Kurze Blutung

    Guten Abend zusammen,


    ich habe nun seit einigen Monaten immer wieder unregelmässig meine Regel.


    Nun hab ich sie erst wieder nach 6 Wochen bekommen am Dienstagabend.


    Die Blutung war Dienstagabend und nacht und am Mittwoch. Donnerstag war alles vorbei.


    Nun habe ich heute wieder Blutungen und es zieht seit Wochen im Unterleib, gestern und heute hats bis in die unteren Bein gezogen.


    Kann es sein, das es diemal mit den 2 nachtschichten zu tun hatte, die ich von


    Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag hatte?


    LG Illy

  • 79 Antworten

    Illy66, du hast in einem anderen Faden bereits von verkürzten und leichten Blutungen geschrieben. Ich würde deshalb auch stark auf WJ tippen. Das hat weniger mit den Nachtschichten zu tun, die du hinter dir hast. Wahrscheinlicher ist ein starker Progesteronmangel. In dem Falle würden die Östrogene weiter fleißig Schleimhaut aufbauen. Das endet nicht immer "sofort" in einer heftigen Blutung, wenn der Körper die Schleimhaut nicht mehr ernähren kann. Auch bei mir war es dann auf einmal eine untypisch schwache Blutung. Ich erlebte dann weitere 6 Wochen später mein blaues (oder besser rotes) Wunder. Das muss bei dir nicht genauso sein.


    Dennoch würde ich dir raten, die Schleimhauthöhe mittels Ultraschall vom FA kontrollieren zu lassen. Ggf. kann dann frühzeitig eingegriffen werden.


    :)*

    Hallo Illy,


    ich bin jetzt 47,5 Jahre jung und im letzten Zyklus wurde es das erste Mal unregelmäßig. Seit ca. 8 Monaten habe ich schon einen verkürzten Zyklus (ca. 26 Tage), und letzten Monat waren es gerade mal 21 Tage :-o dafür war die Blutung länger, aber viel schwächer.............. und das jetzt vorm Urlaub, da kann man sich ja auf gar nix verlassen und muss IMMER für alle Fälle gerüstet sein-----------------> Wellness adé......... :°( Außerdem habe ich seit ca. März Unterleibsbeschwerden (aber nur links), ein Ziehen/Stechen/Brennen/Pieksen, mal in der Leiste, mal unter der Leiste im Oberschenkel, dann über der Leiste, mal auch Richtung Hüfte. Als ich im März dann zur FÄ bin, konnte die nix großartiges finden, damals hatte ich nur zusätzlich noch eine Blasenentzündung. Die Beschwerden wurden aber nicht besser nach Antibiotika und so wurde alles mögliche untersucht wegen Verdacht auf Divertikulitis (wurde aber nach CT ausgeschlossen), im CT wurde auch sonst nix gefunden, nur normalgroße Ovarialzysten beidseits. Leistenbruch konnte man nicht 100% ausschließen, daher OP am 6.6. - war aber nur ein minimaler, eher weiche Leiste. Die Beschwerden habe ich bis heute, besonders nach langem Sitzen. Im Liegen oder nachts spüre ich fast nix. Also schiebe ich es auch auf die Wechseljahre. Ich nehme übrigens seit 2 Jahren Hormone (Gestagen), da ich sonst wegen Schwindel nicht mehr hätte arbeiten können.

    @ :)

    Achso, vergessen: Jetzt bin ich bei ZT 11 und habe jetzt für ca. 3-4 Tage eine morgendliche Übelkeit, kenne ich aber auch schon seit einiger Zeit, gegen Mittag wird es dann besser. Es sind keine unerträglichen Schmerzen, die ich da unten habe, aber nerven tut es schon, wenn man seinen Körper ständig so wahrnimmt. Achja, in Richtung Venushügel/Schamlippen sticht es manchmal auch "ganz nett" (aber auch nur links), und manchmal gehen all diese Beschwerden für einige Stunden in ein Jucken über, aber äußerlich ist NIX zu sehen............. alles seltsam......... ":/

    Hallo Illy, Myome können bei ungünstiger Lage (direkt unter der Schleimhaut) zwar Blutungen unabhängig vom zyklischen Geschehen verursachen, greifen aber nicht in die hormonellen Prozesse ein. Myome sind östrogenabhängig, also von der Hormonproduktion der Eierstöcke.


