Falsches Präparat

    Bisher hatte ich FEM 7 Conti bekommen. Mir wurde dieses Medikament wieder verordnet und ich löste das Rezept in der Apotheke ein. Daheim stellte ich fest, das es ein anderes Präparat war – FEM 7 Combi. Die Wirkungsweise ist unterschiedlich.


    Wer hat sich geirrt? Hat die Arzthelferin auf Anweisung der Ärztin das Rezept falsch ausgeschrieben oder hat die Apotheke falsch geliefert?


    Natürlich gehe ich nochmal in die Praxis und bekomme bestimmt Conti wie bisher verordnet. Aber wer ersetzt mir die bereits bezahlten 5, – €?


    Danke für Ratschläge.

  • 2 Antworten

    Hallo Stichling!


    An Deiner Stelle würde ich die Sache in der Apotheke erklären und auf deren Kulanz bauen. Eventuell nehmen Sie das falche Medikament wieder zurück? Ich denke, hier musst Du auf ein Entgegenkommen hoffen. Eine Verpflichtung zur Rücknahme besteht seitens der Apotheke meines Erachtens nach nicht. Und die Praxis wird Dir kaum fünf Euro erstatten, die Du in der Apotheke gezahlt hast...


    Viel Glück beim Umtausch!


    Sabine

    Danke.


    Aber es geht mir auch um das rezeptpflichtige Medikament. In der Wirkungsweise von FEM 7 Combi und FEM 7 Conti gibt es gravierende Unterschiede.


    Ich habe es zur Zeit ausgesetzt, weil ich keins habe und ich bin ausserdem z.Z. im Ausland.


    Nach meiner Rückkehr werde ich sowohl Arzt und Apotheke ansprechen, dann so etwas darf nicht passieren.


    Aber es darf so vieles nicht geben. Ich bin einmal im OP mit einer anderen Patientin regelrecht verwechselt worden, man wollte mir einen Gips verpassen obwohl meine Fraktur bereits 1/2 Jahr zurücklag, während die der anderen Patientin erst 6 Wochen alt war und noch keine Stabilität hatte. Bei einer weiteren OP stellte ich bei dem Gespräch am Vorabend fest, dass der Arzt dauernd eine andere Diagnose nannte – ich verbesserte ihn laufend, er beharrte aber, war sichtlich genervt von meinem Widersprach. Ich bat, die eingespeicherten Röntgenbilder und das CT einzusehen. Er kam mit dem Hinweis zurück, dass er zur Zeit keinen Zugriff hat – da war mir klar, dass die irgendwo im Nirwana rumschwirrten. Mein Mann hetzte dann im Novemberregen abends 130 km über Landstraßen um die Bilder zu bringen.


    Ein Glück, dass ich meistens weiß, was gemacht werden soll und mich artikulieren kann.


    Aber wie ergeht es anderen?