GME + Ovarienverlust

    Meine Totalop war am06.07.07, also knapp vor 4 Wochen.


    Ich hatte keinen Hormonkollaps, denn ich war bereits vorher in den Wechseljahren und bekam ein leicht dosiertes Hormonpräparat, das ich z. Zt. auch noch nehme.


    Meine FÄ hat mir am letzten Montag bei der Nachuntersuchung, diese neuen Hormonpflaster verschrieben. Meine Erfahrungen damit werde ich euch gerne, in ein paar Wochen schildern.


    Ich definiere mich als Frau, nicht nur über meine Geschlechtsorgane.


    Die seelische Problematik ist sicher nicht zu unterschätzen. Es spielt sich vieles im Kopf ab.


    Und das Sex ohne GM keinen Spaß macht oder das ich keinen Orgasmus mehr bekomme, halte ich für absoluten Blödsinn!! Ich kann´s mir nicht vorstellen, im Moment "dürfen" wir noch nicht.


    Das meine Geschlechtsorgane entfernt sind, ist doch nicht gleichzusetzen, mit Libidoverlust, ich denke und glaube, die Orgasmusfähigkeit bleibt erhalten.


    Wer nach der GME sexuelle Unlust empfindet, da stimmen meiner Meinung nach auch andere Dinge nicht. Es ist auf keinen Fall FOLGE DER OP! Davon bin ich überzeugt.Es ist doch auch wichtig, gerade in Bezug auf die körperliche LIEBE, wie die Beziehung ist, die Einstellung des Partners und was sich im Kopf abspielt.


    Sicher wird es anders sein als vorher, aber wer sagt denn, das es nicht auch besser, freier und schöner sein kann?!


    Jede Frau reagiert doch individuell und nicht immer so, wie es in schlauen Büchern steht.


    Ich mache mich nicht vorher verrückt, bevor ich es nicht ausprobiert habe.


    Wir haben eben nochmal ein " ERSTES MAL " und freuen uns schon drauf.


    LG engelchen

    RE: engelchen

    ich war bei meiner Eierstockentfernung gerade eben 41 Jahre und noch NICHT im Wechsel:


    Ich habe meine Gebärmutter noch - aber keine Eierstöcke mehr!


    Die Hormonpräparate sind schwer zu dosieren - man muss sie auch vertragen. Und eine FRau, die nicht im Wechsel ist, braucht viel stärkere Präparate - und die haben Nebenwirkungen: Schwindel, Migräne, Übelkeit etc..


    Das Hab ich alles genossen! Nach 4 Wochen merkt man auch noch nichts, denn da sind noch die eigenen Resthormone im Blut - das geht viel langsamer.


    Für die Libido brauchst DU ausreichend Testosteron -ebenso für Energie- wenn dieser Pegel zu stark sinkt (was bei den TotalOps oft der Fall ist, vor allem bei jüngeren Frauen) dann ist's mit der Libido vorbei! und da hilft Dir Dein Kopf gar nichts mehr! Und diese wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen nicht in irgendwelchen "schlauen" Büchern - sondern das ist FACHLITERATUR!!!


    Man muss allerdings, um sie zu verstehen ausreichend englisch sprechen - denn der Großteil der Fachliteratur ist englisch heutzutage! Sehr viel findest Du dazu auch in der französischen FACHLITERATUR!


    Aber Du kannst über die Eierstockentfernung und die MÖGLICHEN FOLGEN auch schon in wikipedia nachlesen, wenn Du den englischen Begriff: "oophorectomy" eingibst!


    Du findest sämtliche Infos dazu bei den englischsprachigen Selbsthifegruppen mit Foren und mailing lists von Betroffenen für betroffene!(und die sind zahlreich) für operierte Frauen. Da quellen die Foren über! Und da wird Klartext gesprochen! (hyster sisters, hers foundation, hysterectomy association, daisy network, project be aware, survivors guide to surgical menopause) etc... um nur einige zu nennen!


    Und wozu gibt es denn so viele Selbsthilfegruppen im Ausland für die operierten Frauen, wenn die OP so ganz ohne Folgen sei - und man alles mit dem Kopf steuern könne???


    Es ist nur auf DEUTSCH fast nichts zum nachlesen für die FRauen da! Und so kann man ihnen erfolgreich hier noch immer einreden, die Sexualität würde sich im Kopf befinden!


    So gesehen ist alles im Kopf: Auch das Singen habe ich im Kopf - aber ohne Stimmbänder werde ich nicht mehr so leicht vor mich hinträllern! Auch das Laufen, das Verdauen etc.. alles habe ich im "Kopf" aber ich brauche dazu die nötigen Organe, damit der Kopf seine Befehle geben kann! Das ist ja logisch!


    Ich gebe hier einen Auszug des ACOG (AMERICAN COLLEGE OF GYNECOLOGISTS und zwar der LEITLINIEN (guidelines) und die HAUPTEMPFEHLUNGEN :major recommandations zu prophylactic oophorectomy: (prophylaktische Eierstockentfernung):


    In addition to health risks and benefits, patient counseling should include consideration of how oophorectomy may relate to the individual patient's body image, perceptions concerning sexuality, and personal feelings.


