@Ingrid771

    frag nach der Creme, nicht nach der Livella


    an der Phsyche liegts bestimmt nicht, hab ich alles hinter mir


    Vorsicht! die geben einem gerne Psychopillen... was die eigentlichen Probleme nicht löst

    Zum Thema Psyche möchte ich etwas erwähnen, was die meisten doch nicht wissen (leider auch die meisten Ärzte nicht).


    Östrogen wirkt im Gehirn wie eine große Gruppe von Antidepressiva - es erhöht die Serotoninkonzentration im extrazellulären Raum. Das erklärt, warum viele in den WW depressiv werden und weshalb da auch Antidepressiva wirken. Besser wäre es aber die Ursache zu beheben - den Östrogenmangel.


    Im übrigen wird speziell gegen Hitzewallungen in den WW Antidepressiva gegeben, auch ohne Depression. Man schiebt mit dieser Therapie dann niemanden in die Psychoecke. Frauen die Brustkrebs haben und mittels Medikamente in die WW geschickt werden leiden unter den Folgen des Östrogenmangels genauso, was effektiv mit Antidepressiva behandelt werden kann.


    Die Libido korreliert aber eher mit dem Testosteron. Allerdings ist die Lubrikation (das Feuchtwerden) vom Östrogen abhängig.

    an alle


    wie schon erwähnt war ich auch schon im GM-entfernungs thread, den ich übrigens toll find,


    bei Ihnen lese ich immer noch mit, da ist mir aufgefallen....das alle Ihren OP Bericht erhalten haben


    also bin zu meinem HA, der ja sowieso zu Zeit mein einziger Arzt ist, der meine Probleme ernst nimmt


    er hat vor 14 Tagen dann meinen OP Bericht angefordert und auch noch mal den Hormonstatus bei mir prüfen lassen


    ihm kommt das langsam auch alles etwas unnormal vor,


    also meine OP war vaginal...gestern war der Bericht dann da


    ich muß sagen mir ist ganz mulmig geworden ihn dann mit allen Details zu lesen


    die GM wird ja wirklich mit 2Kugelzangen gezogen,auf jedenfall wird jede menge rumgeschnippelt


    bei mir sind die Bänder, weil ich ja meine Eierstöcke noch habe, an der Scheidewand re und li angenäht worden, Scheidenstumpf und Blase...alles bekommt Nähte


    kein Wunder das ich so oft Blasenentzündungen , Schmerzen re und li im Bauch,und Rückenschmerzen habe


    gerade in diesem Bereich gibt es so viele Nerven, wenn dann zu fest genäht wurde ...und die sich entzünden...wars das


    deshalb verlier ich auch ab und an Blut und Eiter, wenns mal wieder ganz schlimm ist


    Überlege jetzt mit meinem HA, das ich noch einmal in eine Klinik gehe....erstmal nur zu einem Gespräch...er hat mal in der Uni Köln gearbeitet und macht sich schlau


    in der zwischenzeit werd ich es mal mit einem Osteopathen probieren...es schrieb mal im anderen thread jemand was darüber, von wegen Pudundus-Neurologie


    werds noch mal lesen

    noch was, den Titel Kastration find ich auch nicht gerade schön (auch wenn die Übersetzung leider stimmt)


    hab auch das Gefühl hier kann man sich nicht Vernünftig austauschen


    überlege einen neuen thread auf zu machen...für Frauen die nach der GM-entfernung wirklich Probleme haben


    es muß doch Frauen geben bei denen die OP wie bei mir schon länger her ist.

    jana...,

    Zitat

    überlege einen neuen thread auf zu machen... für Frauen die nach der GM-entfernung wirklich Probleme haben

    Mach das!! Ich glaube, hier stehen schon zu viele Beiträge - auch von mir ;-) -, die sich nicht mit den aufgetretenen Problemen nach der GM-OP befassen.


    Ich finde es schön, dass du auch im Faden "Gebärmutterentfernung vaginal" mitliest (ich gehe mal davon aus, dass du diesen meinst). Da stehen sehr viele Berichte drin; die meisten sind zwar positiv, aber nicht alle. Die Frauen dort machen sich sehr viele Gedanken, ob OP oder nicht und suchen nach Alternativen, auch wenn hier im Faden gerade die Ansicht vertreten wird, dass es nicht so ist. Leider sind das Leute, die in keinster Weise betroffen sind und daher nicht mitreden können. Dass sie es doch immer wieder tun, wundert mich allerdings. Mit Allgemeinsätzen und irgendwelchen Bücherzitaten ist niemanden geholfen. Wenn meine Myome mir keine Probleme bereitet hätten, hätte ich mich doch auch nie operieren lassen. Die Frage hätte sich dann doch gar nicht gestellt. Mich hat auch nie ein Arzt dazu gedrängt. Der Wunsch nach der OP kam von mir und mein Leben ist danach ein sehr viel schöneres geworden.


