wechseljahre und partnerschaft

    hallo zusammen,


    ich habe mal folgende frage an euch,wem geht es vielleicht genauso.


    wir sind beide mitte 50 und seit 15 jahren verh.


    meine frau ist logischerweise jetzt in den wechseljahren.


    sie hat kaum beschwerden, außer daß sich so gut wie keine lust mehr auf sex hat.


    sie sagt, daß es nicht an mir liegt, sie hätte einfach im moment keine lust auf sex.


    ich muß sagen, wir lieben uns sehr und gehen auch zärtlich miteinnader um.


    wir schlafen ca 1 mal in 14 tage miteinander. den anfng muß ich immer machen.


    wenn wir beim sex sind macht es ihr aber auch spass und sie ist immer sehr feucht, lässt sich gerne lecken und kommt dabei auch zum orgasmus.


    ich habe halt das problem, das ich öfters möchte, aber meine frau braucht es einfach nicht.


    wenn wir sex hatten sagt sie es wäre auch für sie schön,


    vor ihren wechseljahren brauchte es sie mehrmals die woche und wurde auch selbst aktiv.


    vielleicht wird es mal wieder besser – sie brauche keinen neuen mann – (so ihre aussage)


    wie gehe ich damit um? wir lieben uns sehr.


    wie geht ihr damit um, wenn der eine mehr will als der andere? wie bringt ihr dass unter einen hut?


    jetzt bin ich erstmal 3 wochen alleine, denn meine frau geht den jakobsweg in spanien.


    über antworten von Frau/Mann würde ich mich freuen.


    PS Männer kommen ja auch in die wechseljahre: aber bei mir ist es so, das ich z.zt öfters möchte als noch vor einigen jahren.


    gruß horst

  • 9 Antworten

    Es kommt gar nicht so selten vor, dass Frauen in den Wechseljahren plötzlich weniger Sex wollen. Bei manchen bleibt es dabei, bei anderen ändert sich das wieder. Ob man das beeinflussen kann, ist sicher eine schwierige Frage. Ich denke jedoch, dass es sicherlich besser ist, trotzdem nicht aufzuhören. Vielleicht könntet ihr euch inrgendwie arrangieren in der Weise, dass ihr trotzdem Sex habt, auch wenn die Frau mal kein großes oder sogar gar kein Verlangen hat. Redet die Sache einmal durch. Man muss eine Durststrecke durchlaufen, dann wird es wieder besser. Du kannst es zwar nicht herbei zwingen, dass sie Lust verspürt, aber sie könnte ja (dir zuliebe und aus der Einsicht heraus, dass man nicht ganz aufgeben sollte!) einfach mal versuchen, es doch geschehen zu lassen. Das ist zwar für Beide nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber es kann helfen, die Zeit zu überbrücken. Es kann ein oder auch zwei Jahre dauern, bis sich alles wieder normal eingespielt hat. Das ist zwar eine lange Zeit, aber sie geht auch vorüber.


    Wenn man ganz aufhört, kann sich – zumindest bei der Frau – eine Gewöhnung an ein Leben ohne Sex einschleichen. Und dann ist es schwer, wieder ganz neu anzufangen.


    Du sagst ja, dass sie, wenn ihr einmal angefangen habt, auch Freude daran hat und sogar feucht wird. Das ist ja ein Zeichen, dass sie erregt ist und wirklich etwas davon hat. Offensichtlich ist der Anfang das Problem. Aber wenn ihr darüber redet, dann wird sie doch sicher einsehen, dass es dann trotzdem schön wird und dann könnte sie es doch einfach mal probieren. Vielleicht hat sie beim Vorspiel weniger Freude, das kann schon sein. Das müsste man halt dann ein wenig anders machen. Ganz ohne Vorspiel würde ich allerdings nicht empfehlen. Erwarte jedoch nicht, dass sie dadurch gleich richtig angeregt wird. Wahrscheinlich kommt sie erst in Fahrt, wenn du in ihr drin bist. Ein Versuch ist es wert!