    Zusätzlich zu den gesundheitlichen Risiken und Vorteilen sollte der Patient auch in Erwägung ziehen, wie die Eierstockentfernung individuell das Körperbild des Patienten beeinflussen könnte, inwieweit die Sexualität verändert werden könnte und die persönlichen Gefühle ....


    http://www.guideline.gov/summa…03095&string=oophorectomy


    Und auch die weltbekannt Mayo Clinic klärt auf ihrer website über diese fatalen Risiken auf:


    http://cleverproxy.com/index.p…lci8uLi9XTy8wMDA5NS5odG1s



    Bei mir ist die OP fast 4 Jahre her - ich habe die Hölle hinter mir - meine Brustwarzen verlieren ihre Farbprigmentierung- und die Schamlippen und die Klitoris haben sich schon um die Hälfte verklerinert. Das ist ein gewisses hormonelles Defizit, das bei mir trotz der Hormonsubstituion (ich bin bei den besten Spezialisten) NICHT wirklich auszugleichen ist!


    Denn ein Medikament kann NIEMALS mehr das eigene Organ erstzen - es kann nur die Folgen lindern! Das ist die Fakt!


    Mich hat es besonders hart getroffen - und ich bin der festen Meinung, dass ich als westliche Frau, das Recht gehabt hätte, all diese Infos, die die englisch- und französischsprachigen Frauen sich schon im Internet holen können - auch als deutschsprachige Frau hätte bekommen müssen!


    Nur ich hatte natürlich KEINE Ahnung von all diesen Risiken und hab den Ärzten völlig vertraut....


    Es ist nicht so, dass es jede Frau so arg erwischt -aber es ist für mich und auch andere schwer Betroffene (und da ich in einer Selbsthilfegruppe in Ö für operierte Frauen nun bin, weiß ich ,dass es auch andere arg erwischt) ein Hohn, wenn man mir sagt, das alles sei meine eigene Schuld, weil mein Kopf nicht "richtig" sei - oder meine Einstellung -oder mein geliebter Partner, mit dem ich bereits 20 Jahre glücklich verheiratet bin - und der trotz allen Leides tapfer zu mir steht!


    Ich bitte sehr darum derlei zu bedenken - denn jede Erkrankung kann leicht und schwere Verläufe nehmen - das ist schon bei jeder Grippe so! Nur da käme kein Mensch auf die Idee, dem schwer Betroffenen zu sagen, seine "EInstellung" sei schuld daran!!!


    Warum das nur bei den Eierstöcken und der Gebärmutter so gmacht wird, und das noch dazu von Frauen tut besonders weh - und dabei handelt es sich nur um grobes Unwissen und Unverständnis für die FUnktion des weiblichen Organismus und der weiblichen Endikrinologie!


    Bei KEINEM Mann, dem Hoden oder Penis entfernt werden - würde man so reagieren!!!

    Re engelchen

    Pardon, hab den falschen link zur MAYO Clinic eingegeben!


    Das ist der richtige, wo Du alles nachlesen kannst:


    Prophylactic oophorectomy: Removing your ovaries to reduce your risk of breast and ovarian cancer


    From http://MayoClinic.com


    Special to CNN.com


    http://www.mayoclinic.com/health/breast-cancer/WO00095


    Und das hab ich als Rarität, zu den vielen, vielen englischen Infos im Internet Deutsch gefunden:


    Pressetext: Frauen fühlen eine starke Beziehung zu ihren inneren Organen


    Gebärmutter und Eierstöcke haben identitätstragende Aufgaben


    "Viel zu oft wird gleich das ganze Organ herausgeschnitten, obwohl nur ein Teil davon krankhaft verändert ist", kritisieren die beiden Frauenärzte am Wiener AKH Prof. Fritz Nagele und Prof. Paul Speiser den allgemeinen Gynäkologie-Betrieb. Und weiter: "Den Schaden haben die Patientinnen: von Beeinträchtigungen ihres Wohlbefinden bis hin zu Orgasmusproblemen und Identitätskrisen. Denn Gebärmutter und Eierstöcke sind frauenspezifische und daher identitätstragende Organe, zu denen Frauen eine sehr sensible Beziehung entwickeln. Nur wenige sind froh und finden es bequem, wenn sie mit ihrem Frausein nichts mehr zu tun haben müssen. Viele empfinden sich nach einer derartigen Operation als weniger weiblich, attraktiv und begehrenswert und verlieren ihren emotionalen Rhythmus. Die Gebärmutter hat ihre Rolle mit der Geburt des Kindes noch lange nicht erfüllt."


    Die Entfernung der Gebärmutter beispielsweise wird von vielen Gynäkologen bei anhaltenden starken Regelblutungen vorgenommen, obwohl am Organ selbst keine krankhaften Veränderungen nachweisbar sind. Dazu Prof. Speiser: "Die Einführung endoskopischer Operationstechniken hat international zu einem völligen Umdenken geführt. Heute sind bei den wenigsten gynäkologischen Problemen noch Bauchschnitt und Radikalentfernung notwendig. Stattdessen sollten maximaler Organerhalt und der kleinstmögliche Schnitt angestrebt werden." Wenn es aus medizinischer Sicht tatsächlich notwendig ist, ein Organ zu entfernen, so kann das mit Hilfe der Endoskopie durchgeführt werden. Nach dem Motto: 'So schonend wie möglich, so radikal wie nötig'.


