Wolke: Also ein Mann, der nicht weiß, dass Frauen ohne Vorspiel kaum zum Höhepunkt kommen, ist entweder ein Egoist oder er war in den letzten 30 Jahren ohne jegliche Medien. Sorry, wenn ich das so offen sage. Bedürfnisse sind unterschiedlich und wenn es nur "auf seine Art" sein soll, dann braucht er sich nicht wundern, wenn Du keine Lust hast.

    Zitat

    Also ein Mann, der nicht weiß, dass Frauen ohne Vorspiel kaum zum Höhepunkt kommen, ist entweder ein Egoist oder er war in den letzten 30 Jahren ohne jegliche Medien.

    Oder aber er hat zuviele Bilder/Vorstellungen (sozusagen eine sexuelle Sozialisation) aus den "Medien" verinnerlicht......


    Es geht nicht (nur) um den Höhepunkt, sondern vor allem auch um eine gewisse Atmosphäre..


    LG

    Sachstandsbericht

    Hallo zusammen,


    meine Situation sollte aus früheren Beiträgen in diesem Faden bekannt sein. Ich brauche wieder mal den Rat von (wahrscheinlich) den weiblichen Leserinnen des Forum.


    Heute beim Spaziergang kamen wir ins diskutieren, weil ich meinte, sie habe aber dauernd etwas an mir auszusetzen. Nein, dem wäre nicht so, sie wolle dies und das nur gleich ansprechen, und ich könnte ja auch sagen, wenn ich mit ihr nicht zufrieden wäre. Natürlich bin ich nicht zufrieden mit ihr, denn wenn die eigene Frau seit über einem Jahr keinen Sex mehr will, dann ist das schon unbefriedigend.


    Bums, hatten wir die Diskussion, die allerdings im Gegensatz zu vor acht Monaten sehr viel sachlicher verlief.


    Ja, sie wüsste das schon, und es täte ihr leid, aber es würde nicht mehr prickeln, und sie könne auch gut ohne Sex leben. Der Druck wäre weg, sie käme viel lieber von der Arbeit nach hause zu mir, und es liefe doch viel besser als früher mit uns. (Wohlgemerkt, ich habe wegen Sex nie Druck auf sie ausgeübt, war eher der "faulere" von uns beiden.)


    Sie könne sich gut vorstellen, so mit mir alt zu werden.


    (Das wäre ja an sich ein großes Kompliment.) Aber jetzt kommt´s: Wenn ich mit dieser Situation aber gar nicht leben könne, dann müsse man sich wohl trennen. (Kein Gedanke daran, sie ist meine Frau, ich liebe sie!)


    Jetzt meine Frage: Ist das schizophren, oder sind das die Hormone???


    PS: Ehe jemand fragt, sie hat definitiv keinen Anderen, mag auch erotische Szenen in Filmen nicht mehr so gerne sehen...

    @ Gutes Herz:

    Da war Deine Frau aber sehr ehrlich zu Dir. Mir geht es ähnlich wie Deiner Frau. Mein Bedürfnis nach Sex ist weg und mir fehlt überhaupt nix. Aber mein Bedürfnis nach Kuschlen nicht. Ich brauche es schon, in den Arm genommen zu werden, aber ohne sexuelle Hintergedanken.


    Warum? Die Hormone spielen bestimmt eine Rolle, aber nicht ausschließlich. Bei mir ist es auch im Kopf, sozusagen.


    Ich bin nicht mehr bereit, beim Sex Kompromisse einzugehen. Und ich werde mit meinem Mann niemals den Sex bekommen, haben, den ich mir vorstellen und wünschen würde. Und das liegt nicht an mangelnder Kommunikation. Mein Mann kann und weiss es nicht anders, er ist wie er ist. Er lernt ständig alle möglichen Dinge, aber in diesem Bereich ist er ziemlich unflexibel. Ich möchte beim Sex absolues Vertrauen haben können und mich nicht wehren müssen. Wehren in dem Sinn, dass ich während des Sex nicht "überredet" werden möchte (oder mich genötigt fühlen) Dinge zu tun oder geschehen zu lassen, die ich nicht tun möchte. Das ist ein unauflöslicher Widerspruch.


