@ Manon

    Ja, die Lebenstüchtigkeit muss man sich immer hart erarbeiten, egal ob mans schon als Kind oder später tut.


    Ich glaube die Lebenseinstellung, die man so hat, kann sehr viel dabei helfen, zumindest gefühlsmässig über schwierige Phasen hinwegzukommen. Auch wenn es grundsätzlich kaum was ändert, welche Einstellung man zu dem hat, was man tatsächlich tut. Ich seh die Dinge mittlerweile hauptsächlich pragmatisch, meinen Idealismus bin ich schon früh losgeworden. Mein Motto ist schlicht und einfach: Durchhalten! Es wird besser!


    Als Jugendliche war ich auch viel naiver als jetzt, aber ich hatte immer meine Instinkte und auf die hab ich meistens gehört. Wenn ichs nicht tat, hab ich die Quittung dafür gekriegt.


    Andererseits kann man viele Sachen nicht im Voraus beurteilen, und dann wählt man blind, in der Hoffnung, dass es das Richtige war.


    Oft hat man eh kaum eine Wahl, und dann wählt man eben das kleinere Übel und versucht das Beste daraus zu machen.


    Ich glaube das Wichtigste ist, wenn man überhaupt versucht, bewusst einen Weg einzuschlagen und bewusst zu handeln.


    Ob das Reflektieren des eigenen Lebens zu den WJ nun dazu gehört, kann ich gar nicht sagen. Ich denke eh ständig (und vermutlich viel zu viel ;-) :=o !) über mein Leben nach, und die WJ geben dem Ganzen einfach bloss einen ganz neuen Anstrich.


    Also wenn die Menses wegbleibt, und man ist weder krank noch schwanger, weiss man Bescheid: jetzt ist es unwichtiger geworden, ob man noch sexy rüberkommt. Jüngere Kerls checken mich nicht mehr so unverblümt ab, und flirten und baggern tun sie auch nicht mehr, ich gehör nicht mehr ins Beuteschema. Stattdessen werd ich eher wie ein Muttchen behandelt und das finde ich sowas von COOOOL ;-D !


    Meine allgemeine Lebensbilanz endet meist mit Erleichterung darüber, dass ichs bis jetzt und bis hier geschafft hab, und wenn ich mich darin so umsehe, dann ist es super toll. Ich hab unglaublich viel Glück gehabt in allem, das ist schon irre. Was bei mir schon alles richtig hätte schiefgehen können, wage ich hier gar nicht aufzuzählen :-o , ich hab einen sehr guten Schutzgeist :)- .


    Naja und ansonsten denke ich immer öfter darüber nach, dass es nichts bringt, so viel über die Vergangenheit nachzubrüten. Warum? Das, was für mich immer Zukunft war, ist ja jetzt ;-D , und darauf muss ich mich nicht mehr vorbereiten.


    Also eine Sache muss ich nicht sehr dole betreiben, und das ist, meinen Frieden mit vielen Dingen zu machen. Ich hab mich immer bemüht, bewusst und so optimal wie möglich zu leben und zu handeln , und stehe zu meinem Leben, incl alle Irrtümer und Fehler. Naklar, vieles würde ich heute, mit meinem jetzigen Erfahrungshintergrund, vollkommen anders anfangen, aber den hatt ich nunmal nicht immer, und gut iss o:) . Da kann ich nur sagen: schlimmer geht immer ;-) ]:D , und wenn ich sowas sage, weiss ich ebenfalls, wovon ich rede! Wenn ich traurig werde, dann höchstens darüber, dass viele meiner Hoffnungen, vor allem kleine! nicht in Erfüllung gingen. Grosse Hoffnungen gehn eh selten auf, aber es gab Phasen, wo ich wirklich nur noch gaaanz kleine Brötchen backen konnte. Irgendwann sagte mal ein Filmheld den Satz: Hoffnung? Das ist was für Looser! schulterte sein Gewehr und stapfte los, Richtung Gegner.


    Das ist mir lange nicht aus dem Kopf gegangen, ich dachte: stimmt das wirklich?


