Wechseljahre

    bin mit 38 jahren in die wechseljahre gekommen.


    habe keine hormone, keine pillen dafür/dagegen eingenommen.


    hatte auch keine problem mit den wechseljahren.


    ich bin jetzt 44 jahre, habe vor kurzen in einem buch (geschrieben von einem arzt) gelesen:


    -wenn frau unter 40 jahren in die wecheljahre kommt, sollte das durch medikamnete so lange wie möglich raus gezögert werden.


    -es sollten mit den wechseljahren IMMER hormone eingenommen werden, um den alterungsproßes allgemein, sowie der haut vorzubeugen. ebenso der osterporose, so wie anderen krankheiten.


    als ich das las war ich total von meinem arzt enttäuscht, weil er mir das nicht riet.


    ich brauchte zwar keine medikamente, ABER mit diesem wissen hätte ich sie doch eingenommmen.


    nur leider wußte ich das damals nicht.


    ich fühle mich echt betrogen. meine frage:


    soll ich jetzt im nachherein noch hormone nehmen ?


    machts jetzt noch sinn ?

  • 18 Antworten

    Warum?

    So lange es dir einigermassen gut geht und du mit den Wechseljahrbeschwerden zurecht kommst würde ich keine Hormone nehmen. Die Hormone sind ja in den letzten Jahren auch viel negativ in den Schlagzeilen (von wegen Krebs und so) rumgereicht worden.


    Dein Körper hat entschieden in die Wechseljahre zu kommen, wieso solltest du da "künstlich" reinpfuschen?

    Dies habe ich noch zum Thema Hormone gefunden:

    Alarmierende Internationale Studien


    Nach alarmierenden Untersuchungsergebnissen wurde die WHI-Langzeit-Studie im Sommer 2002 abgebrochen. 16600 amerikanische Teilnehmerinnen an der größten Studie über die Hormon-Ersatz-Therapie erhielten einen Brief, in dem ihnen von der weiteren Einnahme der Pillen abgeraten wurde. Denn diese Therapie schade ihnen mehr, als dass sie helfe, so die Ärzte von der "Womens Health Initiative"-Studie. Es zeichnete sich ab, dass eine Hormonbehandlung das Risiko, an Brustkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen zu erkranken, signifikant erhöht. Als Reaktion auf die Studie hat die US-amerikanische "Food and Drug Administration" Östrogene für krebsauslösend erklärt.


    Der Druck der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die gegen eine langfristige Hormontherapie sprechen, hat sich durch weitere negative Untersuchungsergebnisse der britischen "Million Women Study" in 2003 erhöht. Diese große Studie aus Großbritannien belegt nach Meinung der beteiligten Wissenschaftler, dass die Hormonersatzpräparate das Auftreten von Brustkrebs steigern. Die Studie beinhaltete die Auswertung der Krankheitsgeschichte von über einer Million Frauen und sie lieferte erstmals Belege dafür, dass bei allen Varianten der verschreibbaren Hormonersatztherapie ein Brustkrebsrisiko besteht. So steigt das Krebsrisiko bereits nach einem Jahr der Einnahme und nicht erst, wie bislang angenommen, nach einer Langzeit-Therapie.


    Nach Ansicht von Experten ist ein Umdenken in der Therapie von Frauen mit Wechseljahresbeschwerden mehr als überfällig. Die Hormonersatztherapie sollte demnach nur noch in einzelnen Fällen, ausschließlich bei schweren Symptomen und nur über einen kurzen Zeitraum erfolgen. Die Beipackzettel der Hormonpräparate müssen deutlich auf das erhöhte Krebsrisiko hinweisen, so fordert es seit September 2003 das deutsche Gesundheitsministerium. Betroffene Frauen, die jahrelang Hormone genommen haben, nehmen die Situation ernst.


    Gerade in dieser Situation ist qualifizierte und individuelle Beratung durch die Fachärztin oder den Facharzt entscheidend für den Erfolg des Ausstiegs.