    Es gab zwischen uns schon immer gewisse Inkompatibilitäten auf sexuellem Gebiet. Früher war ich nachgiebig und habe mich angepasst. Dazu bin ich heute nicht mehr bereit. So ohne weiteres empfinde ich keine Lustgefühle mehr (wie früher, vor den WJ). Sie ließen sich aber durchaus wecken. Doch es sieht so aus, als sei das meinem Mann zu anstrengend. Mal krass gesagt: Wenn (m)ein Mann sich vor mich hinstellt und fragt: "Ficken?" - dann würde ich am liebsten das Weite suchen. Oder wenn er fragt: "Wann wollen wir mal wieder....?" Da bin ich nicht in der Lage einen Termin mit ihm zu vereinbaren. Mir kommt das dann jeweils ziemlich absurd vor.


    Oder er rechnet mir vor, wann das letzte Mal war. Das alles empfinde ich als totalen Druck.


    Ich weiss auch nicht, wie ich es anstellen soll. Ich müsste ihm das sagen, mit den Kompromissen usw. Aber wie mache ich das, ohne ihn zu verletzen? Es gibt ja kaum ein Gebiet, wo der Mensch so verletztlich ist im Selbstbewusstsein.


    Und wenn es dann doch zum Sex käme, müsste ich hundertprozentig sicher sein, dass er mich respektiert. Und das ist nicht der Fall. Wobei das von ihm nicht schlecht gemeint ist, wie gesagt, er ist, wie er ist.


    Das mit den erotischen Szenen im Filmen geht mir auch so wie deiner Frau. Ich finde das eher zum Abtörnen.


    Er findet halt die nackigen knackigen jungen Frauen in Filmen antörnend und Sexszenen auch. Aber ich bekomme bei gleichen Szenen nur Widerwillen (jung und knackig - das war einmal. Da hat man schon verloren.) Und der pure Sex, darum gehts auch nicht mehr für mich. Wenn das Drumrum nicht stimmt, wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind, dann geht nichts bei mir.


    Es scheint wohl so: Die Zeit der (einseitigen) Kompromisse ist vorbei. Und da mein Körper keine Lustgefühle mehr "so aus dem Nichts" entwickelt, finde ich den Zustand eigentlich nicht schlecht.


    Mir fehlt nichts. Wenn da nur nicht ab und zu das Drängen meines Mannes wäre.....


    Jetzt habe ich Dir mal geschildert, was so in mir vorgeht. Ob das Deiner Frau auch so geht, weiss ich nicht.


    Es ist auch die Frage, ob Du die tiefer liegenden Gründe aushalten könntest......


    Wäre das nicht ein Schock für Dich zu erfahren, dass Deine Frau sich früher immer Dir zuliebe angepasst hat in sexuellen Situationen?


    LG

    die Wolke

    Hi Wolke,


    Deine Schilderung trifft´s wohl ziemlich genau. Die Zeit der einseitigen Kompromisse ist vorbei. Sie betont auch immer, sie wäre selbstbewußter geworden, sie ließe nicht mehr alles mit sich machen.


    Nur das mit dem früheren Sex, das haut nicht hin. Wir haben uns eigentlich immer gegenseitig "befruchtet", wobei sie eigentlich die phantasievollere war. So nach dem Grundsatz, sag mir, was Du am liebsten hast...haben wir das sehr frei behandelt, wobei sie immer noch von unseren "schönen" Zeiten schwärmt.


    Sie sagt zwar immer, es habe keinen direkten Auslöser für ihre Lustlosigkeit gegeben. Aber vom zeitlichen Ablauf begann es 2005, als die große (24) Tochter das Haus verließ, und wurde schlimmer, als die kleine (21) Tochter in 2006 auszog.


    Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum, dauernd Sex haben zu wollen, das wird sicherlich weniger mit der Zeit, aber der Gedanke, dass es dazu kommen könnte, ist doch reizvoll. Und dieser Reiz ist mir jetzt genommen, das macht mich sehr, sehr mutlos.


    Unabhängig davon. bin ich durch das Lesen im Forum insgesamt auch sensibler geworden. Ich bemerke Stimmungsschwankungen bei ihr. Es gibt Tage, da kümmert sie sich um mich, legt mir liebevolle Zettel hin, oder bringt mir was leckeres mit, und dann gibt´s Tage, da habe ich das Gefühl, es ist ihr alles zuviel.