    Ich kenne das Problem ebenfalls aus Erfahrung. Aber wir sind durch diese Zeit hindurch gekommen und dann war es wieder ganz normal. Also durchhalten, kleine Auswege finden und nicht aufgeben!

    Ein wichtiger Punkt (bei Frauen die nicht hormonell verhütet haben) ist der nach der Menopause nicht mehr auftretende Eisprung, eine Zeit in der Frauen besonders "willig" sind und auch gern mal die Initiative ergreifen. Darüber hinaus gibt es eventuell Entwicklungen im Leben, die unabhängig davon aber zufällig gleichzeitig mit den Wechseljahren einher gehen. Dann schiebt man Libidoverlust auf die Wechseljahre, obwohl die Ursache eine andere ist.


    Habe ich hier gerade, der Libidoverlust meiner Frau ist zu einem Teil dem schwankenden Zyklus zuzuordnen, zu einem anderen Teil den Sorgen mit den Kindern, die langsam flügge werden und teils halsbrecherische Aktionen benötigen. Da bleibt für Beischlaf nicht viel Energie übrig. Ein weiteres Quantum hat mit krankheitsbedingten Sorgen um die Eltern zu tun und und und.


    Ich denke, in wenigen Jahren ist alles überstanden und dann kann die Libido wieder Fuß fassen, die heute ab und zu einfach keinen Weg in unsere Partnerschaft findet (auch von mir aus, ein Paar besteht ja nicht aus zwei unabhängigen Individuen). horst42: ich habe keinen Rat für dich, außer Geduld zu haben und dich immer wieder um deine Frau zu bemühen. Möglicherweise kannst du das Ruder nochmal herumreißen, wie auch Fremder222 m.E. geschrieben hat. Die Wechseljahre sollten mit Mitte 50 ja bereits vorüber sein, also kann jetzt die Zeit danach beginnen.

    Zitat

    Ein wichtiger Punkt (bei Frauen die nicht hormonell verhütet haben) ist der nach der Menopause nicht mehr auftretende Eisprung,

    Nach der Menopause gibt es generell keine Eisprünge mehr, egal wie die Frau vorher verhütet hat. Eisprünge sind an eine ausreichende Hormonproduktion gebunden und die gibt es nach der Menopause in der erforderlichen Menge nicht mehr.

    Hallo Horst


    Ich hab mir mal dein Problem noch etwas mehr durch den Kopf gehen lassen. Die Wechseljahre sind ein sehr komplexer Vorgang und individuell auch sehr verschieden. Ich schrieb ja schon, dass ein Nachlassen des sexuellen Verlangens in den Wechseljahren sehr häufig ist. Aber es kann auch das Gegenteil sein und die Frau hat plötzlich ein viel größeres Verlangen. Allerdings kommt das oft (meistens) erst nach Abschluss der Wechseljahre, denn die Wechseljahre sind doch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden wie Schlafstörungen, Kreislaufproblemen und vielen andere Dingen. Wenn man sich nicht wohl fühlt, dann hat man auch weniger Lust auf Sex, das trifft ja auch für Männer und für alle Lebenslagen zu.


    Nun gibt es jedoch eine sehr paradox klinge Erscheinung in den Wechseljahren und das könnte bei deiner Frau auch der Fall sein. Es kann nämlich sein, dass grundsätzlich das Verlangen zunimmt, aber die Frau nimmt das nicht wahr mit dem Verstand.


    Aber da muss ich nun etwas weiter ausholen, um das zu erklären.


    In den Wechseljahren erfolgt eine Abnahme des Östrogen. Das hat einige Folgen. Aber nicht so sehr auf die Libido, denn Östrogen ist nicht für die Libido verantwortlich. Zwar ist Östrogen erforderlich, um eine Frau zu einer Frau zu machen. Also Brust, Genitalien, Figur und auch seelische Empfindungen. Die Libido jedoch wird weitgehend von Testosteron gesteuert. Das produziert jede Frau, wenngleich in geringerer Menge als der Mann. Ohne Testosteron hätte die Frau kein sexuelles Verlangen, auch wenn sie als Frau anatomisch vollkommen normal entwickelt ist.


