• Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

    Man sagt ja immer: 1/3 der Frauen hat gar nix, 1/3 so mittelmäßig und das letzte Drittel starke Beschwerden. ich zähle wohl eher zum letzten Drittel. :-/ : Schwindelanfälle Panikattacken Übelkeit Herzrasen- und stolpern Gewichtszunahme >:( Vergesslichkeit Trockene Haut Hitzewallungen Schlafstörungen Erschöpfung psychische Instabilität Muskel- und…
  • 14 Antworten

    Sport , wenn das Wetter besser wird fahre ich wieder Fahrrad . Ansonsten mache ich Aquafitness 2 x die Woche und walken 1 x die Woche .


    Zur Zeit geraten meine Tochter und ich oft aneinander ,die ist in der Pubertät und ich in den Wechseljahren . Mein Sohn der auch in der


    Pubertät ist ist da einfacher zu handhaben .

    @ Manon

    Wenn ich richtig gut schlafe, schlafe ich auch eher zuviel.


    Ich stell mir den Wecker für 7,5 Std., dann hab ich noch ein paar Minuten Vorlauf zum Aufstehen und dann muss ich raus. Fühl ich mich schlapp, hilft mehr Schlaf auch nicht.


    Das Präparat von Hevert hab ich mir mal notiert, falls ich mit GABA nicht mehr zurechtkommen sollte.


    Dieses hat allerdings sofort geholfen, so dass ich nicht lange warten musste, bis sich die Wirkung einstellt. Davon hab ich nen super Schlaf und tagsüber bleib ich innerlich wesentlich cooler.


    Finde ich sowas von erleichternd, da hab ich die Zyklus- und Hormonmühle endlich hormonfrei ausgebremst :-)


    *:) *:)

    @ Monika

    2 pubertierende Jugendliche sind naklar ein heftiges Programm!


    Vermutlich bleibt es dabei nicht aus, dass man hier und da innerlich an die Decke geht.


    Bei denen ist manchmal der Kopf "wegen Umbau leider geschlossen". Trifft das dann auf die WJ, pubertiert Muttern gleich mit! Zum Glück kommen die Kids bald wieder raus aus der Phase,


    stell ich mir sau- anstrengend vor.


    *:) *:)

    Testi, ich stelle mir den Wecker auch auf ca. acht Stunden. Mehr hilft wirklich nicht.


    Sport hilft generell dass man ausgeglichener wird. Abgesehen davon, dass der Körper mit zunehmendem Alter steifer und unbeweglicher wird und man dem entgegen treten muss.


    Ich mag später nicht am Rollator laufen😩.


    Dehnung......ganz wichtig für ältere Leute.


    Monika....... eigentlich fies dass heutzutage Pubertät und Wechseljahre aufeinandertreffen.


    Ganz schlechte Kombination. Aber zu früh wollten wir die Kinder ja auch nicht bekommen.


    Ein Teufelskreis. :=o


    Mein Großer ist ausgezogen und das kleine Monster krieg ich auch noch


    aus der Wohnung geekelt ;-D ;-D ;-D

    @ Manon

    Meine Mutter war Ende 30, als sie mich zur Welt brachte.


    Als ich in die Pubertät kam, war sie in den WJ. Das hab ich damals gar nicht begriffen! Es muss für meine Mutter eine grauenhafte Zeit gewesen sein, denn als ich 17 war, ist mein Vater gestorben und meine Mutter hatte mit dieser Situation persönlich und existenziell schon eh mehr als genug zu buckeln. Dazu dann meine früh- mittel- und endpubertierenden Geschwister und ich... X- X- :-X


    Entsprechend mies und niederschmetternd war die Stimmung zuhause. Meine Mutter trank zuviel (verstehe ich immer besser :)- ) und bekam Tobsuchtsanfälle (würde ich auch kriegen, ich bin genau so wie Muttern, darum trinke ich nicht), und für mich gab es nur eins: So bald wie möglich wegziehen. Das war wiederum für meine Mutter ein Graus. Sie hat sich ja alleingelassen gefühlt, aber zusammen mit uns ging es ja auch nicht gut. Wir mussten ja alle irgendwie ins Leben starten.


    Erst jetzt, wo ich auch in den WJ bin, kann ich besser verstehen, was in meiner Mutter insgesamt so vorgegangen sein muss. Damals hat man sich über Wechseljahresgeschichten und alternde Frauen ja eher lustig gemacht und das nicht ernst genommen. Damals hab ich das alles überhaupt nicht verstehen, weil ich nicht die geringste Ahnung von sowas hatte. Ich hoffe, dass der Geist meiner Mutter heute etwas gnädiger vom Himmel herab auf mich blickt :)- .


