aktuelles - gebärmutterentfernung?

    - also was gerade ansteht, ist der nächste termin in der kommenden woche beim gyn-chirurg im kh. ich war schon 2 mal bei diesem chirurgen, der diese LASH-methode macht (also schlüssellochchirurgie - in dieser gyn-abteilung sind die auch darauf spezialisiert - ich wollte halt auch wenn möglich vermeiden, den 3. bauchschnitt zu erhalten wegen der op - ob das so richtig ist, bin ich auch unsicher??),


    habe mich dann leider für dieses andere krankenhaus entschieden (langer bericht siehe oben) - jetzt ein jahr später bin ich wieder zu ihm gegangen vor 2 monaten - allerdings hatte ich das nochmal verschoben mit der op, und habe jetzt nächste woche wieder einen termin bei ihm - also er macht schon einen kompetenten, wissenden eindruck auf mich, ist auch auf solche op's spezialisiert mit der LASH- methode.


    ich habe ja vor mir die gebärmutter entfernen zu lassen, wegen der starken blutungen - sie ist innerhalb des einen jahres seit der letzten op auch wieder gewachsen und nimmt schon wieder viel raum ein-


    jetzt sollte ich ihm wohl nächste woche einige fragen stellen, wie er das so schonend wie möglich operieren kann (habe ich allerdings auch schon früher gemacht) und wie das nach seinen erfahrungen mit der funktion der eierstöcke nach der op aussehen kann (habe ich ihn auch schon mal gefragt, allerdings habe ich ja jetzt durch das forum hier noch anderes wissen dazubekommen, wo ich nochmal spezieller nachfragen könnte)


    ich habe ihm auch gesagt, daß egal was kommt, er den noch vorhandenen eierstock in ruhe lassen soll - er hat das dann damals auch auf dem op-blatt vermerkt, was die patienten bekommen, wenn die sich zur op entschließen -


    mir kam auch die idee, das nochmal schriftlich mit unterschrift festhalten zu lassen, daß der eierstock während der op in ruhe gelassen wird - der chirurg meinte dann, daß er den sowieso in ruhe lässt und ich habe den eindruck, daß das für ihn sowieso selbstverständlich ist, daß er darauf achtet, daß die eierstockfunktion weitmöglichst erhalten bleibt.


    allerdings aufgrund meiner vorerfahrungen mit der gyn-chirurgie habe ich solche ängste und mißtrauen bekommen -


    für mich ist halt die frage, was ich ihm jetzt noch sagen könnte, oder fragen könnte -


    und irgendwie ob ich die gm jetzt entfernen lassen soll, damit ich meinen körper vllt. in den folgenden monaten wieder kräftigen kann,wenn die starken mensblutungen aufhören -


    es wäre halt gut, wenn ich dazu eine brauchbare prognose bekäme, was mich da wahrscheinlich erwarten wird, wenn ich die gm jetzt entfernen lasse in meinem alter (bin anfang 40) und mit dieser vorgeschichte


    liebe grüße an euch

    @loreda

    Liebe Loreda,


    Na, Du hast ja schon einen richtigen Kreuzweg hinter dir! Das mit der Op als Du 20 Jahre warst ist ja ne Riesensauerei! Du musst Dir vorstellen, ich war bei meiner ersten OP gerade eben 14 Jahre alt!!! Auch gutartige !!!!!! Zyste und diese gemeinen Pfuscher, anders kann man sie da nicht benennen, haben mir mit 14 Jahren einen Bauchschnitt verpasst und mir einen Eierstock rausgeschnitten!


    Gott sei Dank haben sie mir einen gelassen, damals! Denn ich hatte auch auf dem anderen eine kleine Zyste. Mit 41 Jahren hat man mir dann solche Krebsangst gemacht, dass ich eingewilligt habe auch den zweiten zu entfernen. Mir wurde gesagt, das sei zu gefährlich und die Zyste sei nicht anders zu operieren! Und ich blöde Kuh hab denen so vertraut, mich auch gar nicht ausgekannt. Und jetzt hab ich den Schlamassel. Von KRebs war natürlich weit und breit keine Spur! Ich werde wirklich ein Buch schreiben, über das was mir in der Gynäkologie angetan wurde - und ich denke, Du könntest da auch schon einiges niederschreiben!


