Hey Gini86,


    ich habe die Medikation mit dem Arzt besprochen. Und er hat gesagt, dass ich soviel nehmen soll vom Gynokadin bis ich Beschwerdefrei bin. Und das sind 8 Hübe...bei mir. Wenn du noch Wechseljahrsbeschwerden hast musst du auch mehr nehmen, und ansonsten ist es so ok.


    Leider haben viele Frauenärzte nicht genug Ahnung von diesem Thema... ist halt auch Selten... Ich habe vier Mal den Arzt gewechselt, bis ich bei einem gelandet bin, der sich auch auskennt. Ich habe im Internet geforscht und mein jetziger FA hat mal in der Gynäkologischen Abteilung in der Uniklinik Kiel gearbeitet. Und kennt sich auch mit Kinderwunschbehandlung aus. Er ist Fachlich kompetent und offen für Gespräche in alle Richtungen, wie zum Beispiel Eizellenspende. Leider ist dieses Thema ja in Deutschland für viele Ärzte Tabu....


    Lieben Gruss

    Puuhhh, ich bin echt froh zu lesen das ich nicht die einzige bin die mit den WJ so ihre Probleme hat.


    Ich bin gerade mal 40 jahre alt und habe seit einem Jahr ständig Hitzewallungen, Panikattacken, Gefühlsschwankungen hinter denen sich selbst ein Troll verstecken könnte.


    Depressive Verstimmungen ohne ersichtlichen Grund. Sexuelles interesse habe ich nicht mehr wirklich.


    Und meine Frauenärztin hatte wirklich die Stirn mir zu sagen nee alles Ok Hormone sind Normal und sie können noch gar nicht im wechsel sein sie sind noch viel zu jung :-(


    Das weiss ich selbst das ich eigentlich noch viel zu jung bin (im kopf gerade mal 27 oder so :-P)


    Und ich kann den WJ echt nichts positives abgewinnen. Im gegenteil meine Schlafstörungen bringen mich an den Rand des Wahnsinns, meine geschwollenen Füssen und schmerzenden Gelenke( nein ich leide nicht an Rheuma) gehen mir auf den Keks.


    Und mitten auf der Strasse oder im Job von Panikattacken durchgeschüttelt zu werden ist auch nicht gerade etwas was ich in meine Top Ten liste der Vorteile der Wechseljahre aufnehmen werde. ZEitweise komme ich mir vor wie ein Hypochonder der zum Arzt rennt für nichts ( zumindest wird man sehr häufig so angeschaut.


    Was aber viel schlimmer ist für mich als die bevorstehende osteoperose, das ich das gefühl habe keine vollwertige Frau mehr zu sein. Sondern eine vor sich hin dörrende alte Pflaume bin.


    So mal grob meine momentanen Gefühlsstand beschreibend.


    lg Shindora

    Hey, Kopf hoch...


    leider geht es uns allen zu Anfang so schlecht, aber du musst wieder was finden, was dich davon ablenkt. Diese blöden Wecheljahre dürfen nicht das Zentrum von allem werden. Ich weiß das es schwer ist, schließlich wird man durch die Beschwerden andauernd daran erinnert. Aber versuche dich davon abzulenken, Spass am Leben zu haben. Denk nicht daran wie alt du bist oder wie alt die Wechseljahre dich machen, sondern nur daran wie alt du dich fühlst. Fühl dich jung! Mach Sport, ernähr dich gut. Trink viel Wasser, nicht so viel Cola o. Ä. . Und achte auf Vitamine und auch auf Calcium!


    Dann fühlst du dich besser. Und mach dich schlau, welchen Arzt du um Rat fragen kannst, ohne blöd angeguckt zu werden.


    Lg

    Heyhey


    also ich nehm auch 2 hübe vom gyngel und alle zwei wochen das utrogest, bisher sind die werte im grünen bereich, und auch die Schleimhaut bildet sich immer wieder zurück. Nur ich habe die Blutung sehr unregelmäßig. Das muss ich vielleicht mal mit meiner Ärztin abklären, weil das ist schon noch sehr störend...


    Ja und zum Thema Freund.


    Ich finde das geht irgendwie nicht es ihm nicht zu sagen, für one-night-stands bin ich nicht geschaffen ;-) und so hinterm rücken :|N fänd ich irgendwie anderstherum auch assi.


    Aber ich hab jetzt seit einige Wochen einen :-).


    Nachdem es nicht mehr zu übersehen war, dass er was von mir will hab ich ihm einfach nen Brief geschrieben, und am nächsten Tag auch schon ne Antwort gehabt. Die Idee mit Brief kam von meim Bruder, und die war einfach Klasse. Der andere bekommt das dann nicht so vor die Nase gesetzt und muss gleich antworten, sondern kann sich das erst mal überlegen.


