• Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

    Man sagt ja immer: 1/3 der Frauen hat gar nix, 1/3 so mittelmäßig und das letzte Drittel starke Beschwerden. ich zähle wohl eher zum letzten Drittel. :-/ : Schwindelanfälle Panikattacken Übelkeit Herzrasen- und stolpern Gewichtszunahme >:( Vergesslichkeit Trockene Haut Hitzewallungen Schlafstörungen Erschöpfung psychische Instabilität Muskel- und…
  • 15 Antworten

    Hallo tinka,


    ja, diese Jobs haben oft eine unerwartete Härte in sich.

    Jugendamt ist natürlich besonders heftig. Die Kindesentziehungen sind das eine, was man zu sehen und zu hören bekommt, dass andere. Da kann man sein, wie man will, das lässt man nie im Büro liegen.


    Was mich betrifft und die Länge meines Arbeitslebends, da gehe ich mit Testi einher. Die Wahl stellt sich ab einem bestimmten Alter nicht mehr. Entweder mit der Restgesundheit sehr bescheiden leben, oder frühzeitig unter die Radieschen wandern.

    Außerdem könnte ich rein rechnerisch auch bis fast 80 arbeiten, und nix anständiges käme bei rum.

    P.S.:


    Einige Zeit hatte ich versucht, mich in anderen Berufssparten irgendwie zu etablieren. Das ist mir auf Grund meines Alters einfach nicht gelungen.

    Im sozialen Bereich, also in meinem Beruf, ist das Alter nicht unbedingt ein großes Problem, es gilt als Erfahrung, was es ja auch ist.

    Irgendwie fühlte sich das trotzdem Schizophren an. Die harten Jobs werden an die Alten vertickt, und die wesentlich ruhigeren Jobs, dafür sucht man junge und unverbrauchte Leute.

    Isa50 schrieb:

    was man zu sehen und zu hören bekommt

    Genau. Das war das größte Problem für meine Cousine. Sie sagte, dass es bei manchen Familien echt schlimm war zu Hause, aber es trotzdem schwierig war denen zu helfen. Man kann ja auch nicht jedem die Kinder wegnehmen und es ist auch immer schwierig gewesen hinter die Fassade zu schauen. Pro Sozialarbeiter waren es auch viel zu viele Familien die betreut werden mussten. Da war es dann schwer immer unangekündigten bei den Familien auf der Matte zu stehen - so wie es immer gefordert wird, wenn mal wieder irgendwo ein Kind zu Tode gekommen ist :-/


    Isa50 schrieb:

    Einige Zeit hatte ich versucht, mich in anderen Berufssparten irgendwie zu etablieren. Das ist mir auf Grund meines Alters einfach nicht gelungen.

    Isa50 schrieb:

    Die harten Jobs werden an die Alten vertickt, und die wesentlich ruhigeren Jobs, dafür sucht man junge und unverbrauchte Leute.

    Das ist wirklich hart. Dann kommt es auch noch darauf an, wo man wohnt. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, da kommen immer extrem viele Bewerber auf einen angebotenen Job. Und meistens werden die mit Vitamin B vergeben. Ich hab meinen Job auch nur bekommen, weil eine interne Bewerberin mit Schwerbehinderung plötzlich abgesprungen ist. Ich als externe hätte sonst gar keine Chance bekommen.

    @ tinka… genau so ist es!

    Wobei es in Frankfurt viele Jobs gibt. Aber auch viele Junge Leute, die hier die große Kohle machen wollen.

    isa

    Diese 40% der Leute, die die Rente nicht erreichen, sind frühzeitige Todesfälle vor dem Erreichen des Rentenalters. Also von allen Arbeitenden 40%. Erschreckend für angehende Rentner, prima für die Rentenkassen!

    Und von den Verbleibenden hören vllt. 40% eher mit dem Arbeiten auf, wenn sie denn können. Wir beide scheinen nicht dazu zu gehören:-|

    Aaah, morgen hab ich dieses Vorstellungsgespräch für den 450€job, das will ich ja abwimmeln und habe gebrütet, wie ich das anfange. Aber eben hab ich eine neue Stelle gefunden, die gut sein könnte: 20-25 Std im Nachmittagsbereich in einer dermatologischen Arztpraxis: Telefondienst machen und Bäder für med. Anwendungen richten. Sowas hab ich schon mal gemacht, als Praktikantin während meiner Kosmetikausbildung. Kann ich mir super vorstellen und bringe gerade eine besonders schicke Bewerbung an den Start:-)Und solche Sachen sind immer super für Abwimmelaktionen: da bin ich dann total auf dem Sprung und schwärme begeistert von dieser Stelle, für die ich mich noch viel mehr interessiere!

    tinka

    Ja bei uns ists auch so, die windelweichen Jungen kriegen die Zuckerjobs, die Alten können gleich in ihren Gummistiefeln bleiben, Handschuhe und Atemschutz drauflassen und weiter plucksen, bis sie in die Kiste fallen. Bei uns ist schon Mangel an Sozialarbeiter/innen, und Junge werden mit Kusshand genommen. Aber mit denen beissen sich die AGs is eigene Fleisch, die halten von vorneherein nichts durch. Inzwischen zahlen die Landkreise und Kommunen noch weniger aus. Daher haben anscheinend schon viele viele Einrichtungen dichtgemacht und/oder aufgrund mangelnder Eigenkapazitäten ihre Stellensuche an Zeitarbeitsfirmen weitergegeben. Das macht die Jobs NOCH unattraktiver, weil NOCH schlechter bezahlt, weil die Zeitarbeitsfirmen ja mit abkassieren. Also gibt es bei uns kaum noch vernünftige Stellen.