    Ich verstehe Dein Misstrauen jetzt, ich teile es auch mit Dir - und man muss extrem vorsichtig sein - und wir mit unserer Erfahrung sind mehr als gebrannte Kinder.


    Dass Du mit dem kleinen Rest von Eierstock jetzt Probleme hast ist klar, aber es ist sicher noch schlimmer, wenn gar kein Eierstock mehr da ist und null eigene Hormonproduktion. Dann bist Du ganz auf künstliche Hormone angewiesen! Ich kann ein Lied davon singen ...


    Was den Hormonstatus anbetrifft, so sagen die einem bald einmal die Werte seien so halbwegs in Ordnung. Ich hab mich trotzdem soooo dreckig gefühlt mit allen Zuständen, dass ich dann nur mehr auf meinen Körper gehört habe, egal was der Hormonstatus sagte. Und damit bin ich am besten gefahren.


    Wenn die Gebärmutter solche Probleme macht, mit den Blutungen, so zeigt das ja auch eine völlige Disbalance der hormonellen Situation. ANdererseits kann man so auch nicht leben, das ist völlig klar.


    Hast Du schon mal bei Endogyn nachgefragt? Die sind angeblich spezialisiert auf Organerhalt. Und carpe vitam ebenfalls. ich gebe Dir hier unten die links. Je mehr infos Du hast, umso besser ist es. Ausserdem gibt es bereits die Möglichkeit Myome entweder zu embolisieren oder die Ultraschallfokussierung. Das geht nicht bei allen Befunden - aber doch angeblich bei 80% der Myome.


    Die Myomembolisation machen geschulte Radiologen und die Ultraschallfokussierung wurde 2001 in der charité in Berlin entwickelt. Da braucht man nicht mal mehr ne Narkose!


    In Paris Match war im Juli ein grosser Artikel einer 50 jährigen Frau, der man ein Pampelmus-großes Myom so erstmalig in Frankreich entfernt hat. In der charité gibts das schon seit Jahren.


    Aber ich weiß nicht, ob das für Dich in Frage käme...


    Aber den Eierstock soll er in Ruhe lassen , außer bei bösartigen Zellen, ansonsten ist es ein Verbrechen, den Eierstock zu entfernen!


    http://www.gebaermutterentfern…php?seite=hyst&sprache=de


    http://radiologie.charite.de/i…l;jsessionid=aW6XrsL7sRv5


    http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_therapie_394.html


    http://www.carpe-vitam.info/behandlung.htm


    Pass gut auf Dich auf! In Solidarität

    @ :)@:)@:)

    hallo jeanne darc,


    vor ca. 3 jahren war ich auch schon bei dieser beratung zur embolisation und habe mich auch schon damit befasst - allerdings ist mir persönlich das zu heikel mit diesen baumwollkügelchen etc. -


    soweit ich mich erinnere ist das in meinem fall wohl auch eher schwierig - ich bin für mich eigentlich von dieser methode abgekommen, obwohl ich nochmal darüber nachgedacht habe, nachdem du das auch mit der blutversorgung des eierstocks durch die gebärmutter geschrieben hast; ach irgendwie finde ich das ist schon so ne sache hier die passende entscheidung zu treffen -


    die letzten 2 wochen tut mir auch der eierstock weh, oder in dieser gegend - die gebärmutter ist ja auch schon wieder ziemlich groß und ich denke da ist auch wenig platz in dieser region, so daß schnell mal was an die vernarbten stellen stoßen kann, da ich auch ein kleines becken habe -


    habe auch noch ne andere beschwerde seit vielen jahren: starke druckgefühle der beckenbodenmuskeln, was ein latentes druckgefühl verursacht, bzw. so einen sexuellen druck macht - ich habe ja vorhin nochmal bei dem dr.huber-text gelesen, daß diese vergrößerte gebärmutter ja auch auf verschiedene organe da im beckenraum drücken kann - und ich nehme an, daß es da bei mir wechselseitige wirkungen gibt -


    vllt. würden die druckgefühle ja weniger werden, wenn die gebärmutter kleiner wäre, oder die entfernt wäre - wer weiß das schon?


