• Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

    Man sagt ja immer: 1/3 der Frauen hat gar nix, 1/3 so mittelmäßig und das letzte Drittel starke Beschwerden. ich zähle wohl eher zum letzten Drittel. :-/ : Schwindelanfälle Panikattacken Übelkeit Herzrasen- und stolpern Gewichtszunahme >:( Vergesslichkeit Trockene Haut Hitzewallungen Schlafstörungen Erschöpfung psychische Instabilität Muskel- und…
  • 14 Antworten

    Illy

    Ach, das mit den Rehen klingt richtig idyllisch... :)-:)-:)-

    Hier in der Strasse wohnt aber ein Eichhörnchen, das ganz geschickt ist und aufpasst.

    Es gibt auch ein Ringeltaubenpaar, das irgendwo ein Nest hat, und ein paar Krähen, die sich hier aufhalten und auf dem Dach herumturnen und sich beschweren, wenn sie am Dach mal abrutschen;-D. auch Fledermäuse hat es, und jede Menge blaumeisen, von denen wir auch schon mal 2 Wo lang ein Jungtier auf dem Balkon hatten, das von den Eltern noch gefüttert wurde. Dem haben wir immer eine frische Wasserschale hingestellt, es hat drin gebadet und auch draus getrunken. Die Eltern hatten keine Scheu, zum Füttern zu kommen, als sie merkten, dass wir ihnen nichts taten. Als mein Mann mal auf dem Balkon sass, hat das Kleine ein paar Flugversuche gemacht. Dabei landete es auf seinem Bauch, liess einen

    auf sein Tshirt ab und- flog los! Auf den gegenüberliegenden Fenstersims. Und von da in eine Gruppe Bäume gegenüber. Dann kamen auch schon wieder die Eltern angeflogen, um es zu füttern, wir haben es noch einige Tage immer wieder tschilpen hören. Der Balkon sah jedenfalls wie ein vollgesch...er Vogelkäfig aus, den mussten wir erstmal von den vielen Vogelklecksen und den Federn befreien und das Tshirt naklar in die Wäsche tun;-D

    Hallo Illy,


    die Natur hat wirklich viel zu bieten. Wir sind hier ja ziemlich am Waldrand und ich freue mich über alles was da läuft. Wir sehen beim Gassi gehen öfter mal zwei Fuchskinder. Die sind niedlich. Wenn die fangen spielen zum kugeln lustig. Gestern waren sie anscheinend satt und müde. Lagen jedenfalls mit den Bäuchlein in der Sonne auf dem Feldweg. Die wissen genau dass wir ihnen nichts tun. Eins blebit liegen und schaut uns zu, weil wir immer einen Weg vorher abbiegen. Das andere ist gestern zwar aufgestanden, aber nicht im Rapsfeld verschwunden.

    Meine Mama hatte immer Erdnusskerne in sämlichen Taschen, weil die Meisen das bei ihr aus der Hand geholt haben. Die saß im Sommer viel draußen und da waren die richtig zahm bei ihr. Einmal hackte sie im Garten und hat nicht geschaut, da setzte sich eine Meise auf ihre Schulter und hat ihr ins Ohr gepfiffen...so ala sag mal sieht du mich heute nicht;-)

    Mama ist so erschrocken und wir haben gelacht, das war einfach zu süß.

    Danach hatten wir einen Spatzen der das abkupferte. Ich sagte das ist der Fritzi und so haben wir ihn immer gerufen. Eines Tages brachte er einen zweiten Spatzen mit und hat ihm quasi erklärt wie das geht mit den Nüssen abgreifen. Die beiden kamen dann ein ganzes Jahr lang.


    Wir machen jetzt einen kleinen Ausflug. Dir einen schönen Tag*:)

    TestARHP

    da ist Hopfen und Malz verloren. Die SM hat einen totalen Realitätsverlust.

    Und er toleriert das. Beispiel am Schluß kam er Ober, stand an der Tischecke und fragte

    ob wir noch Espresso oder Grappa wollen. Junior und ich nahmen einen Grappa.

