da kann ja gar nichts verengt sein oder so, was soll man denn da bitte beschneiden???? Also wenn eine Frau beschnitten werden möchte dann ist das aus ästhetischen gründen vllt, aber eine medizinische Indikation für Frauen zur Beschneidung gibt es nicht @ _Parvati_

    Zitat

    Vielleicht würde es auch reichen, wenn Mann sich auch mal mehr über die Vor- statt nur Nachteile einer Bescheidung informiert. Die gibt es durchaus und ich denke da jetzt nicht zwingend an den hygienischen Aspekt sondern mehr daran, dass auch bestimmten Krebsarten bei Mann (Penis- und Prostatakrebs) wie auch Frau (Gebärmutterhalskrebs) vorgebeugt wird. Und in sexueller Hinsicht muss eine Beschneidung auch nicht zwingend von Nachteil sein.

    Manche Mythen halten sich echt hartnäckig. ":/

    Zitat

    Hat er denn wirkliche echte Einschränkungen?


    Die hat er m.A. nach nicht, er hat nur weniger Lustempfinden.


    Ist das ein körperliches Gebrechen mit Folgen im Vergleich zu einem aufgezwungenen Dammschnitt oder sonstigen chirurgischen Verstümmelungen?

    Sorry Inkognito, aber darf er sich jetzt nicht über seine körperlichen Schäden auslassen, nur weil es anderen ggf. schlimmer ergeht ?


    Des Einen Leid durch das schlimmere der Anderen zu relativieren halte ich für taktlos und fehl am Platz.


    Verlust von Lebensqualität ist ein Verlust, fertig.


    Das Ganze hier auch noch gegenschlechtlich aufzuspielen und zu behaupten, dass es Frauen ja auch grundsätzlich so ergeht, finde ich kurios. Der TE ist ein Mann, da kann und sollte man nicht mit dem Finger schütteln und auf die Frauen zeigen. Äpfel und Birnen in dem Fall.


    Oh man, wie so ein Thema heutzutage die Leute immer noch so dermaßen polarisieren kann, ist mir echt ein Rätsel. %-|

    @ redBull

    Zitat

    da kann ja gar nichts verengt sein oder so, was soll man denn da bitte beschneiden ??? ? Also wenn eine Frau beschnitten werden möchte dann ist das aus ästhetischen gründen vllt, aber eine medizinische Indikation für Frauen zur Beschneidung gibt es nicht @ _Parvati_

    Nur, weil du noch nie was davon gehört hast, heißt es ja nicht, dass es das nicht gibt ;-)


    Ich muss erst mal ein wenig googeln. Hatte das mal irgendwo gelesen das bestimmte Erkrankungen an der Vagina auch eine Beschneidung notwendig machen können. Das sei zwar sehr selten, aber durchaus möglich.

    @ Zacharias M

    Zitat

    Manche Mythen halten sich echt hartnäckig.

    Tja, wenn du meinst, dass es ein Mythos ist... der aktuelle Medizinische Stand ist ein anderer. aber wie bereits gesagt: Ich möchte keine wissenschaftliche Debatte lostreten!

    @ xShadoWolfx

    Hatte ich jetzt bei Wiki gelesen. Ich dachte, das würde dich interessieren.

    Zitat

    Nach Auffassung einiger pädiatrischer Urologen und Gynäkologen ist die Entfernung der Klitorisvorhaut (siehe Typ I) bezüglich Umfang und Konsequenzen mit der männlichen Zirkumzision vergleichbar ("Excision of the clitoral prepuce is anatomically neither more nor less radical a procedure than removal of the penile foreskin").

    @ In-Kog Nito und _Parvati_

    Gut, dann habe ich dich falsch interpretiert, tut mir Leid. @:)

    Zitat

    Hat er denn wirkliche echte Einschränkungen?


    Die hat er m.A. nach nicht, er hat nur weniger Lustempfinden.

    Das kann er uns nur selbst sagen, darüber möchte ich aber auch kein Urteil fällen. Jedoch stört mich folgendes:

    Zitat

    Ist das ein körperliches Gebrechen mit Folgen im Vergleich zu einem aufgezwungenen Dammschnitt oder sonstigen chirurgischen Verstümmlungen?

