Vorzeitige Wechseljahre, POF, wirklich keine Eierreserven mehr

    Glück im Unglück?


    Hier scheint es ja viele Leidensgenossinen zu geben, so dass ich nach 2 Jahren vorzeitiger Wechseljahren, endlich mal wieder das Gefühl habe, mit meinem Problem (oder eigentlich sind resultieren daraus ja mehrere) nicht allein zu sein.


    Mit 35 vorzeitige Wechseljahre (oder auf engl. POF) diagnostiziert, FSH hoch, östrogene niedrig etc...verschiedenste Ärtze aufgesucht, manche mehr, die meisten weniger sensibel ("ja, was meinen Sie denn, bei einer Oma mit 72 kann man die Eierstöcke ja auch nicht wieder zum Leben erwecken." meinte ein Endokrinologe auf meine Frage hin, was dass denn nun für meinen Kinderwunsch bedeuten würde -das hat mich schier umgehauen)...Meist in jedem Fall mit sehr wenig Ahnung von POF - Diagnose musste ich mir dann sozusagen fast selbst stellen.


    Bin einige der anderen Posts zu POF durchgegangen, beantwortet mir mehr als die meisten Ärtze.


    Nehme auch seit fast 2 Jahren HET - was für eine Erleichterung. Ich würde dies nie wieder in Frage stellen (habe vor kurzem nochmal eine 10tätige Pause gemacht in der irrsinnigen Hoffnung, dass vielleicht doch wieder alles beim Alten ist. Das einzige, was beim alten war, waren Schlaf, konzentration, Hitze und sonstwas Störungen...Nene, das brauch ich nicht, sonst bin ich total arbeits-, liebes- und lebensunfähig.) Bin wahrlich keine Pharmafreundin (sonst nur homöopathische Medizin), aber die HET ist wirklich eine große Erleichterung.


    Manchmal frage ich mich nur, ob die HET und das Geld, was man mit uns POFer verdienen kann (20 Jahre Hormone schlucken, da kommt was an Umsatz zusammen), auch mit dazu beiträgt, die Forschung nicht gerade voranzutreiben, die Ursachen für POF herauszubekommen?


    --- Oder hat eine von Euch von einer derzeit (oder in den letzten 10 Jahren) in Deutschland durchgeführten Studie zum Thema gehört? Oder einfach mal eine Bestandsaufnahme, wieviele wir sind, ob es irgendwelche Ursachenkorrelationen gibt (zB wird Stress kategorisch ausgeschlossen, aber es gibt auch nie einen Beleg hierfür)??


    Genau, einige Fragen sind immer noch offen - trotz Studiums unterschiedlicher Quellen:


    --- Annie oder Sommerle, oder jemand anderes bemängelt, dass es keine eigene Homepage für uns gibt. Das wundert mich auch schon die ganze Zeit. 1 bis in machen Quellen sogar 10% aller Frauen haben POF. wo sind die alle? Ist da keine fitte Webpage designerin dabei? Ich würde mich sofort finanziell beteiligen. Ich denke, es wäre sehr wichtig, eine INTERESSENSVERTRETUNG zu Gründen!! Hat jemand von Euch Interesse?


    --- Forschung - hat jemand von irgendwelchen Studien zu POF gehört?


    --- medizinisch: Vielleicht bin ich schwer von Begriff und auf jeden Fall nicht sehr medizinisch bewandert. Kann mir jemand erklären, wie man herausbekommen kann, dass die Eireserven aufgebraucht sind? Die Ärtze sagen das immer so, Inhibin B wird als Indikator hierfür angegeben. Aber wenn ich genauer Nachfrage, wird was von Ultraschall gefaselt, dann aber zugegeben, dass das nicht wirklich Aussagekräftig ist, sondern nur eine Histologische Untersuchung (also aufschneiden und die Eierstöcke direkt untersuchen) wirklich Aufschluss hierüber ergibt. HAt jemand von Euch das gemacht? Worauf beruhen die Euch übermittelten Diagnosen - allein auf dem HOrmonspiegels sowie ausschliessen aller anderen möglichen Ursachen?