    SV einen Espresso und die beiden anderen wollten nichts. Als der Ober weg war hat sie gemeckert: Mich hat er nicht mal gefragt

    Da könntest du doch ausrasten. Später gehe ich nochmal auf deinen Post ein,

    wir machen jetzt mal einen kleinen Ausflug

    Schönen Tag dir*:)

    Illy, da hat der kleine Kater aber mächtig Glück gehabt. Der hat sich sicher ganz schön erschrocken ;-) Euer Kater hat sich den Unfall anscheinend gut gemerkt, so dass er Respekt vor Motorengeräuschen hat und Abstand hält! Gut so! Und deine Familienhistorie ist sehr verwirrend ;-)


    Test, hast du dein Kopfkino wieder in den Griff bekommen? Aber es ist doch klar, dass dich die neue Situation unruhig macht und es ist richtig, dass du sofort etwas dagegen unternommen hast. Deine Vorfahren sind auch sehr ungewöhnlich.


    Morgana, deine SM ist wirklich ein besonderes Exemplar. Klingt total schrullig. War die früher auch schon so?



    Wir haben gestern unseren Sohn ins Ferienlager verabschiedet. Die Kids sind gut angekommen und jetzt bin ich beruhigt. Natürlich ist es komisch, wenn man so gar keinen Kontakt hat. Hätte mir gewünscht, dass die Kinder gestern Abend hätten anrufen können. Er ist ja erst 9 und da fällt das loslassen doch noch recht schwer. Sonntag ist Anruftag, da werde ich wohl auf dem Telefon sitzen ;-)

    Meine Mutter hat von ihrer Schwester auch einen Stammbaum geschenkt bekommen. Der geht zurück bis 1600. Die hat ganz lange daran gesessen und recherchiert. Der ist total ausführlich. Und da sieht man auch, dass ganz viele früher unehelich zur Welt gekommen sind. Meine Urgroßeltern mütterlicherseits stammen aus dem Böhmerwald und väterlicherseits aus dem Saarland. Ich habe von meiner Oma mütterlicherseits die Mutter (meine Ur-Oma) noch kennengelernt, sie ist verstorben als ich 6 war. Und die Eltern meines Opas mütterlicherseits habe ich noch beide kennengelernt, die sind erst verstorben als ich schon 10 war oder sogar älter. Meine Oma und Opa mütterlicherseits waren auch Cousin und Cousine, wussten das aber nicht als sie meine Mutter gezeugt haben (unehelich). Die haben auch erst geheiratet als meine Mutter schon 2 war.

    Ich stamme aus einer Familie ab, die alle den 2. Weltkrieg aktiv erlebt haben. Meine Opas waren Soldaten und mein Opa väterlicherseits war mehrere Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft und kam erst 1947 im Herbst zurück. Mein Opa mütterlicherseits hat sich mal selbst in die Hand geschossen im Krieg, damit er als Verletzter aus dem Frontgebiet wegdurfte. Meine Oma väterlicherseits war im Krieg Krankenschwester. Und meine Oma mütterlicherseits wurde von einem Bauernhof vertrieben mit ihrer Familie und musste alles zurücklassen... Tiere etc. Das war eine sehr schlimme Zeit. Meine Großeltern haben mir immer sehr viel über diese Zeit erzählt und deshalb interessiert mich auch heute noch alles was mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat.

    Hallo allerseits, ich hoffe euch gehts gut soweit:)**:)@:)

    Habe heute direkt mal wieder richtig gut geschlafen, ein abendliche L.. Tablette hats gebracht:)zsomit bin ich ganz gut drauf heute - schon besser als gestern.

    Habe immer noch leichtes Kopfkino und mein BD ist immer noch zu hoch! Gut dass ich morgen den Doctermin hab, mal sehen, was der so sagt.