    Unregelmäßige Zyklen sind mit 45 nicht so ganz ungewöhnlich. Man sagt zwar im Allgemeinen, dass die WJ mit etwa 50 Jahren eintreten, aber das ist ein Durchschnittswert. So wie es Frauen gibt, die mit Mitte 50 noch regelmäßige Zyklen haben, gibt es auch Frauen, die bereits mit Mitte 40 ihre letzte Periode erleben.


    Ich selber erlebte mit Ende 30 bereits die ersten Vorboten der WJ und etwa ein Jahr später hatte ich verkürzte Zyklen von 20 bis max. 23 Tagen. Mit 43/44 lief die Regelmäßigkeit völlig aus dem Ruder. Mich selber hat das wenig verwundert -> meine Mutter war mit 42 "schon durch". Mein FA sagte mir mal, dass man durchaus von den WJ der Mutter auf die der Tochter schließen kann. So gesehen bin ich ganz froh, dass sich meine Beschwerden im Gegensatz zu meiner Mutter noch in Grenzen halten. Der Vollständigkeit halber muss ich dazu sagen: Ich hab inzwischen keine GM mehr, weiß also nicht, WANN meine letzte Blutung eintreten würde/eingetreten wäre. Ich bin derselbe Jahrgang wie du.

    Hallo Silberbraut,


    meine Mutter hatte mit Ende 39 große Probleme mit den Blutungen, aber eher das sie sehr viel geblutet hat und deshalb eine Total-OP bekam.


    Bei mir war es vor 20 Jahren so, das ich da schon Probleme mit einem Progesteronmangel hatte, musste da dieses Agnus Castus( Keuschlamm) einnehmen.


    Und mein Zyklus war vor der Schwangerschaft sehr lange bis 63 Tage und wenn die Blutung eingesetzt hat, dann hatte ich bis zu 9 Tagen die Regleblutung :(v

    Hallo Illy

    Zitat

    meine Mutter hatte mit Ende 39 große Probleme mit den Blutungen, aber eher das sie sehr viel geblutet hat und deshalb eine Total-OP bekam.

    Das ist jetzt natürlich reine Spekulation: Die Blutungsursache bei deiner Mutter ist dir nicht zufällig bekannt? Wie ich ja oben schon schrieb bei ungünstiger Lage können sie seeehr starke Blutungen auslösen. Das kann sowohl während der Periode passieren oder aber auch zyklisch unabhängig. Und (für dich wichtig) die Neigung zu Myomen kann vererbt werden. Du schriebst ja davon, dass du auch eins hast.


    Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass dein Myom Beschwerden machen muss. Das ist abhängig von der Größe und der Lage. Deshalb möchte ich dir raten, es regelmäßig kontrollieren zu lassen. Bei der gesicherten Diagnose eines Myoms geht der US zu Lasten der KK.


    Zu Beginn der WJ sinkt meist zuerst der Progesteronspiegel, weil die Eisprünge immer seltener werden. Die daraus entstehende Östrogendominanz kann Myome wachsen lassen.


    Leider kannst du nun auf Grund der Hysterektomie (ich nehme an, dass die Eierstöcke erhalten geblieben sind) deiner Mutter nicht nachvollziehen, WANN ihre letzte Periode gewesen wäre.

    Zitat

    Und mein Zyklus war vor der Schwangerschaft sehr lange bis 63 Tage und wenn die Blutung eingesetzt hat, dann hatte ich bis zu 9 Tagen die Regleblutung

    Das Problem hatte ich vor meiner Schwangerschaft auch. Mein längster Zyklus war damals 3 Monate lang.