Wechseljahre- Haarausfall

    Hallo


    An Alle, die auch dünne Haare bekommen. Da ich mit 50 plus nun sehr spät in die Wechseljahre gekommen bin, stelle ich seit ca. 1 Jahr fest, daß meine Haare immer


    dünner werden. :-o


    Ich habe sonst keinerlei Beschwerden, und seit ca. 19 Jahren keine Gebärmutter mehr!


    Wer hat Erfahrung damit, soll ich ein Hormonpflaster verschreiben lassen? Bis jetzt habe


    ich es immer abgelehnt!


    Bin sehr verzweifelt:)z


    Wäre schön, eine Antwort zu bekommen@:)


    LG


    Amy60

  • 9 Antworten

    Hallo Amy, habe das gleiche Problem wie Du:Haarausfall. Bin mit 50 in die WJ gekommen und habe ca. 2 Jahre Hormonpflaster oder Tabletten genommen. Musste diese dann absetzen, da ich ständig Migräne hatte. Dann ging es 8 Jahre gut - keine Schweißausbrüche oder sonstige Probleme. Nun gingen mir am Sommer letzten Jahres immer mehr Haare aus. Meine Gynäkologin hat mir zu Hormonpflastern geraten, die ich seit 2 Monaten verwende. Der Haarausfall ist zurückgegangen, habe aber jetzt seit 6 Tagen Schmierblutungen. Das beunrhigt mich natürlich sehr. Auch habe ich wieder Migräne bekommen. Weiß auch keinen Rat mehr. Habe am Montag einen Termin und werde mal nachhören, was man evtl. noch machen kann. Was die Haare betrifft: Habe schon sämtliche Shampoos gegenHaarausfall und auch Haarwässerchen mit Oestrogenen ausprobiert - haben nicht geholfen. Das hatte mir meine Gynäkologin aber schon vorher gesagt. Also: Das Geld kannst Du Dir sparen. Wenn Du evtl. andere Erkenntnisse bekommst - bin für jeden Tipp dankbar, genau wie Du.


    Liebe Grüße Angie

    Ich werde im März 50. Von Beginn der Pubertät bis vor etwa 4 Jahren hatte ich meine Regel etwa alle 5-6 Wochen. Seit 4 Jahren habe ich meine Regel genau alle 4 Wochen. Auch sonst keinerlei Beschwerden. Aber seit etwa 1 Jahr habe ich auch Haarausfall. Schon als Kind hatte ich leichte Geheimratsecken, aber inzwischen fehlen in jeder Ecke 6 cm. Beim Kämmen muss ich aufpassen, dass der Mittelscheitel genau sitzt, damit die Ecken verdeckt sind. Wenn ich mir die Haare zusammenbinde, sieht man trotz Pony die Ecken. Die Schilddrüse ist ok, die Gynäkologin meinte, es seien die Vorboten der Wechseljahre und da die Geheimratsecken erblich bedingt sind, könne man auch nicht allzuviel machen.


    Ich weiß auch nicht so recht, was ich machen soll. Ich werde es mal mit Gabunat versuchen. Die Kapseln sind zwar schweineteuer, aber haben weniger Nebenwirkungen als Hormone. Meine Tochter hatte nach einer schweren OPmit viel Blutverlust auch schlimmen Haarausfall. Außerdem kam sie gerade in die Pubertät. Nachdem Blutbild und Hormonstatus aber ok waren,


    hatte der Arzt Gabunat empfohlen. Das hat auch geholfen. Meine Frisörin hat mir übrigens auch Gabunat empfohlen. Sie gab zu, dass all die Shampoos nur Geldschneiderei seien und dass man Haarausfall, wenn überhaupt nur von innen heraus bekämpfen könne.


    Ich werde morgen mal zur Apotheke gehen. Es wird ca. 2 Wochen dauern, bis die Wirkung eintritt. Ich werde Euch dann berichten.

    Hallo, bin auch über 50 und kenne das. Da du ansonsten ja


    keine weiteren Beschwerden hast magst du es vielleicht


    ja mal mit einem Kombipräparat nach Schüssler versuchen.


    Ich empfehle dir JSO Bicomplex 10 (PZN 0544912)


    zu versuchen. Vollkommen nebenwirkungsfrei und mit anderen


    Medis verträglich. Auf das Hormonpflaster kannst du ja immer


    noch zurück greifen. Allerdings musst du ein klein wenig Geduld


    haben, es wird nicht nach der 2. Tablette plötzlich wallender


    Haarwuchs einsetzen :-D. Sollte es das falsche sein, so wird es dir


    zumindest nicht schaden, weder körperlich, da wie gesagt völlig


    nebenwirkungsfrei, noch finanziell, da diese Präparate sehr preiswert


    sind.

    Hallo,


    Angiekw


    War vor ca. 4 Wochen beim Hautarzt. Dieser wußte einen Rat! Mit den


    Wechseljahren kann es bei Frauen zum Haarverlust kommen..