    Ich seh das für mich nicht mehr ein. Ich hab so lange echt harte und undankbare Jobs gemacht und dabei noch nixtauge, wehleidige Etepetete- Praktikanten angeleitet, die entweder noch während des Praktikums absprangen oder gleich nen Burnout hatten. Wer durchhielt, hielt naklar auch Ausschau nach Zuckerjobs oder wurde schwanger. Allein, im sozialen Bereich gibts keine Zuckerjobs. Bei den "harten"Jobs ist das Betriebskima oft etwas besser, aber dafür ist der Job hart, bei soften Beratungsjobs ist Mobbing und gegenseitige Häckselei im Gange, alles schon gesehen. Im Jugendamt vereint sich beides: Harter Job UND Mobbingstress, von schlechter Bezahlung ganz schweigen.

    Das Doofe ist ja, dass sowohl Sozialarbeiter/innen als auch die Klientel vom Staat finanziert wird. Ich hab nicht geahnt, welche Entwicklung das mal nehmen würde, und leider war Sozialarbeit das einzige Studium, das ich anfangen konnte. Aber als Kosmetikerin wäre es ja erst recht nichts geworden!

    Mir ist es auch nicht gelungen, mich in eine andere Berufssparte zu verändern, und jetzt ists zu spät.

    Mit meiner Rente ists Essig, wieso noch schuften? Steuern zahlen, für wen, für was? Mein Kapital sind nur noch meine Restgesundheit und -zeit, und beides trage ich nur noch millimeterweise und möglichst teuer zu Markte.

    isa

    Ich wünsche dir ebenfalls gute Besserung mit den verdammten Hormonschwankungen. Also mir hilft halt die Kombi aus Cimicifuga und Agnus castus. Ausserdem nehm ich viel Vit. D3 plus Vit. K, damit D3 besser aufgenommen wird. Das puffert viel Stress ab, man merkt es! Da ich oft Probs mit dem Einschlafen habe, gibts abends eine GABA und in Stressfällen auch mal 2 davon, man schläft wunderbar ein und durch.

    Aber solche Nächte hab ich auch oft, dauernd aufs Klo, ständig aufwachen, dann nicht mehr einschlafen oder der Klassiker: Morgens um 5h30 aufwachen, gefühlt knallwach sein, ätzend grübeln und nicht mehr einschlafen können. Habe festgestellt, dass man dabei wirklich nur gefühlt knallwach ist. Ist man de facto aber nicht, sonst könnte man sich besser konzentrieren, um das Grübeln einzudämmen. Wenn mir sowas passiert, sag ich mir das und weiss dann, dass ich tatsächlich müde bin und irgendwie beruhigt es mich, dass dieses Wachsein nur eine Täuschung ist und ich den innerlichen Alarmmodus runterdrehen kann! Klar bin ich dann fix und fertig, kann dann aber oft tatsächlich noch mal einschlafen irgendwie. Dann gehts mir beim Aufstehen auch besser. Der Trick hat schon ein paarmal geholfen.

    Das Schwitzen hab ich beim Aufwachen, wenn der Kreislauf hochfährt. Dabei bin ich oft klatschnass. Ich habs auch manchmal, wenn ich mich schlafen lege und der Kreislauf runterfährt. Im Sommer schnapp ich mir dann meinen Fächer, im Winter schwitz ich eher morgens. Das finde ich sehr lästig, weil ich dadurch früher aufstehen und mich frischmachen muss, weil ich nicht so verschwitzt in meine Klamotten klettern will.

    Tag 223. Ich hoffe weiterhin...:)-

    TestARHP schrieb:

    Tag 223. Ich hoffe weiterhin...:)-

    WOW, das ist super, hoffentlich hat Elsa dir ganzen den Rücken zugedreht, ich drücke meine Daumen:)^:)^:)^:)^:)^

    Heute bin ich das erstemal nach 2 Wochen wieder mit dem Egometer gefahren, war gar nicht schlecht 15km und 30 Minuten.

    Die KK hat die Spritzen wieder bewilligt für die Lunge:-), nächste Woche bekomme ich wieder 2, und der Lufa und ich hoffen, das es nach wieder für 2 Wochen besser wird

    Illy

    Toll, weitere Spritzen vom LuFa, ich drücke dir total die Daumen. Übrigens schaffe ich keine 15 km in 30 MIn., du hast mich getoppt! Ich brauch da 10 Min. länger für:)z;-D

    Ja und Tag 223 ist astrein, ich glaube fast, ich habs geschafft:)-:)-:)-

    wünsche euch eine gute Nacht. zzz

    Katerchen war heute Mittag bei der Kastra. War die letzten Stunden aufregend. Melde mich morgen. :)z

    sweeny 72

    Gutes Gelingen mit dem Katerchen. Wenn alles gut überstanden ist, wird er sicher etwas ruhiger und gemütlicher werden und weniger Ärger mit anderen Katern kriegen. Gute Besserung für den Kleinen:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)-:)-:)-

    Gute Nacht sweenyzzzzzz

    Dann erholt euch mal von dem aufregenden Tag, ist fuer alle beteiligten immer eine Aufregung.



    Ich habe mir ein Hustenstiller Heiß Getraenk gemacht, denn die husterei ist auch anstrengend.