• Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

    Man sagt ja immer: 1/3 der Frauen hat gar nix, 1/3 so mittelmäßig und das letzte Drittel starke Beschwerden. ich zähle wohl eher zum letzten Drittel. :-/ : Schwindelanfälle Panikattacken Übelkeit Herzrasen- und stolpern Gewichtszunahme >:( Vergesslichkeit Trockene Haut Hitzewallungen Schlafstörungen Erschöpfung psychische Instabilität Muskel- und…
  • 16 Antworten

    Das ist bei mir auch so, dass ich immer dünnhäutiger werde und nicht mehr so belastbar bin. Ich denke dass der Körper uns damit sagen will, "mach mal langsam".


    Manches muss man einfach jetzt anders machen und sich auch mehr Ruhe gönnen. Nicht im Sinne von hinlegen, sondern sich mal Zeit für Sachen nehmen die einem gefallen und die Seele auch mal baumeln lassen.


    :)z

    Zitat

    Seele auch mal baumeln lassen.

    Ja, das wär das Beste! Ich fühl mich total urlaubsreif, obwohl ich im Frühjahr 3 Wochen Urlaub hatte. alles schon wieder verpufft :-/


    *:) *:)

    Ich nehme mir jetzt viel Zeit für mich und meinen Mann. Das kam immer zu kurz, jetzt sind unsere Söhne erwachsen. Ich liebe die kleinen Auszeiten, musste ich aber lernen. War ich vor den WJ noch das absolute Arbeitstier, geht jetzt alles viel langsamer. Ich persönlich bin viel ausgeglichener was ich von mir gar nicht kenne. Als unser Ältester im Januar ausgezogen ist war das ganz schlimm. :°( Dann ging unser "Kleiner " kurz drauf nach Spanien. Jetzt sind wir alleine und genießen es :-X. Seit den WJ ist meine Libido extrem gestiegen und ich habe da ganz neue Seiten (gemeinsam mit meinem Mann ) an mir entdeckt. Ich fühle mich (endlich ) als Frau und angekommen bei mir selber.


    Meine Mens habe ich nicht mehr, da ich vor 3 1/2 Monaten eine Hysterektomie hatte. Wir haben auch bald Urlaub und da ist es dann das erste Mal das mir / uns meine Mens nicht dazwischen grätscht :)^

    TestARHP,


    danke für den Tipp @:) Von allen die ich kennen bin ich ich die einzige die Brustschmerzen hatte. Ich weis genau was du meinst. Selbst laufen tat weh -einfach alles ! :(v. Meistens habe ich die Beschwerden nur einmal und dann nie wieder. Manche nur wenige Tage, andere über längere Zeit. Dann habe ich Monate gar nicht's bis mich das nächste ereilt. Damit komme ich ganz gut klar und bleib dann gelassen 8-)

    Zitat

    Ich habe mittlerweile wieder einen mehr oder weniger regelmässigen Zyklus. 3.Mens in Folge dazwischen 24-30Tage.


    Jetzt bin ich doch 53, wann hört das endlich auf?


    Hudipfupf1

    Ich beneide dich. Ich habe genau dein Alter und meine letzte Periode war im März 2009, also mit 46 war Ende.


    Ich fühlte mich schlagartig anders und dauerhaft schlechter, was sich auch nicht mehr gegeben hat. Irgendwie bin ich eine andere geworden und das wars nun. :-(


    Ich wäre froh, ich hätte die Periode noch, weil ich mir einbilde, dann ein paar Jahre mehr normales Leben gehabt zu haben.


    Bei mir war: Periode Ende, Leben Ende.


    Also ich meine, mein altes gesünderes Leben halt...nicht sterben.

    Bei mir hat sich alles verstärkt, was negativ ist. Psychische Probleme, die vorher schon da waren, haben sich nun viel mehr ausgeprägt, mein Sexualleben ist komplett futsch. Sexuelle Gefühle kann ich gar nicht mehr nachvollziehen. Von daher tut sich in der Liebe auch rein gar nichts mehr. Und der Körper verändert sich auch ständig zum Negativen hin.


    Das Thema Tod kommt mir jetzt auch immer in den Sinn, was vorher noch wie Lichtjahre weit weg erschien.


    Alles insgesamt wurde schlechter.