    Nunja, ich kriegte raus, das es für gut 80% aller Fälle stimmt. Wenn ich als Kind nur darauf GEHOFFT hätte, nicht von den Mobbern getriezt zu werden, wär ich zum Opfer geworden. Wenn Sachen brenzlig werden und man nichts dagegen tun kann, bringts Hoffen auch nichts, dann muss man das Beste draus machen. Was manchmal auch bedeutet, dass man ziemlich radikale Sachen machen muss, sonst führt es zu nichts. Beispiel: wenn eine Beziehung zerrüttet ist, kann man sich trennen, das ist dabei das Radikale. Auf Besserung zu hoffen, das würde nichts bringen. Es wär natürlich auch radikal, um jeden Preis zu bleiben, auch wenn die Sache zerrüttet ist, dann hätte man vermutlich die Hoffnung aufgegeben, wo anders Glück zu finden.


    Ist also auch wieder alles relativ, gell!


    Ich glaub das Beste ist es, wenn man sich nicht mit anderen vergleicht. Ich vergleich mich möglichst nicht mit anderen, und versuche lieber, meine eigenen Fortschritte zu sehen. Da ich ja in vielen Punkten Fortschritte mache, ist das angenehm und gibt mir ein gutes Lebensgefühl.


    Die WJ habe ich lange herbeigesehnt. Keinen Zirkus mit der Periode mehr zu haben, ist für mich ein absoluter Luxus.


    Es kann tatsächlich sein, dass meine späteren Jahre für mich direkt die allerbesten sind. Es geht mir wirklich super gut momentan.


    Meine Vergangenheit wünsche ich mir nicht zurück. Das war die Zeit, wo ich davon geträumt habe, wie ich jetzt lebe. Genau so habe ichs mir eingerichtet.


    Ganz viele Sachen, die ich als Kind schon instinktiv aufm Schirm hatte, sind für mich tatsächlich wahr geworden, und ich finds grandios!


    Das Alter und die WJ sind die Zeit, wo man tatsächlich bewusst von all seinen Erfahrungen profitieren kann. So lange man geistig und körperlich noch fit ist, fühlt man sich jung und alt zur selben Zeit, das ist einfach GENIAL.


    Allerdings eins fehlt mir manchmal, und das ist die allgemeine Aufbruchsstimmung, die man in den 70ern so hatte (ich bin Jahrgang 60). Alles schien lockerer zu sein, und das gesamte Lebensgefühl war toll. Sowas kann man nicht wiederholen, also versuch ich einfach dankbar dafür zu sein, dass ich eine so lockere Zeit miterlebt habe und dass ich so viel super Musik zu hören gekriegt habe.


    Jüngere Leute tun mir heute mitunter leid, sie stehen ziemlich unter Druck und scheinen das kaum mal kritisch zu sehen. Naja, und mit gute Musik hören sie auch nicht wirklich ;-) .


    *:) *:)

    @ Illy

    Oh Mann, das ist ja schlimm, dass dein kleiner Bruder mit 9 Jahren auch schon mal in Gefahr geraten ist. Ich hoffe sehr, dass das nicht noch mal vorgekommen ist, nachdem dein Vater da eingegriffen hat :)- .


    Die Riesenschelle war auch das Mindeste, was der Patenonkel gebraucht hat >:( ]:D .


    Dass ich mich selber immer wehren konnte, liegt daran, dass ich bei Stress blitzartg reagiere, BEVOR ich darüber nachdenke. Sonst würde ich total verängstigt und wie gelähmt sein, und könnte nichts machen. Aber ich hab halt schon früh gelernt, dass es besser ist, bei Gefahr schneller zu sein und keine Skrupel zu haben, jmd auch weh zu tun, und das schockt die meisten, weil von einer Frau erwartet man sowas ja nicht.


    Obwohl ich mal 1 Jahr im Jugendamt gearbeitet habe und auch Missbrauchsfälle bearbeitet hab, schockt es mich immer wieder, wie weit Missbrauch wirklich verbreitet ist, und wie wenig das früher thematisiert wurde. Mein Mann ist auch Sozialarbeiter und war in der Jugendarbeit tätig, viele Kinder und Jugendliche mit Mißbrauchserfahrungen waren dabei, die einem einfach nur total leid tun konnten :°( :°( . Es ist wirklich schlimm. Ich weiss ja, wie sich das aufs gesamte Leben und auf die gesamte Gesundheit der Leute auswirkt, und finde, Missbrauch gehört viel härter bestraft, die Täter müssten zwingend eine Therapie machen und ihr Verhalten muss kontrolliert werden. Ich mein, jeder Drogensüchtige weiss genau, dass es illegal ist, was er tut, und bei Pädophilen ists genau so. Da muss man sich eben unter Kontrolle behalten. Wozu haben wir unser Gehirn?!