    Bei uns ists heute kühl, es sieht nach Regen aus... für morgen ist richtig Regen hier angesagt.

    morgana

    Oh je, deine Schwiegers sind wirklich ein bisschen aus dem Ruder. Na gut, sie nerven, aber tun ja keinem was, auch wenn sie müffeln. Man wirds aber beobachten müssen, denn irgendwann wird es richtig kippen, sagt mir zumindest meine Erfahrung...:)z":/":/

    Meine alte Tänti nicht die aus BS mit dem Hund! in KA war auch so, sie wirkte noch halbwegs ok, wollte sich aber niemals genauer in die Karten gucken lassen. Bis sie bettlägerig wurde und mir am Tel. nicht sagte, was los war. Sie ist wenig später von einem Onkel ins KH gebracht worden, wo sie an einem vom Pflegedienst nicht nicht erkannten Oberschenkelhalsbruch gestorben ist - allerdings mit 91. Eine Heimunterbringung hat sie strikt abgelehnt und ich habe das auch verstanden. Ich will schliesslich auch bis zuletzt hier in meiner Whg sein.

    tinka

    Mein Kopfkino rattert mal mehr, mal weniger, aber nonstop für sich hin - ein bisschen durch GABA und die Lavendeltabl. gedimmt.Mal rattert es positiv (Juchuuu! Bald gehts los!;-D:)^:)^:)=:)=) oder negativ( ...au weia, mal sehen wann ich rausfliege und vorher wirds mächtig Stress geben...:-|X-\)

    Das Kopfkino an sich ist grundsätzlich total normal, denn ich habe schliesslich bei einer mir bislang noch unbekannten Sache (dem neuen Job) angeheuert. Es wär nicht so ganz normal, sich keine Gedanken zu machen;-).

    Der Versuch mit dem Job lohnt sich, denn 20 STd. zu DIESEN Arbeitszeigen sind cool, es ist nur ein Mini Weg dahin, das Gehalt stimmt und wenns klappt, gibts ein paar Rentenpunkte mehr und ich bin vom H4 Terror weg. Das ist jetzt schon echt gut, ich muss nicht mehr täglich auf den dämlichen AA Jobseiten rumgucken und Bewerbungs- PdFs abschicken...und wie ein Karnickel auf die Schlange starren%-|und mit die Fingernägel darüber abkauen, zu was ich als nächstes vom AA verknackt werde]:D]:D]:D

    Dein Bubb ist gut im Ferienlager angekommen? Super, es wird ihm bestimmt gefallen!

    Bleib cool mit den Anrufen. Er muss ja auch mal lernen, wie es ist, wo anders zu sein, ohne Muttern! Und keine Sorge, er wird ja betreut. Aber für ihn ist das mal eine wichtige Erfahrung, von der er noch lange etwas hat:)z:)_:)_:)_


    Wow, du hast noch deine Urgrosseltern kennengelernt? Ich nur 2 Grossmütter. Die nettere war die Oma mütterlicherseits, sie starb, als ich 5 war. Die andere war SEHR schwierig, weil sie einen Adels- Spleen hatte.


    Der 2. WK ist wohl an keiner Familie spurlos vorbeigegangen, auch an meiner nicht. Da gibt es viele Gefallene und tragische Geschichten.

    Mein Vater wurde noch gegen WK Ende als Flieger eingezogen und musste Bomben abwerfen. Er hat mir erzählt, dass Hildesheim (in der Gegend lebte er damals) bei seiner Heimkehr auf einem Ochsenkarren genau so zerbombt war wie die Städte, über denen denen er selbst im Bomber den Hebel ziehen musste, die Bomben fallen und die Leute da unten rennen sah, bevor alles in Flammen aufgingX-\X-\X-\Er hat mir erzählt, dass er geweint hat, als er das ebenfalls zerbombte Hildesheim sah und sich weggedreht hat, damit die andern das nicht merken sollten. Denen gings ja genau so:-o:-o:-o

    Danach hatte er Angstzustände. Er war ein sensibler Mann.