    Lol... ;-D ...ich lache nur mal kurz wegen:

    Zitat

    Sexuelles Interesse hab ich auch keins mehr, was aber vermutlich auch an mangelnder Gelegenheit liegt. Ich tu aber auch nichts dafür diesen Zustand zu ändern.

    Genau so ist es bei mir auch. Der Sex ist halt weg und ich denke: Was weg ist ist weg. Habe das längst akzeptiert, nehme diesen "Jammeraspekt" aber immer mit in die Liste auf, wenn ich über meine WJ Beschwerden rede. hihi


    Ja, der Tod...das ist nochmal ein wirklich extrem belastendes Thema für mich, da ich mit dem Tod schon immer auf Kriegsfuß stand. Mit der Sterberei hatte ich es noch nie...traute mich nie auf Beerdigungen und nichts.


    Zu meinen Eltern habe ich wegen extrem schlechem Klarkommen mit denen, keinen Kontakt mehr, erfuhr aber vor ein paar Wochen vom Tod meines Vaters. Das haute mich dann trotzdem total um. Sehr ambivalent alles. In dem Zusammenhang überlegte ich, ob meine Mutter überhaupt noch lebt. Da dieselbe Panik vor dem Tod.


    Der Tod ist mir einfach zu absolut und zu endlich. Man ist ja nicht nur für 3 Jahre tot oder so, nein für immer. Das endgültige Aus.


    Es ist ein komische Gefühl, dass man Eltern, die man von Geburt an kannte, ab deren Tod dann wirklich NIE NIE mehr wiedersehen wird. Dieses -nie mehr- bekomme ich einfach nicht gebacken. Ich kann das gar nicht beschreiben.


    Natürlich übertrage ich dieses Thema dann auch auf mein eigenes Leben und meinen eigenen Tod, vor dem ich ebenso viel Panik, wenn nicht noch mehr Panik, habe.


    Ich versuche einfach Tag für Tag weiterzumachen und irgendwie durchzuhalten und schöne Momente zu haben. Was anderes weiß ich nicht, was zu tun wäre. :-(

    Tja die Gedanken über den Tod haben auch bei mir eine akutellere Form bekommen. Früher habe ich auch schon viel darüber nachgedacht, aber das war ja allessooo weit weg! Mein Vater starb mit 52, damals hielt ich ihn für einen alten Mann und jetzt bin ich 55 und da sieht dass alles schon anders aus.


    Mittlerweile bin ich sicher, dass ich keine ES mehr kriegen werde,


    und fühle mich total anders. Wie neu und gleichzeitig alt.


    Meine eh schon stark schwankende Libido geht gegen Null und es fehlt mir eher wenig, nicht mehr so triebhaft zu sein.


    Meine Eltern sind beide nun schon länger nicht mehr da, und an den Gedanken, nun Vollwaise zu sein, hab ich mich gewöhnt.


    Ich führe mein bisheriges Leben im Grossen und Ganzen unverändert weiter. Mit den nun manchmal starken Hitzewallungen werde ich fertig und glaube irgendwie, dass mein Körper sich an den niedrigeren Hormonstand gewöhnen wird. Schliesslich ists so ähnlich wie als Kind, da hatt ich ja auch keine Wallungen ":/ .


    *:) *:)

    Zitat

    Das glaube ich nicht. Wer weiss, wenn du dich eines Tages doch verliebst, wirst du wieder angef.... |-o

    Das glaube ich nicht, denn was weg ist IST weg. Die Hormone haben das so geregelt. Es ist nunmal Fakt, dass man nach der Menopause an sexuellen Gefühlen einbüßt.


    Mal als Maximalbeispiel: eine 90 Jährige kann nicht mehr scharf werden, ob sie will oder nicht.


    Es geht hormonell nicht mehr.


    Aber mir ist es egal.


    Und mit dem Verlieben: Ich habe mich seit 10 Jahren nicht neu verliebt. Ich glaube, dass auch das hormonell abhängig ist. Wenn man nicht mehr scharf werden kann, verliebt man sich nicht. Jedenfalls nicht auf sexuelle Weise...

    Ich bin neuerdings auch nicht mehr so triebhaft, aber wie gesagt: für mich ist das eine Erleichterung, mich hat das früher durchaus gestört, immer den Dauersexfilm im Kopf zu haben.


    Verschossen war ich vor 30 Jahren das letzte Mal wirklich heftig :-o (nicht in meinen jetzigen Mann x:) !) Ich finde, Verknalltsein ist wie eine Krankheit, da ist man nicht mehr ganz frisch im Kopf. Man träumt! Mit einer realistischen, guten und auch schönen Beziehung hat es jedenfalls nichts zu tun :-| .