    Neben emotionellen und kosmetischen Aspekten gibt es noch 4 wesentliche medizinische und ökonomische Vorteile: Die Patientin erholt sich deutlich schneller, braucht wesentlich weniger Schmerzmittel, ist schneller wieder arbeitsfähig und der Operateur kann durch die Verwendung eines optischen Lichtstabes das Operationsfeld stark vergrößert einsehen und besonders exakt beurteilen. Prof. Nagele: "Angesichts so vieler Vorteile ist der Einsatz des traditionellen großen Bauchschnittes mit Totaloperation nur noch in den wenigsten Fällen gerechtfertigt."


    Informationsmangel bei Patientinnen und Ärzteschaft


    "Wichtig ist eine Informationsoffensive in beide Richtungen: Sowohl zu den GynäkologInnen als auch zu den Patientinnen. Solange man den Patientinnen nicht sagt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, nehmen sie zu häufig die Totaloperation hin. Viele Studien sagen, dass sich 1/3 aller Frauen beim Gynäkologen gar nicht nachzufragen trauen und daher über die modernen Möglichkeiten nicht Bescheid wissen", erläutert Prof. Speiser. So zeigte beispielsweise eine Untersuchung der amerikanischen Society for Women's Health Research (SWHR), dass jede vierte Frau von ihrem Gynäkologen den Rat zur Totaloperation bekommt. 82 % dieser Frauen entschließen sich dann tatsächlich dazu.


    Eine Ursache dieses allzu leichten Einverständnisses ortet Prof. Speiser im fehlenden anatomischen Wissen der Patientinnen: "Dank der Verwendung von Tampons ist den Patientinnen wenigstens die Scheide vertraut. Doch über die Lage und Funktion von Eileitern, Eierstöcken und Gebärmutter fehlen meist genauere Vorstellungen. Bei uns können Patientinnen alle ambulanten Untersuchungen auf dem Bildschirm mitverfolgen und so z.B. ihre eigene Gebärmutter von innen sehen. Eine ergänzende Ultraschalluntersuchung führt dazu, dass Frauen eine klarere Vorstellung von ihren Organen bekommen."


    Informationsbedarf herrscht aber auch in der Ärzteschaft. Dazu Prof. Speiser: "Wir geben den KollegInnen in unserem Zentrum für Gynäkologische Endoskopie am Privatspital Goldenes Kreuz Gelegenheit, mit ihrer Patientin zu uns zu kommen, und mit uns gemeinsam zu untersuchen oder zu operieren. Dadurch können wir unser spezielles Fachwissen über endoskopische Methoden und unsere langjährige Erfahrung weitergeben. Den Nutzen hat die Patientin: man erspart ihr große Bauchschnitte, entfernt die Krankheitsursache und erhält das Organ."


    http://www.endofem.at/pressetext.htm


    Und das alles hab ich NACH meiner Operation erfahren: ALS ES ZU SPÄT WAR!!!


    ;-D:°(:°(:°(

    @ jeanne d'arc und alle

    hallo jeanne d'arc,


    mich interessiert u.a. auch die veränderung des körperbildes bei der frau, nachdem eierstöcke entfernt wurden - du hast in einem der vorigen beiträge etwas darüber geschrieben, daß das so ist - und ich merke ja auch schon lange veränderungen an meinem körper, und führe bestimmte veränderungen auch auf die damalige operation zurück (diese op war schon ende der 80 er jahre bei mir).


    du hast da einiges verlinkt, da das allerdings englische seiten sind, wollte ich wissen, welchen unterpunkt ich da durchlesen kann,was das körperbild betrifft - ich kann zwar einigermaßen englisch, allerdings ist es doch teilweise anstrengend für mich, das zu lesen, da mir doch auch viele vokabeln fehlen (bzw. ich die vergessen habe..)-


    ich habe noch weitere fragen, vllt. hast du dazu auch schon was gelesen, oder kannst mir tips geben, wo ich bei den links nachschauen kann -


    z.b.: wie es mit der psychischen verfassung aussieht: bei mir ist es so, da diese op damals bei mir etliche körperliche symptome hinterlassen hat im lauf der jahre (dazu schreibe ich vllt. noch was),


    wirkt das natürlich auch auf meine psyche stark zurück, da ich regelmäßig wiederkehrende beschwerden habe/ bzw. teilweise ständige beschwerden. da ich seit 2001 noch ein myom bekommen habe, bzw. ademyosis (was ich auch auf diese damalige op zurückführe - ich habe noch eierstock, allerdings noch einen, und am anderen wurde auch was entfernt) mit starken mensblutungen, bin ich mit den eisenmangelerscheinungen konfrontiert, die zusätzlich zu den anderen beschwerden kommen.


