Bin ich mit 24 im Wechsel?

    Ich bin 24 und habe seit ca 1,5 Jahren unspezifische Beschwerden (siehe anderer Thread) wie in den Wechseljahren. Seit 3 Jahren bin ich Pillenfrei und Trage zur Verhütung die Kupferkette. Ich nahm die Pille mit Unterbrechungen insgesamt 6 Jahre (hauptsächlich weil ich damals viele Pickel hatte).


    Ich zähl mal meine Beschwerden auf:


    - Schlafprobleme


    - Stimmungsschwankungen


    - Dauermüdigkeit


    - ungewollte Gewichtsabnahme ( besonders an Busen und Po)


    - Gelenkprobleme


    - vermehrt Karies


    - immer kürzer und schwächer werdende Zyklen, die aber 10 Tage dauern


    - Schmierblutungen (bräunliche)


    - Libidoverlust


    - dünner werdendes Haar


    - scheidenpilze


    - Reizblase


    Meine letzten Werte beim Fa (Hormonstatus, der aber ganz schön abgespeckt ist)


    - Testosteron 0,4 (0,08 - 0,48)


    - SHBG 168 (24 - 120)


    - FAI (freier Androgenindex) 0,81 (0,3 - 5,4)


    Hier nochmal Werte von 2013 Während einer 1 jährigen Pillenpause:


    Testosteron 0,42 (0,08 - 0,48)


    SHBG 89 (20 - 110)


    FAI 1,63 ( 0,3 - 5,6)


    Da hatte ich diese Beschwerden noch nicht.


    Und ich frag mich wieso SHBG steigt und steigt obwohl ich ohne Pille bin oder sonst. Medis :-(

  • 10 Antworten

    Obwohl noch innerhalb der Referenz können bei einem Ferritin-Wert von 38 bereits entsprechende Symptome auftreten. Manche Patienten fühlen sich ab einem Wert von etwa 50 wohl, andere ab einem Wert von 100. Dies ist sehr individuell. Viele der genannten Symptome wären klassisch für Eisenmangel. Wie hoch ist das Hämoglobin? Gibt es ein Blutbild?


    Bei häufigen, langen Blutungen könnte es zu einer weiteren Verschlechterung des Ferritin-Wertes kommen. Zwecks Abschätzung könnten zum Ferritin noch Transferrin und CRP bestimmt werden. Daraus lässt sich teilweise eine Prognose ableiten.


    Ruby23 hat nach Schilddrüsenwerten gefragt. Hier sollte man doch nach einer Fehlfunktion suchen. Gewichtsabnahme und SHGB + könnten auf eine Überfunktion hindeuten, welche wiederum häufig mit Eisenmangel vergesellschaftet ist.


    Zudem sollten die Gelenksbeschwerden beachtet werden. Bei Überbeweglichkeit sollte man genau hinsehen.

    Hallo ja ich werde dem mit der Schilddrüse eh mal nachgehen. Fühle mich falsch behandelt... :-(


    Meine Ferritinwerte nimmt keiner ernst. Werde demnächst nach Infusionen fragen weil ich eh ziemlich Problem mit dem Magen Darm Trakt hab und auf Ferrosanol duodenal 100 nicht anspreche obwohl ich sie seit 2 Monaten nehme...


    Zu den Gelenken: ich habe nichts außer Gelenkschmerzen und -Steifigkeit... :-/

    Bei einer Schilddrüsenfehlfunktion sind Probleme mit Schleimhäuten aller Art leider nichts Seltenes. Auch Gelenksteifigkeit kann auftreten. Aufgrund veränderter Schleimhäute können Nährstoffe nicht richtig absorbiert werden, es kommt beispielsweise zum Eisenmangel, der oral nicht wesentlich verbessert werden kann.


    Hier sollte man sehr genau auf die Schilddrüse schauen. Die Symptome sind ernstzunehmen.