    der jetzige chirurg macht eigentlich schon einen vertrauenswürdigen eindruck, ich denke eigentlich auch, daß er sowieso daran interessiert ist den eierstock zu erhalten - also schon von sich aus, so hat er das letztesmal dargestellt- es ist eher so, daß ich aufgrund meiner vorerfahrungen so ängstlich/ vorsichtig/ mißtrauisch bin - und diese op letztes jahr hat halt nochmal dazu beigetragen: habe mich immerhin 1 jahr oder so ziemlich viel mit einer möglichen op befasst, um dann 2006 so ein ergebnis zu erhalten...


    wie du schreibst hast du ja schon hormone eingenommen, was hast du denn genommen, und wie hilft es dir bzw. verträgst du es?


    welche nebenwirkungen hast du? es kann sein, daß du das weiter oben schon geschrieben hast, dann werde ich das noch mal nachlesen: ich bin in den letzten jahren sehr vergesslich geworden,und kann mir viele dinge kaum merken, auch wenn ich die gerade gehört habe - hast du auch solche symptome? aber eigentlich denke ich, daß du dir solche biologischen zusammenhänge sehr gut merken kannst, nachdem was du hier schreibst...


    ich frage deshalb, weil ich letztens dachte, daß meine mangelnde merkfähigkeit und konzentrationsvermögen vllt. auch mit dieser eierstockproduktion zusammenhängt - mh.. - weil ich denke, daß das mit dem eisen ja schon ganz gut aufgefüllt ist, da weiß ich definitiv, wenn ich wieder niederen eisenpiegel habe, daß die merkfähigkeit noch mehr eingeschränkt ist -


    bis wann kannst du noch schreiben, bis du zur kur fährst?


    solidarische grüße :)*:)*

    @re loreda

    Liebe Loreda,


    Das mit der Merkfähigkeit kann mit Hormonmangel zusammenhängen. Ich habe mich auf englisch und französisch und auch bei Spezialisten auf deutsch ein wenig in die Materie eingelesen. Die Eierstockhormone erfüllen ein weites Spektrum -wie Prof. Huber schreibt: sie geben der Frau Schönheit, Weisheit und Stärke. Das ist sehr poetisch ausgedrückt, Tatsache ist, dass wir sie für unsere physische, psychische und sexuelle Gesundheit brauchen.


    Die Hormone sind individuell völlig unterschiedlich und so kann man so schwer was raten. Und das mit der Hormoneinstellung, dass Ärzte das können, ist unrichtig. Tatsache ist, dass jede Frau selber herumprobieren muss, welches Präparat in welcher Dosierung ihr am besten tut. Und das kann dann nur die Frau selber bestimmen - sie merkt die Wirkung am eigenen Körper. Die Realität schaut so aus, dass sie Dir einfach ein Präparat in die Hand drücken und dann darfst du ca. 3 Monate schauen, wie du es verträgst. Das kann gut gehen - kann aber auch völlig in die Hose gehen!


    Nebenwirkungen der Hormonpräparate sind auch zahlreich - unter anderem Gewichtszunahme - ich habe beispielsweise 13 kg zugenommen! Und das bei einer Größe von 1,60 und ich hatte nie mehr als 54 kg. Das ist jetzt anders! LEider! Auch die Brust ist um die Hälfte größer geworden. Mein ganzer Körper hat sich völlig verändert. Doch ohne die Hormone kann ich nicht leben. Da hab ich alle Zustände (Schwindel, rasende Kopfschmerzen, Kopfdruck, Scheidneinfektionen, extreme Müdigkeit, Angstzustände, Übelkeit, Todessehnsucht,Depression, etc..). Und die künstlichen Hormone lassen mich jetzt so leben, dass ich ganz normal arbeiten kann und mein Leben meistere. Aber den Eierstock ersetzen sie nicht! Das ist kein Vergleich zu vorher!!!


    Das mit der Merkfähigkeit hatte ich nicht, doch bei zu geringer Hormondosierung kann ich mich nicht konzentrieren.


    Du versuchst Deinen Zustand sehr genau zu verstehen - und das ist gut. Und du hast in allem Recht.


    Vielleicht kannst Du Dir noch ne Meinung von Spezialisten einholen - solche die von der Materie eine Ahnung haben- ich muss aber zugeben, dass es sehr schwierig ist, da bei uns ÄrztiNNen zu finden, die auch nur annähernd in Zusammenhängen denken können und die einen Schimmer von der Biologie und Biochemie des weiblichen Körpers haben.


    Am besten, Du konfrontierst die Ärzte mit Fachwissen - du musst ihnen aber die Quellen der Bücher bzw. Professoren nennen, oder wo du das her hast- damit sie dich auch ernst nehmen!