    Ich hatte mal ein Seminar über Diagnostik von Missbrauch bei Kindern und da wurde mir klar, dass schon während meines Vorpraktikums in einer KiTa 2 Kinder dabei waren, die eindeutig Missbrauchssymptome hatten. Die Erzieherinnen fanden, dass die Kinder wirklich verhaltensauffällig waren und redeten um den heissen Brei herum. Ich hatte damals noch gar keine Ahnung von so etwas, und hörte mir das alles halt an.


    Das Verhalten der Kinder würde heutzutage sofort als auffällig gelten, und heutige Erzieherinnen sind verpflichtet, Verdachtsfälle sofort dem Jugendamt zu melden.


    Wovon die heute Erwachsenen naklar auch nicht mehr viel haben :-|


    Da kann ich immer nur wieder sagen, dass man so gut wie möglich im Hier und Jetzt leben sollte, und man sollte bewusst auf sein Glück achten.


    Ich hoffe, dir gehts gesundheitlich wieder etwas besser :)_ ?


    Bis bald@:)


    *:) *:)

    Guten Morgen,


    sehe das TestARHP auch erst kürzlich online tätig war:-)


    Ich denke, man reflektiert in den WJ erst recht, was das Leben bisher geboten hat und läßt es gerade, wenn man den Launen der Hormonen ausgesetzt ist, Revue passieren.


    Denn dieses Ungleichgewicht der Hormönchen, setzten auch Ängste und Gefühle frei, stärker und unnatürlicher als normal und real.


    Ich schau nach vorne, was passiert ist, ist passiert und die Zukunft und vor allem Gegenwart sind wichtig.


    Auch das Verzeihen mit sich und anderen, die einem wichtig sind ins Reine zukommen.


    Als absehbar war, das meine Mutter nicht mehr lange zu leben hatte, wollte ich, das es gut zwischen uns sein sollte.


    Ich wollte nicht später mal sagen oder denken, hätte ich doch Frieden mit ihr gemacht.-


    Ich bin dann zu ihr ins Spital, habe mich an ihr Bett gesetzt und ihr gesagt, das ich froh war, das sie meine mutter war, auch wenn einiges schief gelaufen ist.


    Aber es gut so wie es ist.


    Und das ich sie gerne habe.


    Danach ging es mir und ihr auch besser, wir haben unseren Frieden so gefunden, was wichtig war, finde ich!


    Für meine Zukunft möchte ich gerne noch reisen, was ich immer leibend gerne getan habe.


    Mein Mann ist nicht so der Freund vom Reisen.


    Aber ich möchte gerne mal nach Südengland, und zu den Kanalinseln.


    Dann fasziniert mich Neuseeland sehr und auch Australien.


    Aber da muss ich noch warten, bis unser haus mal richtig auf Vordermann gebracht ist.


    Bis dahin habe ich aber ein kleines Sümmchen angespart, das ich dann mit ihm los reisen könnte:-)


    Derzeit lese ich wieder ein E-Book, das sich Abenteuer in Neuseeland nennt. Voll schön zu lesen, wenn auch der Einstieg sich schwierig gestaltete.


    Aber nun, I love it! x:)

    Guten Morgen,


    sehe das TestARHP auch erst kürzlich online tätig war:-)


    Ich denke, man reflektiert in den WJ erst recht, was das Leben bisher geboten hat und läßt es gerade, wenn man den Launen der Hormonen ausgesetzt ist, Revue passieren.


    Denn dieses Ungleichgewicht der Hormönchen, setzten auch Ängste und Gefühle frei, stärker und unnatürlicher als normal und real.


    Ich schau nach vorne, was passiert ist, ist passiert und die Zukunft und vor allem Gegenwart sind wichtig.


    Auch das Verzeihen mit sich und anderen, die einem wichtig sind ins Reine zukommen.


    Als absehbar war, das meine Mutter nicht mehr lange zu leben hatte, wollte ich, das es gut zwischen uns sein sollte.


    Ich wollte nicht später mal sagen oder denken, hätte ich doch Frieden mit ihr gemacht.-


    Ich bin dann zu ihr ins Spital, habe mich an ihr Bett gesetzt und ihr gesagt, das ich froh war, das sie meine mutter war, auch wenn einiges schief gelaufen ist.


    Aber es gut so wie es ist.