    Unser Familienname klingt zwar jüdisch, ists aber nicht. Mein Opa war ein ziemlich selbstbewusster Typ und hat aus seiner Meinung keinen Hehl gemacht. In der Dorfkneipe hat er gegen die Nazis gewettert, was denen nicht gefiel. Die Nazis haben daraufhin in der Kristallnacht seinen Bauernhof demoliert, meine damals noch junge Oma die Treppe heruntergeworfen und ein paar Kühe im Stall erschossen, nachdem sie unseren " Arier"- Stammbaum fanden, der (incl Münchhausen- Adel) bis in 12. Jhd zurückgeht. Die Oma hat sich bei dem Treppensturz einen Arm und eine Rippe gebrochen. Die Nazis haben den Stammbaum in 2 Teile zerrissen und diesen zerrissenen Stammbaum hab ich heute noch. Er besteht aus besagten 2 Teilen aus dickem Karton und wurde in der Nazizeit von einem Cousin meines Vaters aufgestellt. Die Überschrift "Arischer Stammbaum" ist noch in Nazi- Frakturschrift.

    Bei der Bücherverbrennung im Dorf konnte mein Opa heimlich einige heute sehr wertvolle Bücher beiseite tun, darunter eine 500 Jahre alte Bibel.

    Eine Grosstante mütterlicherseits hat einen SS Offizier geheiratet und einen kleinen Jungen mit Downsyndrom zur Welt gebracht. Als dieser 7 Jahre alt war, hat der Kerl den Kleinen in ein Mord- KH nach Theresienstadt verfrachtet, wo er umgebracht wurde. So einen Sohn mochte er sich als Vollbutnazi nicht leisten.

    Die Tante (eine Lehrerin!) hat sich in der Folge das Leben genommen, vllt auch aus Angst, ebenfalls abtransportiert zu werden:-|. Einer ihrer Brüder, mein Grossonkel, ist gefallen. Ein Onkel fiel ebenfalls und ein weiterer Onkel ist im Fronturlaub vor der Haustür mit seinem Motorrad tödlich verunglückt. Der Vater von Letzterem ist schon im 1. WK gefallen, so dass die Grosstante sowohl ihren Mann als auch den Sohn verloren hat.

    Das Hotel der Familie mütterlicherseits wurde während des Krieges als Lazarett und nach dem Krieg zur Einquartierung englischer Besatzer- Truppen herangezogen. Meine mütterlich Grosstante hat erzählt, wie sie im Krieg erst die Soldaten verdoktert hat, und während der Besatzung die Suppe, den Kaffee und den Tee möglichst dünn gekocht, das Brot hauchdünn geschnitten und die Teebeutel mehrfach verwendet hat.

    Sie mochte die abends stets betrunken herumpöbelnden und sich prügelnden "Tommies" nicht. Es gab eh nicht viel zu essen, da rationiert wurde. Nur deutsches Bier war zu stark für die Engländer, nachdem ersten halben Glas waren sie schon blau.

    Der Opa meines Mannes war ein überzeugter Nazi, aber wohl ein eher idealistischer Träumer, der sich die Abgründe des NS- Regimes nie vorstellen konnte, vllt. hat er es auch verdrängt. Er kam aus einfachen Arbeiterverhältnissen und hatte sich dort eine Militärkarriere versprochen. Das Ende der Nazizeit und damit das Ende seiner Militärhoffnungen hat er nicht verkraftet. Er war nach dem Krieg - wie viele andere auch - arbeitslos, alkoholsüchtig und nahm ein paar Jahre nach der Scheidung von der Oma mit Mitte 50 das Leben. Mein Mann sieht ihm sehr ähnlich, aber er ist psychisch stabil und würde nie anfangen zu trinken.

    Man kann nur froh sein, solche Zeiten nicht selbst erlebt haben zu müssen:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-:)-






    Meine Mutter war ein hübsches blondbezopftes Mädel und wurde in GS als "arischstes Mädel" aus GS fotografiert und das Bild ausgestellt. Um den BdM konnte sie sich aus gesundheitl. Gründen herumschlawinern.

    Man muss froh sein, solche Zeiten nicht auch erlebt zu haben.

