Hormonstatus

    Hallo,


    ich hab an die Damen hier in diesem Forum mal eine Frage:


    kennt sich jemand aus, mit den Blutwerten eines Hormonstatus?


    Mir wurde vor ein paar Wochen der Hormonstatus bestimmt, weil ich


    meinen FA so gewisse Veränderungen an meinem Körper sagte, die


    mich und ihn annehmen ließen, dass ich doch schon in den WJ bin.


    Die Werte kamen (ich hab mir eine Kopie mit nach Hause genommen)


    und mir wurde gesagt: alles in Ordnung - noch nicht in den WJ.


    Ja WIE müssen die Werte denn sein - um "drin" zu sein?


    Bei mir steht:


    Hormon-Status FSH basal 3,8


    Prolaktin basal 8,6


    Oestradiol 122,0


    Androstendion 1,30


    bei mir stehen momentan nur


    Ich meine, ich merke doch, dass sich mein Körper im letzten


    und diesem Jahr schon stark verändert hat, mit Dingen, die


    mich einfach auf die WJ schließen lassen.


    Kann mir also jemand da weiterhelfen? Würde mich freuen,


    Antworten zu bekommen.


    LG TrullaRulla

  • 21 Antworten

    Ich bin 42. Mir wurde im März die Gebärmutter entfernt, nachdem man bösartige Zellen in der Gebärmutter festgestellt hatte. Ich hatte gehofft, dass es mir nach der OP endlich wieder besser geht, aber es kommen immer neue Beschwerden hinzu. Es fing an mit Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zu kleinen Depressionsphasen. Dazu kamen ständig Kopfschmerzen und ich hatte ohne wirklich mehr zu essen, plötzlich 5 Kilo mehr drauf. Ich kann machen, was ich will, ich nehme nicht mehr ab. Daraufhin wurde meine Schilddrüse gecheckt. Nichts. Der Radiologe empfahl im August dann den Hormonstatus zu überprüfen, der war der Meinung, ich wäre in den Wechseljahren. Dann bekam ich Magenschmerzen, Sodbrennen und fürchterlichen Haarausfall und ich bin wieder zum Hausarzt gegangen. Der hat dann gemeint, mein Magen, meine Galle und meine Leber und mein Darm würden nicht richtig funktionieren und so wurde ich mit Tabletten versorgt und ich muß sagen, mein Magen und Darmsystem ist schon besser. Nur der Haarausfall ist geblieben. Seit zwei Wochen kämpfe ich jetzt nachts auch noch mit SChweißausbrüchen. Schrecklich ! Und letzte Woche war ich beim Augenarzt, weil ich das Gefühl hatte, das sich meine Sehstärke verschlechtert hat. Aber nein, nach vielen Augentests sagte mir der Augenarzt, das wäre eine HOrmonstörung, ich sollte mich mal auf der Schiene untersuchen lassen.


    Mein Frauenarzt versteht das ganze Theater nicht, denn er meint, dass könnte nicht sein mit den Wechseljahren, da mir meine Eierstöcke nicht entfernt worden sind und ich dadurch eigentlich keine Beeinträchtigungen haben dürfte. Aber er hat mir nun Blut abgenommen und läßt einen Hormonstatus erstellen. In einer Woche bekomme ich das Ergebnis.


    Was hast du denn für Veränderungen festgestellt ?

    Hallo TrullaRulla,


    wann im Zyklus wurden die Werte denn abgenommen? Und magst du die Normwerte angeben?


    Sind die Blutungen unregelmäßig, wie lang sind die Zyklen?


    Ein wichtiger Wert fehlt: Progesteron, dies ist nämlich das Hormon, welches in den Wechseljahren zuerst "schwächelt".


    "Vollendete" Wechseljahre haben einen FSH-Wert > 20 IU/ml, aber dies geschieht i.A. nicht von einem Tag auf den anderen.


    Nicht umsonst heißt es Wechseljahre. ;-)


    Ein Blick auf die Schilddrüse wäre aber auch sinnvoll, hormonelle Umbrüche stehen manchmal im Zusammenhang mit Schilddrüsenstörungen.


    Erstmal,

    huhu,


    Chris, ich dachte du schreibst von mir ;-)


    habe ähnliche Beschwerden wie du, mir wurde zwar nicht die Gebärmutter entfernt, aber letztes


    Jahr bekam ich eine Konisation und Ausschabung weil ich so einen schlechten PAP Wert hatte.


    Chris, ich hab auch im letzten halben Jahr 5 kg zugenommen, ohne das ich mein Essverhalten verändert hätte und krieg diese 5 kg einfach nicht runter. Selbst wenn ich eine Woche 1000 kcal esse, müssten ja mal wenigstens 500 gr schwinden... aber nichts. Das ist auch ein Grund, warum ich annehme, dass ich in den WJ bin.