    Danke nochmal für Deine Schilderung. Ich merke, meine Situation ist nicht so einzigartig.


    LG

    Wolke: Ich versteht Dich sehr gut, denn Du beschreibst meinen Ex-Mann - zwar nicht wörtlich, aber doch sehr ähnlich. Ich hatte irgendwann auch keine Lust mehr (im wahresten Sinne des Wortes). Mir fehlte lange nichts, hatte mich mit der Situation arrangiert und lebte mehr oder weniger ohne Höhen und Tiefen. Aber dann kam in mir doch sehr intensiv der Wunsch nach sexueller Erfüllung wieder hoch. Weil es mit meinem Mann aber nicht mehr funktionierte (er war und blieb der alte....) ging es einfach irgendwann nicht mehr und letztendlich habe ich mich getrennt. Mit meinem jetzigen Partner war es von Anfang an völlig anders. Er ist viel sensibler und sehr einfühlsam, bei uns prickelt es nach fast 10 Jahren noch. Natürlich haben auch wir Phasen, in denen es ruhiger ist, aber wenn wir weniger beruflichen Stress haben, dann ist unser Sexualleben intensiv.


    Es ist schwierig fest gefahrene Beziehungen, besonders die sexuellen, wieder zu beleben. Ich habe das damals nicht gepackt, hätte gerne eine Therapie mit meinem Ex-Mann zusammen gemacht, aber das wollte er partout nicht. Du hast recht, wenn Du schreibst, dass nur totale Ehrlichkeit etwas bewegen kann, aber das kann natürlich nicht jeder aushalten. Ich denke mein Ex-Mann hätte nicht gerne hören wollen (auch wenn er es insgeheim wusste), dass ich mich jahrelang an ihn angepasst habe, er aber meine Wünsche weitest gehend ignoriert hat. Natürlich muss ich mir auch den Vorwurf gefallen lassen, dass ich das mitgemacht und ich mich selbst viel zu wenig eingefordert habe.


    Für mich war die Trennung damals eine steinige Entscheidung, aber ich weiß, dass es für mich die richtige war, denn heute geht es mir wirklich gut und ich wollte auf die schönen Stunden mit meinem Partner nicht mehr verzichten.

    Hallo: chris 0148-Ich möchte hier Niemandem zu nahe treten, aber ich spreche aus Erfahrung und ich weiß auch von einer ähnlichen Sache, da waren die Kinder aus dem Haus und man mußte "der Gesellschaft gegenüber" nichts mehr beweisen, da plötzlich erfolgte die Trennung. Eini Scheidung ging nicht, weil das der gesellschaftl. Status nicht zuließ, aber die Frau hatte dann eine "Freundin".


    Sie war relativ selbstbewußt geworden und plötzlich entdeckte sie andere "Neigungen".


    Niemand erfuhr davon, es geschah alles"incognito".


    Das kann es aber wohl nicht sein?

    libido 0

    vor fast 2 jahren begannen die wechseljahre bei meiner frau


    die spirale wurde entfernt die lust auf sex liegt bei 0


    ihre argumente sind brauch ich nicht die brüste schmerzen


    und andere dinge


    wie kriegt man das halbwegs in griff


    bin übrigens neu???

    Ich gehöre auch den Frauen, bei denen die Lust nach Sex abhanden gekommen ist. Ich habe zwar noch Sex mit meinem Mann, aber nach seiner Meinung viel zu wenig oft und vorallem nicht heiss genug. Früher bat er mich öfters, mich in Reizwäsche zu sehen, oder sah sich nächtelang Pornos an und behauptete, dass er sich so aufgeilen wolle, um nachher mit mir zu schlafen. Mit Reizwäsche konnte ich mich nie anfreunden, ich wäre mir zu billig vorgekommen, und konkurrieren mit den Nutten und den knackigen Frauen im Internet, wollte und konnte ich nicht.


    Über viele Jahre lief das so bei uns, und ich wurde immer tiefer seelisch verletzt. Sex wurde für mich immer mehr schmutzig, vorallem unverständlich. Zudem kamen auch noch die alten Verletzungen wieder auf, die ich durch die Männern aus meiner Kindheit, Jugend und erster Ehe erlebte.