    Kann ich nur weiterempfehlen :)^

    @ wumage,

    lässt du dann auch regelmäßig nen Hormonspiegel machen? und wird kontrolliert, ob sich die Schleimhaut ausreichend zurückbildet? Weil meine Fä hat gesagt dass muss halt ausgewogen sein. Wenn man viel gyn nimmt muss man auch mehr utrogest nehmen, damit die schleimhaut sich alle 4 wochen komplett abbaut. Sonst entstehen da zysten und tumore...


    Schönen Sonntag


    Fuchsi

    Hey, ja ist alles in Ordnung. Ich bin ja in der Kinderwunschbehandlung wöchentlich zum Ultraschall gewesen. Und mittlerweile nehme ich auch nicht mehr so viel Gynokadin. Hab zum Glück kaum noch Beschwerden.


    Lg

    Hallo an euch alle,


    erstmal muss ich sagen, bin ich froh endlich mal einen Ort gefunden zu haben wo sich über genau mein Problem ausgetauscht wird.


    Das Gefühl damit allein zu sein hat mich sehr abgefuckt.


    Ich bin jetz 25 Jahre alt. Hab früh mit der Pille angefangen. Sie 8Jahre genommen (sehr unreflektiert und bequem..) vor 2,5Jahren dann abgesetzt. Gutes Gefühl, befreiend. Und dann war klar für mich ich will meinem Körper nie wieder "Hormone" zuführen.


    Am Arsch. Das wird wohl in absehbarer Zeit auf mich zukommen.


    Denn Anfang diesen Jahres bekam ich die Diagnose. Nach sehr aufrührender Ursachenforschung.. ihr kennt das. Keine Autoimmunerkrankung, nix genetisches..


    Es gibt keinen Grund.


    Es ist einfach so.


    Aha.


    Ja aber scheiße , Warum denn?


    Kann doch nicht sein.


    Das zu akzeptieren hat gedauert, ich denke mittlerweile ist es angekommen in mir.


    Ich war bisher nie sehr Muttermäßig, das war weit weg.


    Doch dieses miesefiese Brennen im Hals und Schwere im Herz...


    ..wenn man die Gedanken allzu nah an sich ran lässt und Mütter beäugt wie sie sich mit ihren kleinen Muckis genießen.. das nagt schon sehr an mir.


    Ich hatte im Dezember starke Hitzwallungen und keine Periode mehr. Mein Spiegel war alamierend niedrig.


    mittlerweile ist er "ok" so dass ich es mit Homöopathischer Behandlung wage. (also das was ich im folgendenden beschreibe in Homöo. Potenz)


    Bioidentischen Hormone, in Form einer Creme. Morgens und Abends 2 Hübe.


    Wenn es mit deutlich schlechter kann ich einfach etwas höher dosieren.


    Mir hat der Gedanke Cyclprogynova zu nehmen, ein sehr ungutes Gefühl gemacht. Ich suchte nach Altenativen und kam mit meinem Frauenarzt auf die bioidentischen "hormone".. progesteron als creme und estradiol als tabletten. Fragt mal nach so etwas, wenn ihr noch auf der Suche seid.


    Desweiteren habe ich eine Anregung.


    Ich bin Fotografin. Ich studiere Fotografie. Das ist für mich ein Weg die Welt zu verstehen und zu verarbeiten. Vor einiger Zeit kam mir der Gedanke, ich will was über das Thema machen. Weil es viel zu selten Thema ist.. und weil man damit nicht allein sein muss.


    Wer kann sich vorstellen sich zu treffen? Gern auch erstmal nur zu einem Cafe, oder Wein.


    Ich würde sehr sehr gern eine Portraitserie machen.. !!


    Denn 1% der Bevölkerung.. tja.. sind halt schon ein paar Menschen. Und nur wir wissen wie man sich mit dem Kram fühlt.


    Ich lebe in Hannover.


    Und freu mich sehr über Antworten.


    love


    S.

    Hallo Zusammen,


    auf Empfehlung meiner besten Freundin, mich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen, dachte ich mir, das probiere ich jetzt mal.


    Ich muss sagen ich bin ebenso überrascht, wie einige andere hier auch, dass es doch so "viele" mit der Problematik gibt, auch wenn es oft individuell ist.


    Kurz zu meiner Geschichte:


    Ich bin 20 und habe mich mit 14 schon beim Endokrinologen auf meinen Hormonspiegel untersuchen lassen. Leider hatte meine Ärztin weder mir noch meiner Mutter die Ergebnisse mitgeteilt und erst bei meinem Wunsch zur Pille gesagt "ja das hat der Endokrinologe auch empfohlen". Punkt. Mehr nicht zur Diagnostik. Mit 20 habe ich dann die Pille abgesetzt und wollte mich hormonell noch einmal auf den Kopfstellen lassen, weil ich mich nie in meinem Körper wohl gefühlt habe und immer das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmt.