    Und das ich sie gerne habe.


    Danach ging es mir und ihr auch besser, wir haben unseren Frieden so gefunden, was wichtig war, finde ich!


    Für meine Zukunft möchte ich gerne noch reisen, was ich immer leibend gerne getan habe.


    Mein Mann ist nicht so der Freund vom Reisen.


    Aber ich möchte gerne mal nach Südengland, und zu den Kanalinseln.


    Dann fasziniert mich Neuseeland sehr und auch Australien.


    Aber da muss ich noch warten, bis unser haus mal richtig auf Vordermann gebracht ist.


    Bis dahin habe ich aber ein kleines Sümmchen angespart, das ich dann mit ihm los reisen könnte:-)


    Derzeit lese ich wieder ein E-Book, das sich Abenteuer in Neuseeland nennt. Voll schön zu lesen, wenn auch der Einstieg sich schwierig gestaltete.


    Aber nun, I love it! x:)

    Hallo ihr Lieben.


    Eure Kindheitsgeschichten haben mich erschüttert.


    Solche Missbräuche scheinen offenbar sehr oft vorzukommen.


    Es freut mich sehr, für euch, dass ihr trotz der Umstände eure Traummänner gefunden habt.


    Ich bin froh, war Missbrauch in meiner Familie nie ein Thema. Auch Schläge gab es sehr selten, auch wenn es sie gab.


    Die Emotionslosigkeit kenne ich jedoch auch, man hat sich, bis zum heutigen Tag, nie in den Arm genommen. Ich habe meinem Vater, bis zu seinem Tod, immer die Hand gegeben. Daher habe ich auch sonst allgemein Angst vor Berührung.


    Auch wenn ich als Kind Probleme, wie auch immer hatte, war ich immer die Schuldige.


    Man bekam nie Lob. Erst später, als Erwachsene.


    Trotz allem habe ich meinen Eltern längst verziehen, denn sie haben es so gemacht, wie sie es am besten fanden.


    So war diese Generation.


    Mein Vater war aber später immer für mich da, wenn ich ihn brauchte. Vermutlich auch, um an meinem Leben teil zu nehmen und Einfluss zu haben. Ich glaube er konnte mit mir als Kind nicht viel anfangen.


    Aber er war sehr stolz auf mich, was er aber nur anderen sagte, mir hat er das nie gesagt. Aber ich weiss es.


    Mir sagte er dafür gerne mal, dass ich zu dick sei, was mich immer sehr getroffen hat.


    Vor drei Wochen sagte er das erste mal zu mir: "Du bist gut angezogen". Ich bin fast umgefallen, denn das hat weder zu mir, noch zu meiner Mutter jemals gesagt.


    Ich habe meinen Eltern schon längst verziehen und bin froh darüber. Aber ich kann mir vorstellen, bei euern Geschichten, das das nicht immer möglich ist. Wichtig ist, dass euch bewusst ist, ihr habt keine Schuld und dass ihr euch selber verzeiht.


    Morgen ist die Beerdigung meines Vaters und der Gedanke daran macht mich fertig. :°(


    Er hat in den letzten Wochen so schöne Pfeffermühlen gedrechselt. Ich war Gestern in dem Laden, der sie für Ihn verkaufen sollte und habe alle mitgenommen. Ich möchte nicht, dass sie irgendwelchen fremden Menschen verkauft werden. Er hat an ihnen noch die Brandstempel ausprobiert, welche ich ihm im Winter besorgt habe. Ich habe einfach Mühe mit den Worten NIE MEHR.


    Es wird nie mehr neue Mühlen geben....


    Ich wollte noch so viel für ihn tun, nur ein wenig von dem zurückgeben, was er für mich ein Leben lang getan hat, das war leider nicht mehr möglich.


    Ich vermisse ihn sehr.


    Ich schicke euch @:) @:) @:)

    @ Hudipfupf

    Lass dich mal drücken :)_ :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)*


    Beerdigungen sind Sachen, die zum Glück den kleinsten Teil der ganzen Tragödie eines solchen Verlustes ausmachen.


    Augen zu und durch, kann ich dir da als Bestes mit auf den Weg geben :°_ !


    Beerdigungen sind noch mal richtig hart, und ab da wirds besser, auch wenn seinem nicht so vorkommt :)* :)* :)* :)* :)* :)- :)- .