    Es nutzte nichts, wenn ich meinem Mann sagte, was er damit bei mir zerstört. Weil er oft im Ausland geschäftlich unterwegs war/ist, ging er dort sogar mehrmals fremd, und behauptete, das hätte nichts mit Liebe zu tun gehabt.


    Als unsere Ehe daran zu zerbrechen drohte, und ich mich mit den Gedanken trug, mich scheiden zu lassen, nach fast 20 Jahren, versprach er sich zu mässigen, was er auch tat - vielleicht - das Vertrauen bei mir wird sich nie mehr ganz einstellen.


    Mein Mann hat daneben so viele gute Seiten und wir haben viele gemeinsamen Interessen und ich habe ihn gern. Nur sein dauerndes Jammern nach Sex und seine Unzufriedenheit geht mir auf die Nerven. Ich gebe ihm ja Sex, aber es genügt ihm einfach nicht. Dabei kämpfe ich dauernd meinen Schuldgefühlen, schuld zu sein an seiner Unzufriedenheit.


    Bei mir ist über Jahre das Vertrauen, die Lust und die Freude am Sex einfach langsam gestorben. Einen Neuanfang ist für mich nicht mehr denkbar, nur ein neuer Weg, nämlich mit dem Sex, den ich ihm jetzt noch anbieten kann, und das ist Sex aus Pflichtgefühl. Verlassen will ich ihn nicht, ausser ich muss es eines Tages, weil er sich eine neue Frau nimmt, die seine Sexsucht befriedigen kann.


    Ghiandra

    @ Ghiandra:

    Unsere Geschichten sind in gewissen Punkten ähnlich.


    Wir haben keine Lust mehr auf Sex, aber nicht aus hormonellen Gründen, sondern aus psychischen.


    Du hast innerlich kapituliert und Dein Mann ist ein Egoist, zumindest, was die sexuelle Seite anbelangt.


    Aber ich bin da radikaler als Du. Ich schlafe nicht mit meinem Mann, wenn ich das Gefühl habe, er will sich nur abreagieren und ich diene nur als Mittel zum Zweck. NIEMALS ! Bei mir ist genau das Gleiche passiert: Seit mein Mann sich in die Pornowelt gestürzt hat, habe ich immer mehr Ekel entwickelt. Das Menschenbild in Pornos ist ein Zerrbild. Frauen werden erniedrigt, entmenschlicht usw.


    Aber Männer machen sich anscheinend nicht klar, welches Bild da von ihnen gezeigt wird. Rücksichtslos, schwanzgesteuert, Frauen demütigend bzw. benutzend.


    Wollen Männer das wirklich, dass wir so ein Bild von ihnen haben? Wollen sie sich wirklich auf diese Art und Weise repräsentiert sehen?


    Anscheinend machen sie sich keine Gedanken darüber.


    Wenn mein Mann sich eine andere Frau suchen würde, auch nur "ohne Liebe", wäre bei mir Feierabend.


    Das kann es aber doch nicht sein bei Dir - dass Du so lange aushältst und es Dir schlecht geht, bis Dein Mann Dich verlässt. Das verstehe ich nicht so recht.


    Wieso sollten wir Frauen den Männern sexuell "dienen", ohne Lust, ohne auch etwas davon zu haben (und wie können Männer solch einen Sex genießen ??? ).


    Sollte es nicht vielmehr so sein, dass man sich auf Augenhöhe begegnet, gleichberechtigt ist, gerade im Bett? Dass die Bedürfnisse beider erfüllt werden?


    Und dass Du dann auch noch Schuldgefühle entwickelst, ist nur noch das Tüpfelchen auf dem i.


    Wie gesagt, ticke ich da anders. Wenn mein Mann nicht bereit ist, die Sache gemeinsam mit mir zu klären und wieder auf eine lebbare Basis zu stellen, herrscht Funkstille im Bett.


    Lieber gar keinen Sex als schlechten und schon gar nicht mit Ekelgefühlen.


    Und am Ende gehen Frauen in eine Therapie, wegen des Porzellans, das ihre Männer zerschlagen haben. Vertrauen ist ein zerbechliches Gut. Man kann versuchen das zu kitten, aber es wird niemals mehr das sein, was es war, bevor es beschädigt wurde.