    Ja Überraschung!! Die gleiche Diagnostik (Wie ich seit einer Woche weiß) wie vor 6 Jahren. POF.


    Die letzten Monate waren für mich die Hölle, da ich ohnehin ein sehr ungeduldiger Mensch bin waren die jeweils 8 Wochen nach jeder Untersuchung eine qual. Mal ganz von den Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen abgesehen.


    Als es dann unaufhaltbar wurde und ich eine regelrecht wandelnde Aggressionsbombe war, hatte meine FÄ mir auch Cyclprogynova verschrieben, seitdem geht es mir schon deutlich besser.


    Ich musste auch einen Ärzte Marathon starten um Hilfe zu bekommen. Bei vielen kann man nur den Kopf schütteln-- das die eine Lizenz bekommen haben zu praktizieren, teilweise echt unfassbar.


    Wie lange habt ihr gebraucht um hormonell "richtig" eingestellt zu sein??


    Meine Ärztin warnte mich vor, dass es noch ein langer Weg sei und es viele Alternativen gibt, aber das jeder Körper anders reagiert ist es ein ewiges Ausprobieren.


    Puh! Ehrlich gesagt habe ich jetzt schon die Schnauze voll!!


    Das Thema Kinder ist für mich zum Glück noch nicht relevant, geschweige denn die Entscheidung will ich welche oder nicht, aber diese Entscheidung hätte ich gerne mir überlassen bzw. dem Laufe der Zeit… das hat mir schon ein wenig den Boden unter den Füßen weggerissen.

    @ Söffken:

    Ich finde deine Idee super! Wenn du das immer noch machen möchtest bin ich gerne dabei, wäre ja auch mal ein außergewöhnlicher Anlass für ein Treffen ;-)


    Ich freue mich über Antworten! Ansonsten wünsche ich allen schon einmal schöne Weihnachtstage :)


    LG Natalie

    Hey, ich bin bis heute nicht optimal hormonell eingestellt. So richtig wohl fühle ich mich sehr selten, ich habe zwar einen "Zyklus" aber unterschwellig immer mal wieder Hitzewallungen, Unruhezustände, Angstzustände, ziehen in der Brust oder auch im Unterleib. Ich bin dabei zu denken, dass es wohl so zu meinem Leben gehört. Bei Gesprächen mit Gleichaltrigen geht es immer um Familie, Kinder die Zukunft und bei Gespächen meiner Nachbarinnen (älter als 50) geht es oft um Wechseljahrsbeschwerden. Ich kann bei allen Themen mitreden, doch ich fühle mich bei keiner Gesprächsgruppe "dazugehörig". Ich habe das Gefühl niemand kann auch nur erahnen, was ich durchmache. Was ich fühle, was in mir vor geht.


    Ich bin froh dass es Menschen gibt, die das können. Die sind hier!


    Lg

    Ich muss sagen, bisher bin ich mit Cyclprogynova relativ zufrieden, ich gerate langsam wieder in mein voriges, was ich dachte, Gleichgewicht der Hormone, aber ich finde das alles immer noch ziemlich anstrengend.


    Es ist schon ziemlich schlauchend wenn man einen so langen Weg der Hormonellen Einstellung gehen muss, das glaube ich nur zu gern, deshalb überlege ich es zunächst einmal bei den Hormonen zu belassen, die ich zuzeit nehme.


    Schlimm wenn das alles doch kein Ende nimmt, obwohl das alles mal einen Namen hat oder? Man geht diesen langen Weg und denkt mit einer Diagnose folgt die Lösung, aber wie du schon sagst, vermutlich muss man damit lernen zu leben, also geben wir einfach mal unser bestes.


    Ich glaube man ist nach der Diagnose auch sensibler für all diese Themen, Babys, Familie, Wechseljahre.... Noch nie hab ich das alles so oft gehört wie in den letzten Monaten. Und ich muss mir immer auf die Lippen beißen, wenn die Mitfünfziger immer so nett sagen "komm du erstmal in die Wechseljahre".....


    Ich glaube man kann vieles nicht nachvollziehen, solange man nicht selber drin steckt, aber ich finde es gut, dass es so ein Forum gibt und alle ziemlich offen darüber schreiben. Ich bin nur verwundert, dass es anscheinend doch so viele Frauen mit dem Problem gibt aber keinen offiziellen Verband... Vielleicht gibt es den irgendwann mal.


    Schöne Feiertage allen zusammen.


    LG

    Hallo Ihr Lieben,


    da ich auch betroffen bin. Ich freue mich sehr über dieses Forum, da ich merke, dass es doch mehr Leute mit der gleichen Diagnose gibt, als ich immer dachte.


    Wollte ich wissen, ob noch Leute hier aktiv sind?


    Liebe Grüße