    JA, ist die Beschneidung.


    Ich möchte es dir auch gerne erklären, weil viele Menschen dieser Ansicht sind.


    Als bestes Beispiel eignet sich dafür der Post von steffen93 (gekürzt). Überschneidungen u.s.w. mal fett gedruckt.

    Eine Beschneidung ist, egal ob Mann oder Frau, ein Eingriff der bleibende körperliche und seelische Schäden hinterlassen kann.


    Psychologische Komplikationen und Folgen


    Allgemein


    Die Beschneidung birgt ein Risiko für bewusste oder unbewusste Operationstraumata und damit verbundene dauerhafte psychische Belastungen und Schäden.


    Chirurgische Eingriffe haben eine traumatische Wirkung auf Kinder. Dies gilt besonders für Eingriffe an psychisch hoch besetzten Körperteilen wie dem Penis, wenn diese mit dem Verlust eines Teils dieses Körperteils einhergehen.


    Seitens Psychiater und Psychologen bestehen zunehmende Bedenken hinsichtlich der Beschneidung von Kindern und deren psychischen Negativfolgen.


    Die wenigen vorliegenden Untersuchungen über die psychischen Folgen der Zirkumzision, zeigen alle, dass die psychischen Folgen von Beschneidungen von Kindern, die zu jung sind die Auswirkungen dieses Eingriffes zu verstehen, signifikant sind.


    Alter des Kindes und Trauma der Zirkumzision


    Die Zirkumzision wird vom Kind generell umso traumatischer aufgefasst, desto jünger es zum Zeitpunkt der Zirkumzision ist.


    Posttraumatische Belastungsstörung und Zirkumzision von Kindern


    Bereits 1945 stellte der Psychiater Daniel Levy in seiner Studie über die psychische Auswirkungen von Operation bei Kindern fest, dass viele Kinder infolge operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen an Kampfeurose –heute als Posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet– nach operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen litten, und dass gerade Operationen am Penis ein besonders hohes Risiko für psychische Traumata bargen.


    Das Trauma der Genitaloperation kann langanhaltende psychologische Auswirkungen haben.


    So erklärt Menage, dass Behandlungen im Genitalbereich bei Kindern beiderlei Geschlechts zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (kurz: PTBS bzw. PTSD, im ICD-10 als F43.1 codiert) führen können. Entscheidende Faktoren für die Ausprägung einer PTBS sind nach Menage: (i) Gefühle der Machtlosigkeit und des Kontrollverlusts, (ii) fehlende Zustimmung, (iii) fehlende Information darüber, was während der Untersuchung geschehen soll, (iv) fehlendes Einfühlungsvermögen des untersuchenden Arztes und (v) die Erfahrung von physischem Schmerz. Die Vermutung, dass ein Zusammenhang zwischen Beschneidung und dem Auftreten einer PTBS besteht, wird von Boyle et al. (2002) in ihrer Studie bestätigt. In der besagten Studie wurden 1577 philippinische Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren vor und nach einer Beschneidung (die entweder mit oder ohne Lokalanästhetikum durchgeführt wurde) beobachtet. Vor dem Eingriff wurde sichergestellt, dass nur Jungen in die Studie aufgenommen wurden, die keine PTBS (nach DSM-IV) aufwiesen. Nach dem Eingriff wurde bei 50 %, der medizinisch (mit Betäubung) und 69 % der rituell (ohne Betäubung) beschnittenen Jungen eine PTBS nach DSM-IV Kriterien festgestellt.


    Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) stellt eine der schwersten psychischen Störungen überhaupt dar und kennzeichnet sich vor allem durch ein wiederkehrendes Durchleben des Traumas, die Abkapselung und den Verlust des Bezugs zur Umwelt, sowie möglicherweise starke Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, Gedächtnisverlust oder Symptome, die das Erlebte symbolisieren oder die traumatische Handlung ähneln.