    TestARHP schrieb:

    Man muss froh sein, solche Zeiten nicht auch erlebt zu haben.

    Das stimmt. Wobei meine Oma (väterlicherseits) trotz allem immer von Ihrer Jugend geschwärmt hat. Sie war die Jüngste und hatte 8 Brüder und 1 Schwester. Sie war auch im BdM und fand das toll. Ihre Mutter wurde in Prag umgebracht im Beisein von Omas Schwester, die das Enkelkind auf dem Arm trug. Die meisten Brüder meiner Oma sind im 2. WK gefallen. Ich glaube nur 3 Brüder und die Schwester haben noch gelebt. Und ihr Vater.

    Hach... da kommen so viele schöne Erinnerungen hoch. Immer wenn ich bei meiner Oma geschlafen habe, hat sie mir abends im Bett ganz viele dieser Geschichten erzählt. 2003 ist sie verstorben. Sie war Jahrgang 1921. Meine andere Oma (mütterlicherseits) ist 2013 verstorben. Sie kannte sogar noch meinen Sohn.

    Ich mache nun Pause, habe am Teichrand noch begradigt, das die Gräser und Wasserpflanzen eine Linie vom Wachstum haben.

    Den Bachlauf ließ ich nun gut eine Stunde laufen, damit der Teich leer läuft, der ist noch recht muffig. Ich habe am Bachlauf viel Unkraut und Dornensträucher weg geschnitten, die wuchern immer mit den Windröschen, die alles gerne umarmen, was sich nicht wehren kann.

    Musste dicke Arbeitshandschuhe wegen der Dornen tragen.

    Ganze drei Schubkarren voll ( Schubkarre ist hier die Scheibtruhe)

    . Nun merke ich meinen Rücken und heiß ist mir. Habe fertig.

    wieder da,.... wir waren jetzt in Andechs auf dem heiligen Berg.

    Hatten wir schon länger vor, aber ging immer irgendwie nicht aus.

    Leider kam mein Mann keinen Meter weiter als vor einigen Jahren. Das hat ihn schon recht gewurmt. Wir haben ihn dann zurück zum Auto geschickt und er ist mit dem Auto bis zu den Behindertenparkplätzen hochgefahren und siehe da die letzen 20 Meter Steigung hat er dann gut genommen und war wieder zufrieden, also alles bestens.

    Offiziell haben wir das gestern Nachmittag gemacht]:D denn sie wollten dann noch mit zu uns. Das wäre mir grad noch abgegangen.:-/ Hat sie nicht allen ernste Behauptet sie würde da schon zu Fuß hochgehen. Soviel zum Realitätssinn. Der Berg hat über 2O% Steigung.

    Sie hatte auch in der Kneipe schon gesagt, dass sie sich wundert, dass wir überhaupt noch mit ihnen reden. Da hat Junior gesagt, jetzt wo du es sagst frage ich mich das auch....oh da war Stimmung;-D

    Mein Kumpel fragte sie gestern wie lange sie das Provisorium denn noch tragen müssste. Antwort: Fragen sie doch ihre schlaue Freundin die weiß alles besser als jeder Arzt.

    Und außerdem sei das kein Provisorium. Er drauf. sieht aber so aus und essen kann man mit dem Teil anscheinend auch nicht. und was meine Freundin hier angeht, sind wir alle froh, dass sie sich so um uns kümmert. Weder mir noch ihrem Mann würde es so gut gehen, wenn Morgana nicht dahinter wäre.

    Die sind nicht so krank dass sie nicht mehr alleine alles machen können. Ganz im Gegenteil SV ist total fit eigentlich. Nur darf er halt auch nichts sagen. Man hat ihm gestern mehr als einmal angemerkt dass er sich schämt. Auf der anderen Seite meint er auch einmal baden pro Woche reicht und klamotten werden nach dem Tragen wieder in den Schrank gehängt. Zumindst mehrmals. Außerdem würden sie selber wissen was sie tun usw. es geht uns nichts an. Die sind so in ihrem Lügengebäude verstrickt, dass sie nicht mehr rauskönnen ohne komplett das Gesicht zu verlieren. Wenn bei uns was nicht paßt dann spricht sowohl mein Mann als auch ich alleine mit unserem Sohn und dann auch alles miteinander.