    Erst wenn sie merken, dass du sattelfest bist - kannst du für Dich etwas erreichen.


    Die Horomonforschung steckt in den Kinderschuhen - sie tun nur so, als ob sie sich so toll auskennen würden! In jeder guten Fachliteratur steht, dass hier noch erhebliches Forschungsdefizit herrscht!


    Alles Liebe


    jeanne d'arc


    Tut mir leid, dass ich Dir keine besseren Zustandsbericht liefern kann- aber so schaut das Wissen in der Gynäkologie im 21. Jhdt. aus! Das ist die Realität!

    Das gleiche Schicksal wie viele hier!

    *:)Hallo zusammen,ich bin die Herbstmilch und neu hier.Grade dieses Thema berührt mich sehr,da ich seit meinem einundzwanzigstem Lebensjahr viele Unterleibs Operationen hatte und mit Mitte Zwanzig die Totaloperation.Ich durfte aufgrund einer Embolie nie Hormonersatz nehmen.Nun mit siebenundvierzig fühle ich mich schon wie eine alte Frau.Kein sexuelles Verlangen-ständige Müdigkeit-Depressionen-Bluthochdruck-Osteoporose-Arthrose in allen Gelenken-Haarausfall-mein Bauch sieht aus wie der eines Eunuchen-nein,lieben tu ich mich schon lange nicht mehr.


    Nicht einmal meine Frauenärztin hat mich darauf aufmerksam gemacht das es Endokrinologen gibt,wo ich nun am 28 diesen Monats einen Termin habe.Ich verspreche mir so unendlich viel davon,zumal auch mein Mann sehr unter dieser Situation leidet.


    Bitte drückt mir die Daumen das es eine Möglichkeit gibt den Leidensdruck zu veringern.Liebe Grüße

    hallo herbstmilch,


    willkommen in diesem faden :)*


    beim lesen fragte ich mich auch gerade, wie du das jetzt in all den jahren verkraftet hast, du hast ja nehme ich an, einige der aufgeschriebenen symptome wohl schon länger, wenn das mit 21 jahren schon anfing mit den op's usw. . -


    hast du in den ganzen jahren irgendwelche anderen medikamente, oder nahrungsergänzung oder sonst was genommen, damit bestimmte symptome evtl. gelindert werden konnten?


    diese auswirkungen sind für die betroffenen schon schwer genug, allerdings sind die partner ja auch erheblich mitbetroffen -


    ich drücke dir auch die daumen, daß der termin beim endokrinologen dich weiterbringt - ich selber habe auch schon seit einiger zeit ne überweisung, allerdings habe ich im mai an 2 tagen schon blut abgegeben für bestimmte hormonwerte bei meiner gynäkologin - so daß ich erstmal einen anhaltspunkt habe - werde mich aber evtl. nächste woche auch um eine/n endokrinologen/in


    kümmern, bzw. dann einen termin ausmachen -


    bei mir ist es ja so, daß die gebärmutter da ist, allerdings habe ich starke mensblutungen seit 2001 und habe mir 2006 ein großes myom rausoperieren lassen - und habe halt auch endometriose -


    ich schreibe dir noch ne kurze mail in deine box


    alles liebe für dich


    :)*@:)


    grüße

    Vielen Dank Loreda für deine Antwort,meine Frauenärztin sagte ,ich hätte den Hormonstatus einer neunzigjährigen Frau.Für die Genitalien gabs Hormonsalbe damit sie etwas flexibeler werden(sind im Laufe der Jahre geschrumpft)doch Schmerzen habe ich bei jedem Verkehr obwohl mein Mann sehr sensibel und lieb mit mir ist.Ich bin so froh das er nicht all zu stark gebaut ist.Es ist immer eine Quälerei,es tut mir so leid für ihn das hat er nicht verdient.


    Ich bekam vor ein paar Jahren mal Phytoöstrol,was ich aber nicht vertrug!


    Hätte ich vor 26 Jahren gewußt was auf mich zukommt,ich glaube ich wäre nicht mehr hier auf dieser Welt.


    Wie können Ärzte ein so brisantes Thema so unter den Tisch kehren!Ich habe letzte Woche erst einmal erfahren das es Ärzte gibt die sich mit Hormonmangel auseinander setzen.