    Wenn nun in den Wechseljahren das Östrogen langsam nachlässt, kommt das Testosteron sehr oft mehr zu Auswirkung und deshalb haben dann viele Frauen im fortgeschrittenen Alter mehr Lust am Sex. Selbst wenn das Testosteron nicht mehr wird, so ist nun trotzdem ein anderes Gleichgewicht vorhanden wegen des Nachlassens des Östrogen. Das Östrogen kann nämlich das Testosteron etwas unterdrücken. Das fällt nach den Wechseljahre weg und wenn die Frau es zulässt und die Umstände stimmen, dann kann sie nun plötzlich viel mehr Lust am Sex haben. Und nun kommt das Paradoxe bei dieser Situation: Es gibt Frauen, die dies vom Verstand her abblocken. Das kann viele Gründe haben. Zum Teil auch Prägungen durch die Gesellschaft. Ich möchte hier auf ein Buch aufmerksam machen, das zwar nicht das Thema Wechseljahre zum Inhalt hat, jedoch sehr ausführlich über Beziehungen spricht und auch über Prägungen durch die Gesellschaft. Und darüber hinaus auch noch sehr viel von unserer westlichen Weltsicht spricht, welche die Trennung von Körper und Geist fördert. Das Buch heisst "Yin und Yang richtig verstehen" und kann bei Amazon bezogen werden. Wer Probleme mit einer Beziehung hat oder auch im sexuellen Bereich nicht klar kommt, der sollte sich dieses Buch kaufen. Es gibt viele Aufschlüsse über unsere Gesellschaft und vermittelt Einsichten, die kaum jemand kennt. Ich kenne kein anderes Buch, das diese hier aufgezeigten Zusammenhänge behandelt.


    Aber nun zurück zum Thema Wechseljahre: Die genannte Zunahme der Libido wird vielen Frauen gar nicht bewusst. Der Körper ist zwar bereit dazu, aber der Verstand will dies nicht wahrhaben. Oder er kann es nicht wahrhaben. Was nun abläuft, ist zwar sehr erstaunlich, aber auch wieder logisch. Denn die Frau will insgeheim mehr Sex, aber sie meint entweder, es sei nun nicht mehr angebracht. Oder (noch öfters) meint sie, dass sie die Art von Sex, die sie eigentlich nun will, nicht bekommen kann.


    Warum meint sie das?


    Nun, ist doch ganz klar: Sie hat aufgrund ihrer Erfahrung erlebt, wie der Sex mit ihrem Mann aussieht. Nun hat sich ihr Gefühl jedoch geändert und sie möchte gar nicht mehr den Sex wie bisher. Sehr wahrscheinlich will sie keinen "harten" und auch keinen schnellen Sex, sondern einen zärtlichen. Sie will nun, dass alles länger und intensiver ist. Sie will lange und intensiv gestreichelt werden. Nicht gleich an den erogenen Stellen oder gar Brust oder Genitalien, sondern Arme, Beine, Rücken. Zärtliche Küsse, immer wieder und immer wieder. Auch mal nur im Arm liegen. Langsam die Erregung kommen lassen. Ganz langsam. Es kann eine Stunde dauern, bis sie in Fahrt kommt!Auch mal ein wenig aussetzen, die Erregung steigern. Eine Stunde lang nur genießen. Nicht nur im sexuellen Bereich und an diesen Stellen, sondern am ganzen Körper die Liebkosung empfinden.


    Wenn diese Frau nun weiss und es bisher erlebt hat, dass alles immer viel zu schnell auf den Orgasmus hinzielt, dann wird sie es kaum zu hoffen wagen, dass es auch anders sein kann. Sie weiss es ja gar nicht anders! – Was nun passiert, das können nur Frauen (oder zumindest Frauen besser als Männer): Sich den Sex ganz verkneifen. Denn sie wollen und können nicht immerzu enttäuscht werden.


    Selbst wenn sie früher, wie du schreibst, sehr aktiv war, so ist dies trotzdem verständlich. Denn sie ist nun nicht mehr im sexuellen Gefühlsbereich dieselbe Frau! Daran musst du denken und dich darauf einstellen.