    Dein Vater wird IMMER bei dir sein, du bist ja ein Teil von ihm, und wenn du da bist, ist er auch da.


    Ich weiss, dass es einem nach der Beerdigung irgendwie besser geht, so skurril es dir vorkommen könnte. Durch die Beerdigung werden feste Tatsachen geschaffen, und daran kann man sich dann klar halten. Nach der Beerdigung solltest du unbedingt einen deftigen Happen essen, das braucht der Kopf :)z :°_ :)_ .


    Ausserdem habt ihr erstmal eine Menge mit dem Nachlass zu tun. Das ist traurig und anstrengend ":/ , aber es beschäftigt einen und man muss sich mit den Dingen dann halt auch sachlich auseinandersetzen, man arbeitet gewaltig was daran ab. Das ist auch erleichternd, weil man dabei sein ganzes Leben in neue bahnen lenkt, ohne dass mans so richtig bemerkt.


    Mach dir für jeden Tag einen Plan, was du morgen vorhast, und wie du das packen kannst, das ziehst du durch und und danach machst du Pause. Jeder Tag reiht sich an den anderen, die Zeit vergeht, der Nachlass ist bald geregelt, der Alltag kehrt ganz sachte wieder ein, und dann siehst du schon, wie sich die ganze Geschichte so macht :)z :)* :)* :)* :)* .


    Behalte doch eine oder auch mehrere seiner Mühlen, die mit seinem neuesten Brandstempel und auch noch andere, und benutze sie! Lass die liebevolle Arbeit nicht umsonst gewesen sein. Finde einen schönen Platz dafür. Mag sein, dass es dir derzeit zu schwer fällt, aber dann hebe sie halt auf, und irgendwann ist es ok, wenn du sie in Sichtweite hast. Meine Mutter hat z. B. sehr viele Teppichbrücken selbst geknüpft, und die habe ich sogar noch selber ausgesucht, weil sie sich nicht für das richtige Muster entscheiden konnte. Ich hab alle noch da, und habe sie sogar mal in der Teppichreinigung waschen lassen, damit sie staubfrei werden, und damit das Fluidum aus der Wohnung einer Mutter daraus verschwindet. Mein Vater hat an einigen Möbeln herumgewerkelt, die ich heute noch habe. Er hat welche dunkel gebeizt, was immer noch schön aussieht. Ich wohne darin!


    NIEMALS hätte ich diese sehr persönlichen Sachen an irgendwen verkauft oder weggegeben, da hätt ich das Gefühl, dass ich meine Eltern regelrecht verraten hätte.

    Zitat

    Ich wollte noch so viel für ihn tun, nur ein wenig von dem zurückgeben, was er für mich ein Leben lang getan hat

    Das mit den Möbeln ist sozusagen mein Tribut an meine Eltern, und ich bin sicher, ich hätt mir wenn ich selbst Möbel gekauft hätte, ähnliche genommen. Da hab ich die "Originale" gleich behalten, das kam mir angemessener vor.


    Vllt "wollen" diese Pfeffermühlen ja auch bei dir bleiben, und darum fällt es dir so schwer, zu beschliessen, was du damit machen könntest? Nimm sie doch erstmal an dich, vllt geht es dir dann direkt besser?


    Du könntest auch eine oder zwei mit in sein Grab legen und alle anderen behalten/ an die Geschwister austeilen, so dass eine Verbindung bleibt, so würd ichs vermutlich machen.


    Ich fände es auch wichtig, dass die Sachen benutzt werden, weil das der natürliche Gang der Dinge ist und auch, weil ich gar keinen Platz habe, um Sachen aufzuheben, die ich nicht direkt verwenden kann.


    Also diese Pfeffermühlen bedeuten dir sehr viel, also überleg gut, was damit passieren soll :)z :)z


    Vllt wäre für deine Mutter und dich ja auch mal eine kleine Auszeit irgendwo anders angesagt, ein kleiner Urlaub, bevor ihr euch wieder ins Getümmel stürzt?


    Ich drück dich noch mal ganz feste :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ , und wünsch dir Hals- und Beinbruch für die Beerdigung :)- .


    *:) *:)

    @ Hudipfupf

    Dann ist morgen ein sehr schwerer Tag für Dich :°(


    Kannst Du uns bitte verraten, wann genau die Beerdigung ist? Ich würde so gerne in der Zeit an Dich denken.....auch die anderen Lieben hier.......bestimmt.....