    Für dich ist es schade, dass es so ein Forum nicht schon vor 10 Jahren gegeben hat. Vielleicht wäre man da anders an die OP herangegangen. Ich kann bei Problemen nach der OP nicht mitreden und hoffe natürlich auch, dass es so bleibt. Meine OP ist jetzt fast ein Jahr her und ich würde es immer wieder machen lassen. Ich wünsche dir, dass du dich mit anderen betroffenen Frauen, die es mit Sicherheit gibt, austauschen kannst.


    LG Petra @:)

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    @ sailorwomen

    danke für Deine Antwort, ja ich meine diesen thread


    meine OP war bestens, trauere meiner GM auch nicht nach...die Zeit mit GM war nicht besser


    hab halt das Pech, geb die Hoffnung auf Besserung aber nicht auf


    mir gehts ja nicht nur schlecht


    bin zum Beispiel frisch verliebt und erst seit 4 Monaten verheiratet


    Lust auf Sex ist auch da, Gefühle und Orgasmus klappt auch...


    ist nur anders als vorher...mein Mann spürt die Nähte auch...also einbildung kanns nicht sein


    hab aber einen sehr lieben Mann, der mich zu nichts drängt und sehr verständnisvoll ist...hat meinem HA auch geschildert wie er es spürt


    ich bin meistens diejenige die Anfängt, er ist meistens zu rücksichtsvoll


    LG jana02*:)

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    "Schief gelaufen?"

    Hallo Jana,


    der Beckenboden der Frau ähnelt der Kuppel einer Kathedrale. In der Mitte dieser Kuppel liegt die Gebärmutter. Die Gebärmutter, zu der nahezu alle Befestigungsbänder des Beckenbodens ziehen, ist zentral im Beckenboden verankert und bildet den 'Schlüsselstein' der Konstruktion. Hier laufen Nerven, Gefäße, Bin­degewebe und glatte Muskulatur zusammen.


    Eine Kirchen-Kuppel kann nur dann ihre Form und Stabilität behalten, wenn jeder einzelne Stein an der richtigen Stelle sitzt. Wird ein Stein oder ein tragendes Teil entfernt, fällt die Kuppel in sich zusammen. Wenn nun die komplizierte Architektur des Beckenbodens durch die Entfernung der Gebärmutter verändert wird, tritt hier eine vergleichbare Schwächung auf. Bei einer Gebärmutterentfernung wird nämlich der obere Scheidenteil geschwächt, so dass Blase und Darm oft nicht mehr ausreichend unterstützt werden können. Verkürzungen der Scheide bei einer Gebärmutterentfernung mit Verlust von Scheidenhaut, Narbenbildung, veränderter Nervenversorgung und Durchblutung werden dafür verantwortlich gemacht, dass sexuelle Probleme nach einer Gebärmutterentfernung häufiger vorkommen.


    Die Gebärmutter arbeitet wie der Grundpfeiler einer Brücke. Ebenso wie das Entfernen des Grundpfeilers eine Brücke zum Einsturz bringt, kann die Entfernung der Gebärmutter einen Vorfall der Scheidenwände hervorrufen. Eine Gebärmutter-Entfernung führt eher zu Blasenproblemen im späteren Leben, wie neuere wissenschaftliche Arbeiten zeigen.

    Maxi, Du erwähnst hier etwas sehr wichtiges

    Die größte Gefahr die ich bei einer GM Entfernung sehe, das sind die vielen Blasenprobleme, die anschließend folgen. Viele Patientinnen werden Dauergast bei Urologen oder Urogynäkologen, da die Senkungsbeschwerden, die oft auch erst eine Weile nach der OP eintreten massive Folgen haben können. Das ist etwas, worüber die Ärzte auch vorher aufklären sollen - ein guter Arzt tut es - egal ob er Mann oder Frau ist. Mir gefällt es nicht, das hier so sehr darauf abgehoben wird, das die männlichen Ärzte frauenfeindlich seien und die weiblichen so sensibel. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit weiblichen Gyns gemacht. Trotzdem gibt es mit Sicherheit auch sehr gute und zugleich einfühlsame weibliche Gyns. Man sollte auch den Arzt individuell betrachten und darauf reagieren - wenns ein Arsch ist, Konsequenz ziehen, wenn er/sie gut ist und man sich wohl fühlt umso besser.


    Es gibt allerdings Fälle in denen ist die OP notwendig. Nicht alle Entfernungen sind unnötig.

    Unnötig?!

    Zitat

    @ariane 79:


    "Es gibt allerdings Fälle in denen ist die OP notwendig. Nicht alle Entfernungen sind unnötig."

    Hallo ariane,


    was Du schreibst habe ich nie bestritten.


    Ich wehre mich hier ausschließlich gegen die viel zu vielen - meiner Ansicht nach - unnötigen Gebärmutter- und Eierstockentfernungen.


    Im globalen Internet zeichnen sich die zunehmenden Proteste gegen diese unnötigen Operationen schon viel deutlicher ab als das noch in Deutschland der Fall ist.


    In den USA gibt es sogar ein Theaterstück darüber - 'un becoming'.


    Einen Trailer daraus kann man hier abspielen:


    http://www.unbecomingplay.com