• Spritzen bei ambulanter Beschneidung - wie schmerzhaft wirklich?

    Wer hat sich ambulant beschneiden lassen (egal ob Vollbeschneidung oder Teilbeschneidung) und kann mir EHRLICH sagen wie schmerzhaft die Schmerzen von den Spritzen wirklich waren?

    @ :)

  • 23 Antworten

    hi; ich hatte meine beschneidung am mittwoch. habe drei spritzen bekommen. die ersten zwei einstiche habe ich gemerkt, dann nichts mehr. die einstiche waren aber wie bei normalen spritzen in den arm oder po. sind auch jetzt noch kaum zu sehen.


    schmerzen habe ich bis heute nicht, auch nicht bei den nächtlichen erektionen.


    also angst braucht man nicht zu haben.

    hi!


    wundere mich stark dass so viele kein problem mit ihrer beschneidung hatten, in bezug auf schmerzen (besonders da nach ehrlichkeit und nich gut zureden gefragt war).


    ich wurde vor einer woche beschnitten, ambulant. das schlimmste für mich waren die ersten betäubungsspritzen (c. 5-6) die mir sogar den ein oder anderen schrei entlockt haben. ich denke es liegt einfach daran dass am penis sehr viele nerven liegen und die nadel in das weiche zeugs nicht so eicht eindringt wie in einen arm, der nebenbei gesagt natürlich sehr viel weniger nervenenden hat und der einstich dadurch nicht vergleichbar in sachen schmerzen.


    leider konnte ich auch den ersten schnitt spüren sodass ich erneut betäubt wurde, beim nähen gab es auch gelegentlich die nadel zu spüren allerdings nur sehr schwach.


    das ganze ging dafür sehr schnell vorrüber. und über das schreien konnte ich im nach hinein lachen, da mir das noch nie passiert ist!


    zu hause hat das ganze ziemlich gezwickt und sich angefühlt als müsste ich dauerhaft auf pinkeln, dem war aber nicht so. gab beim wasserlassen auch keinerlei schmerzen. allerdings schlecht geschlafen habe ich da 4 mal wegen einer erektion aufgewacht bin =( kann wie einige vorredner kompressen und enge unterhosen empfehlen um dem entgegenzuwirken(erst nachdem der verband ab ist verstehts sich).


    große panik hatte ich vor der abnahme des verbands, da ich in den zahlreicen beschneidungs tagebüchern nichts gutes gelesen habe und das ganz sich verdächtig eng um mein ding gezogen hat. war glücklicherweise komplett schmerzfrei.


    sonst kann ich selbst noch nich viel dazu sagen habe ja noch ein bisschen vor mir. bin gespannt auf das endergebnis und kann den eingriff jedem der sich dafür entschieden hat nur wärmstens empfehlen, auch wenn es sich nicht um eine phimiose handelt, wie bei mir!


    wens interessiert bei mir hats 400€ gekostet. aber das variiert sicher zwischen den ärzten.


    mfg

    Hi.


    Ich habe herausgefunden, dass es vorallem auf den Urologen ankommt.


    Beim ersten Eingriff war ich 30 und wollte mich wegen einer Vorhautverengung beschneiden lassen, (das zu kurze Frenulum war in der Jugend gerissen, (Pubertät ist gemein)). Und ja, ich weiß, dass es auch andere Therapien gibt.


    Die Spritzen die ich bekam, taten sehr weh. Es gab insgesamt 4, die alle sehr zwickten, weswegen ich aufstöhnen musste.


    Dann fing der Urologe an rumzuschneiden, ohne großartig zu warten, damit die Spritzen besser wirkten (c.a. nach 3 Minuten).


    Ich spürte jeden Schnitt deutlich und wieß den Urologen darauf hin. Aber er meinte bei einer kurzen Unterbrechung, dass er da nicht viel machen könnte. Ich hätte mich schließlich auch für eine Vollnarkose entscheiden können. Der Eingriff wahr kurz, aber sehr schmerzhaft.


    Als die Betäubung endlich anfing richtig zu wirken, ich fühlte den Unterschied auch deutlich, da Nähte der Urologe bereits.


    Später am Tag, als ich zu Hause den Verband wechselte, war ich überrascht. Ich wurde nicht beschnitten, stattdessen verpasste mir der Urologe eine frenulumplastik, er hat die kaum sichtbaren Frenulumreste weggeschnitten.


    Als ich ihn bei der Nachuntersuchung darauf ansprach, tat er überrascht und meinte, ich wäre wegen eines spannenden Frenulum gekommen und nicht wegen der Beschneidung. Er fügte an, dass es für eine Beschneidung sowieso weggeschnitten werden müsste.