    An Deiner Stelle hätte ich mich getrennt, meine Grenzen hätte das schon längst bei weitem überschritten. Du bist anscheinend sehr leidensfähig.


    LG

    @ _Wolke

    Danke für Deine Worte, sie tun gut. Du bist auch nicht die Erste, die mir sagt, dass mit diesen Erlebnissen und Verletzungen eine Trennung für sie unumgänglich gewesen wäre.


    Frauenschicksale lassen sich natürlich nicht vergleichen. Ich habe wohl schon in meiner Kindheit gelernt zu gefallen, zu dulden und mich zu fügen, damit ich nicht verlassen werde. Und von Männern habe ich in meinem ganzen Leben nicht viel Positives erlebt. Wobei ich natürlich nicht nur ein schweigendes Dummchen war, ich habe mich trotz allem emanzipiert und kann mich auch durchsetzen.


    So habe ich mir schon auch die positiven Seiten meines Lebens genommen, und diese Seiten hielten sich eben die Waage mit den miesen Seiten. Da mein Mann ja viel geschäftlich im Ausland tätig ist, kann ich mir auch viele Freiheiten nehmen, die andere nicht haben. (Keine Freiheiten mit Männern) Und finanziell sind wir gut gestellt. Warum also das aufgeben, wenn es ein Kompromis sein kann, Sex zu haben, wenn weder Lust noch Freude dabei ist? Nur eben, das genügt meinem Mann nicht!


    Die Zeiten der früheren Generationen lassen sich nicht vergleichen mit heute. Zum Glück! Die Männer damals waren die Famileinoberhäupter und hatten das Sagen. Verweigerte sich früher eine Ehefrau ihrem Mann, dann war das ein Scheidungsgrund. Schlimm!


    Ja, meine Schuldgefühle sind wirklich nicht angebracht, ich bin stark daran am arbeiten und diese abzulegen. Ich bin ja wirklich nicht für sein Wohlbefinden verantwortlich.


    LG


    Ghiandra

    @ Ghiandra:

    Zitat

    Und finanziell sind wir gut gestellt. Warum also das aufgeben, wenn es ein Kompromis sein kann, Sex zu haben, wenn weder Lust noch Freude dabei ist?

    Siehst Du, in diesem Punkt sind wir ganz und gar verschieden.


    Dieser Preis wäre mir zu hoch. Geld und Materialismus sind nicht alles. Und wie gesagt, Sex nur aus Pflichtbewusstsein oder einem bequemen Leben heraus - nein danke.


    Mir war es schon immer schnuppe, welchen Status oder welches Einkommen ein Mann hatte. In diesem Punkt war ich niemals verführbar. Es war mir immer wichtiger, was für ein Mensch jemand ist.


    Dein Mann macht es sich aber auch wirklich einfach. Er stellt an Dich Forderungen, hat Erwartungen, und weil Du diese nicht erfüllst, holt er sich eben anderweitig, was er braucht. Was ist das denn?

    Zitat

    Ich bin ja wirklich nicht für sein Wohlbefinden verantwortlich.

    Ja und nein. Man kann schon füreinander da sein, und sehen, dass es dem jeweils anderen gut geht. Aber das ist wohl bei euch eine Einbahnstraße. Du schreibst nirgends was über Deine Bedürfnisse und was Dein Mann tut, um Dir in dem Punkt gerecht zu werden (außer, dass er das Geld heim bringt).


    Und wenn Du sagst, dass Du Dich durchaus durchsetzen kannst, warum nicht in Sachen Sex? Dein Mann hat Forderungen - wo sind Deine?


    Und wenn das alles ein akzeptables Arangement wäre zwischen Euch, hättest Du doch wahrscheinlich nicht bei dieser Thematik mitgeschrieben. Da scheint doch ein innerer Druck vorhanden zu sein, eine Unzufriedenheit.


    LG

    Hallo chris


    kannst dich mit dem einundfufzziger mal unterhalten "Thema meine Ehe läuft nicht gut"


    ich glaube der könnte Unterstützung eines Mannes dem es genau so geht gut gebrauchen :°_


    Da fehlt auch die Lust der Frau wegen Wechseljahren


    Lg Heike*:)