    Würde mich sehr freuen, von Euch zu hören!


    Viele Grüße - derzeit aus dem Urlaub im Tessin.


    CK

  • 44 Antworten

    Hi christinek1,


    tja so weit ich weiss, kann man nicht so einfach feststellen, ab wann keine ES mehr stattfinden oder wieviele Eier da sind.


    Denn die reifen ja immer portionsweise.


    Das sind eh 2 verschiedene Paar Schuhe, weil die ES ja unter dem wechselnden Hormoneinfluss stattfinden (Hypophyse und Eierstöcke, die sich gegenseitig beeinflussen.)


    Es sind grundsätzlich von Geburt an ein paar Millionen Eizellen in den Eierstöcken angelegt, die sie dann nach und nach springen lassen, unter o.g. Umständen.


    Bis zur Pubertät ist bereits der erste grosse Teil dieser angelegten Eizellen "ungenutzt" dahin.


    Dafür holt der Eierstock halt neue hervor.


    Gibt ja genug! Dann geht die Pubertät los, und ab da werden dann Eizellen zur Befruchtung freigegeben.


    De facto werden aber insgesamt durchschnittlich "nur" 500 davon während der statistisch ca. 30jährigen Zyklusphase der Frau verbraucht. Ab da altern die Eierstöcke und stellen ihre Funktion ein, und der Rest der verbliebenen Eizellen, (selbst da sinds noch verdammt viele ) geht auch hopps. Tja die Natur ist verschwenderisch!


    Das Altern der Eierstöcke ist genetisch bedingt, doch wenns vorzeitig ist, sind die Ursachen dafür weitgehend unbekannt, so weit ich weiss.


    Das Altern der Eierstöcke findet normalerweise nach und nach statt, wobei dann die ES immer unregemmässiger werden und sich der Zyklus mehr oder weniger verabschiedet. Individuelle Voraussagen sind da kaum möglich, also die Frage:


    "wie oft krieg ich noch ES und Menses", oder


    "für wieviele Eizellen reicht die Kapazität meiner Eierstöcke noch"


    sind nicht zu beantworten. Da gibts nur durchschnittliche Erfahrungswerte und- statistiken, ab wann die Frauen in die Wechseljahre kommen, wie lange das dauert und in wlechem Alter es statistisch aufhört. Habe ich grade mit meiner FÄ diskutiert, weil mich ( ich bin 48) meine Menses so nervt]:D


    Kann man alles höchstens grob schätzen, je nachdem wie es bei Mutter und Grossmutter gelaufen ist.


    Naja und den momentanen Ist- Zustand kannste halt per Hormoncheck machen lassen, that's it.


    Es ist auch nicht bekannt, warum einige Frauen WJ- Beschwerden gar nicht haben, einige haben es ein bisschen und andere ganz dolle (ich las, es ist jeweils ein Drittel. Quelle: ein noch relativ aktueller STERN über dieses Thema)


    Ich würd jedenfalls keine sog. histologische Untersuchung machen lassen, bin doch kein Versuchskarnickel!!


    Und was hast Du davon, wenn Du eh keine ES mehr hast. Besteht bei Dir ein Kinderwunsch?


    Also die Forschung ist da noch nicht sehr weit.


    Dass Dein Doc den Vergleich mit ner alten Oma gebracht hat ist wirklich taktlos, o weh! :°_:°_:)*:)* ne o ne.


    Wenn man sowas über seine Spermien bringen würde ]:D


    Vermutlich wollte Robo Doc ausdrücken, dass er Deine


    Eierstöcke für vorzeitig gealtert hält.


    Tja und damit sind wir wieder so schlau wie vorher.


    Fakt ist jedenfalls, wenn die Eierstöcke nicht mehr funktionsbereit sind (hast Du ja per Hormoncheck schon gesehen) dann kriegt man sie leider nicht mehr dazu.


    Mag sein,dass die Medizin das irgendwann mal behandeln kann.


