PMS oder komme ich in die Wechseljahre?

    Hallöchen,


    aufgrund eines kleinen Zwischenfalls bin ich vor ca. 5 Jahren sterilisiert worden. Zuvor nahm ich seit ca. 20 Jahren die "Pille". Leider vertrug ich diese selten. Zum Schluss bekam ich sogar während der Regel Anfälle beim Schlafen. Das heißt, dass ich beim Aufwachen wie im Koma lag. Mein Herz raste, mein Kopf rauschte und ich konnte mich nicht mehr bewegen, aber die Umwelt nahm ich sehr genau wahr. Das dauerte ungefähr gefühlte 30 Sekunden. Dann war alles wieder gut. Ob ich mich mittags hinlegte oder nachts schlief. Immer diese Anfälle. Seit ich die Pille nicht mehr nehme, geht es mir eigentlich gut. Keine Anfälle mehr.


    Aber ca. 7 Tage vor der Regel, fängt mein Körper an zu spinnen. Die ersten 2 Nächte kann ich nicht schlafen. Und am 3. Tag kommen die Stimmungsschwankungen. Jeden Monat schlimmer. Ich zeige Gefühle von Hoffnungslosigkeit, habe depressive Verstimmungen nicht nur zu Hause, sondern sogar auf Arbeit. Am ersten Tag der Regel ist alles wieder gut. Habe aber 15 Kilo an Gewicht innerhalb von ca. 5 Jahren zugenommen. Nun war ich wieder mal beim Gyn.. Sie verschrieb mir die Pille. Dadurch würde ich die Regel gar nicht mehr bekommen. Bin irritiert. Ich vertrug doch keine. Davon will sie nix mehr wissen. Außerdem soll ich Antidepressiva nehmen. Und davon will ich nix wissen. Ich habe es mit Mönchspfeffer versucht und Johanniskraut. Nix. Alles umsonst. Nun habe ich mich für eine Neuraltherapie (beginnt i. Mai) entschieden. Hat jemand Erfahrungen?


    Außerdem wurde mir von der Gyn. empfohlen, neben dem Antidepressiva Vitamin B6 einzunehmen. Hat jemand auch dieses schon versucht? Für mich steht fest, ich nehme noch keine Antidepressiva und auch nicht die Pille. Will erst alles andere versuchen. Sollte ich mit fast 42 Jahren schon in den Wechseljahren sein? Wer kann mir Empfehlungen geben?

  • 7 Antworten

    hallo mistys,


    bin auch von arzt zu arzt gerannt bzgl.dieser syptome habe auch die pille bekommen die ich nícht vetragen habe.weil ich angstpatient bin wurde das alles auf die angst geschoben.bis ich zum heilpratiker ging und er mir sagte das es doch die hormone sind.ich nehme jetzt zincum valerinicum mit anderen globulis die meinen hormone in ordnug bringen sollen.


    frauen artzt hatte zwar erkannt das es die hormone sind aber habe die pille nicht vetragen.auch mönchspeffer hat nicht viel geholfen.jetzt bin etwas ruhiger und entspannter geworden.(nehme seit 4 wochen etwa globulis und seit einer woche zincum valerinicum.in der pillen pause wurden die beschwerden stärker, wo ich die doch abgesetzt habe.


    ADs habe ich auch 5jahre lang eingenommen und psychotherapie gemacht.seit dem ich die pille abgesetzt habe habe ich auch kein schwindel und herzrasen usw.bin auch 40 jahre alt und zyklusstörungen gehabt.(3 monate alle 11 tage periode bekommen)stimmungsschwankungen usw.ich kann dir nur zincum valerinicum empfehlen.:)_


