Blutungen in Wechseljahren - wann Ausschabung?

    Hallo!


    Ich bin 51 Jahre alt - offiziell noch nicht in den Wechseljahren, aber irgendwie sicherlich schon irgendwie, zumindest in den Anfängen. Hitzewallungen o.ä. habe ich noch nicht.


    Meine Blutung kommen eigentlich noch recht regelmäßig, aber es zeichnet sich schon ab, dass da was durcheinander kommt. Die Zyklen sind mal kürzer (20 Tage) und mal länger (40 - 60 Tage), die Mens an sich ist mal schwächer mal stärker. Ab und zu kommt es zu leichten Zwischenblutungen.


    Alles in allem erscheint mir das ziemlich normal.


    Mein Gyn empfiehlt mir nun eine Ausschabung - das würde mal "in der Gebärmutter mal aufräumen" ... und vor allem könnte man anhand der Gewebeuntersuchung feststellen, ob da was bösartiges wäre (gerade in Hinblick auf Zwischenblutungen, die ich in den letzten 9 Monaten 3 x hatte). Man "könne ja schließlich von außen nicht in die Gebärmutter hineingucken".


    Klar beunruhigt mich das - man hätte ja gern immer irgendwie Sicherheit - andererseits möchte ich solche Eingriffe, so harmlos sie auch sein mögen, nicht einfach so auf vagen Verdacht machen lassen.


    Frage an euch:


    wie ist das bei euch - wurde da auch eine Ausschabung gemacht bei unregelmäßigen Blutungen und Zwischenblutungen in den Wechseljahren? Oder wurde eher gesagt, dass das normal ist in dieser Zeit?


    Danke - und liebe Grüße!

  • 5 Antworten

    Hat Dein FA schon mal einen Ultraschall gemacht? Damit könnte er zumindest den Schlimhautaufbau kontrollieren. Und wenn DABEI etwas suspekt erscheint, wäre eine Ausschabung sinnvoll.


    Auf bloßen Verdacht würde ich den Eingriff nicht machen lassen.


    Ich selber hatte eine Ausschabung als meine Schleimhaut sich entscchieden zu hoch aufgebaut und ich eine Durchbruchsblutung hatte, die nicht aufhören wollte.

    Danke für deine Antwort!


    Ja, Ultraschall macht er eigentlich jedesmal - und dann sagt er auch, dass die Schleimhaut dem Zyklus entsprechend normal aufgebaut ist. Auch sonst hat er nix zu meckern - alles i.O. - deshalb weiß ich auch nicht, warum er dann andererseits davon spricht, dass "man ja nie weiß, wie es innen aussieht, wenn man keinen Abstrich macht und die Zellen einschickt und untersucht". Ich meine ja, dass die wenigsten Frauen eine Ausschabung machen lassen, nur um die Zellen zu untersuchen - ohne dass noch was anderes, wie sehr starke, längere Blutungen, vorliegt!?

    Halloli,


    ich kann Dir dazu meinen "Werdegang" von letztem Jahr erzählen:


    Ich war noch 49 (:-)) hatte immer alles regelmässig aber immer schon stärkere Blutungen. Im April 15 hörte es dann gar nicht mehr auf - ich blutete 5 Wochen durch und erst normal wie immer (10 Tage hatte ich immer) dann wurde es arg stark - - so schlimm dass ich am WE ins KH bin und die mich dann direkt dabehielten und am Montag dann eine Ausschabung machten (weil man auch nicht sehen konnte ob nicht evtl. ein Myom oder so blutet - die hören dann wohl oft nicht mehr auf).


    Man sagte mir damals schon, dass es evtl. damit erledigt ist aber es eben wieder passieren kann, dann müsse evtl. eine Verödung oder sogar eine Entnahme der GM sein.


    Naja, danach war erst mal alles ok wie immer - nach 4 Wochen setzte pünktlich meine Regel ein und lief dann bis November normal.


    Dann ging es wieder los - wie abgestochen - meine FÄ riet mir im April schon dazu eine Verödung der GMS machen zu lassen, da ich aber noch neu in einem Job (ab Mai) war wollte ich das nicht.


    Es war wieder so schlimm, dass ich wiederum (diesmal von meiner FÄ) ins KH eingewiesen wurde nach 4 Wochen starker Blutung (es war schon Eisenmangel eh dabei weil ich immer stark geblutet hatte).


    Diesmal wurde eine Verödung mit dem Goldnetz gemacht im dezember und ich muss sagen seitdem ich das gemacht habe geht es mir super !


    Ich kann mich schon ärgern, dass ich nur die Ausschabung im April bekam und nicht gleich diese Verödung.


    Ich habe keine Blutung mehr, keine Beschwerden, keine Bauchschmerzen - alles super ! Kann ich nur empfehlen.


    Ist paar Minuten länger als ne Ausschabung aber ich glaube 15-20 Minuten und dann biste wieder fit.Es wurde Donnerstags ambulant gemacht, abends raus und ich bin Dienstags wieder arbeiten gegangen.


    Eh man da ne ganze Zeit sich rumärgert - ich ärgere mich, dass ich nicht auf den Rat meiner FÄ gehört hatte und das nicht schon eher habe machen lassen. (Sie hatte das schon vor 2 Jahren ins Auge gefasst, weil ich immer arg PMS und Blutungen hatte).


    Im Netz kannst Du Dich da gut drüber informieren. Wie gesagt ich kann es nur jeder Frau raten (und ich bin selber der totale Angsthase - grade auch was Narkose und so angeht).


    LG


    Gajoko

    Vielen Dank für eure Antworten.

    @ silberbraut:

    eine 2. Meinung hatte ich schon ... da war das auch eher so "naja, wenn es schlimmer wird ... " Aber ein erhöhtes Krebsrisiko wurde da nicht genannt. Es wäre eben schon irgendwie normal, wenn man in bzw. vor den Wechsejahren unregelmäßige Blutungen hat.

    @ Gajoko66:

    oh je ... solche schlimmen Blutungen habe ich ja glücklicherweise nicht. Dann würde ich sicherlich was unternehmen. Aber momentan habe ich meine Regelblutungen noch normal alle 4 Wochen, manchmal, 3 Wochen, manchmal 6 Wochen - und sie dauern ca. eine Woche, wobei 1 bis 2 Tage schon heftig sind. Aber das war früher auch so. Naja, und dann eben manchmal eine Zwischenblutung .. was vielleicht auch eine Eisprungblutung ist, falls bei mir überhaupt noch was springt, keine Ahnung.


    Ich will eben nicht unbedingt an mir rumschnippeln lassen, solange sich alles noch im normalen Rahmen bewegt. So easy alles sein kann - es ist ja doch ein Eingriff, wenn auch ein kleiner!? Und irgendwann muss doch eh mal Schluss sein mit der Bluterei ... oder nicht

     ":/