Arzt und bestellte mich für den nächsten Tag zur Nachuntersuchung. Auf meine Frage nach Schmerzmitteln winkte er ab und sagte, falls es wider Erwarten sehr schmerzen sollte, könnte ich gerne wiederkommen, ansonsten würde erfahrungsgemäß Paracetamol reichen.


    Tatsächlich war zu dieser Zeit die Betäubung schon relativ weit heraus und zu meiner Überraschung und Freude hatte ich tatsächlich während der ganzen Zeit keine nennenswerten Schmerzen. Ich habe zu keiner Zeit nach der Operation irgendein Schmerzmittel nehmen müssen und ich bin jetzt nicht besonders "tapfer" oder so.


    Ich habe zu Hause jeweils nach dem Wasserlassen mit Panthenol-Salbe versehene Mullkompressen erneuert und ab dem 2. Tag 2x täglich Kamillosan wie in der Beilage angegeben in einer Tasse verdünnt und meinen Penis darin einige Minuten gebadet.


    In der ersten Nacht bin ich zwei Mal von Erektionen wach geworden – eher von einer Art Ziehen und Spannen als von einem echten Schmerz.


    Tag 1 – Nachuntersuchung


    Nach der ersten Dusche am ersten Morgen nach der Operation waren die Blut und Desinfektionsmittelreste (Jod) komplett weg und das Ganze sah schon nicht mehr so wild aus.


    Mein Penis war allerdings ziemlich geschwollen, was der Oberarzt bei der Nachuntersuchung an diesem Tag als normales Ödem diagnostizierte.


    Desweiteren gab es ein Hämatom an der Peniswurzel (Injektion?). In einer Woche sollte laut Arzt die Hauptschwellung verschwunden sein, in zwei bis drei Wochen die komplette Schwellung, Erektionen seien kein Problem und sollte ich keine weiteren Probleme haben, sei auch keine weitere Nachuntersuchung mehr nötig.


    In 10-14 Tagen sollten die Fäden abfallen, bzw. sich auflösen und in 6-8 Wochen sollte alles wieder "reiß- und stoßfest" sein.


    Die erste Woche – Alltag


    Am zweiten Tag war die Schwellung schon etwas zurückgegangen und die täglichen Erektionen zogen auch nicht mehr so.


    Mein Leben fühlte sich eigentlich direkt wieder ganz normal an – ausser einem etwas vorsichtigen Gang und vermeiden bestimmter Bewegungen, bei der die Hose in die Wunde gedrückt würde.


    Natürlich war die offenliegende Eichel ungewohnt und man spürte hier und da einen Druck, ein Jucken oder ein Ziepen an der Naht – von echten Schmerzen war das Ganze aber weit entfernt, was mich überraschte, worüber ich aber natürlich sehr froh war.


    In den Tagen darauf änderte sich eigentlich nicht viel. Die Schwellung ließ langsam nach, ich salbte, verband und badete meinen Penis weiter wie oben angegeben.


    Tag 9 – Schalter im Kopf: Patient zu Mann


    14 Tage vollständige Abstinenz zu halten bis die Wunde primär verheilt sein sollte (hatte ich mir – aus verschiedenen Quellen inspiriert – als Ziel gesetzt), erschien mir vor der Operation sehr lang und schwierig.


    Tatsächlich war es so, dass es sehr gut vom Kopf gesteuert war: Solange ich in mir das Gefühl "da ist eine Wunde, die aufreissen könnte" hatte, hatte ich auch kein drängendes Verlangen nach Selbstbefriedigung. Obwohl ich schon vom ersten Tag nach der Operation an schon wieder prinzipiell Lust auf Sex hatte, also eigentlich ganz normal tickte. Von dem Moment an, wo mein Kopf aber signalisierte "jetzt sieht es eigentlich langsam schon ganz gut aus, man könnte mal langsam was probieren" – bei mir war das Tag 9 – wurde es dann schwieriger zu warten. :)


    An Tag 9 sah der Schnitt oberflächlich schon recht verheilt aus, auch wenn alle Fäden noch vollständig vorhanden waren und die anfängliche, sehr starke Schwellung zwar weit zurückgegangen, aber an einigen Stellen, besonders am Frenulum, noch nicht vollständig verschwunden war. Meine Freundin sagte recht passend, das Ganze würde nach Dr. Frankenstein aussehen. :)