    Illy,

    da hätte ich auch fertig.:)z Teich saubermachen ist Knochenjob.

    Danach siehts aber meist prima aus.

    Katerchen hat viel gelernt, hoffentlich behält er das ein Leben lang bi.


    tinka,

    oh da hätte ich auch Probleme mit meinem 9 jährigen. Da kommen die Mama Glucken durch:)z Aber das klappt bestimmt mit dem Ferienlager und auch du kannst dann deine Zeit genießen. Er ist gut aufgehoben und am Sonntag telefoniert ihr.


    Mein Opa war auch in Kriesgefangenschaft in Russland. Er galt seit 1942 als vermisst, ist aber in Wirklichkeit erst 1947 in Gefangenschaft gestorben. Erfuhren wir so nebenbei in einem sehr kurzen schreiben 1981. Unser Sohn könnte sein Zwillingsbruder sein.

    Opa war Kirchenmusiker und die beiden sehen sich verblüffend ähnlich. Wir haben leider nur ein Bild von ihm, denn sie waren erst 1 Jahr verheiratet als er weg musste.


    Ich wünsche euch was*:)*:)*:)

    Morgana,

    ich muss das mit Katerchen revidieren.

    War schnell einkaufen und ein Eis essen. Auf der Rückfahrt sah ich Katerchen wieder im Acker, dazu muss er aber die Ortsstraße überqueren, ich werde narrisch.


    Den Teich habe ich noch nicht gesäubert, nur Wasser durch den Bachlauf raus laufen lassen, säubern werde ich ihn erstmal nicht.

    Habe daber dennoch vom Gartenarbeiteln Spritzer abbekommen

    tinka

    Es ist sehr erstaunlich und auch bewundernswert, wie viele dieser Leute, die im Krieg so viel Schlimmes erlebt haben, doch noch ihre Lebensfreude behalten haben und sich an die guten Dinge im Leben hielten, trotz all der schweren Erinnerungen.

    Der Krieg hat so vielen Leuten das ganze Leben kaputt gemacht und zerstört, und viele haben entsprechend zeitlebens unter den Folgen gelitten, sowohl seelisch als auch körperlich.

    Die Folgen ziehen sich bis in die heutige Zeit hinein.

    Aber meine Grosstante, die im Krieg den Vater, den Ehemann viel zu früh durch Krankheit und dann den Sohn verloren hatte, ist auch irgendwie lebenslustig geblieben. Sie hatte aber auch genug Geld (sie hatte reich vom Grossonkel geerbt) und es ging ihr zumindest materiell gut.

    Ich kenne eine 70jährige Psychologin. Ihr Vater war ja auch aktiv mit "dabei", und zwar als Hochstapler und grauenhafter Mitmacher!

    Er hatte ein abgebrochenes Medizinstudium und die Unis gingen kaputt (weshalb mein Vater z. B. gerade noch ein Kriegs - "Notabitur" gemacht hat und studieren ging aufgrund zerstörter Unis nicht mehr). Der Typ aber hat sich dann irgendwie einen Doktortitel verschafft, vllt halbseiden gekauft irgendwo. Damit hat er dann praktiziert. Er galt schon bald als Kapazität für Lungenkrankheiten, Patienten standen massenhaft bei ihm Schlange. Die Mutter liess sich entsprechend "Frau Doktor" nennen und man führte auch im Krieg ein schickes Leben mit viel Gesellschafts- Tingeltanngel.

    Die Psychologin war als Kind Papas Prinzesschen, er hat sie behütet und verwöhnt.