    Ob einer Frau das alles bewusst wird (also mit dem Verstand erfasst und erkannt wird), ist fraglich. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Es kann sogar sein, dass sie dies, falls sie daraufhin angesprochen wird, strikt ablehnt. Die heute 40-50-jährigen Frauen sind noch nicht so frei wie die heutige Jugend. Da laufen noch im Unterbewusstsein viele Dinge ab, die man kaum glauben kann.


    Was kannst du nun tun, falls dieser Fall bei dir bzw. bei deiner Frau vorliegt?


    Wenn du offen mit deiner Frau darüber reden kannst, dann ist das die Lösung. Aber überfahre sie nicht mit diesen neuen Ideen, sondern gehe vorsichtig und langsam das Thema an.


    Falls eine offene Aussprache nicht so einfach ist, dann würde ich dir raten, deine sexuellen Bedürfnisse mal für einige Zeit zurück zu stellen und sie mal nur zärtlich mit viel Streicheln zu verwöhnen. Sei mal richtig romantisch. Leg ihre Lieblingsmusik auf, sorge für eine entspannte und gemütliche Stimmung. Mach ihr vielleicht eine kleine Freude (koche was Gutes, bring Blumen mit, etc.....). Und dann nimm sie in den Arm. Aber keine Berührung im "gefährlichen Bereich". Wenn sie sich wohlfühlt und deine Berührungen geniesst und sie merkt, dass du gar nicht auf schnellen Sex aus bist – oder erst mal überhaupt nicht auf Sex aus bist – dann wirst du schon merken, wenn sie mehr will. Es wäre wirklich unglaublich, wenn sie nicht langsam in Stimmung käme. Sei also wirklich ganz lieb zu ihr und mach ihr Freude, auch wenn es erst mal gar nicht Sex ist!!! Und wenn beim ersten Versuch nicht mehr daraus wird, dann ist es auch in Ordnung. Vielleicht sogar besser als wenn es dann gleich zum Sex kommt. Denn dann denkt sie, du bist nur nett zu ihr, um dein Ziel zu erreichen.


    Macht zusammen die Wechseljahre zu einem neuen Anfang. Es kann ein sehr schöner Frühling werden!!! Auch wenn es jetzt Herbst ist!


    Wünsche dir viel Erfolg und ein neues Glück !!!

    Hallo Horst, ich bins schon wieder


    Ich habe gerade zufällig einen Thread entdeckt, wo es um "Mehr Lust auf Sex nach den Wechseljahren" geht. Die Frauen, die dort geantwortet haben, bestätigen, dass sie nun mehr Lust auf Sex haben. Leider ist dieser Thread geschlossen. Warum, das weiss ich nicht. Ist schade, denn es wäre sehr interessant, dieser Frage weiter nach zu gehen.


    Wie ich vorgestern schon schrieb, ist das Östrogen nicht für die Libido verantwortlich, sondern das Testosteron. Und das wird meistens mehr nach der Monopause. Das erklärt ganz klar, warum Frauen dann mehr Lust auf Sex haben und ihn auch intensiver erleben. In vielen Fällen jedenfalls. Nicht unbedingt immer. Denn unser Gehirn ist auch noch ein wesentlicher Faktor und das kann uns viel helfen, aber auch viel kaputt machen. Es gibt z.B. viele Frauen, die der Meinung sind, dass nach der Monopause alles vorbei ist. Das war früher eine weit verbreitete Meinung. Weil sie das so fest glauben, ist es dann wirklich auch vorbei. Das nennt man eine "sich selbst erfüllende Prophezeiung". Das kann auch bei Männern vorkommen. Ich kannte mal einen Mann, der war felsenfest davon überzeugt, dass ein Mann nach 50 keine Erektion mehr bekommt. Er meinte, "man würde seine Munition verschossen haben", denn man hätte nur eine bestimmte Menge davon zur Verfügung. Das ist natürlich vollkommener Unsinn, aber früher war auch das eine häufige Meinung. Und tatsächlich hatte er dann auch nach 50 keine Erektion mehr. Unser Gehirn kann uns ganz schön was vorspielen.