    und ein großes thema ist auch sexualität: bin halt sehr empfindlich, und habe ständig irgendwelchen vaginalsymptome, wie z.b. früher oft candida, jetzt gardnarella (art trichonomaden). und das schränkt halt die sexualität auch erheblich ein, da die schleimhaut aufgrund der infektionen so empfindlich ist, und ich dann oft eher nur "kurz" den gv vertrage - und kondomempfindlich auch - benutze die schon, allerdings wird es dann schon nach kurzer zeit wund etc. - die anderen kondome von avanti, die ich etwas besser vertrage sind halt ziemlich teuer (also durchschnittlich 2,50 euro pro stück) -


    also das leben ist aufgrund dieser op damals für mich schon oft frustierend, aufgrund diverser krankheits/beschwerdenbelastungen -


    ich bin froh, daß wir uns jetzt hier austauschen können -


    du schreibst, daß es auf englisch und französisch schon einiges gibt, an internet foren etc. - auf deutsch gibt es wohl kaum was, wie ich bei dir herauslese?


    vllt. kannst du mir auch einige links schicken, zum thema, ich wäre schon dankbar - außerdem schreibe ich hier auch noch weiter in meinem nächsten beitrag - z.b. wie ich mein körperbild wahrnehme


    danke für die beiträge hier, finde es schon wichtig, daß wir uns austauschen..

    @ Loreda

    Liebe Loreda,


    Mir tut es leid, dass es auch Dich "erwischt" hat und dass Du keine richtigen Informationen und Unterstützung für die Folgen des Organverlustes bekommen hast.


    Du kannst mehr Infos zu allem auf dem weblog von:


    http://www.femica.at.md/


    bekommen. Da gibt es auch ein Forum, wo sich betroffene Forum austauschen können.


    AUf Deutsch gibt es wie gesagt, wenig an Infos für die Frauen mit Organverlust- das ist im englischen und französischen nicht so.


    Dort wird schon von den Ärzten bewusst wahrgenommen, was das für eine Frau bedetuen kann.


    Und auch die amerikanischen Leitlinien zur Ovarektomie schreiben über die Gefahr des Verlustes des Köreprbildes (loss of body image, perception of sexuel and personel feelings) - also das ist in der Medizin alles bekannt. Kannste in jeder Fachliteratur nachlesen.


    Das Schlimme ist, dass Frauen nichts hier darüber gesagt wird - und sie allein mit diesem Zustand gelassen werden- weil sie dann auch automatisch glauben, sie seien selber schuld - und das ist fatal!


    Du kannst mir gerne eine PN schicken oder auf femica dich einlesen. Dann wird Dir sehr vieles klar werden- Du hast den Ärzten gegenüber dann Fachargumente und Du kannst mit Deinem Zustand besser umgehen - weil Du verstehen wirst - dass es rein die normalen Konsequenzen des Organverlustes - dein einer Eierstock wird wahrscheinlich zu schwach sein, um den Hormonverlust auszugleichen. Bekommst Du eigentlich Hormone?


    Aber erst wenn man den "Feind" kennt, kann man gegen ihn mit den richtigen Mitteln kämpfen.


    Alles Gute Dir!

    @ :)@:)@:)

    hallo jeanne darc,


    danke für die mail @:),


    habe auch ne zeit gehabt, wo ich viel fachliteratur wegen dem myom und den blutungen etc. gelesen habe -


    und dass es körperliche veränderungen geben kann, wenn hormonlagen sich verändern ist ja auch bekannt - werde mich da aber noch genauer informieren.


    ich schreibe demnächst nochmal wenn ich mehr zeit habe -


    viele grüße,


    und dir auch alles gute :)*

    wie damit umgehen in der gemeinschaft, und frage zu op und..

    hallo jeanne d'arc, hallo zusammen,


    das ist schon ne aufgabe hier zu schreiben, da es bei mir auch so ist, daß diese vielfältigen auswirkungen (seit mehreren jahren), die ich habe und die hier (glücklicherweise) noch mal wiedergespiegelt bekomme- daß die also schon viel meiner lebenskraft einnehmen.


    habe auch sehr trockene haut, trockene und dünne haare, vaginalschleimhaut auch empfindlich, durch größere blutverluste (menstruation) sind diese symptome auch verstärkt; also eisenanämie (habe mich jetzt zum glück endlich dazu entschlossen mir eiseninfusionen geben zu lassen) und dadurch bedingt wieder diese eisemnangelsymptome, die sich teilweise mit den oben genannten trockenheitssymptomen der schleimhäute durch hormonmangel überschneiden. außerdem nach stärkerer blutung: viel herzklopfen, schlafstörungen, konzentrationsstörungen und viel dinge entfallen mir (also oft fehlt mir die erinnerung für vieles, was mir vor 2-3 jahren noch viel leichter fiel, mich zu erinnern)-


    dann auch vaginalinfektionen (gardnerella bekomme ich kaum los, habe das mittlerweile seit ca. 3/4 jahren) -


    bin ziemlich dünn, und oft sprechen mich die leute darauf an, daß ich mehr essen soll (also z.b. bekanntenkreis) - aber ich esse genügend, das hängt einfach mit der hormonlage und dem eisenstatus zusammen, wieso ich dünn bin, und wenig fettgewebe ansetzte (allerdings versuche ich einiges, damit ich zunehme, und das fettgewebe sich mehr bildet) - die bemerkungen von bestimmten bekannten, die in der letzten zeit leider häufiger mit diesem thema kommen: ich soll mehr essen, zunehmen etc. nerven mich ziemlich, und ich werde demnächst mal einigen davon generell was dazu sagen, daß ich mir einen anderen umgang mit mir wünsche.