    Tja und mit dem Sport in Sachen Beweglichkeit hast du absolut recht. Krafttraining hab ich ja nun jahrelang konsequent durchgezogen, aber jetzt werde ich unbeweglich. Ich muss mir eine möglichst kostenfreie Sportart suchen, die Spass macht und wovon ich wieder etwas geschmeidiger werde. Gymnastik hab ich leider schon immer wie die Pest gehasst. Mit Beweglichkeitstraining hatte ich nie grossen Erfolg. Hab mal ein halbes Jahr 3x die Woche Yoga gemacht. Erfolg: fast null. Echt frustig.


    *:) *:)

    Ja, so ist es immer wieder. Vieles kann man erst nachfühlen wenn man es dann selbst erlebt. Das glaube ich, Deine Mutter, Testi, hat es wirklich schwer gehabt. Ich kann es auch verstehen wenn man sich in so schwierigen Phasen Erleichterung sucht, Alkohol ist halt ein zweischneidiges Schwert ":/


    Zwar günstig und eine legale Droge, aber ein Rattenschwanz wenn man nicht sehr vorsichtig ist und rechtzeitig aufhört.....


    Mir tut auch das zügige Laufen mit meinem Hund sehr gut, das ist schon ein Vorteil bei Wind und Wetter raus zu müssen ☺️


    Sonst wäre ich weniger draußen an der frischen Luft!

    Mir ging es ähnlich, als ich in der Pubertät und meine Mutter in den WJ war!


    Tobsuchtsanfälle hatte sie zwar nicht, aber sie regte sich schnell auf und war ziemlich weinerlich.


    Damals verstand ich das natürlich auch nicht, mir sind zwei Geschichten in Erinnerung geblieben:


    Mit 17 ( Mutter war 47) wollte ich zu einer Demo fahren, wo vielleicht, eventuell, auch Chaoten kommen sollten.


    Meine Mutter wollte das nicht, und um mich abzuhalten, brach sie in Tränen aus! Hab ich damals einfach nur als theatralisch empfunden, und bin natürlich trotzdem gefahren! ;-) Das Gleiche passierte, als mein Vater einen dummen Spruch über ihre Mutter gebracht hat, meine Mutter lief heulend aus dem Zimmer. Das kannten wir so gar nicht von ihr....außerdem verschlimmerte sich damals ihre Höhenangst, daß sie noch nicht mal mehr auf einer Leiter stehen konnte.


    Ich bin übrigens im gleichen Alter wie meine Mutter in die WJ gekommen, so ab 46!


    TestArhP, hast Du schon Mal speziell Gymnastik für die Wirbelsäule gemacht? Ich mache das seit einem Jahr jeden Abend, und ich glaube, es hilft! Leider schaffe ich es gerade nicht, auch Mal morgens ein paar Übungen zu machen, mein innerer Schweinehund möchte immer solange wie möglich im Bett bleiben.... ]:D


    Übrigens nehme ich jetzt seit vorgestern ein extra Magnesiumpräparat, und zumindest habe ich heute morgen mal keine schmerzenden Beine! Ob das wohl schon daran liegt? ":/


    Noch einen schönen Tag euch allen! *:)

    @ Manon

    Ja, meine Mutter hatte es wirklich schwer. Sie schien immer enttäuscht vom Leben zu sein und war ernüchtert, wie schlicht das Ganze doch manchmal gehalten ist.


    Meine Eltern haben ja auch noch den Krieg miterlebt und das hinterlässt ebenso seine Spuren wie persönlicher Kummer und Krankheit. Meine Mutter hatte zudem ziemlich dolle Rückenprobleme UND hat noch uns 3 per KS zur Welt gebracht - drei 7-Monatsfrühchen. Kinderkriegen war eigentlich gar nichts für sie. Sie hatte eher Karrierepläne, die sie aber nicht durchführte, weil sie dann doch noch geheiratet hat. Aber eigentlich war sie enttäuscht, und das kriegten wir immer wieder zu spüren.


    Als dann auch noch mein Vater viel zu früh starb, war das für meine Mutter zuviel. Alkohol ist natürlich nicht die Lösung, aber sie hat es nie problematisiert, weil sie den Laden bis zuletzt geschmissen hat.


    Die betrunkenen Ausfälle waren dabei dann der Kollateralschaden, sozusagen. Ich hab mich nach meinem Auszug mit ihr darauf geeinigt, dass ich mich ansage, wenn ich zu Besuch komm, und bat sie, dann nüchtern zu sein. Hat sie gemacht. Entzugserscheinungen hab ich trotzdem bei ihr nie gesehen und ihre Leberwerte waren immer 1A, obwohl sie wirklich literweise Bier trank und dazu auch härtere Sachen!