    Mein Zyklen sind von früher 31 Tagen auf 27 geschrumpft. Die Blutungen verlaufen ein bissel anders als früher. Heisst, am 1. Tag blute ich wirklich ziemlich stark , danach dümpelt es nur noch so 3 - 4 Tage vor sich hin umd dann ganz zu versiegen. Unregelmässig sind die Blutungen nicht, das waren sie, bevor ich die Koni hatte. Seitdem wieder alle 4 Wochen bzw. 27 Tage.


    Mein TSH-Wert liegt bei 0,59 . von daher wurden keine weiteren Untersuchungen der Schilddrüse


    durchgeführt.


    Angeblich ist bei mir alles in bester Butter.


    Nur fühle ich mich oft genug nicht so. So richtige Hitzewallungen tagsüber hab ich zwar nicht, aber nachts schwitze ich wie sonstwas, wobei ich auch Phasen habe, an denen es nicht ganz so stark ist. Manchmal habe ich Einschlaf- und Durchschlafstörungen (ich schobs bisher aufs Wetter), Schwindel (ich schobs auf den Nacken) und meine Haut ist zunehmend trockener geworden. Und - mir wachsen seit neuestem ein paar Barthärchen. Ich zupf die aus . Grausam!!!


    Buddleiha, warum der Progesteronwert nicht ermittelt wurde, weiss ich nicht. Vielleicht aus Kostengründen? Die Blutabnahme wurde am 20. Tag meines Zyklus gemacht.


    So - hab ich was vergessen? ;-) Ich glaub nich.


    LG

    @ trullaRulla:

    die Verkürzung deiner Zyklen lässt schon vermuten, dass der Gelbkörper schwächelt.


    Dies wäre an zwei zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Zyklus abzunehmenden Blutproben nachzuweisen oder einfach auch durch eine Temperaturkurve.


    Der Mönchspfeffer wirkt ähnlich wie Gelbkörperhormon und wäre daher eine Möglichkeit, die Beschwerden etwas zu lindern.

    @ TrullaRulla

    Das hört sich wie bei mir an.


    Ich hatte vor einem Jahr eine Konisation und danach wurde alles noch viel schlimmer. Meine Blutungen kamen alle 24 Tage und die ersten beiden Tage von meiner Periode konnte ich kaum aus dem Haus, so stark waren die Blutungen. Das ist jetzt Gott sei dank endlich vorbei.


    Barthäarchen habe ich auch, aber da meinte meine Kosmetikerin, das wäre normal für mein Alter. Da gäbe es auch einige Methode, diese Häarchen endgültig verschwinden zu lassen, aber ich belasse es beim Zupfen.


    Ich habe zwar keinen Zyklus in dem Sinne mehr, aber trotzdem sind meine Beschwerden "zyklusmäßig". Ich warte jetzt die Blutergebnisse ab.


    Meine Schilddrüse wurde schon zweimal getestet. Anscheinend immer alles im grünen Bereich.


    Was mich am meisten stört ist die Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit bis hin zur kleinen Depression, was dann auch wieder mit meinem Körpergewicht zu tun hat. Früher war ich ganz anders und habe z.B. viel Sport gemacht. Heute gerate ich schon bei der kleinsten Anstrengung in Schweiß.


    Ich wünsche mir, endlich wieder agiler zu sein. Mittlerweile ist es mir sogar egal, wenn ich Hormone nehmen muß. So geht es nicht weiter.

    Hallo Trulli, also, ich will jetzt keine Pferde scheu machen, finde es jedoch bemerkenswert, wenn der FA, der neben Frauenarzt auch noch Facharzt ist ]:D bei deinem Anliegen den Progesteronwert nicht testet.


    Vielleicht hilft da auch ein Wechsel zu einem aufmerksameren Facharzt, der dein Anliegen ernst nimmt.

    hmmm, eigentlich halte ich ihn für einen guten und gewissenhaften Arzt. Ich gehe seit 20 Jahren zu ihm,


    und er hat mir in all den Jahren in vielen Dingen schon geholfen.


    Vielleicht zahlt die Kasse diese Leistung nicht ohne weiteres?


    Ich bin mir auch momentan noch nicht klar darüber, ob ich ihn deswegen noch mal "nerven" soll, oder


    mal nachfragen, warum gerade dieser wichtige Wert nicht getestet wurde.


    Vielleicht ist es ja so wie mit meiner Schilddrüse. Da wird nur der TSH Wert bestimmt. Der ist wohl


    niedrig und die anderen Werte T3, T4 werden deswegen nicht gemacht, verschwiegenst denn die


    Antikörper.


    Was macht man da, wenn man den Arzt nit wechseln will, diese Leistung aus eigener Tasche bezahlen?

    Ich finde, wenn der Arzt respektvoll mit dir umgeht, dann sagt er, was Sache ist. Also, dass diese oder jene Untersuchung ohne Zuzahlung nicht drin ist oder wie es möglich ist, sie zu bekommen.


    Einfach nichts zu sagen und den Patienten zum Deppen machen ist völlig neben dem Hippokratischen Eid und auch sonst unter aller Sau.


    Du merkst vielleicht, dass meine Geduld dieser Spezies nur noch sehr begrenzt ist %-|:-(