Massivste Beschwerden wegen der Wechseljahre?

    Hallo!


    Ich muss euch mal was fragen.


    Ich bin fast 49, keine Periode mehr, jedenfalls seit fast einem Jahr nicht mehr und ich plage mich mit Symptomen rum, die einfach nur noch unerträglich sind.


    Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Beklemmungsgefühle sind schon fast vernachlässigbar.


    Da sind:


    Geschmacksstörungen, schmecke alles bitter


    pelzige weisse Zunge, Kieferschmerzen


    Die Nase brennt, als würde ein eisiger Luftzug durch gehen


    Schluckbeschwerden


    Augenbrennen, Trockenheit


    Ohrenschmerzen wie Seitenstrangangina bis hin zur Taubheit einer Gesichtshälfte


    plötzliche Parodontose


    Haarbruch, trockene Haare


    Schmerzen in den Gelenken, Muskeln


    ständig Hexenschüsse


    Juckreiz, oft an den Schienbeinen


    Magenschmerzen


    Pickel


    wandernde Schmerzen den ganzen Tag...


    ...und nicht zu vergessen eine langwierige Harnröhrenentzündung, Blasenprobleme und vaginale bakterielle Fehlbesiedlung, womit ich früher niemals Probleme hatte.


    Bis Mitte 2015 war alles noch in Ordnung und dann gings so hammerhart los.


    Manchmal habe ich das Gefühl ich habe ein "Alien" ;-D in mir.


    Ich neige absolut nicht zur Hypochondrie, bin so ziemlich der nüchternste, sachlichste Mensch, den ich kenne.


    Selbstverständlich war ich bei allen "gängigen" Ärzten, aber wie das so oft ist, sind Abweichungen von Norm in deren Augen nicht der Rede wert, egal ob man vor denen sitzt und sich vor Schmerzen biegt.


    Hat es hier auch jemand so richtig knüppeldicke erwischt, und was war bei euch der Grund?


    LG

  • 43 Antworten

    So schlimm hat es mich nicht erwischt, ich hatte in den zurückliegenden zwei Jahren kaum Hitzewallungen. Und Schlafstörungen hatte ich vor den WJ, die hatten aber scheinbar einen mittlerweile behobenen Vitaminmangel als Ursache.


    Ich merkte, dass meine Stimmungen ziemlich im Keller war und hatte auch mit Gelenkbeschwerden zu kämpfen. Außerdem hatte ich sehr trockene Schleimhäute bzw. generell eine trockene Haut, wobei mein Hauttyp ohnehin recht trocken ist.


    Ich mache seit 1,5 Jahren nun eine Hormonersatztherapie, kann aber gar nicht sagen, ob diese mir etwas bringt. Die Stimmung hat sich zwar etwas aufgehellt, die Gelenke schmerzen jedoch zeitweilig immer noch. Die Hauttrockenheit hat sich etwas gegeben, ist aber nicht weg. Ich weiß natürlich nicht, wie es ohne HET wäre, und man kann ja auch nicht einfach wieder aufhören und bei Bedarf dann wieder anfangen, dafür sind - insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn der HET - die Nebenwirkungen zu gravierend.


    Wäre vielleicht auch für Dich eine Überlegung wert?

    Hallo expectation!


    HET hatte ich angefangen, aber zuviel NWs. Gynokadin und Famenita übrigens.


    Ferner Östriol vaginal. Ich vertrage nichts, aber auch wirklich nichts.


    Einfach wieder absetzen und keine Probleme stimmt leider nicht. Man rasselt erst richtig ins Hormonloch, wenn damit aufhört.


    Alles schon durchgemacht. Leider.


    Ich habe manchmal das Gefühl ich habe Säure im Körper, so brennt bei mir alles.


    Gerade da möchte ich wissen, ob das jemand kennt.

    Zitat

    Einfach wieder absetzen und keine Probleme stimmt leider nicht.

    Genau - deswegen schrieb ich ja auch

    Zitat

    und man kann ja auch nicht einfach wieder aufhören und bei Bedarf dann wieder anfangen, dafür sind - insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn der HET - die Nebenwirkungen zu gravierend.

    Das sollte also gut überlegt sein.


    Aber dass die Ärzte Dir da keine Alternativen aufzeigen, ist ja auch ätzend. Aber ich hab zeitweilig eh den Eindruck, dass die meisten Mediziner mit Hormonkram überfordert sind.

    Hallo!


    Das ganze Zeug ohne Hormone hat nichts gebracht.


    Das mit dem Vitamin D ist interessant. Meiner ist auch im Keller.


    Habe jetzt Vigantol ÖL 20000 bekommen.


    Was hattest du für Symptome mit deinem Mangel und was war danach weg?


    Und wie oft hast du es genommen mit welcher Dosierung?


    Bitte nochmal um Antwort.