    Ne Homepage oder Studien über dieses Thema hab ich auch noch nie gesehn oder davon gehört.


    Bis auf dieses Forum (ich finds klasse) hab ich eigentlich nur Reklame für WJmedi gefunden. Wir sind ja ne Zielgruppe für alle möglichen Erfrischungen, wir WJ Damen...


    Ich hoffe, Deine HET bringts auch weiterhin gegen Deine WJ Zipperlein:)*:)*@:)@:):)*:)*


    Na denn, lass Dir Deinen netten Tessin Urlaub dadurch jetzt nicht vermasseln@:).


    LG

    n'abend,


    kali, du hast es auf den punkt bracht.


    ich glaube ich hätte den fa zerfleischt]:D


    christinek1, keine bange, wir sind tempramentvolle mädels:)z:)z


    ;-)


    kali begeistert uns mit ihrer tollen schreiberei@:)@:)@:) und muntert uns mädels trotz vieler wj beschwerden immer wieder auf:)_:)_


    lg


    Puzi

    @ christinek1

    Ha, ich dachte, ich hätt den o.g. STERN schon entsorgt, aber ich hab ihn doch noch gefunden:


    Es ist die Ausgabe Nr. 34 vom 14.08.08,Titel:


    Hormone- wie sie Körper und Seele verändern.


    Da stehn interessante Sachen drin. Aber leider nix über Studien, wie sie Dich interssieren würden, sorry@:)


    ;-D allerdings muss ich mich jetzt noch mal auf Deinen Fa beziehen, Puzi hat recht. Ich hab in meinem Posting nur versucht, mich zu mässigen.


    Bin derzeit eine Jähzornsbombe. Voll in zweiter Pubertät, grrr]:D]:D;-);-)


    LG und noch mal gute Besserung

    Hallo,


    also auf Christinek1's Frage hin:


    Die Uniklinik Heidelberg hat oder führt eine Studie zu POF durch.


    Ich habe gerade heute eine interessante Seite im Netz gefunden, die ziemlich differenziert


    die verschiedenen Ursachen der Ovarialinsuffizienz auseinandernimmt und genaue Unterteilungen vornimmt.


    Egal welche Ursache es ist, die geratene Therapie ist immer die Hormonersatztherapie(jedenfalls bei der sekundären Form). Deswegen sparen sich die Ärzte scheinbar die genaue Ursachenforschung und damit verbundene Kosten und Mühen, was ich persönlich auch ziemlich daneben finde, weil es reichlich mögliche Ursachen gibt, die man dann vermutlich auch besser ursächlich therapieren sollte. Z.Bsp. Autoimmunerkrankungen. Mein Arzt winkte aber bisher auch immer nur ab, bei den tausenden von Autoimmunerkrankungen die es so gibt, das will keiner zahlen.


    die Seite hieß: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1065250, falls das noch jemand ansehen möchte. (hoffe ich darf das hier angeben?)


    Ich selber habe keine Regel mehr seit ich 32 bin und bin da schon mit den Wechseljahren durch gewesen. Ich hatte schon mit 25 halbjährige Lücken und bin nun im nachhinein sehr froh mit 25 eine Tochter bekommen zu haben, die eigentlich nicht geplant war, deshalb trifft mich dieses Schicksal nicht ganz so hart wie diejenigen, die noch Kinderwunsch haben. Da habe ich Glück und bin mir dessen voll bewusst und dankbar!


    Am Anfang hatte ich bloß extrem trockene Haut, stumpfe Haare und ständig heftige Pilzinfektionen bekommen und eben keine Regel. Ich wollte deswegen keine Hormone nehmen, da ich auch nie die Pille genommen habe und meinen Körper gerne von Tabletten und Pillen bewahren möchte.


    So nach 5 jahren, ich bin jetzt 37, habe ich inzwischen schon ein paar mehr Problemchen bekommen und denke deshalb doch über eine HET nach. Ich denke ich werde es nun ausprobieren. Ich habe inzwischen mit 4! Frauenärzten das Problem besprochen und war in Heidelberg und in Göttingen bei 2 Endokrinologen, habe also wirklich alles versucht, wobei gar nicht soviel passiert ist, nur alle haben mir zu Hormonen wärmstens geraten..