    Ein abruptes Absetzen der Hormone kann eine so genannte Entzugssymptomatik auslösen, z.B. indem typische Wechseljahresbeschwerden wieder zunehmen. Solche Beschwerden lassen sich vermeiden, wenn Frauen das Hormonpräparat langsam absetzen, also "ausschleichen". Das kann in der Praxis so aussehen, dass die Frau die Hormondosis langsam herunterfährt: also die Tablette nur noch jeden 2.Tag nimmt oder z.B. das Hormonpflaster von Woche zu Woche einen Tag länger trägt und später halbiert einsetzt. Die Vorgehensweise beim Ausschleichen sollte individuell mit der Ärztin / dem Arzt besprochen werden.

    Wechseljahre alllgemein

    Ich bin jetzt 45 und seit ungefähr seit 2 Jahren in den Wechseljahren. seit 2 Jahren kämpfe ich auch mir allen möglichen Krankheiten. Vorher war ich nahezu gesund.Refluxösophagitis, die Schilddrüsenwerte sind immer sehr grenzwertig in Richtung Überfunktion, Knochenhautentzündung an den Füßen, Gelenkschmerzen in den Knien und leicht auch an den Armen, Sinusitis. Ich weiß nun wirklich nicht (Ärzte auch nicht) was kommt von den Wechseljahren und was nicht. Manchmal habe ich das Gefühl alles beinflußt sich gegenseitig zum Negativen. Da ich ganz extreme Hitzewallungen hatte, nehme ich Sojaprodukte ein. Diese haben zunächst auch ganz gut geholfen, zur Zeit treten die Wallungen allerdings wieder vermehrt auf. Ich denke nun darüber nach ob ich doch Hormone (trotz obiger Studie) nehmen soll (für kurze Zeit), da ersten die Sojaisoflavone auch nicht ganz ungefährlich sein sollen und zweitens ich mit meinen vielen Krankheiten so gestreßt bin, daß mich die Hitzewallungen wirklich sehr belasten. Was meint Ihr dazu oder wer hat ähnliche Probleme.


    Würde mich freuen wenn wir hier über solche Probleme austauschen könnten, ich fühle mich mit dem ganzen Packen an Krankheiten schon sehr alleine.


    liebe Grüße

    Hallo Christine

    ich bin auch in den Vorwechseljahren, d.h. meine Periode kommt noch einigermaßen regelmäßig, habe aber mit Einsetzen der Mens und noch einige Tage danach Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Unruhe, Nackenschmerzen etc.


    Wie du oben lesen kannst, sind Hormoneinnahmen bedenklich, obwohl sie manchen Frauen helfen. Es gibt eigentlich viele naturheilkundliche Mittel, um die Beschwerden zu lindern, z.B. das homöopathische Mittel Klimaktoplant von DHU oder Wechseljahretee von Salus, auch Schüssler-Salze können helfen, z.B. die Nr. 1 bei Gelenkbeschwerden. Des weiteren gibt es pflanzliche Präparate wie Remifemin (Traubensilberkerze). Auch die Einnahme von Leinöl, täglich 1-2 Teel. hilft vielen Frauen, Magnesium, B-Vitamine. Den Hitzewallungen kann man mit Saunagängen begegnen. Bewegung ist sehr wichtig und viel gutes Quellwasser trinken.


    Ich stehe den künstlichen Hormonen sehr skeptisch gegenüber. In unserer Verwandtschaft hat eine Frau jetzt 10 Jahre Hormone genommen wegen Hitzewallungen und Gelenkbeschwerden. Vor 4 Monaten, sie ist mittlerweile um die 60, hat sie die Hormone auf Anraten ihres Arztes abgesetzt und das Ganze fängt wieder von vorne an, sie hat einen richtigen Hormonentzug. Dann lieber versuchen so durchzukommen, denn die Hormongaben scheinen die Beschwerden nur aufzuschieben.


    Wegen deiner Sinusitis - könnte es sein, dass du auf Soja allergisch reagierst?


    Liebe Grüße

    @Femina

    Vielen Dank für Deine Antwort. Ich hatte die Sinusitis schon bevor ich Soja eingenommen habe.