    Dank dir

    Ich hatte massive Schlafstörungen, ständiges Muskelzucken und extreme Krämpfe und Schmerzen in den Beinen. Ich konnte mich kaum konzentrieren und war so vergesslich, dass es schon peinlich war.


    Ich habe dann mit Dekristol 20000 nach kurzer Zeit nachts durchgeschlafen, die Krämpfe und Schmerzen in den Extremitäten waren ebenfalls recht schnell vorbei. Die Konzentrationsfähigkeit und das schlechte Gedächtnis haben sich auch gebessert. Die Entscheidung, Vitamin D hochdosiert einzunehmen, hat mir viel an Lebensqualität zurückgegeben.

    Hallo theempress, gegen die Nasen-und Ohrenbeschwerden und auch gegen Kopfschmerzen hat mir Rotlichtbestrahlung sehr geholfen! Und gegen das Säuregefühl und Magenschmerzen basische Ernährung(mache ich aber auch nicht durchgängig). Vor allem basische Tees haben mir schon gut geholfen, muß man aber regelmäßig trinken. MitHET habe ich leider keine Erfahrung, weil das die Leber belastet. Und die ist bei mir eh nicht ganz in Ordnung!


    Alles Gute für Dich! :)*

    Ich habe auch Probleme mit der Leber, deswegen darf ich die HET-Medikamente nicht oral einnehmen. Da meine Leber aber recht engmaschig überwacht und untersucht wird, hab ich da grünes Licht für die HET bekommen. Sollten sich die Leberwerte aufgrund der HET-Medikamente dennoch verschlechtern, würde ich die sofort absetzen, das steht fest.

    Hallo Aedgiva!


    Diese HNO Problem wie Ohrenschmerzen, als hätte man Seitenstrangangina, brennende Nase...ist das wirklich auf WJ zurückzuführen?


    Ich kann das gar nicht glauben >:(


    Man wird ja echt affig. Mein ganzes Leben war ich fit wie ein Turnschuh und jetzt fühle ich mich als wäre jeder Teil keines Körpers entzündet und kaputt.


    Gibts hier noch jemand, der so extrem betroffen ist?


    LG

    Hallo theempress,


    Laß dich erst einmal drücken! :°_


    Also, ich mache diesen Zirkus jetzt schon knapp 3 Jahre mit, aber das erste Jahr war das schlimmste. Es fing an mit plötzlichen Schwindelgefühlen, Übelkeit aber kein Erbrechen, Schlappheit und sexueller Unlust. Zuerst dachte ich wirklich, ich sei schwerkrank, bin zu allen möglichen Ärzten, aber keiner fand etwas. Vor allem diese Übelkeit, manchmal konnte ich kaum etwas essen, und ich habe eh schon Untergewicht. Komischerweise würde es besser, als ich herausfand, daß es die WJ sind! Aber das ist ja häufig so, daß man erleichtert ist wenn man endlich eine Diagnose hat und weiß daß man nicht spinnt.


    Jetzt gerade habe ich auch wieder diese blöden Muskelschmerzen in den Beinen und fühle mich gleichzeitig kalt und heiß ??? .


    Aber was deine Nase und Ohren angeht, das solltest du doch lieber noch mal beim HNO durchchecken lassen! Vielleicht ist da etwas entzündet oder so, das kann man ja gut behandeln.


    Hast du schon einmal Phytohormone ausprobiert? Ich nehme z.Z. so ein Sojapräparat aus der Drogerie, das auch B-Vitamine, Magnesium und Vitamin D enthält. Ich bilde mir ein, daß es etwas hilft. Und zum Einschlafen eine Kapsel mit Melisse und Melatonin. Das Einschlafen hat sich seitdem auch gebessert, aber das Durchschlafen ist immer noch ein großes Problem. Aber zumindest haben diese Mittelchen keine Nebenwirkungen!


    Trotzdem denke ich, du bräuchtest wohl etwas Stärkeres, also Hormone vom Frauenarzt. Wie ist dein FA denn so, fühlst du dich von ihm/ihr verstanden?


    Ich wünsche Dir, daß du schnell etwas findest, das dir hilft! @:)

    Hallo Aedgiva!


    Ich habe 2x ne HET angefangen, vertrage sie aber nicht. Siehe meine Beiträge.


    Beim HNO war ich neulich, auch beim Kieferspezi!


    Setzt du die ab, rutscht dein Hormonhaushalt noch mehr in den Keller.


    Bei mir ist es so als würde mir Vladimir Klitschko jeden Tag eine rein hauen.


    Die Knochen tun weh, das Gefühl als würde ein Yeti durch meinen Kopf latschen, Augen trocken und brennen, Mund trocken, kein Speichel mehr, so dass ich schon Zahnprobleme bekomme, obwohl ich täglich 3x putze, Zahnseide, Interdentalbürstchen usw. benutze.