    Doch ich bin eine Kämpfernatur und will alles tun um es etwas zu ändern.Liebe Grüße

    hallo herbstmilch,


    ja, wir brauchen schon einiges an kraft und durchhaltevermögen um uns mit dem thema auseinaderzusetzen.


    ich finde es ist sehr wichtig daß die frauen sich austauschen -auch wie hier im forum- damit wir uns unterstützen können, und uns auch schreiben können was uns denn hilft, was anderen geholfen hat etc. - was es für neue erkenntnisse in der wissenschaft gibt, und wie andere frauen und mädchen mit dem thema vertraut gemacht werden können, so daß sie genau entscheiden können auf was sie sich einlassen wollen, was das thema op's betrifft oder was sie ablehnen wollen.


    es gilt alle konsequenzen von (solchen) op's aufzuzeigen - und die gynäkologen/ ärzte / chirurgen müssen sich auch weltweit zu diesem thema weiterbilden.


    es braucht eine sehr genau aufklärung der ganzen bevölkerung die es betrifft oder betreffen könnte, damit die im "ernstfall" darauf vorbereitet sind -


    ich möchte andere davor bewahren vor dem, was uns passiert ist -


    auch ich finde es sehr bedauerlich, daß ein wichtiger ausdruck des menschen: die sexualität - so sehr beeinträchtigt werden kann durch solche auswirkungen von op's . das ist für einen selber bedauerlich und auch für die partner -


    habe auch schon seit jahren hudeleien wegen verschiedener symptome deshalb (meine jetzt thema sexualität - andere symptome habe ich auch - weiter oben einen teil beschrieben)


    : z.b. genitalinfektionen, vergrößerte gm (wenig platz im beckenraum auch während des gv) die auch jetzt noch den eierstock drückt, druck auf den beckenbodenmuskel, was an sich schon ziemlich unangenehm ist etc. pp


    ich hoffe wir finden hilfe und eine linderung der symptome


    viele grüße

    ich glaube ich brauche Hilfe

    Hallo,


    ich mache gerade, 5 Monate nach meiner Total-Op, die Hölle durch. Seit Juli arbeite ich wieder und merke jeden Tag mehr, dass ich nicht mehr oder noch nicht wieder so leistungsfähig wie vor meiner Op bin.Nach einem 6-Stunden-Dienst bin ich so fertig, dass ich mich sofort ins Bett legen könnte. Manchmal gehe ich dem Bedürfnis nach, komme aber nicht zur Ruhe. Meine Gedanken kreiseln und ich kann einfach nicht abschalten. Mir fallen bestimmte Dinge,die ich früher mit Leichtigkeit getan habe, heute besonders schwer. Ich kann mich nicht mehr lange konzentrieren.Früher habe ich im Nu ein Buch durchgelesen,heute schaffe ich maximal 5 Seiten.Solche Konzentrationsmängel sind auf Arbeit so störend,brauche so viel mehr Zeit für Berichte o.ä..Was mir aber am meisten Sorgen bereitet: ich bin seit ca. 3 Wochen so nahe am Wasser gebaut, dass es schon manchmal peinlich wird.Die Kollegen merken schon,dass mit mir was nicht stimmt, habe aber nicht das Bedürfnis mit ihnen darüber zu reden( reiner Frauenbetrieb).Es muß mich bloß eine fragen:"was ist mit Dir?",schon kullern die Tränen.Ich kann es einfach nicht steuern.Ich habe das Gefühl, ich bin innerlich gestorben.Ich war beim Arzt,habe das Problem geschildert und Antidepressiva verschrieben bekommen.Habe diese aber nicht genommen,weil sie die Fahrtauglichkeit beeinflussen und ich ca.60-80 km am Tag fahren muß.Ich weiß im Moment einfach keine Lösung für mein Problem.Hat jemand von Euch solche Erfahrungen gemacht.Ich denke,das alles hängt mit dieser Op zusammen.Bitte schreibt Eure Meinungen dazu.