    hier schließt sich jetzt eine meiner fragen an:


    bis jetzt wissen nur sehr wenige leute (aus meinem aktuellen bekanntenkreis niemand) wieso meine gesundheitliche situation seit jahren so ist, wie sie ist - von den stärkeren menstruationsblutungen und dem eisenmangel erzählte ich zwar öfters, und den auswirkungen davon, und daß ich infusionen jetzt deshalb bekomme (damit die leute auch wissen, wieso ich bestimmte symptome habe); allerdings was hinter den anderen symptomen noch zusätzlich (und als verstärker) steckt -siehe oben- das habe ich also wie gesagt für mich behalten -


    wie geht ihr damit um, um euch verständlich zu machen, damit die leute die ursache eurer symptome kennen? - sagt ihr das im bekanntenkreis? und ich habe auch einige männerfreunde, da ist für mich halt auch die frage, ob ich mich dem ein oder anderen anvertrauen soll -finde das ist eine heikle angelegenheit- - also aus nachvollziehbaren gründen halte ich mich da ziemlich bedeckt.


    allerdings gerade die letzten wochen, wo ich mich mehr damit auseinandersetze, kommen mir noch viel mehr gedanken zu diesem thema.


    gerade seit ich hier jetzt mitschreibe, die letzten beiden wochen, bin ich sehr damit beschäftigt wieder verstärkt über das thema nachzudenken, und einerseits drängt es mich dazu das der ein oder anderen person endlich mitzuteilen, was da eigentlich bei mir los ist - wie handhabt ihr das, wie sind eure erfahrungen damit beim mitteilen bzw. danach? - ich finde das jetzt mittlerweile richtig schlimm und diskrimnierend, daß es so schwierig ist für mich darüber zu reden, und mich nahen/ näheren bekannten zu öffnen -


    das geht ja jetzt schon seit vielen jahren so - anstattdessen erzähle ich dauernd, daß ich zu verschiedenen ärzten und heilpraktikern gehe - irgendwie ist es ja vllt. offensichtlich, daß da bei mir einiges sein muß, was da ist - da ich allerdings in gesellschaft mich auch wohlfühlen will, und ich mich aus bestimmten gründen scheue davon zu reden, was damals passiert ist, frage ich mich, wo der ausweg aus dieser situation ist?


    damit das lesbarer ist, schreibe ich jetzt nochmal einen gesonderten beitrag:

    2. teil


    lesbarkeit in bezug auf die länge des beitrages..


    zu meiner 2. frage:


    nächste woche habe ich wieder einen termin in der gynäkologischen abteilung eines krankenhauses - es geht wieder darum daß ich mir die gebärmutter entfernen lassen will mit der endoskopischen methode: LASH.


    diese klinik ist auch auf minimalinvasive methoden spezialisiert, und der chirurg der mich operieren würde, hat schon viele ähnliche op's durchgeführt -


    habe jetzt seit 2001 starke blutungen, und deshalb auch eisenmangelanämie, und an diesen blutungstagen schone ich mich ziemlich, da ich dann auch schwächer bin, und herzsymptome habe etc. - deshalb habe ich mich letztes jahr dazu entschlossen, mich operieren zu lassen: die hälfte der gebärmutter war von einem myom eingenommen - der damalige chirurg (in einem anderen krankenhaus) hat dann das große myom entfernt, und die wunde vernäht. also die gm blieb drin - zu meinem bedauern, denn: die nächste menstruation und die folgenden bis jetzt (1 jahr und 3 monate später) waren wieder mit starkem blutverlust verbunden wie die mensen seit dem jahr 2001 auch (habe auch eine ziemliche wut auf diesen früheren chirurgen, der zu mir gesagt hat, daß er durch den bauchschnitt ja dann die gebärmutter mit bloßen auge sehen kann und in der hand halten und schon richtig entscheiden kann, ob die raus soll, damit diese blutungen aufhören oder ob sie drinbleiben kann) der wird als spezialist angesehen, was myome angeht (..ich schätze ihn mittlerweile eher als jdm. ein, der was ganz falsches gemacht hat, also inkompetent - wohl verstänlicherweise..).


    also die gm ist noch drin, und es "blutet weiter".


    jetzt habe ich hier gelesen und auch schon in anderen texten, daß


    es da eine wichtige verbindung von der gebärmutter zu den eierstöcken gibt. kann mir das nochmal jemand genauer erklären, wie das genau aussieht, also welche verbindung, welche funktion und was das bedeuten kann, wenn die gebärmutter entfernt wird.


    also vor allem der zusammenhang in meinem fall interessiert mich auch, weil ich ja schon diese anderen beeinträchtigungen habe -


    ich frage mich halt wie das bei mir nach der op werden kann, da ich also jetzt noch einen halben eierstock habe. habe da in einem der texte auf den infoseiten gelesen, daß nach einer op die eierstockfunktion um 40% bis 50% nachlassen kann wenn noch beide eierstöcke da sind - und ich frage mich halt: also das ist ja jetzt die 3.op bei mir in diesem gebiet-


    was könnte passieren, wenn:


    1. die gm entfernt wird, und dieser verbindungsstrang zu den eierstöcken fehlt ( hat wohl was mit durchblutung der eierstöcke zu tun?) - bitte genauer erklären falls jdm. ahnung hat, oder sich vorstellen kann


    2. wie könnte es aussehen, wenn die gm entfernt wird mit der funktion des 1/2 eierstockes danach


    und die beiden punkte im zusammenhang gesehen - also habe eigentlich den plan, daß diese op im septemer stattfinden soll -jetzt allerdings wieder ängste bekommen, was mich danach erwarten könnte?


    auch das thema sexualität/ libido ist mir sehr wichtig - im moment geht das irgendwie, mit vorsicht mit meinem körper und beeinträchtigungen durch gardnarella und teilweise trockener schleimhaut - allerdings würde mich halt interessieren, was ich evtl. danach erwarten könnte -


    ich erhoffe mir durch die op einerseits verbesserungen meines zustandes und auch meiner sexualität - da diese blutverluste dann wegfallen, und ich mir erhoffe, wieder an gewicht zunehmen zu können und kräftiger zu werden (hoffentlich auch rundlicher) -.


    was ist/ könnte allerdings sein, dadurch daß die gm entfernt ist, und diese verbindung mit dem eierstock fehlt?


    ich hoffe, daß ihr mir dazu etwas schreiben könnt -


    viele grüße an euch @:):)*

    hallo,


    vielleicht könnte mir ja jdm. etwas zu meinem beitrag schreiben -


    würde mich über resonanz freuen, bzw. brauche auch eine rückmeldung -


    bis jetzt habe ich auch keine hormone eingenommen -


    außerdem lasse ich mich schon mehrere jahre "klassisch homöopathisch" behandeln -


    grüße

    Eierstockfunktion minus 40 - 50%?

    Liebe Loreda und Alle,


    mich bewegt dieselbe Frage wie die der Loreda. Mein Arzt sagt, die Op. der GM hat keinen Einfluss auf die Blutversorgung der Eierstöcke, denn sie seien von anderen Blutgefässen weiterversorgt, und zur Minderung ( besser Schwankung)ihrer Hormoneproduktion käme es nur vorübergehend. Diese Information mit dem 40-50% Nachlass sei angeblich nicht genug wissenschaftlich begründet .


    Ich würde ihm gerne ein wissenschaftliches Argument vorlegen,aber weiss nicht wie, bin kein Arzt.


    M.M. nach , es ist etwas dran, dass ab bestimmtes Alter die ESt. nach derartigem medizinischen Eingriff ,in ihrer Funktion nachlassen können. Es wird wohl aber notwendig nicht in jedem Fall. In einer Studie las ich, dass um 45. Lebensjahr Frauen mit herausoperierter GM und mit erhaltenen ESt. 2-3 Jahre eher unter menopausalen Symptomen leiden, als es bei normalem Zustand so wäre.


    Mit der %Funktion der ESt. ist dann auch die Frage der sexuellen Empfindungen verbunden.


    LG

    @ingrid

    Liebe Ingrid,


    Ich kann Dir hier links geben, wo das mit der Blutversorgung der Eierstöcke, steht, unter anderem die website von PRof. JOhannes Huber, er ist der bekannteste Endokrionolge Österreichs und auch im Ausland renommiert.


    Es ist logisch, dass nach einer Gebärmutterentferung es zu Unterversorgung kommen kann, da braucht man sich nur den Anantomieplan anschauen. Viele ÄrztInnen sagen das nict, denn dann würden sich viele Frauen nicht operieren lassen! AUsser bei Krebs!


    Da hat keine Frau eine andere Wahl!


    Hier die links:


    http://www.drhuber.at/medizin/endoskopie/myome.html


    Aber nicht nur das Gefühl der Frau ist dafür verantwortlich, daß dieses Organ immer weniger oft entfernt wird, auch medizinische Gründe sprechen für diese Zurückhaltung. Die Ovarien, also die Eierstöcke der Frau, sind eine wichtige Quelle für Schönheit, Weisheit und Stärke. Die Wichtigkeit dieser Organe wird dadurch unterstrichen, daß sie gleich doppelt mit Blut versorgt werden. Ein Arterienast mündet direkt in den Uterus (Gebärmutter). Entfernt man die Gebärmutter, wird dieser Blutversorgungskanal unterbunden. Dadurch wird die Blutversorgung der Eierstöcke auf die Hälfte reduziert – aufs Herz bezogen entspräche das der Situation nach einem Infarkt. Nun sind manche Eierstöcke durchaus in der Lage, mit den verbleibenden 50% Blutzufuhr das Auslangen zu finden; andere aber erleiden durch die mangelnde Durchblutung eine starke Funktionseinbuße. Auch das ist mit dem Herzmuskel vergleichbar: Viele Menschen leben auch dann weiter, wenn das Herz nur mit der Hälfte der vorher vorhandenen Blutmenge versorgt wird.