    Die weiteren Symptome waren kontinuierlicher Leistungsabfall, Erschöpfung, 7 Kilo Zunahme, Blasenschwäche (was mich persönlich tierisch genervt hat), ständige chronische Entzündungen im Bindegewebe (Östrogen ist auch entzündungshemmend), Rheuma in den Fingern, im Knie usw. na die üblichen Alterserscheinungen und das macht mir jetzt langsam zu schaffen.


    Aktuell habe ich seit 3 Monaten ständig ziemlich starke Rückenschmerzen und werde wie vor 2 Jahren meine Knochen wieder untersuchen lassen und hoffe, dass das nicht die ersten Anzeichen von Osteoporose sind.


    Also meine FA garantiert mir, dass ich mich unter HET bedeutend besser fühlen werde und deshalb ist das jetzt doch recht verlockend für mich.


    Ich fände es auch schön mal von mehr Leuten zu hören, die vielleicht schon durch Langzeitbeobachtungen an sich selbst mitteilen können, ob und wie stark sich der Verzicht auf Hormone denn wirklich auswirkt. Ich weiss noch, dass diese Entscheidung mich wirklich strapaziert hat damals. Bei mir ist es nun spürbar, aber vielleicht geht es anderen anders, keine Ahnung.


    Hoffe dieser post ist einigermaßen hilfreich..


    schönen Abend


    loopiemum

    Hallo...


    Ich bin jetzt 30 und habe mit 23 die Diagnose Menopause bekommen... War gerade in der Kinderplanung. Dies war ein riesen Schock. 1000 Untersuchungen wurden gemacht. Hormontest, Test beim Endokrinologen, Unterbauchspiegelung (Eierstöcke und Leiter) etc. Keiner konnte sagen wo dran es liegt. Nehme seit Jahren Presomen comp. wegen den fehlenden Hormonen. Hatte schlechtes Hautbild, Hitzewellen und gefahr auf Osteoporose.


    Habe gelesen das es 1% der Bevölkerung betrifft, so jung in die Wechseljahre zu rutschen. Na 6 ser im Lotto, gell :(v . War auch schon im Kinderwuschzentrum in Dortmund, da kann auch keiner Helfen. Einzige möglichkeit ist eine Eizellenspende (geht aber nur im Ausland) fällt in deutschland unter das Embrionenschutzgesetz!!! Wie dumm. Ich verstehe die Leute, die sich kinder aus dem Ausland Adoptieren... Adoption ist in unserem Land super schwer und es werden einem immer Steine in den weg gelegt!!

    Wie schön, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich bin 39 und auch in den vorzeitigen Wechseljahren...eigentlich wollten wir noch ein Kind...naja, wird wohl nichts werden.


    Momentan bekomme ich für 3 Monate Hormone um zu schauen ob sich meine Hormonproduktion vielleicht wieder ankurbeln lässt, danach soll ich keine Hormone mehr bekommen, da Brustkrebs bei mir in der Familie sehr weit verbreitet ist.


    LG


    muirana

    Hallo,


    ich bin 27 und bin in den vorzeitigen Wechseljahren. Mein FA wollte auch dass ich zum Hormonausgleich die Pille nehme, ich habe da Bedenken. Denn wenn es noch eine klitzekleine Chance für mich gibt ein Kind zu bekommen (bin grad frisch verheiratet), dann will ich dise Chance doch auch nutzen und mit der Pille wird das nichts. Jetzt hat mein Frauenarzt gesagt ich soll Phyto-Strol nehmen. Das ist ein Extrakt von der Rhapontikrhabarberwurzel, der im Körper die Homonproduktion anregen soll (wenn ich es richtig verstanden habe). Aber da wiederrum steht im Beipackzettel, dass dieses Medikament nicht während einer Schwangerschaft eingenommen werden darf. Man merkt ja nicht sofort, wenn man schwanger ist... Ich weiß auch nicht... Naja, ich bin jedenfalls noch am überlegen, ob ich das jetzt nehme oder nicht... ???