    lg grüsse


    buz

    Ich werde in ein paar Tagen 43 und was Ihr da beschreibt, habe ich auch.In letzte Zeit vermehrt. Also 1 Woche vor den "Tagen" fängt bei mir auch alles an zu spinnen. Ok, Schmerzen hatte ich schon immer, aber das ich von depressiven Phasen, Heulanfälle, Traurigkeit und gelegentlicher Hoffnungslosigkeit überfallen werde, merke ich die letzten 3...4 Monate erst. Bisher schob ich´s auf die Hormone und eben und eben das PMS. Ja, wer weiss .....die Pille hab ich nie genommen, brauche ich nicht.Und da das nur phasenweise vor den "Tagen" ist, würde ich auch nie Antidepressiva nehmen. Oder sonst irgend was anderes....sonst ( ausser 2 Aussetzer in letzten Jahe ) kommen meine Tage normal und regenmäßig.

    Willkommen im Club! Ich (44) kenne das mittlererweile auch. Eine Woche vor der Mens werde ich gelinde gesagt etwas "unpässlich". Meine Laune wechselt stündlich, ich bin unruhig und mein Herz rumpelt munter vor sich hin. Manchmal steh ich wirklich neben den Schuhen.


    Nach der ersten Phase der Ungläubigkeit und des Widerwillens, bin ich nun in der Phase des Akzeptierens und des mit dem Phänomen Aueinandersetzens. Es bringt nichts, sich dagegen zu wehren. Ich hab mich schliesslich gegen die Pubertät (in der ich auch viele Auf und Abs hatte) auch nicht gewehrt.


    Ich halte mir mehr Sorge. Schlafe genug, zieh auch mal die Decke über den Kopf, wenn ich Ruhe und Rückzug brauche. Ich trinke brav meinen Tee für die Nerven und mein Herz. Esse zuverlässig meine Vitamine. Und gehe an die frische Luft, auch wenn ich gerade L-m-a-A-Stimmung schiebe.


    Und ich rede darüber. Wenn die Hemmungen erst mal überwunden sind, stellt man fest, dass viele Frauen in diesem Alter "etwas" spüren (und auch die Männer an ihren Frauen). Ich finde es jeweils tröstlich, wenn ich merke, dass ich mit meinen "Anwandlungen" gar nicht alleine bin.


    Diesen Winter habe ich das erste Mal Johanniskraut-Kapseln genommen. Hat m.E. gut gewirkt. Aber Wunder kann man nicht erwarten, ist letzendlich halt schon ein natürlicher Prozess, denn man durchlaufen muss.

    Hallo an Alle

    Bin jetzt wieder mitten drin. Vitamin B6 hilft nicht, eher merke ich, dass sich mein Körper dagegen wehrt. Am Freitag habe ich einen Kreislauf-Kollaps bekommen und mir ist nur kalt. Kopfschmerzen plagen mich, mir geht es jetzt echt Sch....! Na ja, in zwei Tagen denke ich, geht es mir besser. Komischerweise geht es mir seelisch gut, ob doch die Sonne positiv auf d. Körper wirkt. Noch keine Verstimmungen. Wird schon wieder!

    ...joo, ich mal wieder.


    Ich war gestern bei einer Endokrinologin. Es wurde Blut abgenommen (w/Schilddrüsen u. Hormonspiegelmessung). Bin ja gespannt, ob man sagen kann, dass ich bereits in meinen Wechseljahren bin. Meine Schlafstörungen habe ich mit Neurexan in den Griff bekommen. Echt super, dass Zeug. Nun soll ich noch Vitaminpräp. und Mönchspfeffer einnehmen. Habe ich doch alles schon hinter mir. Für zwei Monate führe ich nun einen sehr genauen Zykluskalender, aufgeführt mit allen Beschwerden. Na, wenn's hilft. Versuche ja wirklich optimistisch zu sein. Laut Meinung der Ärztin hätte ich das typische PMS-Syndrom. Es ist keine "messbare" Erkrankung. Man muss eben das Beste daraus machen.


    Falls interessant, melde ich mich nach der Befundauswertung.