Ich verstehe es einfach nicht.


    Ich frühstücke normal, dann gehe ich eine Runde auf den Golfplatz (da geht man in hohem Tempo ca. 8 km und schlägt zwischendurch ein paar Bälle), esse den ganzen Tag nichts, gehe abends zu einer Feier, esse da die Hälfte von dem, was die anderen essen (die Mittagessen hatten, Kaffee mit Kuchen und zwischendurch naschten, aber rank und schlank sind), gehe heute wieder eine Runde Golfen ohne Mittagessen, esse im Restaurant eine Folienkartoffel mit wenig Quark und ein bisschen Lachs, gehe nach Hause, stelle mich hoffnungsvoll auf die Waage und wiege ein Kilo mehr als gestern. Fettanteil immerhin unverändert (hoch)


    Hallo? Soll ich das Essen jetzt ganz einstellen??? :°(


    Ich habe das nie geglaubt, dass man im Wechsel einfach so zunimmt, jetzt muss ich das wohl glauben.

    Mirsanmir


    Sorry, ich *klugscheiße* da mal @:):


    Zu wenig zu essen bringt gar nichts. Null komma nix. Man kann da nichts in dem Sinne kontrollieren wie Du es versuchst. Meine Mutter war auch immer so: "Ich esse heute den ganzen Tag nichts, weil heute Abend gehen wir ja essen/sind eingeladen" - das bringt nichts.


    Der Körper braucht Nahrung, er braucht "Arbeit". Da ist nichts mit einer kontrollierten Verteilung à la: "Ich frühstücke nicht, ich esse nichts zu Mittag, dafür dann haue ich mir am Abend den Bauch voll", und nein, es bringt auch nichts einfach mal ein paar Tage weniger zu essen.


    Das geht in jungen Jahren sicher, klar. Aber mit z.B. 14 funktioniert unser Stoffwechsel noch anders als mit 40. Da ist er schon so seiner eigenen Lebenserfahrung unterlegen, passt sich an.


    So, genug "kluggeschissen" ;-) @:)


    Nur zu mir noch:


    Ich habe ja schon geschrieben, dass ich vermehrt Süßes esse (ich würde sagen im Schnitt so, dass ich früher im Monat eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips gegessen habe - so esse ich heute das Dreifache). Also mehr als früher. So seit einem halben Jahr. Trotzdem ich mein -ich sage mal- "gesundes" Essverhalten auch nicht geändert habe. Ich nehme zwar nicht ab, aber auch nicht bedenklich zu - auch komisch, oder? ;-)

    Zitat

    im Monat eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips

    Schaffe ich problemlos an einem Abend :-( Bei mir kommt es ausschlaggebend darauf an, wieviel Wasser ich trinke, und das fällt mir extrem schwer. Manchmal , nein, meistens trinke ich gar nichts außer Kaffee. Hört sich jetzt vielleicht komisch an, ist aber so. Ich kenne einfach kein Durstgefühl, manchmal ekele ich mich auch vor kalten Getränken. Das versuche ich jetzt auszublenden und trinke Mineralwasser aus so kleinen 0,33l Flaschen. Das geht bis jetzt einigermaßen gut. Und ich verliere tatsächlich Gewicht.

    Also den Bauch voll hauen sieht anders aus. Ich könnte locker das Dreifache essen und wenn ich sehe, was die anderen in sich reinschlichten und kein Gramm zunehmen,...


    ich glaube, ich mache den Fehler, dass ich zu wenig trinke.

    Also nur Kaffee trinken und sonst gar nichts......unvorstellbar...... :-o


    Glaub kaum dass der Körper damit annähernd die Giftstoffe ausschwemmen kann, die raus müssen.....


    Klar, besser Kaffee als gar nix, aber das kann nicht gesund sein.


    Ein Arzt hat mal zu meiner Mutter gesagt, die auch das Problem mit dem Trinken hatte:


    " Sie waschen Ihre Wäsche auch nicht mit einer Tasse Wasser..."


    Ich hab oft auch kein Durstgefühl, ich mache das mit dem Kopf.


    Morgens zum Kaffee gleich mal eine große Tasse heißes Wasser, 0,5l


    Dann so immer wieder ein Glas Wasser, 0,2l, etwa vier mal am Tag. Oder Tee oder Saftschorle.