    Lg

    Hallo,


    Also ich habe zu diesem Thema auch einiges zu berichten. Bei mir blieb mit 32 die Periode aus. Mein Frauenarzt und weitere Spezialisten diagnostizierten: vorzeitige Menopause. Dies war ein riesen Schock für mich. Vor allem da ich noch keine Kinder hatte und der Wunsch danach groß war. Erst zu diesem Zeitpunkt erfuhr ich auch, dass zwei meiner Tanten väterlicher Seite davon betroffen sind. Also genetisch veranlagt. Mein Frauenarzt verschrieb mir HET. Allgemein wurde ich mit dieser Diagnose sehr allein gelassen. Ich kam nicht damit zurecht. Fühlte mich, wie eine alte Frau und hatte Depressionen. Ein halbes Jahr später lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Er wusste von Anfang an von meiner Unfruchtbarkeit. Ein halbes Jahr später, war ich schwanger. Ich merkte es in der 5. Woche und setzte gleich die HET ab. Die Schwangerschaft verlief ganz normal, außer dass ich eine Weile brauchte, dies alles zu realisieren. Unser kleiner Sonnenschein ist gesund und munter. Die Ärzte reden von einem Wunder. Nach der Schwangerschaft hatte ich wieder Wechseljahrbeschwerden und meine Hormonwerte waren noch schlechter, wie zuvor. Also wieder HET. Ich kam mit den Hormonen nicht klar. Daher wechselte ich den Frauenarzt. Bei dem probierte ich verschiedene HET aus. Das schlimmste war das Gel, dass auf die Haut aufgetragen wird. Ich hatte nachts Albträume. Momentan nehme ich "Cliovelle". Der Vorteil ist dabei, dass ich keine Periode habe und dadurch nicht die starken Menstruationsschmerzen. Doch vor kurzem reichte die Dosis nicht mehr aus. Ich hatte starke Hitzewallungen und Gemütsschwankungen. Also nehme ich nun vom gleichen Präparat eine höhere Dosis. Allgemein fühle ich mich mit diesem Thema sehr allein gelassen. Ich habe oft Depressionen und Selbstzweifel. Ebenso leide ich unter starken Nacken- u. Kopfschmerzen, sowie geringes Interesse am Sexualleben. Wer dies nicht selber hat, weiß gar nicht, was diese Krankheit für eine seelische und körperliche Belastung ist. Trotzdem bin ich überzeugt, dass ich die HET benötige. Ich wünschte mir schon oft, dass es für dieses Thema eine Selbsthilfegruppe geben wurde. Mein größtes Glück und Wunder ist mein kleiner Junge. Auch wenn ein zweites Kind nicht möglich sein wird. Hat von euch jemand Erfahrung mit den Nebenwirkungen, vor allem mit starken Kopfschmerzen, die eine HET mit sich bringt?

    Hallo zusammen!


    Bei mir wurde mit 26 pof festgestellt und genetisches material zu forschungszweckeen an die uni muenster geeben. Dort scheint man also ursachenforschung zu betreiben. Ich habe direkt nach der diagnose fuer ein paar monate und jetzt wieder seit 3 wochen cliovelle genommen, weil ich zumindest das "positive" wegbleiben der blutung auch mitnehmen wollte. Fuer diejenigen mit kiwu bleibt wahrscheinlich wie bei mir nur das hoffen auf ein wunder oder die ez-spende im ausland, was ich jederzeit wieder machen wuerde!

    Hallo,


    ja es ist nicht einfach damit klar zu kommen. Ich fühle mich auch oft alt und nicht verstanden. Keiner kann auch nur annähernd nachvollziehen, was es bedeutet, keinen Tag mehr ohne Sympome zu erleben. Und sei es nur dass ich keine Lust auf Sex habe. Ich sehne mich so nach dieser Körperlichen Nähe, aber sobald mein Mann mich berührt bekomme ich starke Hitewallungen und kribbeln in den Fingerspitzen (sehr unangenehm, wie in einem Angstzustand). Ich hoffe nur dass wie das durchstehen, ich finde mich mittlerweile immer mehr damit ab niemals ein leibliches Kind haben zu können. Aber es macht mich sehr, sehr traurig.