    Warum Frauen in späteren Jahren oft mehr Freude am Sex haben, kann auch noch andere Gründe haben. Keine Sorge mehr wegen der Kinder ist hier besonders zu nennen. Denn Kinder können ganz schön vom Sex ablenken! Oder finanzielle Sorgen können die Lust auf Sex beeinflussen und vieles mehr.


    Dann gibt es allerdings noch einen weiteren Grund, dass Sex mehr Freude im fortgeschrittenen Alter macht. Viele Frauen entdecken nämlich erst spät, dass sie einen G-Punkt haben und wie man ihn stimulieren kann. Manche erfahren dies allerdings nie. Ob es Frauen gibt, die keinen G-Punkt haben, ist allerdings nicht erforscht und auch sehr fraglich. Denn wann man etwas nicht findet, dann bedeutet das ja nicht, dass es das nicht gibt!


    Die Entdeckung des G-Punkts kann eine wahre Offenbarung sein. Viele Frauen berichten, dass der Orgasmus, der auf diese Weise erzielt wird, unvergleichlich tief und befriedigend ist und sie gar nicht genug davon bekommen können. Oft wird dann die Stimulation der Clitoris nicht mehr so notwendig, höchstens noch im Vorspiel zum "anwärmen". Das Finden des G-Punktes hängt auch von der Stellung ab. In der "Missionarstellung" wird man ihn kaum erleben. Über den G-Punkt gibt es sicher noch viele Threads hier, ich habe noch nicht danach gesucht.


    All diese Dinge solltest du mal durch denken. Ich nehme an, dass deine Frau gerade an einem Punkt in ihrem Leben angekommen ist, wo sie neue Wege entdeckt, sie aber noch nicht zu gehen wagt. Du musst ihr dabei helfen. Versuche jedoch, dich nicht aufzudrängen oder gar fordernd zu werden. Mach ihr klar, dass es dir darum geht, dass SIE zufrieden und glücklich ist und wieder Freude am Sex hat und dass es dir zwar nicht unwichtig ist, wieder guten Sex zu haben, dass jedoch deine Bemühungen jetzt in erster Linie auf SIE abgestellt ist. Ich habe ja vorgestern das Buch "Yin und Yang richtig verstehen" erwähnt. Dort wird sehr ausführlich darüber gesprochen, dass wir westlichen Menschen die männliche und weibliche Energie umgekehrt haben. Bei uns gilt die Frau als die Gebende und der Mann ist der Empfangende oder Fordernde im sexuellen Bereich. In dem Buch wird mit vielen Beispielen aus der Bibel erklärt, dass die christliche Lehre diese Energien umgekehrt hat, denn eigentlich wäre von Natur aus die Frau die Empfangende und der Mann der Gebende. Es würde jetzt viel zu weit führen, diese Zusammenhänge hier zu erklären. Aber ich möchte dich daran erinnern, dass auch du dich umstellen solltest und dich mal ganz auf IHRE Bedürfnisse einstellen solltest. Vielleicht tust du es ja schon, dann hätte ich das alles nicht schreiben müssen. Ich weiss jedoch, dass viele Männer mehr an sich denken als an die Wünsche und Bedürfnisse der Frau. Das tun sie gar nicht immer oder meistens sogar nicht aus Egoismus, sondern weil sie es nicht anders wissen. Und weil ihnen das noch nie jemand gesagt hat. Und auch aus dem Grund, weil unsere Gesellschaft uns so geprägt hat. Aber das alles ist ein sehr weites und umfangreiches Thema und ich kann nur hier ein paar Denkanstöße geben.


    Vielleicht willst du zu diesem Thema weiter berichten, wie es bei euch weitergeht. Solche Rückmeldungen wären ja auch für Andere interessant, die ähnliche Probleme haben. Ratschläge helfen Anderen nichts, wenn keine Rückmeldungen kommen. Nur durch die Rückmeldung wird so ein Forum zu einer wirklichen Hilfe.


    Ich wünsch dir und deiner Frau viel Erfolg und ein neues und noch besseres Glück als es vorher war. Denn das ist möglich. Lies auch mal die Berichte in dem oben erwähnten Thread!