    Zitat

    eine 90 Jährige kann nicht mehr scharf werden, ob sie will oder nicht.

    Es gibt alte Leute, die gerade in hohem Alter sexuell geradezu enthemmt sind. Aber vermutlich ist das ein bisschen was anderes, als wenn man mit 30 sexuell aktiv ist.


    Momentan hab ich jedenfalls nicht viel Lust auf Sex, auch wenn ich dem nicht abgeneigt bin. Früher fand ich immer wieder mal einen Mann sehr attraktiv aussehend, das hat sehr nachgelassen.


    Ich sehe mehr auf den Charakter und ob jemand für mich Ausstrahlung hat.


    Ich werd aber selber auch nicht mehr angebaggert, so wie früher und darauf habe ich lange gewartet. Neuerdings gehöre ich nicht mehr so ins Beuteschema und fühl mich, als hätte ich eine Tarnkappe auf. Das finde ich auch befreiend, endlich muss ich mit Männern nicht mehr als erstes klären, dass nix läuft. Schliesslich war ich die meiste Zeit mit jmd. zusammen und ich bin NICHT fremdgegangen.


    *:) *:)

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    eine 90 Jährige kann nicht mehr scharf werden, ob sie will oder nicht.

    hast du ne ahnung! ich habe bei der altenbetreuung so einiges erlebt... ;-)

    Inzwischen hab ich fette Hitzewallungen und schwitze wie ein Weltmeister. Ich hab mir einen chinesischen Fächer gekauft, mit dem ich mir etwas Kühlung zuwedele ;-D


    und inzwischen bin ich bei Tag 55 seit meiner hoffentlich letzten Menses :)-


    *:) *:)

    Mein Fächer auf dem PCtisch hat noch einen Genossen dazu gekriegt. Der liegt jetzt neben mir auf dem Bett, weil ich sofort mit dem Schwitzen anfange, sobald ich liege. Unglaublich. Dass es jetzt kühler ist, hat darauf kaum Einfluss.


    Gleich isses wieder soweit, weils jetzt in die Heia geht. Mal sehen, wie lange das noch so weiter geht!


    *:) *:)

    Na jetzt wo es kühler ist, sind die Schwitzattacken bei mir auch nicht mehr ganz so heftig. Will sagen: mir wird zwar heiss und ich schwitze, aber es LÄUFT mir nicht mehr so runter und ich kann mit dem Haarewaschen auch mal einen Tag warten.


    Ich nehm das gern in Kauf dafür, dass ich bald wirklich keine Menses mehr habe :)- .


    *:) *:)

    Ich kann mich auch einreihen, seit März diesen Jahres hab ich auch totales Chaos.


    Bis dahin alles superregelmässig - hatte immer kurze Zyklen (20-22 Tage) dann im März 10 Tage zu spät - ich hatte mich schon gefreut - dann kam es mit Karacho, 4 Wochen wie abgeschlachtet was mich dann ins KH brachte und eine Ausschabung bescherte.


    Dann im April (3,5 Wochen nach der AS) wieder meine Periode, erst stark dann schwächer für 7 Tage. Dann 2x normal - jetzt bin ich seit 22.8. drüber.......hab natürlich wieder Panik, dass es dann wieder schwallartig kommt und ich ins KH muss (dann sollte eine Verödung gemacht werden).


    So ganz klein ist meine Hoffnung, dass es das jetzt war.


    Psychisch bin ich auch labiler geworden, ich friere sehr schnell und schwitze kurz drauf - aber nicht sooo extrem wie ich das hier lese.


    Ich schlafe schlecht :-( - das hängt wohl alles zusammen.


    Grade hatte ich wieder so ne Unruhe, mir ist eiskalt (dabei ist Heizung an) - meine Finger ganz kalt und ich friere......so gehts mir eigentich immer vor der Periode, aber es kommt anscheinend im Moment nix.


    Gedanken an den Tod hab ich auch seit ca. 6 - 7 Monaten massiv :-( - das belastet mich schon arg.


    Mein Mann sagt immer du bist doch topfit. Aber es passiert ja doch auch in meine Alter (49) plötzlich.......


    Ich lass mich mal überraschen wie es weitergeht.......


    Schönen Tag Euch noch