    In einer Studie von Gemmell and Boyle's (2001), stellten fest, dass sich die Zirkumzision auf vielfältige Weise negativ auf die Psyche auswirkt. Sie fanden heraus, dass im Vergleich mit genital intakten Männern, zirkumzidierte Männer häufiger unglücklich mit ihrer Zustand waren, und starke der Wut, Traurigkeit, empfanden und sich "unvollständig", "betrogen", "frustriert", "abnorm", und "missbraucht" fühlten. Sie stellten ebenfalls fest, dass beschnittene Männer ein geringeres Selbstwertgefühl hatten, als intakte Studienteilnehmer.


    Rhinehart (1999) erklärte, dass fast alle seiner beschnittenen Studienteilnehmer angaben, an psychologischen Problemen zu leiden. Diese Probleme beinhalteten "ein Gefühl der persönlichen Machtlosigkeit", "Angst überwältigt und viktimisiert zu werden", "fehlendes Vertrauen", "ein Gefühl der Verwundbarkeit gegenüber gewaltsamen Übergriffen", "Widerwille Beziehungen mit Frauen einzugehen", "geringes Selbstwertgefühl", "das Gefühl geschädigt worden zu sein", "das Gefühl verringerter Penisgröße", "Scham darüber nicht "Mithalten zu können"", "Wut und Gewalt gegenüber Frauen", "irrationale Wutreaktionen", "Suchtveralten und Abhängigkeiten", "Schwierigkeiten intime Beziehungen aufzubauen", "emotionale Abstumpfung", "das Bedürfnis nach intensivieren sexuellen Erfahrungen", "sexuelle Gefühllosigkeit", "verringerte Zärtlichkeit in der Intimität", "das Gefühl nicht verstanden zu werden".


    Selbst Beschneidungen, die an Jungen im Säuglingsalter-vor Beginn der verbalen Erinnerung- vorgenommen wurden, können Ursache psychischer Schäden einschließlich posttraumatische Belastungsstörungen sein.


    Ähnlichkeiten zu anderen Traumata


    Die Zirkumzision kann vom Betroffenen als Missbrauch erlebt werden, und das Trauma der Beschneidung kann psychische Langzeitschäden verursachen wie sie gewöhnlich in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch auftreten.


    Wie die beim sexuellen Missbrauch beobachtete Weitergabe von Missbrauchs-, Gewalt- und Krankheitsmustern an die nachfolgende Generation, lässt sich an der Zirkumzision, besonders aus ritueller Motivation beobachten.


    Männer sind Ar***** :[] :[] :[]

    Die unmittelbaren Auswirkungen der Zirkumzision auf ein Kind sind sehr unterschiedlich. Als erschwerende Umstände, welche die Folgen des Beschneidungstraumatas erschweren können, zählen unter anderem geringes Alter zum Zeitpunkt des Eingriffs und die mangelnde Fähigkeit, zu verstehen, was mit einem geschieht, fehlende Aufklärung des Kindes vor der Zirkumzision, mangelnde Unterstützung im familiären Umfeld des Kindes nach der Zirkumzision, als auch geringes Alter zum Zeitpunkt des Eingriffs und die mangelnde Fähigkeit, zu verstehen, was mit dem eigenen Körper gemacht wird,


    Ähnlich wie Kinder, die Opfer sexuellen Missbrauchs wurden, können beschnittene Kinder Angststörungen, Depressionen, Störungen der allgemeinen Entwicklung, ein geringes Selbstwertgefühl sowie Verhaltensstörungen entwickeln.


    Untersuchungen haben gezeigt, dass schwere Traumata in der Kindheit wie etwa die Beschneidung psychische Störungen wie unter anderem dissoziativen Identitätsstörungen, Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen und insbesondere Posttraumatische Belastungsstörungen verursachen können. Dies bedeutet nicht, dass jeder, der in der Kindheit beschnitten wurde, eine dieser Störungen entwickeln muss. Es liegt lediglich ein statistischer Zusammenhang vor, der besagt, dass schwere Traumata in der Kindheit, wie etwa Genitaloperationen einschließlich der Zirkumzision, eine dieser Störungen verursachen können.