    Ich hätte auch gerne so eine Selbsthilfegruppe. Würde mich gern mit Frauen treffen, die das Selbe durchmachen... :)_


    Lg

    Hallo,


    ich kann es auch noch nicht fassen, dass ich in den vorzeitigen Wechseljahren sein soll.


    Ich bin 34 und war noch vor 5 Monaten schwanger, anscheinend das erste und letzte mal, da es eine Fehlgeburt war und jetzt sind meine Eierstöcke tot!!!


    Nach der Fehlgeburt setzte meine Blutung erstmal 6 Wochen aus, danach hatte ich 7-14 Tag keine Blutungen...alles total arythmisch....ich war vor 10 Wochen bei meiner FÄ und die meinte da wäre alles in Ordnung. Seit Monaten habe ich starke Hitzewallungen und üblesten Bluthochdruck, ich hatte meine alte FÄ gebeten einen Hormonspiegel machen zu lassen und sie meinte nur, dass sie das nicht machen, da ich eh keine Pille nehmen wollen würde.


    Dann war ich bei meiner HÄ und die sagte ich solle mir schleunigst eine 2te Meinung einholen und einen Hormonspiegel machen lassen...Seit gestern habe ich die Diagnose, dass ich in den frühzeitigen Wechseljahren bin!!


    Ich bin mit meinem Mann 15 Jahre zusammen, die Kinderplanung habe ich aufgrund meines Studiums, das ich auf dem 2. Bildungsweg mache, hinausgeschoben.


    Anfang des Jahres haben wir mit der Planung angefangen und war beim ersten Mal ohne Verhütung (Kondom) schwanger!


    Ich fass es nicht von einer Spontanschwangerschaft zur Unfruchtbarkeit.


    Seit Jahren habe ich auch extreme Rückenschmerzen und habe nun Angst vor Osteoporose.


    Ich stehe gerade am Anfang meiner Diagnose und fühl mich echt allein!


    Ich blick da auch nicht so wirklich durch...wie lange vorher man schon Symptome hat..und wann das zu Ende ist.


    Mein Mann hat das alles noch gar nicht verarbeitet...ich auch nicht.


    Jetzt ist die Frage wie es weitergehen soll.


    Habt ihr Erfahrungen mit nicht synthetischen Hormonen gemacht, also mit bioidentischen Hormonen?


    Danke im Voraus für eure Erfahrunge.

    Hallo!


    Ich kann nur zugut verstehen, wie du dich fühlst. Ich bin auch 34 und hab die Diagnose vor ein paar Tagen bekommen, warn auch gerade mitten in der Familienplanung... Bin total vor den Kopf gestoßen und kann damit grad gar nicht umgehen. Damit hätt ich einfach so absolut nicht gerechnet!!!


    Im Forum zu lesen, dass ich nicht die Enzige bin, sondern dass es da noch andere gibt hat gut getan... Aber was kommt jetzt auf einen zu? Hab gelesen, dass man da Hormone nehmen muss wegen Ostheoporosegefahr?! Kenn mich gar nicht gut aus und fürhl mich bei meiner FÄ auch nicht gut aufgehoben...


    Ich hatte eigentlich gar keine Symptome, keine Hitzewallungen...gar nix. Habe schlecht geschlafen und Stimmungsschwankungen gehabt, aber wegen Stress und weil sich privat viel Verändert hat in letzter Zeit... Aber vielleicht warn das Wechseljahrsymptome?!?


    Meine FÄ hat gameint, dass der Körper nach einem Jahr oder so beschließt doch wieder zu funktionieren und man hat dann wieder ES, auch wenn unregelmäßig. Weiß davon wer was?


    Danke für weitere Berichte, Erfahrungen und Tipps!