    Also mein Doc. Hautarzt hat erst mal einen ausgiebigen Bluttest gemacht. Mit allem drum und


    drann. Es wurde Eisen, und sämtliche andere vermutlichen Ursachen getestet. Es war also


    doch das Östrogen. Alle Werte waren also im grünem Bereich.


    Daraufhin, bekam ich ein priv. Rezept über : Ell-CRANEll - alpha (Wirkstoff Alfatradiiol)


    Dies ist eine Lösung zur Anwendung auf die Kopfhaut. Wichtig ist, wenn Ihr dieses Mittel


    auch länger nehmen wollt, die Menge ist 200 ml, Flasche mit Kopfhaut-Applikator.


    Diese Haartinktur gibt es in den großen Internetapotheken, da könnt Ihr eine Menge Geld


    sparen. Ein Vergleich lohnt sich.


    Nun zu meinem Erfolg: Hab vor 5 Tagen doch tatsächlich gemerkt, daß wieder neue Haare


    sprießen, an den Stellen die schon leicht dünn geworden sind.


    Nach 6 Monaten, die man es versuchen soll, müßte sich ein guter Erfolg einstellen.


    Also entweder Ihr geht auch erst zum Hautarzt, um die Tests machen zu lassen,


    oder 1 Monat einfach alleine ausprobieren. Übrigens der Bluttest hat mich nichts gekostet,


    beim Frauenarzt hätte ich 35,-- bezahlt. Bei dem war ich anschließend, hab ihm mein


    Blutbild gezeigt, da ich so zur Vorsorge mußte. Dann mußte ich lachen, denn auf meine


    dumme Frage: wie weit bin ich im Wechsel?(Habe keine Gebärmutter mehr), sagte er zu


    mir: alles schon vorbei, und ich hab nichts davon gemerkt.


    Er verstand meine Sorgen, wegen der Haare, und hat mir ein niedrig dosiertes Östrogen-


    pflaster, zum Test über 3 Wochen geschenkt. Wenn beides zusammen wirkt, werd ich


    hoffentlich meine Haare behalten.


    Das wünsche ich Euch auch:)^


    Viel Glück:)^


    LG


    Amy:)^

    Hallo Amy,


    Ell-Cranell hab ich schon 3 Mon. probiert, hat leider nicht geholfen. Auch ein Hormonpflaster habe ich verordnet bekommen was zur Folge hatte,dass ich meine Regel wieder bekam - und das mit 60!!! Musste das Pflaster sofort absetzen und es steht evtl. eine Ausschabung an - wird sich morgen klären, da muss ich zu meiner Gynäkologin. Mit demHormonpflaster ging der Haarausfall tatsächlich zurück. Es steht damit also fest, dass der Östrogenspiegel im Keller ist. Jetzt habe ich mir in der Apotheke "Pantostin" geholt (ein Freund ist Apotheker und hat es mir empfohlen). Ist ein Mittel bei genetisch bedingtem Haarausfall. Meine Mutter hatte auch sehr, sehr dünnes Haar. Schade, dass ich das Pflaster nicht vertragen kann - hatte auch eine bessere Haut bekommen (im Moment wieder sehr trocken). Bin gespannt, was meine Gyn mir morgen sagt. Melde mich dann wieder.


    LG Angie

    Hallo angiekw,


    danke für Deinen Bericht. Bei mir ist die Haarwachstumsstörung auch genetisch von meiner Mutter ererbt.


    Da ich ja 1989eine Gebärmutter-OP hatte, also diese wurde entfernt, kann ich das leichte


    Hormonplaster gut vertragen. Übrigens bin auch schon 61 J. Fühl mich aber nicht so, oder?


    Du sicher auch nicht.:|N


    Aber ich bin ja ganz ohne Beschwerden durch die berühmten Wechseljahre hindurchge-


    schlüpft. War super:)z


    Meine Freundinen mußten durch die Bank, Hormone nehmen, so schlimm waren Ihre


    Beschwerden. Ich glaube, daß meine Damen darum alle so dichtes Haar haben ! Aber alles


    kann man halt nicht haben. Die Depressionen die ich hatte, kamen scheinbar jetzt doch vom


    Wechsel! Mein Neurologe hat mir Seratonin seit Jahren verschrieben, die halfen super, sind


    aber wahnsinnig teuer. Bei besagtem Arzt muß ich wohl einen Stein im Brett haben, denn


    das Mittel (Paroxat 20) kann er aus Kostengründen nicht jedem verschreiben.


    Seit ich aber mein Hormonpflaster Estramon 37,5 nehme, wachsen die Jahre ja doch,


    schlimm mit dieser Eitelkeit. Aber ich empfinde es wirklich als große Belastung, diesen


    blöden Haarausfall. Freue mich wieder von Dir zu hören*:)


    LG


    Amy

    Ich war noch nicht in der Apotheke. Keine Zeit, zuviel um die Ohren. Erstaunlicherweise hat der Haarausfall aufgehört. Aber inzwischen habe ich noch einen anderen Verdacht . Ich habe 26 kg abgenommen, allerdings über einen Zeitraum von 2 Jahren. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen. :=o