    Andere Folgen


    Nicht zu vernachlässigen sind auch die möglichen Auswirkungen des Beschneidungstraumatas auf das soziale Umfeld des Betroffenen. So können insbesondere, aber nicht ausschließlich, Liebesbeziehungen (nicht zuletzt wegen möglicher sexueller Störungen) stark beeinträchtigt werden. Auch Probleme im Arbeitsleben als Folge von Konzentrationsstörungen im Kontext eines posttraumatischen Belastungssyndroms sind häufig anzutreffen.


    Als mögliche Folgen des Genitaltraumatatas gelten außerdem:


    Integrationsstörung: Jeder Mensch ist darauf angewiesen das, was ihm widerfährt, irgendwie gedanklich einzuordnen und zu verarbeiten. Einem sexuell unreifen Kind sind die Handlungen der Erwachsenen und des Arztes bei der Zirkumzision unverständlich: Es versteht die Welt nicht mehr und kann das Geschehen in seine Welt und seine Geschichte nicht integrieren. Verstärkend kommt hinzu, dass immer noch häufig vollkommen gesunde Kinder beschnitten werden-weil sie eine physiologische Phimose, d. h. eine entwicklungsbedingt nichtzurückziehbare Vorhaut, haben, die vom Arzt fälschlich als Krankheit und Indikation zur Zirkumzision erachtet wird. In diesen Fällen Kind ist beim aufgrund nicht vorhandener Krankheit auch kein Leidensdruck vorhanden sodass es nicht versteht, warum es an seinem Genital operiert werden muss. Es versteht die Welt nicht mehr und kann das Geschehen in seine Welt und seine Geschichte nicht integrieren.


    Vertrauensbruch: Ein Kind lebt gewissermaßen davon, dass es seinen Eltern Vertrauen entgegenbringt. Dieses Vertrauen ist für das Kind die einzige Quelle von Sicherheit in einer ansonsten durchaus unsicheren und gefährlichen Welt. Wird dieses Vertrauen von den Eltern durch die für das Kind schwer nachvollziehbare Operation an seinem Penis verraten, so kann für das Kind die Basis jeglicher Sicherheit zerbrechen.


    Unausweichbarkeit: Ein Erwachsener kann sich, auch wenn die Situation noch unangenehm ist, zumindest psychisch distanzieren ("das bin nicht ich", "das ist nicht meine Welt").Das Kind ist dazu jedoch nicht in der Lage. Es kennt nur die eine Welt, die seiner Familie. In dieser Welt wurde es aus seiner Perspektive "verraten" und missbraucht und hat keine Ausweichmöglichkeit.


    Jetzt habe ich doch Studie verwendet, was ich ja eigentlich vermeiden wollte. >:( >:( >:( Ob diese Studien jetzt aussagekräftig sind oder nicht sei mal dahingestellt, aber Auffällig sind die Überschneidungen, sowohl in den versch. Studien als auch mit dem Post von steffen93 und meinen Erfahrungen. Daher geben oben genannte Studien meine Meinung ganz gut wieder. Klar das diese sich jetzt auf die Beschneidung von Kindern beziehen, allerdings wird diese eben auch am häufigsten durchgeführt. Als Erwachsener Mensch denke ich sollte man zu der Entscheidung dann auch stehen, was allerdings den Arzt nicht von seiner Informationspflicht entbindet.

    Nein, so war das auch nicht gemeint, aber gestorben ist daran keiner. Daher sollte man damit doch bitte warten, bis entsprechende Person volljährig ist (solange keine akute med. Notwendigkeit besteht). Dann kann er machen was er will, aber dann war es wenigstens SEINE Entscheidung. Und der TE KONNTE Sex haben nur eben nicht normal. Das zum Thema diese Menschen haben nichts dazu beigetragen.

    Zitat

    Und ich kenne DREI, die zweimal operiert werden mussten, weil sich nach dem ersten Mal eine eklige Verklebung gebildet hatte.

    Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber: In welchem Alter wurde operiert?


    Wenn betreffende Personen noch Kinder waren, ist mir klar warum sich wieder eine Verklebung gebildet hat.


