Frenulum Dehnung, ständig Probleme mit Ejakulations Drang

    hallo Zusammen, nachdem ich hier einige Zeit still mitgelesen habe, wollte ich mich auch mal zu Wort melden.
    Auch ich gehöre zu den Männern mit einem zu kurzen Vorhautbändchen. Vor einigen Jahren ist bei einem etwas wilderen intimen Kontakt das Bändchen gerissen. Klar hatte ich, wie sicherlich einige andere hier auch zunächst den Verdacht, das die Partnerin hier verletzt worden wäre, was aber natürlich nicht der Fall war. Zum Urologen gegangen, teilte er mir damals mit, das es wohl so verheilen werde, was auch der Fall war.

    Erst im Laufe der Jahre und durch verschiedene Partnerinnen, die eher die „sanfte Gangart“ bevorzugten, dachte ich auch es wäre alles o.k. Selbst die kleine Neigung der Eichel teilte sich zu 99% nicht als hinderlich beim Sex raus.

    Nun mit neuer junger Partnerin und dem Wunsch einiges noch auszuprobieren, war gerade auch der AV mit Kondom leicht schmerzhaft und meine Partnerin meinte wohl, das eine Eichel wohl durchaus etwas unnormal nach unten geknickt sei - wenn auch minimal.

    Nun versuche ich seit Tagen, durch die Dehnung, dieses kleinere Problem zu beheben, stelle aber fest, dass mit dem Fortschreiten der Übungen mein bestes Stück immer empfindlicher wird und es sogar im Rahmen der Dehnung zur Ejakulation kam.

    Jetzt meine Frage.

    Mache ich hier etwas falsch, zu hohe Zugkraft, zu hoher Druck zwischen den Fingern?


    Natürlich wollte ich auch zu einem Urologen, doch der hat erst Mitte September einen Termin, so dachte ich mir, meine Frage hier zu stellen und evtl. zu hören, dass ich die Dehnungsübungen einstellen sollte?

    Nach der Übung versorge ich die Haut übrigens mit Bepanthen Wund und Heilsalbe.


    Ich bin im Übrigen der Meinung, dass ich entgegen den Ausführungen hier - wenn ich es zu arg getrieben habe (Stretching) - ich noch empfindlicher geworden bin, anstatt empfindungsloser zu werden.


    Freue mich auf Rückmeldungen und bedanke mich vorab.


    LG

    Lars

  • 4 Antworten

    du kannst dir das "Bändchen" entfernen lassen, das geht schnell und die OP ist unkompliziert , ansonsten riskierst du das es zu Entzündungen kommt und du ständig beim Sex pausieren mußt , so bist du nach ca 14 Tagen wieder einsatzbereit .

    Hallo rob-flo, danke für Dein Feedback. Ich denke, darauf wird es wohl hinaus laufen.

    Dennoch war meine Frage eine andere. Da ich ja Dehnungsübungen beim Vorhautbändchen vorgenommen hatte, stellte sich bei den Übungen eben nicht, wie hier zu lesen ist, eher eine Empfindungsbeeinträchtigung ein, sofern man es übertreibt mit den Dehnungsübungen, sondern, so ist es bei mir, musste ich die Übungen unterbrechen um nicht zu ejakulieren...

    Meine Erfahrung ist eher, dass dieser bestimmte Bereich durch die Dehnungsübung eher bei mir noch empfindlicher wurde.

    Aktuell ist es so, dass eine Erektion nicht, oder nur Nachts zustande kommt. Wenn ich manuell manipuliere, dann würde relativ zügig eine Ejakulation erfolgen und eine Erektion ausbleiben.

    Für mich eher ein Indiz dafür, dass irgendetwas überstrapaziert wurde, daher habe ich ja hier gepostet um vermeintliche Fachaussagen zur Situation zu bekommen.

    Klar, immer schwierig, ohne eine genaue Untersuchung. Aber die Symptombeschreibung ist. m.E. schon ziemlich exakt von mir.

    Dennoch danke nochmals.


    Grüsse

    Lars78 hallo, ich gehe mal davon aus das `78 dein Geburtsjahr ist, dann bist du also um 42 und da ist es normal das die Erektion nicht mehr so schnell kommt, wird alles weniger mit zunehmenden Alter und zum Bändchen bei mir wurde es eher kürzer und die Vorhaut verengte sich deshalb ist beides inzwischen entfernt und man denkt ja das ist das Ende, war es zum Glück bei mir nicht hab mich relativ schnell an den Zustand gewöhnt aber bwi dir kann alles wieder anders sein

    Servus nochmals, und erneut recht herzlichen Dank für den Meinungsaustausch.

    Ist Deiner Annahme liegst Du zwar richtig, jedoch kann ich Dir versichern, dass es bis zu dem Zeitpunkt keinerlei Probleme in Richtung Erektion, oder Standfestigkeit gab.
    Ich denke ein Stück weit fängt die Erektion im Kopf an - bin kein Mediziner - und da glaube ich, bin ich mit meiner jüngeren Partnerin bestens versorgt.

    Es ist aber so, dass unabhängig von einer ausstehenden Diagnose durch einen Urologen bzgl. des Frenulum, seit dem AB Verkehr und der doch starken Beanspruchung meines besten Stücks, eben gewisses Missempfinden vorhanden ist, dass ich ggf. noch durch die Dehnung des Vorhautbändchens - dachte eher anhand der Schilderungen, dass es unproblematisch sei - eine gewisse dauerhafte Erregbarkeit, ohne Erektion vorhanden ist. Hinzu kommt, wie bereits gesagt, dass eine Ejakulation relativ rasch, ohne entsprechende Erektion einsetzt.

    Daher meine Vermutung einer „Überreizung“ obwohl der Schwellkörper ja eigentlich einiges „vertragen“ kann.

    Jedoch ist die nächtliche und morgentliche Erektion immer noch ständig vorhanden, so dass ich zunächst mal nicht davon ausgehe, dass diese Problem mich langfristig begleiten wird.


    Ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, wird dann spätestens der Arztbesuch ergeben.

    Ich ging nur davon aus, auch hier bereits - sozusagen als Beruhigung bis zum Termin - von einem Fachmann/ Arzt/Ärztin eine Einschätzung anhand meiner Schilderung zu bekommen...


    Erneut danke für Deine Mitteilung.


    Sollte es keine weitere, sachlich/-fachliche Rückmeldung geben, werde ich das Ergebnis nach dem Besuch beim Urologen posten.


    Grüsse