    Meine Mutter war eine sehr starke Persönlichkeit, im Grunde total unabhängig, selbständig und nicht sehr anpassungsbereit. Sie hatte nicht viel Humor, hat viel mit sich selbst abgemacht und zähneknirschend immer das gemacht, was notwendig war. Wir hatten es beide miteinander nicht leicht :|N . Denn auf meine Art bin ich genau so, nur etwas gemässigter, der Apfel ist da nicht weit vom Stamme gefallen. Aber ich glaube, ich bin herzlicher, lache sehr viel mehr und fress nicht alles in mich hinein :-) :)z .


    Garantiert hat mir meine Mutter mir aber in Sachen Pubertät und WJ eine Menge nicht über sich erzählt bzw. viel beschönigt, weil man in dieser Generation über sowas nicht geredet hat. Bei ihr schien das alles nur ein Klacks gewesen zu sein. Ich hatte aber immer total fies PmS und meine WJzipperlein hören erst jetzt endlich auf, in knapp einem halben Jahr werde ich 58 :=o OmG :-o


    *:) *:)

    @ Aedgiva

    Ja die Pubertät ":/ , in der Zeit hatt ich ziemlich viel Action und natürlich jede Menge Ärger mit meiner tobenden Mutter. Sie war ziemlich streng.


    Ein Teufelskreis: ich wollte etwas mehr Freiheiten, sie sagte nein, ich rebellierte, sie tobte! Das war für mich zu heftig. Das Ergebnis: ich bin in solchen Situationen einfach abgehaun und tagelang bei meinem neuen Freund untergetaucht. Meine Mutter kannte ihn natürlich nicht und wusste auch nicht, wo er wohnte, ich habe mich geweigert, das zu erzählen. Ich gine und kam zurück, wie es mir passte. Es gab also noch mehr Clash. Das tat mir oft leid, keiner von uns hat nachgegeben.


    Aber hätte sie einfach nur übellaunig für sich hingemuckelt oder geheult, wär ich vermutlich auch abgehaun. Das Prob: wir haben ja beide getrauert. Nur: ich hatte mein Leben vor mir und wollte starten, und meine Mutter musste einen Trümmerhaufen aufsammeln und diesen für den Rest ihres Lebens ordnen. Und mit uns allen dreien zusammen hätte das nicht geklappt, weil wir ja durchstarten mussten.


    Mein Leben kam mir schon lange vor wie ein endloser grauer Tunnel und da hatt ich keinen BOCK mehr drauf.


    Vor meinem Vater gabs auch schon Todesfälle und Beerdigungen, meine Eltern waren beruflich gestresst, die Schule hab ich gehasst, und nichts lief für mich erfreulich. Eine grässliche Zeit! Ich wusste mit meinen 17 ja noch nicht, dass es im gesamten Leben nun mal zu solchen harten Phasen kommen kann, ahnte es aber schon dumpf :=o und dachte: die Feste muss man so feiern, wie sie fallen ]:D ;-D :)z und wollte keine Gelegenheit dazu verpassen.


    Allein, ich bin weder süchtig noch ungewollt schwanger geworden und mir ist auch sonst nichts wirklich Schlimmes passiert, und das war für mich die Hauptsache. Heute leb ich gemässigt und solide für mich hin und bin zufrieden. Hätte ichs damals nicht so gemacht, würde mich heute sicherlich immer wieder der Hafer stechen, weil ich glauben könnte, ich hätt was verpasst, nicht genug im Leben gesehen oder alles komplett umkrempeln %:| .


    *:) *:)

    @ Aedgiva

    Ganz vergessen zu sagen: Das Magnesiumpräparat kann durchaus so schnell geholfen haben. Magnesium ist gut für die Nerven, und die Beschwerden gehen sofort weg, wenn man es nimmt. Man kann die Wirkung schneller hinkriegen, wenn man es in sehr warmem Wasser auflöst und warm trinkt.


    Aber nicht zuviel, es kann auch Durchfall auslösen!


    Ich nehm 300mg täglich. Bei noch mehr krieg ich Durchfall.


    *:) *:)

    @ Aedgiva

    ganz wichtig !!!


    falls du ohne Kondom verhüttest, die Beobachtung deines Zervixschleims kannst du auch vergessen, der wird durch Magnesium flüssiger und bleibt über den kompletten Zyklus so :)z

    Gymnastik hin oder her, mit irgendwas muss man ja anfangen: Heute hab ich mich spontan entschlossen, nach einer langen sport-bocklosen Phase mal wieder auf meinen Ergo zu steigen, und hab 30 Min. geradelt. Das hat für den Neueinstieg gereicht.


    Bin ganz schön eingerostet, und das hat jetzt echt gut getan.


    Meine richtigen Fahrradreifen hab ich auch schon aufgepumpt, es wird bald wärmer sein :)- :)z


    *:) *:)