    Bei der Beschneidung wird die natürliche "physiologsche Phimose" gelöst. Wenn also betreffende Kinder sich noch nie unter der Vorhaut waschen konnten/mussten, woher sollen sie wissen, dass sie es danach MÜSSEN? Abgesehen davon ist das extrem unangenehm nach einer Beschneidung, da die Eichel ja noch nie frei lag. Selbst ein Wasserstrahl oder eine Berührung ist unangenehm.


    Dennoch, passiert es trotz der Notwendigkeit nicht (vor allem bei Teilbeschneidungen), bildet sich wieder eine Verklebung, diese ist dann jedoch NICHT natürlich, und muss wieder operiert werden.

    @ _Parvati_

    Zitat

    Soll das jetzt die ganze Zeit hin und her gehen? Ich sagte doch selbst, dass mein Vergleich nicht viel taugt. Nur habe ich es, im Gegensatz zu dir, genauer erklärt. Vielleicht erklärst du deinen "Vergleich" mal besser, damit wir verstehen, was genau du eigentlich sagen willst ;-)

    Ok, eigentlich ging es mir nur darum, dass das "Luxusproblem" der nicht vorhanden Vorhaut, eigentlich keines ist.


    Es geht darum, das die Vorhaut ja einen Sinn hat, sonst gäbe es sie nicht. Als Frau kannst du ja nicht nachempfinden, wie es ist, wenn deine Eichel ständig irgendwo dran reibt o.Ä. Das ist in den verschiedensten Situationen auch äußerst nervig und nicht unbedingt angenehm. Siehe oben.


    Das Hauptproblem das viele Männer damit haben sind im Grunde das physische und in vielen Fällen auch die Tatsache nicht selbst entschieden zu haben, was mit dem eigenen Körper passiert. Das der Orgasmus, Optik etc. anders sind, sind alles nur verstärkende Faktoren.


    Zudem ist die Beschneidung bei einem Mann auffälliger als bei einer Frau. (Immer Vorausgesetzt Fachkundiges Personal ist mit entsprechendem Material am Werke). Weil hier sowieso kein direkter Vergleich angebracht ist, aufgrund von Anatomie und Optik etc. habe ich die Brust der Frau gewählt. Wenn Frau sich aus welchen Gründen auch immer eine Brust amputieren lässt, und dann vllt. berechtigt sauer darüber ist, wäre es das Gleiche, wenn ich sagen würde es sei ein "Luxusproblem", da sie ja noch eine hat. Nur weil man bei den meisten Beschneidungen noch in der Lage ist Sex zu haben, heißt es ja nicht, dass das Problem automatisch zum "Luxusproblem" wird.


    Aber das war ja nun schon geklärt also bitte nicht wieder aufrollen.... :)_

    Zitat

    "Excision of the clitoral prepuce is anatomically neither more nor less radical a procedure than removal of the penile foreskin"

    Dort steht ja nur das die Beschneidungen gleich radikal sind und es in etwa zu Vergleichen ist bezüglich Ablauf etc.


    Über die nachträglichen Konsequenzen lässt sich jetzt streiten, aber da ich keine Frau bin, weiß ich es leider nicht.


    Aus meiner Sicht würde ich sagen, das zumindest bei Komplettbeschneidungen beim Mann das Ganze im abgeheilten Zustand unangenehmer ist, da die Geschlechtsteile ja nun mal außen liegen. Aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren. Aber das ist ein anderes Thema.

    @ redbull

    Zitat

    Du sagst es selbst , es sei sehr selten! und das ist es auch . Die Vorhautverengung und die resultierende Beschneidung gibt es so oft deswegen kann man das gar nicht vergleichen

    Die eigentliche Phimose existiert auch "nur" in 2-3% der Fälle, auch wenn Arzt dieses diagnostiziert.


    In den meisten Fällen ist es eine normale Vorhautverklebung (physiologische Phimose) die sich bis nach der Pubertät gelöst hat und keine Phimose im eigentlichen Sinne, aber da kann man nicht mit den KK abrechnen.


    LG

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.