    Nur ist er des öfteren am So. nachmittag allein spazieren gegangen. Dazu nahm er oft und ganz selbstverständlich eine Pistole oder ein Gewehr und manchmal auch beides mit. Über die Spaziergänge wurde nicht näher gesprochen, und die Psychologin fand das dann auch normal und dachte nicht näher darüber nach - auch die Mutter wirkte ganz entspannt und normal, meinte sie, und wenn Papa nach Hause kam, war es, wäs sei gar nichts gewesen, Papa kam vom Spaziergang zurück, es wurde noch ein bisschen gespielt und dann gabs Abendbrot.

    Der Krieg ging vorbei, die Spaziergänge wurden neuerdings auch mal gemeinsam gemacht, der Vater praktizierte bis zu seinem Ableben und die Psychologin war erwachsen geworden und hatte selbst studiert und praktizierte.

    Beim Tod des Vaters war die Mutter schon etwas gebrechlich und so half die Psychologin natürlich mit, den Nachlass zu regeln.

    Dabei kam heraus, dass der Doktortitel gefälscht war, und man fand Nachweise darüber, dass der geliebte Papa an zahlreichen der besagten Sonntagnachmittage regelmässig an Massenerschiessungen in einem nahem Wäldchen teilgenommen hatte:-o:-o:-o:-o.

    Es wurden dort Massengräber mit insgesamt mehreren hundert Toten gefunden.

    Woraufhin die Psychologin völlig unter Schock stand, so dass nach einem Klinikaufenthalt eine sehr lange Therapie nötig war, um überhaupt weiter als Psychologin arbeiten zu können! Ihr ganzes Weltbild war an diesem Tag zusammengebrochen!


    In meiner Familie wurde übrigens die Sache mit der Grosstante, dem Nazi-Ehemann und dem in Theresienstadt umgebrachten kleinen Jungen totgeschwiegen. Meine Mutter durfte damals nicht nachfragen, wohin ihre (jüdischen!) Freundinnen verschwanden, und es wurde ihr gesagt, "darüber spricht man nicht". Das habe ich erst in den 70ern herausbekommen, als meine Grosstante (die mit dem Pudel) gestorben war, im Zuge der Erbenaufstellung.

    Ich habe durch polnische Bekannte aus Warschau die Sterbeurkunde des Jungen in Nazischrift in den Händen gehalten, worin bescheinigt wurde, der Junge sei in dem KH in Theresienstadt an Lungenentzündung gestorben. Meine Mutter hat die komplette Geschichte nur nach zähem Ringen erzählt.


    Wenn ich unser Land heute so sehe, seh ich, dass es immer noch ziemlich kaputt ist. ich werde wohl nicht mehr erleben, dass man hier eine Haltung mit einer gesunden Mischung aus einsichtigem Respekt, aber auch genug Distanz zur NSzeit entwickelt. Nicht zuletzt ist D immer noch Besatzungszone der Amis. Allein: es gibt immer noch keinen Friedensvertrag!

    Illy

    kann es sein, dass der Kater gelernt hat, jetzt auf der Strasse aufzupassen? Möglich ist es! Aber wenn nicht, muss er wohl im Haus bleiben oder lernen, an der Leine mitzukommen, wenn ihr mal weggeht":/":/":/.

    Illy ,


    och menno, jetzt geht der Kerle doch wieder über die Straße. Ich hab´s fast befürchtet.

    Irgendwann machen sie es wieder.


    Unser Nachbar hatte mal eine Katze, die schaute ernsthaft jedesmal genau wenn sie über die Straße ging. Sie war schon über 16 Jahre alt. Ich wollte grad zum Einkaufen fahren, da sah ich sie am Straßenrand liegen. Überfahren. Ich hab gleich meine Mama angerufen, die ist dann rübergegangen. Die Verkäuferin hat einen Karton genommen. (Ist ne Bäckerei) und die beiden haben die Mietze dann heimgeholt. Oh je, war der arme Mann traurig. Genauso wie mein Vater, der hatte eine Kätzin, die war 12 Jahre alt und immer am Mäuse jagen. Eines Tages hat er sie mit heimgebracht auf dem Traktor. Hat sie überfahren gefunden. Das ist immer so schrecklich und der Grund warum ich keine mehr will.:|N