    Die Medizin hat längst erkannt, daß die Eierstöcke der Frau nicht nur der Fortpflanzung dienen, sondern auch eine Reihe von extragenitalen Aufgaben zu übernehmen haben. Das Leistungsspektrum des Ovars reicht von der Steuerung des Cholesterinspiegels bis zur Ernährung der Haare. Eine Gebärmutterentfernung betrifft also nicht nur die Beseitigung von Geschlechtsdrüsen, sondern auch die Einschränkung zahlreicher anderer Funktionen. Auch dieses Argument ist daher heute ein Grund, mit Hysterektomien zurückhaltender umzugehen.


    Ein weiterer Grund wird von der naturwissenschaftlichen Forschung soeben analysiert. Es hat nämlich den Anschein, daß auch die Gebärmutter selbst, die Schleimhaut und möglicherweise auch die Gebärmuttermuskulatur Gewebshormone bilden, die Thrombozytenaggregation (Verklumpen von Blutplättchen) verhindern. Sollte sich diese Annahme – wofür vieles spricht – wissenschaftlich erhärten lassen, dann nimmt die Gebärmutter eine bisher unbekannte eigenständige Funktion zur Sicherstellung der Gesundheit des weiblichen Organismus wahr.



    "Denn auch bei alleiniger Hysterektomie, ohne die Ovarien anzurühren, reduziert man 40 bis 50% der ovariellen Durchblutung", erklärt Prof. Pierre Mares, gynäkologischer Chirurg in Nîmes. "Mit dem Risiko eine echte chirurgische Menopause nach sich zu ziehen, deren Auswirkungen im Folgejahr des Eingriffes auftreten.


    http://www.lefigaro.fr/science…la_libido_des_femmes.html


    Du kannst auch schauen bei


    http://www.femica.at.md/


    da ist der Videotext von der amerikanischen Hersfoundation (eine der größten und ältesten Selbsthilfegruppen für operierte Frauen - HERS gibt es seit 25 Jahren) auf deutsch übersetzt unter "weibliche Aanatomie".


    Diese Dinge treffen NICHT auf alle Frauen zu! Es hängt ganz davon ab, wie operiert wird- ob Nerven verletzt werden z.B. usw...


    Aber abzuleugnen, dass die Gefahr einer arteriellen Unterversorgung der Ovarien nicht gegeben sei - das kann man denke ich anhand der Biologie der Frau, also der anatomischen Fakten schon nicht machen!


    Es ist einfach logisch, dass bei so einem EIngriff diese Dinge passieren können. DI gebärmutter ist ja schließlich ein relativ großer Muskel! Das versteht ja jedes Kind!


    Allles Gute


    jeanne d'arc

    Liebe jeanne darc

    ich bedanke mich bei Dir für die ausführlichen Informationen und Internetadressen.Dank Dir hole ich mir jetzt die für mein Gespräch mit dem FA so wichtigen Argumente ein.Bin ja gespannt, wie er reagiert. Ich vermute, er weiss es ganz genau, was nach einer derartigen Op. vorkommen kann, aber er will das nicht aus den mir unbekannten Gründen zugeben oder überhaupt laut sagen.Und das macht mich sogar wütend. Warum darf ich mir als Frau ohne die GM nach mehr als einem Jahr nach der Op. auch heute noch nicht die tatsächligen Folgen dieses Eingriffes vom Arzt anzuhören und die möglichen Auswege suchen ? Ich leide, und es wird mir stets gesagt, soeben es die "femica" und die Franzosen beschreiben,- liebe Frau, es ist in ihrem Kopf, nicht in ihrer Eierstockfunktion!, oder sie haben ein Problem in der Partnerschaft, und da möchten sie gerne zum Sexuologen, der kennt sich ja da schon besser aus als FÄ...,


    Bei dem Sexuologen bekam ich Psychopillen...auch, aber mit der Libido, mit dem sexuellen Verlangen ist es bei mir nach Op. fast aus, ich fühle Abbrennung als Frau, und dass ich nie wieder diejenige Frau sein werde, die es vorher gewesen ist.


    LG


    Ingrid

    @re Ingrid

    Liebe Ingrid,


    Ich weiß nicht, warum viele ÄrztINnen hier im deutschsprachigen Raum so ignorant reagiern! Es ist wirklich eine Gemeinheit, Frauen so leiden zu sehen und sie auch nicht für blöd zu verkaufen! Und ihnen adäquate Hilfe zu verweigern! Erinnere Deinen Arzt an den Eid des Hippokrates und an seine Verpflichtung, dass er sich weiterbilden muss.


    Frag doch Deinen Facharzt ob er tatsächlich der Meinung sei, dass Frankreichs Frauen anders funktionieren?


    Und sag ihm diese Infos sind keine Geheimnisse und im Internet in jeder guten Fachliteratur und bei allen englischsprachigen support groups wie der HERS FOUNDATION, den hyster sisters, des project "be aware" des daisy network, der hysterectomy association und des survivors guide to surgical menopause nachzulesen - und zwar für jedermann! Dass er das alles nicht weiß, ist ein Armutszeugnis! (vielleicht kann er kein Englisch und auch kein Französisch!)