    An besagtem Tag 9 fing ich dann auch an, nachlässiger mit der Wundversorgung zu werden. Ich wechselte nicht mehr nach jedem Toilettengang den Verband und salbte auch nicht mehr nach jedem Toilettengang neu mit Panthenol. Verbandswechsel (Zwei 10x10 cm Mullkompressen um den Schwanz gewickelt und mit Leukoplast fixiert) führte ich morgends und vorm Schlafengehen durch, neue Panthenolsalbe auch. Morgens und abends weiterhin Kamillebad (jeweils 5 Min, 2 Teebeutel oder 4 ml Kamillosan in 1 Tasse Wasser)


    Die nächtlichen Erektionen spannten schon seit Tagen nicht mehr. Die bewusste Herbeiführung einer harten Erektion an Tag 9 liess mich an einer Stelle aber doch deutlich einen ziehenden Faden spüren – somit habe ich es zunächst dabei belassen. Dieselbe Aktion an Tag 11 war dann schmerzfrei.



    Offensichtlich ist mein gesamter Bericht zu lang für dieses Forum. Ich versuche mal, die Fortsetzung als Threadantwort zu posten.

  • 26 Antworten

    Fortsetzung:


    Tag 12 – Funktionabel


    An Tag 12 startete ich dann einen vorsichtigen Versuch – ich zog die Schafthaut nach oben und hielt sie fest, so dass kein vertikaler Zug auf der Narbe war und habe vorsichtig die Eichel stimuliert und versucht, dabei die Narbe nicht zu reizen. Funktionierte hervorragend. :)


    Von dem Punkt an habe ich Panthenol weggelassen, da die primäre Wundheilung ja sozusagen abgeschlossen war und ich die Wunde nun unter "Normalbedingungen" weiter heilen lassen wollte. Kamillenbäder habe ich aber weiter durchgeführt.


    Als Eichelschutz verwendete ich eine Mullbinde (also diese elastischen "Röllchen"), 2-3x um den Schwanz gewickelt und mit Leukoplast fixiert. Super!


    Die Eichel war noch zu empfindlich, um schmerzfrei offen in der Unterhose zu liegen.


    Tag 13 – Blöde Fäden


    Laut Arzt sollten sich die Fäden nach 10-14 Tagen auflösen. Nach 13 Tagen waren die Fäden aussen gelblich und weich, es war aber kein einziger Faden abgefallen. Ich habe dann mit einer sterilen (mit dem blauen Teil der Flamme eines Feuerzeugs abgeflammten) Nagelschere daran herumgespielt, da die dicken Knoten teilweise ins Gewebe drückten und unangenehm waren, teilweise sogar Flüssigkeitsansammlungen und Rötungen auslösten. Unter einer dünnen, weichen Schicht (ich vermute eine wasserfeste Schutzschicht, verursacht durch 10 Tage permanent Panthenolsalbe) waren die Fäden sehr trocken und reissfest. Ich habe dann die störenden Knoten, soweit es ging, abgeschnitten und Fäden, wo es einfach und schmerzfrei ging, gezogen. Andere Fäden saßen fest und schmerzten beim daran ziehen, diese habe ich drin gelassen. Die unangenehmen Knoten waren damit aber weg, was eine Erleichterung war. Als Verband nutzte ich ab hier


    vorsichtshalber erstmal wieder die sterilen Mullkompressen, allerdings ohne Salbe.


    3. und 4. Woche – Fädelei und Befindlichkeit


    In dieser Zeit lösten sich die Fäden einer nach dem anderen – teils mit leichter Pinzettennachhilfe.


    Bei einer morgendlichen Erektion und auch später noch einmal bildete sich ein kleines Bluttröpfchen an einer Stelle, wo ein Knoten saß, aber nur punktuell dort. Später fiel der Faden an dieser Stelle ab und nach Abheilung zeigte sich nach Erektionen noch eine Weile ein stecknadelkopfgroßer Bluterguss an dieser Stelle unter der Haut.


    Es war nichts mehr schmerzhaft oder ziehend – die ganz leichte Schwellung am Frenulum ging auch langsam immer weiter zurück.