    :[] jaaaa, wegschneiden, was nicht da ist :)= *:) ???


    Das hat mich natürlich erst einmal verstört.


    Es fällt einem ja sowieso schon wahnsinnig schwer, überhaupt bei einem Urologen anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Der innere Schweinehund... X-
    Ich habe ein Jahr gebraucht, bis ich mich überwand, einen neuen Termin zu vereinbaren. Dieses mal bei einem anderen Urologen.


    Der zweite Eingriff, war ganz anders. Spoileralarm, ich bekam eine Teilbeschneidung, wie gewünscht.


    Die vielen Spritzen die ich bekam habe ich alle kaum gespürt.


    Zuerst waren es 5 Spritzen, alle gut verteilt. Dann kam das Warten.


    Die Ärztin piekste immer wieder mit einer Pinzette verschiedene Stellen am Penis.


    Unten an der Eichel bekam ich noch 3 weitere Spritzen, bis ich endlich nichts mehr spürte.


    Insgesamt vergingen für die Betäubung knapp 7-8 Minuten, Sie war sehr geduldig. :)^


    Während der Beschneidung hat es insgesamt nur einmal gezwickt. Ich spürte das Skalpell einen kurzen augenblick dort, wo mal das gerissene Frenulum war unten an der Eichel.


    Das einspannen der Vorhaut in so ein Gerät, spürte ich als ein Drücken. Und dan fing sie mit dem kauterisieren an, was mir genau soviel Angst machte, wie die Spritzen.


    Das dauerte auch recht lange und ich hörte permanent das Zischen, vom Wegbrennen und Verschließen der Vorhaut und Blutäderchen.


    Das Nähen dauerte auch recht lange.


    Zuhause hatte ich keine Probleme. Solange ich beim Verbandswechsel genug Vaseline auf den Verband schmierte.


    Die Erektionen waren natürlich unangenehm. Die Nähte rissen dabei quasi an der Wunde. Es gab es bei mir keine großartigen Schmerzen nach der Beschneidung. Die Eichel liegt trotz der Teilbeschneidung bei mir auch zur hälfte frei, aber sie tat mir zum glück nicht weh.


    Die Sitzbäder mit Kamilin-Extern-Rubogen waren auch auszuhalten und kribbelten nur leicht.


    Ich hoffe, ich kann mit meinem Beitrag auch anderen weiterhelfen, obwohl der Thread so alt ist. |-o

    hi; ich habe 2 spritzen rechts und links vom penis bekommen. hab nur zwei kleine "piekse" gespürt - mehr nicht. nach entsprechender wartezeit gings ohne schmerzen los.


    zu den nächtlichen erektionen:


    in der apotheke mulllkompressen, pepanthensalbe und pflaster ohne gage kaufen.


    mullkompressen in ca. 3 cm breite streifen schneiden. läge ca. 10 - 15 cm.


    zur nachtruhe auf die streifen salbe machen und rund um den eichelkranz (beschneidungslinie) legen. heftpflaster drum machen, damit es wie eine kompresse wirkt. bei erektionen kann so die wunde nicht aufreißen.


    noch ein hinweis: abends nicht zu viel trinken.


    am tage wunde trocknen lassen. nach ein paar tagen "stinkt" die wunde - muss so sein im heilungsprozess.

    Bei meiner Vorhautbändchen OP als ich 16 war hatte ich keine Schmerzen. 2 Spritzen in die Peniswurzel und eine ans Frenulum. Den Schnitt habe ich nicht gespürt.

    Es kommt wirklich auf den Arzt an. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, weil es nicht so lange her ist:


    Ich bekam 3 Spritzen rund um den Penis herum in den Bauch. Ich habe bei keiner Spritze mehr als einen kleinen (!) Pieks gespürt. Ein Mückenstich schmerzt mehr. Das ist nicht übertrieben. Eigentlich habe ich fast gar nichts gespürt. Der Arzt meinte, das macht die Technik, die er beherrscht. :)^


    Ich hatte nur 1 Tag einen Verband (Mullbinde), der nicht verklebt war. Danach keinen Verband mehr, und ich konnte auch wieder vorsichtig duschen.


    Keine Schmerzen vor der OP (Spritzen)


    Keine Schmerzen während der OP.


    Keine Schmerzen nach der OP. (Nur ein bisschen bei nächtlichen Erektionen in den ersten 2-3 Nächten).


    Nochmal: Es kommt auf den Arzt an! (Erfahrung, Routine, ...)