    Und abends immer meinen Tee oder wieder nur heißes Wasser 0,5l


    Ohne meinen Plan würde ich es auch nicht schaffen. Aber das ist mit das Wichtigste überhaupt.

    Zitat

    Ich frühstücke nicht, ich esse nichts zu Mittag, dafür dann haue ich mir am Abend den Bauch voll


    (Isabell)

    So mache ich das meist, weil ich am Tag weder Hunger noch Durst habe. Und ich bin mit 46 Jahren rank und schlank dabei.

    Auch das halte ich alles andere als für gesund....


    Ohne Frühstück wäre mein Leistungsniveau ziemlich am A.....


    Außerdem würde mir schlecht, ich würde Kopfweh bekommen....


    Ich bin mit 49 auch rank und schlank, aber auch das hat mit ausgewogener Ernährung zu tun dass die Zeiten stimmen.

    da gibt es doch kein allgemein gültiges richtig! wenn jede von uns viel mehr auf ihr gefühl hören würde (ich vertraue zum beispiel meinem körper recht gut, wenn der sagt hunger/keinhunger) und nicht ständig auf der waage rumheulen würde...

    Antigone

    Zitat

    Ich frühstücke nicht, ich esse nichts zu Mittag, dafür dann haue ich mir am Abend den Bauch voll


    (Isabell)

    Das ist nicht von mir ;-).


    Ich frühstücke nämlich durchaus - für mich mit die wichtigste Mahlzeit. Wenn ich es nämlich dann doch mal auslasse, dann bin ich den ganzen Tag im Eimer, selbst wenn ich dann später esse.....


    Allerdings schaffe ich meist nicht viel, eine Scheibe Brot oder auch mal ein Brötchen - esse ich ein Ei (Rührei, Spiegelei oder weichgekocht) ist es sogar nur ein halbes Brötchen. Doch das reicht auf jeden Fall zum Ankurbeln.


    Mittags dann nochmal ein Brot und Abends gibt es dann "warm".


    Wobei, heute kann ich mich kaum bremsen ;-D - ich bin eine Erbsensuppe am Kochen (hatte ich eeeewig nicht mehr) für heute Abend, da muß ja doch probiert werden wegen der Würzung und so....das Suppenfleisch kleingeschnitten werden....da fällt dann doch mal so ein wenig in meinen Mund....ganz ohne mein Zutun...ich schwöre! :=o o:) ;-D ;-D

    Die Seherin

    Zitat

    wenn jede von uns viel mehr auf ihr gefühl hören würde (ich vertraue zum beispiel meinem körper recht gut, wenn der sagt hunger/keinhunger)

    :)^ :)z


    Ich beschäftige mich ja jetzt schon seit bestimmt 10 Jahren mit Ernährung(sformen). Diäten kommen mir da gar nicht in die Tüte, interessant finde ich Ernährungsumstellungen.


    Letztendlich ist es aber so, dass es das Gesündeste ist auf seinen Körper zu hören, bzw. das erst mal wieder zu lernen! Viele von uns haben es nämlich verlernt.


    Wir essen dann zu wenig trotz Hunger, zu viel aus Langeweile....


    z.B. hatte ich sehr lange ein schlechtes Gewissen, weil ich zu wenig Obst esse. Ich habe auch nie verstanden warum eigentlich. Ich mag den Geschmack von Obst durchaus. Irgendwann kam ich dann auf den Trichter: Ich bekomme es nicht runter, weil mein Körper es nicht braucht, nicht will. Ähnlich geht es mir mit grünen Salaten, bzw. eben Rohkost. So ab und zu giere ich danach, dann esse ich auch Einen, aber so insgesamt....nö. Meiner will viel lieber Gemüse, knackig oder auch mal etwas weicher - da könnte ich dann aber auch einen ganzen Blumenkohl essen o.Ä. und bräuchte nix Anderes. Oder bei roher Kohlrabi, da werde ich schwach (Ausnahme bei Rohkost, gekocht kann man mich damit jagen ;-)).


    Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe wieder gelernt auf meinen Körper zu hören. Und eben kein schlechtes Gewissen eben total wenig Obst zu essen, dafür viel mehr Gemüse als manch' Anderer.