    Du brauchst Dich nur einlesen- und wenn er Dir sagen sollte, dass er ja Medizin studiert habe und Du nicht, dann kannst Du ihm antworten, dass Du die Leidtragende bist- denn Du steckst in Deinem Körper! Und es geht nicht an, dass DInge, die in Frankreich in Tageszeitungen wie le figaro und der Zeitschrift "Paris MAtch" für jede Frau und jeden Mann nachzulesen sind, er nicht weiß!


    Denn lesen und 1+1 zusammenzählen kann jeder, dazu braucht man kein Medizinstudium!


    Er kann sich ja beim College Nationale des Gynecologues francais und der Französischen Menopausengesellschaft weiterbilden! Und wenn du ihm das zeigst, dass Du das alles weißt, dann wird er entweder zugeben müssen, dass er eine grobe Wissenslücke hat - oder er wird weiter den Ignoranten spielen - dann würde ich aber keinen einzigen Cent mehr für seine Beratung bei ihm lassen!


    ALles Gute


    jeanne d'arc

    gebärmutterentfernung - blutversorgung der eierstöcke u.a.

    @ hallo ingrid,

    @ hallo jeanne darc, und alle


    ingrid


    das ist hilfreich, daß du auch nochmal nachgefragt hast, so wird das thema vllt. auch bekannter, und dann wird mehr darauf geachtet, was es für wirkungen haben kann, wenn die gm entfernt wird -


    wie ist es bei dir, überlegst du, die gm entfernen zu lassen? und hast du noch beide eierstöcke, oder ist da durch eine op schon etwas entfernt worden?


    wenn du magst kannst du mir hier antworten, oder auch per pn -


    jeanne darc


    vielen dank für deine ausführlichen informationen. den text des dr huber habe ich schon vor einiger zeit woanders gelesen - seit 2001 habe starke monatliche menstruationsblutungen, und deshalb auch etliches zu dem bereich myome gelesen. bei mir sieht es im moment so aus, daß ich im vorigen jahr: april 2006 an der gebärmutter operiert wurde, wegen eines großen myoms; der chirurg hat dann das ca. 9 cm große myom entfernt - leider begannen schon bei der 1. bzw. 2. wieder die starken mensblutungen d.h. diese op hätte ich mir auch sparen können, und ich bin noch ziemlich wütend auf diesen chirurgen, mit dem ich ausgemacht hatte, wenn es irgendwie danach aussieht, daß die starken blutungen weitergehen, soll er die gm entfernen - was mich noch aufregt, ist, daß er auch eine angeblich geplatze zyste an meinem vorhandenen eierstock entfernt hat - kann ja sein, daß die geplatzt ist, ich rege mich halt deshalb auch so auf, weil er den noch vorhandenen einen teil des eierstocks ganz in ruhe lassen sollte, und was passierte?: am eierstock mal wieder was rumgemacht, die gebärmutter die weiterhin viel blutet dringelassen, und nochmal den 2.! bauchschnitt gemacht: meine mutter ist extra angereist, hat hier einiges an geld ausgegeben, weil sie mich ne woche betreut hat usw.usf.: also diese jahrelangen vorplanungen für diese 2! op und die folgen darf ich ausbaden!!


    -ich habe noch einen teil von einem eierstock, der andere eierstock wurde mir ende der 80er jahre entfernt und von dem einen eierstock wurde auch ein teil weggenommen, deshalb habe ich jetzt auch so viele symptome, sind jetzt bald 20 jahre als das passierte: ohne meine zustimmung!!! / es wurden damals zysten festgestellt, ich wurde eigentlich nur ins krankenhaus gebracht weil ich etwas schmerzen im unterleib hatte, und dies passierte gerade als ich bei der damaligen behandelnden gynäkologin war, dann haben die mich mit


    krankenwagen ins kh gebracht - dort ging es mir schon wieder gut-


    diese "pfuscher"!!! haben dann blutuntersuchungen gemacht, und dann: haben die doch tatsächlich innerhalb einer op!!! (ich war anfang 20 jahre !!!) die 2!! tage später stattfand, doch tatsächlich den blinddarm entfernt (zu dem zeitpunkt hatte ich schon lange keine schmerzen mehr!!), eine bauchspiegelung (laporoskopie) gemacht und einen eierstock entfernt und am anderen auch einen teil wegen gutartigen!! zysten (die natürlicherweise viele frauen haben und die ganz normal in dem ganzen system ansonsten unbehelligt da sein können: nur wehe irgendwelche pfuscher (wie bei mir und vielen anderen hier) entscheiden ohne die einwilligung der patientin und über ihren kopf hinweg so eine weitreichende sache, dann... sieht der/diejenige der sehen will, was dabei herauskommt: ich habe dauernd seit vielen jahren verschiedenste symptome...:


    z.b. was ich in meinem letzten bericht vergaß: sehr trockene haut (wahrscheinlich hängt das sicher mit der östrogenversorgung zusammen, denn durch infusionen von eisen (habe ja eisenmangel durch die starken blutungen, und deshalb auch diese sehr trocken haut, trockene haare etc.pp - im letzten bericht habe ich das beschrieben) ist der eisenwert ja gut.


    was jetzt auch gerade besonders aktuell ist, schreibe ich nochmal unten -wie ich wieder mal sehe, ist es anscheinend kaum möglich, bei so einer langandauernden vorgeschichte mich etwas kürzer zu fassen -