    Mir geht es mit den Hormonen ja genau so wie Dir. Und daher habe ich ja bisher versucht ohne sie auszukommen, aber ich habe halt so viele Dinge an denen ich leide und in so kurzer Zeit, daß ich mir halt einfach nicht mehr zu helfen weiß. Wie gesagt vor 2 Jahren war ich eigentlich noch gesund. Jetzt leide ich an dieser Refluxösophgitis - dies ist wohl das schlimmste, weil nicht heilbar. Dann die Sinusitis die trotz Op nicht weg geht. Dann die Gelenkschmerzen, sowie die Entzündung an den Füßen. Haarausfall und dazu die Hitzewallungen. Es gibt mir natürlich schon sehr zu Denken, wenn Du sagst nach Absetzen ging das gerade von vorne los. Aber eine kleine Verschnaufpause für mich wäre halt auch schon mal was. Remifemin habe ich schon probiert. Mit Magnesium und B Vitamine bin ich versorgt. Ich werde aber das Saunen probieren.


    Weißt Du etwas mehr über Gelenkschmerzen ?


    Ganz liebe Grüße

    Hallo Christine,

    ich halte sehr viel von den Schüssler-Salzen, am besten du googelst einmal, da gibt es allerhand Infos.


    Um diese anzuwenden, solltest du dich allerdings eingehend damit beschäftigen, denn, welcher Mineralstoff (in Form von Schüssler-Salzen) einem fehlt kann man an Spuren im Gesicht erkennen. Dazu möchte ich dir 2 Bücher empfehlen:


    "Antlitzdiagnose" von Peter Emmrich


    "Schüssler-Salze - typgerecht" von HP Heepen


    Für deine Gelenkbeschwerden wäre bestimmt Schüssler-Salz Nr. 1, Calcium fluoratum D12, gut, sowie die Nr. 11, Silicea D12, für den Haarausfall.


    Es gibt auch spezielle Schüssler-Therapeuten, siehe unter:


    http://www.biochemie-net.de


    oder Foren, wo du dich erkundigen kannst:


    http://www.natur-forum.com


    Liebe Grüße

    Hallo


    Ich bin 34 Jahre und seit 4 Jahren in den Wechseljahren.Ich habe bis vor 3 Monaten Hormone genommen Climen gegen meine beschwerden,und die Angst vor Ostereoperose und Alterserscheinungen.Ich habe die Hormone Absetzen müssen ,weil ich überall Abzesse bekam , ich nehme jetzt wieder die Diane 35 die habe ich vorher auch über Jahre genommen.


    Ich merke jetzt wie sich die Abzesse wieder langsam zurück bilden tun und ich bin beschwerden frei, keine Hitzewallungen keine Angst mehr usw.


    Viele grüsse von

    Hallo Christine


    Also Climen ist ein Hormon was in den Wechseljahren eingesetzt wird,nicht zur verhütung. Sie soll Osteoperose vorbeugen und gegen alterung der Haut im Genital bereich. Diane 35 ist eine Pille zur verhütung soll aber nur bei Frauen eingesetzt werden die unter Hirtusismus leiden( Starker Haarwuchs) und unter Akne. Diese Pille besitzt eine Androgene Wirkung.


    Sie ist ziehmlich stark also soll sie nicht zur reinen Verhütung angewand werden.


    Ich nehme sie auch nur weil ich ziehmlich viele Männliche Hormone habe und unter Abzessen leiden tue.


    Gruß

    @ Natoli

    Ich habe Dir leider auch keine tollen Tips. Ich nehme Soja ein, aber das hilft auch nur bedingt und vorallem gegen Hitzewallungen. Aber es geht mir so ähnlich wie Dir, es läßt sich nicht bei allem sagen, daß es von den Wechseljahren kommt, aber es kam alles inerhalb eines 1/2 Jahres. Und geht auch nicht weg. Blutabnahme war auch negativ in Bezug auf Reuma.


    Aber der ganze Körper scheint durchzudrehen. Meine Schilddrüse spinnt. Mal Über- mal Unterfunktion. Haarausfall usw .s.o. Wie schafft Du Deinen Tag mit so vielen körperlichen Problemen? Gehst Du arbeiten oder mußt du Haus und Familie versorgen?


    Wenn wir uns im Augenblick nicht so richtig helfen können wir uns hier vielleicht zumindest den Rückenstärken?