    Ich glaube meistens sind die Eltern wirklich stolz auf uns, auch wenn sie das nicht ausdrücken können....


    Die frühere Generation war mit Lob sehr geizig, wahrscheinlich weil deren Eltern es auch nicht konnten...


    Wenn man gehörlose Kinder unterrichtet bzw aufzieht, muss man mit Lob arbeiten. Trotzdem nicht zuviel davon, sonst werden die Kinder auch schnell mal überheblich.


    Aber das ist eine eigene Welt....


    Ich jedenfalls lobe meine Kinder , wenn auch erwachsen, bis heute.....es tut ihnen immer noch gut. Man darf nicht nur tadeln....

    Ihr seid so lieb. Herzlichen Dank.


    Die Beerdigung ist um 14Uhr.


    Danach haben wir ein Leidmahl für 50-60 Personen organisiert.


    Da wir überhaupt keine Ahnung haben wieviele kommen werden, wissen wir nicht, wie wir das anstellen sollen. Trauerzirkulare haben wir nur nach auswärts vierschickt. Am liebsten wär es uns, wenn der Pfarrer am Schluss der Abdankung alle einladen würde. Aber was wenn es viel mehr sind? Ich weiss nicht ob ich im Stand bin alle zu zählen.


    Mir ist übel.


    Hab Gestern wieder einen Heulanfall gehabt und sehe dementsprechend verquollen aus.


    Die Mühlen werde ich behalten und aufstellen. Vielleicht verschenke ich mal die eine oder andere an mir liebe Menschen.

    Niemand auf einer Beerdigung erwartet von den Angehörigen eine perfekte Gastgeberrolle.....


    Lass es auf Dich zukommen....


    Vielleicht siehst Du ja kurz vor dem Beginn wieviele Gäste da sind, dann könnte der Pfarrer spontan eine allgemeine Einladung aussprechen. Oder bei zu vielen es einfach lassen.


    Ich denke feste an Dich und wünsche Dir viel Kraft.


    So wie TestARHP schreibt, wird es hinterher etwas leichter werden, das denke ich auch.


    :)* :)* :)*

    @ Hudipfupf

    Ich würde sagen, du es jetzt hinter dich gebracht, die Beisetzung :)- :)- :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* .


    Das Allerschlimmste ist geschafft :)z :)_ :)_ :)_ :)_ :)_


    ...und jetzt machste einfach erstmal Pause. Ich hoffe, du hast danach gut gegessen!


    Schon bald wird es jeden Tag ein mini kleines bisschen besser :)z :°_ .


    Wie gehts der Mutter?


    Ich schick euch ein dickes Büddel :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*


    *:) *:)

    Liebe Hupfidupf,


    ich schicke dir eine große Packung Trost und Anlehnung.


    Du darfst weinen, und zeigen wie es dir geht.


    Der Tag der Beerdigung und davor sind auch noch die schlimmsten, aber wenn dies mal geschehen ist, wird es besser werden.


    Auch wenn es dir nun noch so schwer und unvorstellbar scheint, so wird es im Laufe der Zeit besser und leichter werden.


    Der Schmerz wird immer da sein, aber er ändert sich und verlagert sich.


    Und rede mit ihm, sag ihn, was dich bedrückt, das tue ich auch jetzt noch.


    Mein Vater im Übrigen auch.


    Ich habe einiges an Kleidung meiner Mutter bekommen, was ich anfangs als sehr komisch und rücksichtslos empfand, aber ich glaube nun, das sie sich freut und dein Vater auch, wenn du Andenken von ihm mit zu dir nimmst.

    Hallo zusammen​


    Ich hoffe das es euch gut geht.


    Hupfidupf, wie geht es dir ?


    Denke an dich.


    Ich glaube bei mir melden sich die depparden Myome. Habe seit einigen Tagen so komische Schmerzen im Unterleib beim Gehen vor allem .


    Ich war heute beim CT wegen meinem chronischen Schnupfen und wollte danach zu meiner Gynäkologin, leider hatte die schon geschlossen.


    Wer hat auch noch Myome und kennt diese komischen Schmerzen?


    LG an euch

    Hi Illy.....Myome kenne ich gar nicht, dafür so viele Zysten in der Brust, dass eine Ärztin mal von einer " Schrot-Brust" gesprochen hat....😆


    Ein liebes Grüßle an alle...


    Hudipfupf, ich drück Dich :°_