    LG.Rosine

    hallo rosine,


    das mit der konzentrationsfähigkeit kenne ich, und vor allem auch mit der merkfähigkeit: ich hatte da früher schon "schwachstellen", allerdings die letzten jahre hat sich das verstärkt, durch die starken blutverluste (habe ein großes myom und ademyosis) und wahrscheinlich auch durch meine eingeschränkte eierstocksfunktion (weiter oben im faden habe ich einiges dazu geschrieben..) .


    jeanne d'arc hat unter anderem hier auch schon weiter oben einiges an infos zum thema kastration geschrieben, mit einigen seiten zum thema.


    u.a. steht da auch folgende seite, auf der du dich informieren kannst: http://www.femica.at.md/


    LG :)*

    guten abend rosine

    ich bin in 01/07 operiert worden, und ich fühle mich auch so leer, also ich meine lustlos, freudlos. manchmal könnte ich mich am liebsten an der nächsten laterne aufhängen. ich mache mir sehr viele gedanken und komme aus diesem tal einfach nicht raus. mit verlust der gb hat des nichts zu tun, da ich ziemlich realistisch denke und handle, bin in allem kopfgesteuert. ich war krank und das ding mußte razs, basta. ich habe mal gelesen das narkosen die persönlichkeit eines menschen total verändern können. meine schwiegermutter meinte das es ziemlich lange dauert bis man nur die narkosemittel im körper abgebaut hat, kann ich mir aber nicht vorstellen. also kurz um , mir geht es auch besch..., kriege die einfachsten dinge nicht auf die reihe, mir graust vor jedem neuen tag. hoffentlich geht es bald bergauf, denn ich kann keine ursache an meinem zustand festmachen. vor kurzem stellte die ärztin auch noch ne eierstockzyste fest.


    kopf hoch


    gruß

    Ohne Einwilligung in der Narkose kastriert - Schock!

    Hallo Leute und liebe Mitbetroffene,


    :°(1 1/2 Jahre ist es nun her, daß mich dieser schwere Schicksalschlag getroffen hat. Ein Jahr lang habe ich nur geweint. Ich wußte nicht mehr ein noch aus. Nach einem Jahr habe im Internet verschieden Foren gefunden und dort gelesen, daß ich nicht die Einzige bin, der es so schlecht geht. Ich kann nur alles trösten und mitteilen, daß ich auch alle Tiefen dieser OP durchlitten habe. :°(


    Ich habe nur schlechte Erfahrungen gemacht! Habe jetzt ca. 40 Ärzt durchgemacht und keinen einzigen gefunden, der mich hormonell wieder einstellen konnte, damit meine Lebensqualität wieder hergestellt ist. Gegen den Arzt, der mir das angetan hat, habe ich Klage eingereicht, nicht wegen dem Geld, sondern nur um mich nicht total als Opfer zu fühlen. Es war wie eine Vergewaltigung. Ich habe ein schweres Trauma erlitten und bin auch in therapeutischer Behandlung. Ich kann nur alle Frauen warnen, überprüft Aussagen von Arzten kritisch und gebt nicht leichtfertig die Zustimmung zur Organentnahme.


    Leider gibt es viel Frauen, die nicht mal den Unterschied zwischen


    Gebärmutterentfernung(Hysterektomie) und Total-OP (Ovarektomie=Eierstocksentfernung) kennen. Da die GM ein Muskel ist und keine Hormone produziert, können auch selten hormonelle Störungen nach Hysterektomie auftreten. Darum verstehe ich eigentlich nicht, warum sich immer wieder Frauen mit n u r GM-entferung hier einloggen und nicht verstehen, daß Frauen ohne Eierstöcke ganz massive Probleme haben können.


    Ich kann Frauen wie Rosine verstehen, denn ich habe mich nach der OP auch wie gestorben gefühlt. Und wenn welche denken es sei nur Kopfsache, die irren gewaltig, denn Hormone sind Botenstoffe, die unser endokrines System steuern. Wenn durch eine OP von heute auf morgen die Botenstoffe entzogen werden, bekommen die meisten Frauen fürchterliche Ausfallserscheinungen.


    Ich habe es immer gerne mit einem Drogenentzug verglichen, denn Hormone sind u.a. zuständig für unsere Emotionen, Glücksgefühle,


    Körpergefühl, Selbstwertgefühl und innere Stärke und noch sehr viel mehr und wenn Diese weg sind, geht man durch die Hölle.


    Doch verzweifelt nicht daran. Es gibt immer einen Weg, auch wenn manche Tage ganz schwarz und traurig sind.


    Man muß halt sehr viel an Hormonen ausprobieren und für sich selbst herausfinden, welche Menge von was einem gut tut.


    Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen alles Gute.