    Die Naht / Narbe rings um den Schwanz war nach harten, längeren Erektionen an einigen Stellen gerötet und empfindlich.


    Ziehen und Stoßen an der Naht (also Penetration) hätte ich zu dieser Zeit noch als zu gefährlich empfunden.


    Ansonsten pufferte ich die Empfindlichkeit der Eichel nach wie vor mit Mullbinden ab.


    5. Woche – Desensibilisierung


    In der 5. Woche war die Berührungsempfindlichkeit der Eichel so weit zurückgegangen, dass ich mich ohne Schmerzen ohne Mullbinde bewegen konnte. Sehr ungewohnt und teils noch etwas unangenehm. Auch die Narbe war weniger empfindlich und nur noch teilweise leicht gerötet.


    Ob das Gefühl beim Sex wegen der Desensibilisierung leiden wird, wird sich zeigen, wobei ich das Gefühl habe, dass weniger die Eichel als vielmehr das innere Vorhautblatt für das Hauptgefühl zuständig ist(!)


    Bisher war auf jeden Fall jeder seit der Beschneidung erfahrene Orgasmus intensiver als vor der Beschneidung (mit oder ohne zurückgezogene Vorhaut). Ich schiebe das auf die fehlende Abschnürung durch die verengte Vorhaut bei freiliegender Eichel. Die niedrigere Orgasmusfrequenz spielt aber möglicherweise auch eine Rolle.


    6. Woche – Sex


    Gut 5 Wochen nach der Beschneidung hatte ich das erste Mal wieder "richtigen" Sex. Obwohl wir sehr vorsichtig waren und Gleitmittel benutzt haben, habe ich die Narbe währenddessen deutlich (wenn auch nicht schmerzhaft) gespürt. Hemmungslos war das nicht, aber dennoch schön, dass es wieder funktioniert hat und das Gefühl (bis jetzt) auch noch voll da war.


    Am Ende der 5. Woche habe ich beim Sex zu Anfang die Narbe nicht mehr gespürt. Allerdings wurde nach einiger Zeit eine Stelle der Narbe etwas schmerzhaft. Ich habe dann nachgesehen und festgestellt, dass sich an 5-6 Nahtstellen (da, wo mal die Fäden saßen) kleine Blutergüsse unter der Haut gebildet hatten. Der Sex war nicht besonders wild, aber auch nicht besonders vorsichtig. Das hat natürlich einen Dämpfer verpasst.


    Nach 8 Wochen – Aussehen und Sex


    Nach 8 Wochen startete ich nach dem Problem mit den Blutergüssen in der sechsten Woche erneut einen Versuch mit "richtigem" Sex. Es war nicht mehr schmerzhaft und es bildeten sich auch keine Blutergüsse. Die leichte Rötung um die Naht war auch fast verschwunden. Die Naht war immer noch deutlich sichtbar und leichte Schwellungen und Hautunebenheiten immer noch vorhanden. Im Großen und Ganzen sah es aber mittlerweile ziemlich verheilt aus.


    Meine Freundin sagt, dass durch die fehlende Vorhaut – gerade beim Eindringen – der Schwanz doch viel mehr Reibung in der Scheide erzeugt, was je nach Situation etwas unangenehm sein kann. Mit vorsichtigem Eindringen und / oder Gleitmittel kann man dem aber entgegenwirken.


    Die Orgasmen sind immer noch intensiver als vor der Beschneidung, ich habe jedoch das Gefühl, dass die Intensität etwas abgenommen hat.


    Nach 3 Monaten – Abschlussbericht


    Der Schwanz ist immer noch etwas empfindlich – besonders nach dem Sex ist die Naht etwas gereizt, besonders am Frenulum. Nach starker Beanspruchung finden sich auch immer noch ein paar Stunden lang leichte Flüssigkeitsansammlungen / Schwellungen an den Nahtstellen, aber keine Blutergüsse.


    In engen Unterhosen spüre ich im Alltag fast nichts mehr, weite Boxershorts sind noch etwas unangenehm.