    Hände und Füsse brennen manchmal, Juckreiz an unterschiedlichen Stellen.


    da sind die 3 Hitzewallungen am Tag und das nächtliche Schwitzen schon Kinderkram.


    Das schlimmste Problem ist eben meine Blase und Harnröhre.


    Ich vertrage keine Antibiotika...eigentlich gar nichts mehr. Von wegen Bkterien töten und alles wieder fein. Nix ist!


    Das ist unglaublich was man für Symptome hat. Und am allerwenigsten verstehe ich die Ärzte.


    Keiner kennt angeblich solche Symptome und es wird sofort auf Psyche geschoben.


    Mir gehen diese Schmerzen auf den Geist, ansonsten habe ich nichts...und schon gar nicht mit meiner Psyche.


    Meine FÄ fand ich eigentlich ganz bis sie sagte, dass alle ihre Vorschlage ja nichts bei mir bringen...mit anderen Worten:


    Meine Gesundheits-Probleme kratzen an ihrem Ego, während ich mich quäle. :(v


    Ich drück zurück...


    LG

    Hallo theempress,


    Ja, das ist wirklich extrem, was du schilderst! So schlimm wie bei dir sind die WJ wohl selten, auch wenn es viele gibt, die sehr leiden.


    Was die Blasenbeschwerden und die Mund-und Nasentrockenheit angeht, leider ist es oft so, daß sich in den WJ die Schleimhäute zurückbilden! Und dann fängt es natürlich an den unmöglichsten Körperstellen an zu brennen und wehzutun. Bei mir ist es vor allem die Magenschleimhaut! Für die Augen gibt es so eine Art künstliche Tränenflüssigkeit in der Apotheke. Bei einem Freund von mir sind krankheitsbedingt die Tränendrüsen kaputt, und er träufelt sich mehrmals täglich diese Tropfen in die Augen, denn dauernde Trockenheit kann ja den Augen schaden.


    Hast du eigentlich auch irgendwelche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten? Viele Leute, die sonst immer alles essen konnten, bekommen in den mittleren Jahren plötzlich so etwas. Ich vertrage keine Zitrusfrüchte mehr,


    Keinen Honig(leider), und Brombeeren haben schon richtige Übelkeitsanfälle bei mir ausgelöst. Und ich hab mich immer gewundert, daß mir übel wurde, nachdem ich im Garten war. Klar, ich hatte mir dort jedesmal eine Handvoll Brombeeren gepflückt!


    Ja, für Ärzte ist es wohl auch frustrierend, wenn sie Patienten nicht helfen können. Natürlich hören Sie lieber, daß es einem schon viel besser geht. Aber das ist ja nicht dein Problem. Was das Stichwort"psychosomatisch" angeht, gibt es ein Indiz das dafür sprechen könnte:wenn man abgelenkt ist, z.B. Mit Leuten zusammen ist die man mag, geht es einem besser. Ich weiß ja nicht, ob das bei dir so ist. Wenn nicht, hat es wohl ganz andere Gründe, daß es dir so schlecht geht.


    Schade, daß ich mit HET so gar keine Erfahrung habe! Hast du schon mal von Mönchspfeffer gehört? Viele Frauen schwören darauf!


    Alles Gute für dich! Hoffentlich findest du bald etwas, das dir hilft! :)* *:)

    Hallo Zusammen,


    schön zu Wissen, das es noch andere Frauen gibt, die sich mit den ganzen Wechselkram


    rumschlagen :)^ ( wer das erfunden hat ...... ]:D )


    Nun kurz zu mir:


    Weiblich, 48 Jahre und ich glaube, bei mir wechselt es auch schon.


    Das ganze fing im letzten Jahr an, das die Spanne zwischen den Perioden immer länger


    wurde ( 35 - 70 Tage ). Dann kam die Mens wieder und in diesem Jahr war meine


    letzte Blutung Anfang Juni. ;-D ( finde diese Bluterei ziemlich überfllüssig ).


    Der Sommer war vom feinsten, von jetzt auf eben diese Hitze ( unglaublich, ich sitze


    am Schreibtisch und auf einmal geht es los ), auch Nachts bin ich davon immer mal aufgewacht. Jetzt hält es sich in absolut in Grenzen. Was ích bei mir Beobachtet habe ist


    folgendes:


    1 x im Monat bekomme ich so ein Herzstolpern ( ohne hohen Puls oder BD ), was ich


    einfach extrem spüre und ich muss sagen, es macht mich ein wenig Unsicher.


    Kann es sein, da diese Stolperei immer an den Tagen ( so ca ) stattfindet, wo ich normalerweise meine Mens bekommen hätte ??? Meine letzten Blutwerte aus Ende


    September waren soweit alle i.O. ( gehe regelmäßig wegen SD - Unterfunktion ).


    Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen ?


    Über Antworten würde ich mich freuen.


    Ansonsten an Alle Leidensgenossen: Kopf hoch, es kann nur besser werden :)z ( irgendwann o:)