    Die Intensität der Orgasmen bei leichter Stimulation hat sich angeglichen, man traut sich mittlerweile, schon wieder fast alles zu machen und alles in allem ist der Sex besser als mit der deutlich verengten Vorhaut. Wie der Operateur sagte "Da werden sie sicher mehr Spaß mit haben als vorher". ;-)


    Ob die Intensität unangenehm abnimmt, wird sich langfristig zeigen. Ich versuche, die Eichel mit Babyöl etwas vor Austrocknung und Verhornung zu schützen.


    Ich schließe meinen Bericht mal an dieser Stelle. Möglicherweise schreibe ich irgendwann noch einmal weiter, wenn sich Interessantes ergibt.


    Viel Glück Euch!


    Christian

    Hy,


    Finde ich toll was du von deiner beschneidung schreibst, da kann ich dir vollkommen zustimmen so war das in etwa auch bei mir, nicht ganz aber fast, auch bei mir sind die fäden ewig nicht rausgegangen und wurden sehr hart was weh getan hat, aber die ganzen schwellungen usw sind sehr schnell vorbei gewesen, auch das unangenehme gefühl in der unterhose ist bei mir immernoch da aber ich kann mich normal bewegen, alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der neuen situation.

    Wurde im Februar beschnitten alles ist gut verlaufen nur meine ich das es etwas wehtut da wo das vorhautbändchen war wenn ich mich selber befriedige, aber sonst klappt alles wunderbar

    Nach 6 Monaten:


    Habe kaum noch Reizung der Narbe nach Beanspruchung, ansonsten keine nennenswerte Änderung zum Abschlussbericht nach 3 Monaten. Mein Schwanz ist sehr sensibel und der Sex ist toll.


    Ich möchte an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass mein Hauptgefühl, bzw. meine sensibelsten Stellen sich am inneren Vorhautblatt und NICHT an der Eichel befinden. Plädiere also aus diesem Grund deutlich für eine "high cut" Beschneidung.


    Mein Chefarzt-Operateur war der Ansicht, dass in der Eichel das Hauptgefühl sitzt - hätte ich also vor meiner Beschneidung nicht darauf hingewirkt, dass ich möglichst viel vom inneren Vorhautblatt erhalten haben möchte, wären mir meine sensibelsten Stellen möglicherweise weggeschnitten worden.

    Sehr anschaulicher und detaillierter Bericht, vielen Dank hierfür! Kann die Erkenntnisse von elvistheking bestätigen. Wurde als Kind von einem sehr guten Urologen beschnitten, der mir das Frenulum und ein Großteil des inneren Vorhautblatts erhalten hat. Diese sind die mit Abstand erogensten Zonen an meinem Penis.

    Hier noch ein Link zu einer Erklärung verschiedener Beschneidungsstile inkl. des von mir erwähnten "high cut" sowie vorhauterhaltener Massnahmen:


    http://www.phimose.at/content/site/phimose/behandlung/zirkumzision/index.html


    Dank an Doc Schüller

    Man sollte von der inneren Vorhaut so wenig wie möglich übrig lassen.


    Bei mir sind es nur ein paar Millimeter und selbst das ist mir noch zuviel.


    Sex geht trotzdem bestens :-)

    @ Plattfuss:

    Wenn man möglichst viele Nerven -also möglichst viel Gefuhl- erhalten möchte, sollte man möglichst viel von der inneren Vorhaut übrig lassen.


    Ich weiss nicht, warum du dich dagegen entscheidest. Aber wenn du schon "man sollte" schreibst, also den Menschen empfiehlst, sich möglichst viel Gefühl wegschneiden zu lassen, dann nenn wenigstens deine Argumente!

    @ elvistheking

    Ich habe kein Defizit im Punkte Gefühl, trotz kurzer Innenvorhaut.


    Wie ich schon sagte, selbst die 5mm die jetzt noch da sind, sind mir eigentlich zu viel.


    Probleme einen Orgasmus zu bekommen, habe ich nicht.


    Es ist auch wichtig was mit der Eichel passiert, wie diese stimuliert wird und nicht die innere Vorhaut.


    Jedenfalls meine, persönliche Erfahrung.

    ähem, elvistheking hat einen seitenlangen bericht über die OP hier im faden geschrieben und nun fragst du, ob er beschnitten ist ??? ":/